Friedrichshafen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Mit der Teilnahme am European Energy Award haben wir uns ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und in den letzten Jahren schon viel erreicht.
Dabei hat sich der European Energy Award für die Umsetzung unserer Ziele als geeignetes Werkzeug erwiesen. Daher sollten wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam, beharrlich und kontinuierlich weitergehen.

Oberbrürgermeister Andreas Brand

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Friedrichshafen im eea

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Friedrichshafen möchte weiter den ambitionierten Goldstandard erhalten und die vom Rat beschlossenen Klimaschutzziele erreichen.

Unser Ziel ist die Sicherung einer ökologisch zukunftsfähigen Entwicklung des Stadtgebiets. Dies verlangt von der Stadtverwaltung und allen Bürgerinnen und Bürgern ein nachhaltiges Wirtschaften mit den natürlichen Ressourcen und die Minimierung belastender Emissionen. Besonders in den Bereichen Flächennutzung, Energieversorgung und Lärmschutz stehen wir vor großen Herausforderungen, um unsere Gesundheit und eine hohe Lebensqualität für die Zukunft zu erhalten. Zu diesem Zweck werden wir die in unserer Verantwortung liegenden Umweltschutzmaßnahmen umsetzen und die Bürgerschaft dabei unterstützen, das Ihrige dazu beizutragen.

