Bielefeld

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Bielefeld im eea

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Der eea bietet die Möglichkeit, die klimaschutzrelevanten Aktivitäten zielorientiert zu erfassen und weiterzuentwickeln

Der Rat der Stadt Bielefeld hat sich am 20.09.2007 verpflichtet, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Klimaziele der Bundesregierung (Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes um 40 Prozent sowie Nutzung von 20 Prozent erneuerbare Energien) bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Zur Umsetzung dieser Ziele wurde die Erstellung eines kommunalen Handlungsprogramms beschlossen, in dem konkrete Maßnahmen aufgeführt sind. Die Halbzeitbilanz hat gezeigt, dass mit 29 % CO2 Reduktion Bielefeld auf einem guten Weg ist. Nun werden seit Herbst 2015 in einem breiten Beteiligungsprozess das Handlungsprogramm und die Klimaschutzziele über das Jahr 2020 hinaus weiterentwickelt. 2016 sollen die neuen Ziele von der Politik verabschiedet werden.

  • Zahlreiche Projekte zum Energiesparenden Bauen, zur energetischen Altbausanierung, zu Energieeffizienz und zu Erneuerbaren Energien
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  • Seit 1991: Mitglied im Klimabündnis
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  • 1992-1994: Erstellung eines gesamtstädtischen Energiekonzeptes
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  • Seit 1993: Energiemanagement für städtische Gebäude
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  • 1997: Einrichtung der Koordinierungsstelle Klimaschutz
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  • Seit 2001: Teilnahme am European Energy Award®
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  • 2003: Zertifizierung mit dem eea
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  • 2007: Re-Zertifizierung mit dem eea
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  • Beschluss zur Umsetzung eines Handlungsprogramms Klimaschutz – 2008 bis 2020
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  • Politischer Beschluss zur CO2-Reduzierung um 40 Prozent sowie Nutzung von 20 % erneuerbarer Energien bis 2020
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  • 2010:Zertifizierung mit dem eeaGold
  • 2014 Rezertifizierung eea Gold
  • 2015 Halbzeitbilanz Handlungsprogramm Klimaschutz
  • 2015 Start öffentlicher Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung der Klimaschutzziele bis 2050

  • Aktualisierung und Berichterstattung zum Handlungsprogramm Klimaschutz im 2-Jahresrhythmus
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  • Entwicklung von Kriterien zur Erfolgskontrolle bei der Umsetzung des Handlungsprogramms Klimaschutz
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  • Entwicklung von Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrsplanung Stadtbahn 2030
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  • Prüfung von Bebauungsplänen hinsichtlich einer möglichen solarenergetischen Nutzung
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  • Erstellung von Energiekonzepten für einzelnen Siedlungen bei Sanierungen sowie Neubauplanungen
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  • Detaillierte energietechnische Festlegungen in privatrechtlichen Verträgen im Baugebiet Breipohls Hof
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  • Berücksichtigung energiesparender Gesichtspunkte bei allen Bebauungsplanungen in privatrechtlichen Verträgen
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  • Bildung eines politischen Beschlusses zur Aufnahme energierelevanter Gesichtspunkte in privatrechtlichen Verträgen nach Fertigstellung der Checkliste zur energieeffizienten B-Planung
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen kommunaler Gebäude
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  • Fortführung des Einbaus wassersparender Technik in kommunalen Gebäuden
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  • Umsetzung der wirtschaftlichen Maßnahmen aus dem Energiekonzept 2007 des Immobilienservicebetriebes
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  • Einbau weiterer Lichtregelungsanlagen in kommunalen Sporthallen
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  • Verstärkte Fortführung von Hausmeisterschulungen zu energetischen Themen durch zusätzliche Schulung von Hausmeisterhilfskräften
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  • Umsetzungsprüfung zum Beschluss bei der Vergabe öffentlicher Aufträge umweltschutzrelevante Gesichtspunkte zu berücksichtigen
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  • Einsatz von Holzpelletkesseln in einzelnen kommunalen Gebäuden
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  • Aufbau eines Nahwärmenetzes
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  • Planung und Errichtung weiterer PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden
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  • Ermittlung von Wärmeverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
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  • Ermittlung von Elektrizitätsverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
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  • Ermittlung von Wasserverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
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  • Parallel zum eigenen Verbrauchscontrolling wird mit Hilfe von EVU-Daten eine 100%ige Erfassung der Verbräuche durch das langfristig angelegte Impuls-Zähler-Einbauprogramm zum Lastmanagement durchgeführt
  • Einsatz intelligenter Zähler zur Entwicklung eines Produktportfolios für den Bielefelder Wärmemarkt. Hierunter fallen auch Contracting-Angebote für Solarthermie, Wärmepumpen, Mini BHK sowie Pelletheizungen
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  • Fortführung der Umsetzung von Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, u.a. Kauf einer weiteren Windkraftanlage
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  • Ermittlung von Abwärmepotentialen mittels einer Energiebedarfsstudie für den lokalen und regionalen Markt
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  • Installation von drei BHKW auf Basis der Wärme- und Kältebedarfsstudie
  • Bau von Umgehungsstraßen sowie Umbau einzelner Hauptachsen einschließlich von Radverkehrsstraßen und Kreisverkehren
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  • Neugestaltung des zentralen Platzes „Kesselbrink“, der derzeit als Parkplatz genutzt wird und künftig für einen Markt sowie Freizeitaktivitäten genutzt werden soll
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  • Sukzessive Umsetzung des einheitlichen Standards für die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Verkehrsflächen
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  • Erweiterung der Beschilderung des Radverkehrsnetzes
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  • Erstellung einer Studie zur Prüfung geeigneter Verbindungen
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  • Überarbeitung des bestehenden Stadtradplans
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  • Qualität des Schienenverkehrs wird durch Streckenverlängerungen und Kapazitätsausbau im Regional- und Stadtverkehr optimiert
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  • Die Verbleibenden 80 Signalanlagen werden mit einer Busbeschleunigung ausgestattet
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  • Neue Fußgängeranlagen werden sofort mit einer Busanforderung ausgestattet
  • Jährliche Berichterstellung zum Energiesparen in Verwaltungsgebäuden sowie Controlling zur Einhaltung der Energiesparziele und der Förderung erneuerbarer Energien
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  • Schulung der Mitarbeiter im Rahmen des Projektes Energiesparen in Verwaltungsgebäuden
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  • Schulungen für Beschaffer zu energieeffizienter Beschaffung
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  • Budget für energiepolitische Kommunalarbeit wird zur Verfügung gestellt (z.B. Altbausanierung im Wohnungsbau, Erstellung von Energiekonzepten für Neubaugebiete, Förderprogramm für die Qualitätssicherung der energetischen Altbausanierung, Überprüfung des Klimaschutzkonzeptes)
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  • Entwicklungsprüfung zu Finanzierungsmodellen mit den Stadtwerken
  • Stärkung der Nutzung regionaler Produkte sowie Verpflichtung von Institutionen zur vorrangigen Verwendung fair gehandelter Blumen
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  • Fortführung des Projekts Energiesparen macht Schule sowie Gewinnung neuer Schulen zur Teilnahme am Projekt

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