Das Qualitätsmanagement

    Grundlage des European Energy Award® ist das Verfahren, das sich an dem in der Wirtschaft üblichen Managementzyklus „Analysieren - Planen - Durchführen - Prüfen -Anpassen" orientiert, ergänzt durch die Schritte der „Zertifizierung" und „Auszeichnung".

    Managementzyklus im eea

    Analysieren: Mit Hilfe des umfassenden Maßnahmen-Katalogs werden die bisher in der Kommune realisierten Energie- und Klimaschutzprojekte recherchiert, die Ist-Situation erfasst und bewertet. Das Ergebnis der Analyse ist ein Stärken-Schwächen-Profil der Kommune.

    Planen: Anhand der Ist-Analyse können noch nicht ausgeschöpfte Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes der Kommune identifiziert und Prioritäten definiert werden. Es wird das „Energiepolitische Arbeitsprogramm" mit einem verbindlichen Maßnahmenplan für das kommende Jahr erarbeitet und festgelegt.

    Durchführen: Die im Energiepolitischen Arbeitsprogramm festgelegten Maßnahmen werden umgesetzt.

    Prüfen: Nach der Umsetzungsphase werden die realisierten Maßnahmen erfasst und bewertet. Durch das Energieteam erfolgt die Überprüfung, ob das Geplante auch realisiert und die gesetzten Ziele erreicht wurden (Internes Audit).

    Anpassen: Die Ist-Analyse wird an das Ergebnis der Prüfung angepasst bzw. aktualisiert. Der Zyklus startet erneut.

    Zertifizierung: Im Rahmen des eea wird unterschieden zwischen der Überprüfung des Erreichten durch das Energieteam (internes Audit) und der Überprüfung durch einen externen Experten, der Zertifizierung durch den externen eea-Auditor. Diese findet statt, wenn die Kommune 50% und mehr der maximal möglichen Punkte erreicht hat.

    Auszeichnung: Kann eine Kommune nach der Bewertung besonders erfolgreiche Leistungen nachweisen und wird das Ergebnis durch den Auditor bestätigt, so wird die Kommune mit dem European Energy Award® oder dem European Energy Award®Gold ausgezeichnet.