  • 1991: Beginn des Einsatzes von Brennwertheiztechnik bei der Stadt Friedrichshafen
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  • 1991: Ständige Sanierung und Optimierung der technischen Anlagen sowie der Bauphysik
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  • 1993: GERTEC-Energiekonzept für die 20 verbrauchsintensivsten Liegenschaften
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  • 1993: Beginn systematischer Beleuchtungssanierungen und Installation von Lastabwurfschaltungen sowie Blindstromkompensationsanlagen
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  • 1993: Aufnahme eines regionalen Schienenverkehrs (Bodensee-Oberschwaben-Bahn)
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  • 1994-1999: Planung und Errichtung eines der bundesweit größten solaren Nahwärmesysteme
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  • Seit 1996: Lokale Agenda 21 Friedrichshafen (Schwerpunkte: Umweltschutz, Energie, Verkehr, Natur und Landschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Stadtgestaltung, Dorfentwicklung, Jugend, Familie und Senioren) mit Bürgerforen in der Kernstadt, Ailingen und Kluftern
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  • 1996: Erneuerung der Mitgliedschaft im Klimabündnis der europäischen Städte
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  • 1997: Verkehrskonzept Friedrichshafen
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  • 1997: Beginn des Aufbaus eines kommunalen Energiemanagements mit Berichtswesen
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  • 1998: Beginn Umsetzung Radverkehrskonzept Friedrichshafen
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  • 1998: Ausbau Stadtverkehr durch Linien- und Haltestellenverdichtung, Taktverdichtung und Anschlussoptimierung
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  • 1998: Einführung des städtischen Förderprogramms „Klimaschutz durch Energiesparen“ mit einem Jahresetat in Höhe von 100.000 € (Schwerpunkte: energetische Sanierung von Altbauten, Förderung erneuerbarer Energien, Passivhausbauweise)
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  • 1999: Beginn des Aufbaus eines kommunalen Umweltmanagements
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  • 1999: Verabschiedung des Freiraum- und Naherholungskonzeptes für Friedrichshafen. Veröffentlichung des Friedrichshafener Wanderbuches und des Handbuchs zur einheitlichen Wanderwegebeschilderung im Bodenseekreis im Herbst 2002.
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  • 2000: Beginn der Umsetzung der Busbeschleunigungsmaßnahmen
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  • 2000: Einführung der Dienstanweisung Energie für alle städtischen Liegenschaften mit der Vorgabe konkreter Einsparungsziele
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  • 2001: Start der Kampagne „Umwelt- und Klimaschutz durch Schüler und Azubis“ mit Ideenwettbewerb, der bis 2009 jährlich ausgeschrieben wurde.
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  • 2002: Start des Stadtentwicklungsprozesses Friedrichshafen als Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit einer breit angelegten Bürgerbefragung und Runden Tischen, moderiert durch die Kommunalentwicklung Baden-Württemberg. 2006 Beschluss des Flächennutzungsplans 2015 für die Verwaltungsgemeinschaft Friedrichshafen-Immenstadt
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  • 2003: Vorlage des 1. Städtischen Nachhaltigkeitsberichts
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  • 2004: Inbetriebnahme der ersten 3 BürgerSolarDächer im Rahmen der Lokalen Agenda 21 mit zusammen 66,6 kWp
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  • 2004: Mobilitätskonzept Friedrichshafen
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  • 2004: Umweltleidbild Friedrichshafen wurde durch den GR beschlossen
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  • 2005: Eröffnung der Katamaran-Verbindung Friedrichshafen-Konstanz
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  • 2006: First Solar Lakes Conference: „Promoting Renewable Energy Technology in European Lake Regions“, 24.-27. September im Rahmen der Interboot 2006
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  • Seit 2006: Vorbereitung auf den European Energy Award® im Rahmen eines Förderprogramms des Umweltministeriums Baden-Württemberg
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  • 2008: Beschluss des Energiepolitischen Arbeitsprogramms 2008-2012 (Energie- und Klimaschutzkonzept Friedrichshafen) durch den Gemeinderat
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  • 2008: Verleihung des Agenda 21 Anerkennungspreis des Landes Baden-Württemberg 2008 für die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Friedrichshafen
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  • 2008: Teilnahme am Projekt „Local Governments Climate Partnership“ des Klimabündnis zur Aktivierung deutsch-amerikanischer sowie deutsch-japanischer Städtepartnerschaften für den Klimaschutz mit Laufzeit bis 2010
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  • 2008: Erstmalige Zertifizierung mit dem eea
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  • 2009: Fortschreibung der Energie- und CO?-Bilanz Friedrichshafen für den Zeitraum 1990-2007 mit Ausblick auf 2015 und 2025
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  • 2009: Brennstoffzelle auf dem Gelände der MTU langfristig auf Basis Biogas mit einem Anlagenwirkungsgrad von 80% und einer Anlagenleistung von 220 kW elektrisch und 170 kW thermisch
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  • 2009: Sechste Fortschreibung der Förderrichtlinien für das städtische Förderprogramm „Klimaschutz durch Energiesparen“
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  • 2009: Teilnahme am Interreg IV – Projekt „Effizienzgemeinden“ mit Energiestädten und -gemeinden aus Süddeutschland, Vorarlberg und der Schweiz; Laufzeit bis 2011
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  • 2010: Teilnahme am Interreg IV-Projekt „Städte gestalten Zukunft“-Projektgruppe Luftreinhaltung, Energie und Klimaschutz mit dem Schwerpunkt einer regionalen Energiestudie zur „2000-Watt-Gesellschaft“
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  • 2010: Start des EU-Projektes SURE „Sustainable Urban Energy in the ENPI Region - towards the Covenant of Mayors“ gefördert im Rahmen des EU-Programms CIUDAD zusammen mit Polozk (Weißrussland), Salé (Marokko) und Murcia (Spanien)
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  • 2010: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichtes Friedrichshafen 2008 mit insgesamt 45 Indikatoren für den Datenstand 1990-2007/08 und einem Bericht über 10 Jahre Lokale Agenda 21 Friedrichshafen

Weiterführung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) mit Bürgerbeteiligung.

Fertigstellung des Freibades in Fischbach mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Heizanlage

Fertigstellung des Neubaus Sportbad mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Heizanlage

Fertigstellung des Kinderhaus am Riedlepark im Niedrigstenergiestandard.

Fertigstellung des Bildungshaus Berg im Niedrigstenergiestandard.

Durchführung eines speziellen, für Kläranlagen entwickelten Energie-Audit s, welches den Namen PowerStep hat.-

Sukzessive Erweiterung des Velorings. Ausbau der E-Mobilität in Zusammenarbeit mit dem Stadtwerk am See.-

Schulung städtischer Mitarbeiter im Bereich Passivhaus- und Niedrigstenergiegebäude.

Fortführung der internen und externen Kommunikation. Umsetzung der gemeinsam getroffenen Kommunikationsvereinbarung.-

Aktuell

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