Dormagen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Zwei Jahre intensiver Arbeit des Energieteams brachten der Stadt Dormagen die Auszeichnung mit dem European Energy Award®. Darauf sind wir stolz. Unser erklärtes Ziel ist, in den kommenden Jahren noch besser zu werden und etwa die Energieeinsparungen in öffentlichen Gebäuden konsequent fortzusetzen.

Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, 2011

Daten & Fakten

Dormagen im eea

Kontakt


Die Teilnahme der Stadt Dormagen am eea eröffnete der Stadt die Möglichkeit die Optimierungspotentiale zur Steigerung der Energieeffizienz noch genauer zu definieren und ihr Profil als Kommune mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu schärfen. Dank der Teilnahme aller Betriebe, Töchtergesellschaften und Beteiligungen der Stadt an diesem Prozess kann noch effektiver und synergetischer an der Strukturierung des Energiemanagements gearbeitet werden. Ein wichtiger, zusätzlicher Aspekt für die Stadt Dormagen war, sich dem kommunalen Vergleich zu stellen.

Die Stadt Dormagen macht sich seit den 90er Jahren für den Einsatz der regenerativen Energien, die Energieeffizienz und den Klimaschutz stark. Mit dem Beitritt zum Klima- Bündnis e.V. im Jahr 1995 definierte sie zum ersten Mal ihre Klimaschutzziele. Durch die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes im Jahr 2010 wurde eine aktuelle umfassende Grundlage für das Klimaschutzengagement der Stadt geschaffen. Darin einbezogen wurde auch der Chempark Dormagen, der vor Ort größte Industriebereich. Dies bietet eine gute Basis für die erfolgreiche Umsetzung der Klimaschutzziele. Am 12.04.2011 beschloss der Rat der Stadt Dormagen das Klimaschutzkonzept und die Einstellung eines Klimaschutzmanagers.

  • 1993: Erstellung eines Radverkehrsplans
  •  

  • 1994-1995: Erster Energiesparwettbewerb an städtischen Schulen und Kindergärten
  •  

  • Seit 1995: Mitglied im Klima-Bündnis e.V.
  •  

  • Sseit 1995: Flächendeckende Einrichtung von Tempo-30-Zonen in allen Wohngebieten als erste Stadt im Rhein-Kreis Neuss
  •  

  • 1995: Gründung des Dormagener Solarstammtisches/ städtische Förderung von Solaranlagen
  •  

  • 1996: 1. Dormagener Energiemarkt
  •  

  • 1996: Grundsätzliche Erschließung von Neubaugebieten mit Trennsystemen
  •  

  • 1997: Einführung eines Stadtbusses für die Stadt Dormagen
  •  

  • Seit 1999: Fahrradfreundliche Stadt
  •  

  • 2003: 2. Platz in der Solarlandesliga NRW, Kategorie mittelgroße Städte
  •  

  • Seit 2004: regelmäßige Erstellung von Energieberichten
  •  

  • 2005: Bereitstellung städtischer Dachflächen für Bürgersolaranlagen
  •  

  • 2005: 100%ige energetische Nutzung des anfallenden Faulgases aus dem Klärschlamm der städtischen Kläranlage durch den Einsatz eines Blochheizkraftwerkes
  •  

  • 2007: Etablierung des Energiesparprojektes fifty/fifty
  •  

  • 2007-2008: Im Zuge eines Energiespar-Contractings wurden zahlreiche Maßnahmen zur verstärkten Energieeffizienz bei Straßenbeleuchtungssystemen umgesetzt, was zu einer Energieeinsparung von 45 % führte
  •  

  • Seit 2008: Teilnahme European Energy Award®
  •  

  • 2009 Erstellung und Umsetzung des erarbeiteten Verkehrsentwicklungsplanes
  •  

  • 2010 Zertifizierung mit dem eea
  •  

  • 2010 Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes mit einer mittelfristig orientierten Energieplanung, in der Strategien und Wege zur Zielerreichung skizziert werden
  •  

  • 2011 Einkauf von zertifiziertem Ökostrom für die Straßenbeleuchtung
  •  

  • 2011 Herausgabe einer umfangreichen Informationsmappe „Haus modernisieren -Energie sparen“ an Hauseigentümer
  •  

  • 2011 Beschluss des Klimaschutzkonzeptes durch den Rat der Stadt Dormagen

  • Erstellung von Energiekonzepten für Neubaugebiete
  •  

  • Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes
  •  

  • Verstärkte Berücksichtigung bei der Zielstellung flächensparend zu Bauen
  •  

  • Grundsätzliche Anwendung der bisherigen Vorgaben, z.B. günstige Ausrichtung der Gebäude zur Solarnutzung sowie evtl. Festlegungen in einer Richtlinie, Dienstanweisung
  •  

  • Entwicklung eines kostenneutralen Fonds (Prämiensystem) für ökologisches Bauen auf städtischen Baugrundstücken ( höherer energetischer Baustandard, höhere Anteil erneuerbarer Energien)
  •  

  • Informationsblatt für Bauherren über Qualitätskontrolle des Bauwerkes
  • Vervollständigung der energietechnischen Erfassung von Gebäuden
  •  

  • Prüfung des energetischen Einsparpotentials weiterer kommunaler Liegenschaften
  •  

  • Stetige Prüfung zum verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien
  •  

  • Umstellung von einer jährlichen Erfassung der kommunalen Gebäude hin zu einer monatlichen Erfassung
  •  

  • Entwicklung von Energiestandards für energetische Sanierungen und Neubaumaßnahmen (kommunale Gebäude)
  •  

  • Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten auf ausgewählten Straßen
  •  

  • Erhöhung des Anteils von Elektrizität auf Basis erneuerbarer Energieträger, z.B. durch Einkauf von zertifiziertem Ökostrom bzw. dem Bau neuer Anlagen zur Eigenproduktion
  •  

  • Weiterer Ausbau der Nahwärmeversorgung bei Neubaugebieten
  •  

  • Erstellung eines Mobilitätsleitfadens für Mitarbeiter
  •  

  • Anschaffung von Erdgasfahrzeugen/Elektrofahrzeugen/ Abfragen bei Tankstellen im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes bzgl. Erdgasbetankung
  •  

  • Systematische Schließung der letzten Netzlücken im Rahmen des VEP
  •  

  • Errichtung einer Radstation in der Stadt
  •  

  • Abgabe von Infomaterialien zum Thema umweltschonende Mobilität/ECODrive
  •  

  • Durchführung von Kampagnen
  •  

  • Durchführung einer Bürgerbefragung zur Ideensammlung zum Thema Klimaschutz
  •  

Aktuell

Zurück zur Liste