Bad Düben

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„In unserer Stadt zahlt sich ehrenamtliches und privates Engagement im Ökobeirat wirklich in barer Münze aus. Nicht nur, dass sich die kreativen ökologischen Umsetzungsideen in unseren Bauprojekten widerspiegeln und wir dadurch wesentlich wirtschaftlicher und ökologischer unsere Gebäude bewirtschaften können. Nein, die Stadt, das Denken und das Mitmachen der Bürger auch im privaten Bereich wird allmählich zu einer Grundhaltung und zu einem wirklich ökologischen Bewusstsein. Viel wurde erreicht, aber es geht noch besser, daher sind wir auf dem Weg zum 4. eea.“

Bürgermeisterin Frau Astrid Münster

Daten & Fakten

Bad Düben im eea

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Die Teilnahme am eea stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz der Kommune dar. Auf Basis der vereinbarten Steigerungen der Energieeffizienz kann die Kommune Kosten für Energieposten im Haushalt einsparen. Mit dem eea besitzt die Kommune ein starkes, vermarktungswirksames Alleinstellungsmerkmal im regionalen Wettbewerb, welches das Leitbildziel unterstützt, sich als ökologischer Kurstandort zu positionieren.

Die Gemeinde Bad Düben besitzt die Tradition einer zukunftsorientierten Umweltpolitik. Bereits im Jahr 2001 beschloss der Stadtrat die Erarbeitung einer 'Ökologischen Lokalen Agenda 21' und bildete zur Umsetzung des Beschlusses eine Arbeitsgruppe. Im Anschluss an diesen ersten Schritt entschied sich der Stadtrat, eine kommunale Energie- und Klimaschutzkonzeption erarbeiten zu lassen, die im Jahre 2003 an die Stadt Bad Düben übergeben wurde.
Hauptanliegen der Energie- und Klimaschutzkonzeption ist es, eine komplexe Energie- und Umweltpolitik zu gestalten und damit unter anderem die lokalen CO2-Emissionen der Stadt Bad Düben gegenüber der Ist-Situation bis 2007 um 10 Prozent und bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Die genannten Reduktionen sollen auf der Grundlage einer umfassenden Analyse, mit terminlich fixierten Aufgaben und Zielstellungen, erfolgen.
Im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes 2020 wurde die Zielstellung "Ökologische Kurstadt" formuliert.

  • 2001 Beschluss zur Erarbeitung einer ökologischen lokalen Agenda
  • 2003 detailliertes Klimaschutzkonzept mit dem Ziel einer CO2-Reduzierung um 10 Prozent bis 2007 und um 25 Prozent bis 2020
  • Seit 2003 Teilnahme am European Energy Award
  • 2004 Zertifizierung mit dem eea
  • 2008 Beschluss zur Bildung eines "Ökologischen Beirates" zur Beratung der Stadtverwaltung und des Stadtrates der Stadt Bad Düben
  • 2009 Re-Zertifizierung mit dem eea
  • Seit 2011 Durchführung des kommunalen Energiemanagements für eigene kommunale Gebäude (Großverbraucher)
  • 2013 im Rahmen der Umstrukturierung erfolgte der Aufbau einer Stelle Gebäudemanagement
  • 2013 Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Bauberatung durch das Energiemanagement, Öko-Beirat und Bauamt
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  • Grundsätzliche Berücksichtigung von energetischen Vorgaben bei der Aufstellung von Bebauungsplänen
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  • Erstellung einer Potenzialanalyse im Rahmen der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes
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  • Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes hinsichtlich des Pretzscher Protokolls
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  • Fortschreibung der Energie- und Klimaschutzkonzeption
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  • Bei weiteren Grundstücksverkäufen soll geprüft werden, ob der Verkauf unter Einhaltung ökologischen Bedingungen erfolgen kann
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  • Die Erreichung der Zielstellung der Energie- und Klimaschutzkonzeption für 2007 soll im Jahr 2010 geprüft werden
  • Im Rahmen des Energiemanagements sollen künftig auch die verbrauchsrelevanten Objekte Landschaftsmuseum und Heide-Grundschule kontrolliert werden
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  • Im Rahmen des Konjunkturprogrammes werden die Kita's 'Spatzenhaus' und 'St. Nikolai' energetisch bis 2010 saniert. Für die Turnhalle Durchwehnaer Straße muss in Verbindung mit dem Nutzungskonzept auch ein Sanierungskonzept erarbeitet werden
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  • Überprüfung der Möglichkeiten für geeignete PV-Standorte auf kommunalen Dächern
  • Ermittlung der Anzahl von Haushalten, die Regenwasser sammeln
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  • Für den Betrieb des künftigen Naturparkhauses soll Ökostrom eingekauft werden
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  • Prüfung Abwärmenutzung des Abwassers der Kläranlage für Betriebsgebäude
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  • Das künftige Naturparkhaus wird über ein Mini-BHKW auf Erdgasbasis mit Wärme versorgt
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  • Neuausschreibung Konzessionsvertrag Gas
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  • Das vorhandene Nahwärmenetz wird zum 01.01.2010 verkauft. Der künftige Eigentümer und Betreiber verpflichtet sich gemäß Kaufvertrag zur Wärmeerzeugung anteilig Biomasse (Holzpellets) einzusetzen.
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  • Mögliche Standorte für die Nutzung von Solarthermie werden überprüft.
  • Anschaffung eines neuen Dienstfahrrades
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  • Für die Bürgermeisterin soll im Jahr 2010 ein Dienstwagen mit Autogas angeschafft werden
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  • Bei Straßenausbau, auch bei Bundesstraßen, soll ein begleitender Radweg angelegt werden
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  • Der Ausbau des 'Torgischen Weges' als Radwegverbindung zwischen Mulde und Elbe soll im Jahr 2010 erfolgen
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  • Beschaffung eines autogasbetriebenen Autos für den Bauhof
  • Erweiterung der Zielvereinbarungen hinsichtlich energierelevanter Maßnahmen. Mitarbeitermotivation zur Einbringung von Vorschlägen zur Energieeinsparung
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  • Entwicklung eines Leitfadens von Beschaffungsrichtlinien
  • Kennzeichnung verschiedener Energieinformationspunkte (z.B. 'grüne Hausnummer', Infotafeln), beginnend mit dem Naturparkhaus
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  • Aktuelle Informationen auf der WebSite und im Amtsblatt der Stadt
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  • Tag der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, Ausrichtung durch den Städtebund Dübener Heide
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  • Etablierung eines Energie-Stammtisches
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  • Regelmäßige Ablesung und Auswertung des Verbrauchs (Strom, Wasser, Wärme) der Zähler durch Schülerarbeitsgemeinschaften
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  • Durchführung eines Fifty-Fifty Projekts
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  • Auswertung der 1. Fragebogenaktion und Durchführung einer 2. Fragebogenaktion (gebäudespezifische Abfrage der Verbräuche)
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  • Umfassende Internetpräsentation des Stadtentwicklungskonzeptes und des Leitbildes 'Ökologische Kurstadt'
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  • Durchführung der Gewerbemesse mit dem Teilbereich erneuerbare Energien im 2-Jahres Turnus

Aktuell

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