Bochum

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Bochum im eea

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Der European Energy Award® ist eine wichtige Maßnahme des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Bochum. Bochum will damit die Anstrengungen für den lokalen Klimaschutz und für eine nachhaltige Entwicklung mit aussagekräftigen Kennzahlen dokumentieren. Dies ist die Basis für den interkommunalen Know-how-Transfer und Leistungsvergleich mit anderen Kommunen.

Vor dem Hintergrund veränderter energie- und klimapolitischer Rahmendaten und im Hinblick auf die mittel- und langfristige Ausgestaltung des Klimaschutzes in Bochum, hat die Stadt Bochum das bestehende Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2002 aktualisiert. Mit dem überarbeiteten Konzept und seiner praktischen Umsetzung wird eine möglichst große Reduktion des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen angestrebt.

Die Arbeiten haben gezeigt, dass die Einsparpotenziale und Handlungsmöglichkeiten in Bochum vielfältig und noch nicht ausgeschöpft sind. Diese auszuschöpfen ist wichtig, um das Ziel des Klimabündnisses der europäischen Städte im Jahr 2020 zu erreichen. Dies sieht für Bochum eine Reduktion der CO?-Emissionen um 36 - 50 Prozent bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zum Basisjahr 1990) vor. Spätestens im Jahr 2030 soll das 50-Prozent-Ziel erfüllt sein.

  • 1994: Beitritt zum Klimabündnis 'Alianza del Clima'
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  • 2002: Klimaschutzkonzept „2010“
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  • 2004: Teilnahme am European Energy Award® (eea)
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  • 2005: Erste Zertifizierung mit dem eea
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  • 2007: Beschluss zur Senkung der CO2-Emissionen
    im kommunalen Fuhrpark
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  • 2008: Re-Zertifizierung mit dem eea
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  • 2008: Klimaschutzkonzept „2020“
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  • 2009: Energiebewusste Planung neuer Baugebiete (Grundsatzbeschluss)
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  • 2009: Zertifzierung mit dem eeaGold

  • Klimaschutzwettbewerb für Unternehmen
  • Energiesparkampagne „Mission-E“
  • Contracting Heizungsanlagen
  • Automatisierte Verbrauchserfassung
  • Anpassung der Energielieferverträge an Klimaschutzziele
  • Ökostrom wird seit 2008 (vor 2008 nur Grundschulen) für alle Bochumer Liegenschaften, Straßenbeleuchtung usw. geliefert
  • Energetische Gebäudesanierung Internetplattform ALTBAUNEU
  • Kooperationen für effizienten Klimaschutz z.B. EnergieOptimalPlus (eine fachspezifische Kooperation aus Handwerkern, Sparkasse, Stadtwerke, Stadt Bochum, Architekten und Ingenieuren zur Förderung von Modernisierungsvorhaben privater Eigentümer)
  • Richtlinie für die Vergabe von städtischen Grundstücken. Eine energiesparende Bauweise und der Einsatz regenerativer Energiequellen werden bei der Grundstücksvergabe berücksichtigt
  • Grundschulkindern den Klimawandel erklären. MTheoSat ist ein 90-minütiges Bildungsangebot für die Nachmittagsgestaltung an den Ganztag
  • Klimaschutzleitstelle und Zentralisierung der Energieberatung
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  • Erarbeitung eines Klimaschutz-Monitoringsystems
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  • Solardachkataster und weitere Initiativen zur Errichtung von Solarsiedlungen
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  • Energieberatung für KMU und GHD-Sektor
  • Aufbau eines Gesamtkonzeptes für die Altbausanierung
  • Geothermiepotentialstudie
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  • Untersuchung und Ausweisung von Fernwärmevorranggebieten
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  • Prinzipielle Prüfung Regenwassernutzungsmöglichkeiten als Brauchwasser zur Substitution von Trinkwasser für alle Neubauten und Gebäudesanierungen vorrangig bei städtischen Objekten zwecks Signalwirkung.
  • Neuausrichtung der dienstlichen Mobilität 'Betriebliches Mobilitätsmanagement'
  • Förderung der Elektromobilität
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  • Studie zu den Emissionsminderungspotentialen des Bochumer Verkehrssektors
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  • Einbindung der Sportvereine in den Rahmen 'Energiesparen in Schulen und Sportstätten'
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  • Aufrechterhaltung und Ausbau der Förderung von effizienten energetischen Vorhaben

Aktuell

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