Greven

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Die Stadt Greven möchte zum Gelingen der Energiewende beitragen und auch weiterhin ihre Potenziale für mehr Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien nutzen. Sie möchte damit Vorbild für ihre Bürger und Unternehmen sein und die mit dem eea begonnene Klimaschutzarbeit verstetigen."

Bürgermeister Herr Peter Vennemeyer

Daten & Fakten

Greven im eea

Kontakt


Der eea-Prozess ist ein ausgezeichnetes Instrument für die kommunale Klimaschutzarbeit.

Im eea-Prozess werden die individuellen Potenziale einer Kommune erkannt und geeignete und realisierbare Maßnahmen entwickelt. Die kommunale Energiearbeit wird als Kooperationsprojekt verschiedener Akteure kontinuierlich verbessert. Das dem Prozess immanente Controlling, dass sowohl Fortschritte als auch Schwächen und Chancen aufzeigt, ist nicht nur für die Akteure selber, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit von großem Nutzen.

Die Stadt Greven hat ihre Klimaschutzarbeit durch den eea-Prozess in qualitativer und quantitativer Hinsicht deutlich verbessert. Die Kommunikation innerhalb der Verwaltung und mit den Stadtwerken und den Technischen Betrieben Greven wurde in Folge des eea-Prozesses u.a. dank der Bildung des Eergieteams kontinuierlich verbessert. Auch das als eea-Maßnahme initiierte Integrierte Klimaschutzkonzept für Greven und die Einrichtung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement hat den Klimaschutz in Greven als Teil der kommunalen Arbeit etabliert. 

Das Klimaschutzleitbild der Stadt Greven ist im „Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Greven“ formuliert. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzkonzept sowie dessen Umsetzung wurden am 15. Dezember 2010 vom Rat der Stadt Greven beschlossen.

Klimaschutzziel Greven: 20 % CO2-Reduzierung bis 2030

Das Klimaschutzziel basiert auf vier Säulen, die als Leitziele formuliert sind:

  1. Ausbau regenerativer Energien zur Strom- und Wärmeversorgung
  2. Einsatz von Energieeffizienztechnologien in Wirtschaft und privaten Haushalten
  3. Greven eine „Fahrradfreundliche Stadt“
  4. Intensivierung Öffentlichkeitsarbeit und Energieberatung
  • Dachkataster städtische Gebäude mit anschließender Installation von PV-Anlagen 2010
  • Umstellung auf Ökostrom für alle kommunalen Gebäude und Anlagen 2010
  • Integriertes Klimaschutzkonzept Greven 2010
  • Einrichtung einer Personalstelle für das Klimamanagement in Greven 2011
  • Klimaschutzteilkonzept für alle kommunalen Gebäude 2012 und energetische Sanierung
  • Nahwärmeversorgung aus Biogas-BHKW für Freibad und Marienschulzentrum 2012
  • Realisierung von zwei Klimaschutzsiedlungen (100 Klimaschutzsiedlungen in NRW) 2012 bis 2014
  • Errichtung einer Kita in der Klimaschutzsiedlung Wöste 2012
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED 2009 bis 2015

  • Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes mit integriertem sachlichen Teilplan zur Mobilität
  • Wärmekataster Greven
  • Erarbeitung eines Konzeptes zur Quartierssanierung
  • Aufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplans für die Windenergie
  • Dachsanierung kommunaler Gebäude mit anschließender Prüfung der Eignung für PV
  • Energetische Sanierung Rathaus
  • Machbarkeitsstudie und Konzept „Kläranlage Greven – energieautark“
  • Erarbeitung eines sachlichen Teilplans zur Mobilität
  • Bewerbung bei der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Stadt AGFS
  • Einrichtung einer Klimaschutzkarte mit umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen im Geonetz Greven

Aktuell

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