Die Fördermöglichkeiten

Zur Unterstützung der Durchführung des Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahrens European Energy Award (eea) gibt es in einigen Bundesländern spezifische Förderprogramme. Außerdem sind die meisten eea-Förderprogramme seit vielen Jahren fest in den Ländern verankert und beweisen damit eine verlässliche Kontinuität.


Baden-Württemberg

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gewährt Städten, Gemeinden und Landkreisen im Rahmen des kommunalen Programmteils des Förderprogramms Klimaschutz-Plus Unterstützung bei der "Teilnahme von Kommunen an nachhaltigen Prozessen zur Umsetzung von CO2-Minderungsmaßnahmen" (Säule B).
Unabhängig von der Kommunengröße kann hier eine Förderung von 10.000 EUR für die Teilnahme am European Energy Award in Form eines einmaligen Zuschusses ("Festbetragsfinanzierung") beantragt werden.

Bei Erreichen der Goldzertifizierung und bei erfolgreicher Re-Auditierung*  wird zusätzlich ein Bonus von 1.500 EUR gewährt. Zudem erhöht sich für Kommunen, die am eea teilnehmen, der Förderbetrag für investive Maßnahmen, die über Säule A "CO2-Minderungsprogramm für kommunale Einrichtungen" des Programms ausgezahlt werden, um 10 %.

*Bedingungen:
- Die Auditierung wurde oder wird nach dem 30.09.2016 durchgeführt.
- Die letzte Zertifizierung wurde weniger als vier Jahre vor der Re-Zertifizierung durchgeführt

Antragsfrist: 30.11.2017

Unter folgendem Link des Ministeriums können Sie die Förderkonditionen und die Antragsformulare abrufen.

Für weitere Erläuterungen und rechtsverbindliche Informationen wenden Sie sich bitte an die Landesgeschäftsstelle in Baden-Württemberg: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH.

Ihre persönliche Kontaktperson in Baden-Württemberg finden Sie hier.


Bayern

In Bayern wird der European Energy Award (eea) über das Programm KlimR finanziell unterstützt.

Unter Punkt 2.2 der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts (KlimR) wird hinsichtlich eea die Förderung von „ Aufbau und Betrieb von nachhaltigen Strukturen und Prozessen zur Optimierung und Umsetzung von Treibhausgas-Minderungsmaßnahmen in der Kommune“, genauer beschrieben.

Zuwendungsempfänger sind kommunale Körperschaften (Kommunen) und deren Zusammenschlüsse sowie Kommunalunternehmen und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Die Zuwendung erfolgt projektbezogen als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung mit einem Fördersatz von bis zu 50% und kann bis zum 31.12.2016 beantragt werden. Als Untergrenze der zuwendungsfähigen Ausgaben wurden 5.000 EUR festgelegt, die Obergrenze der Zuschüsse beträgt 30.000 EUR.

Nach aktuellem Stand der Fördervoraussetzungen können Anträge zunächst nur noch bis Ende des Jahres 2016 gestellt werden!

Genauere und rechtsverbindliche Informationen dazu wie auch die Antragsunterlagen erhalten Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Ihre persönlichen Kontaktpersonen in Bayern finden Sie hier.


Berlin

In den Berliner Bezirken wird der eea über das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) im Förderschwerpunkt 3 „Umwelt- und Energiemanagementsysteme“ gefördert.

Antragsberechtigt sind die Bezirksverwaltungen. Diese können  für die Teilnahme am eea Förderungen von bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 75.000 €, erhalten.

Die Richtlinie zum Förderprogramm sowie weitere Details und rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie auf der Internetseite Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Ihre persönliche Kontaktperson in Berlin finden Sie hier.


Brandenburg

Seit März 2016 wird der eea in Brandenburg über das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) gefördert.
In der Richtlinie zum neuen RENplus-Programm 2014 – 2020 wird die Förderung des eea unter Punkt 2.2 „Nicht-investive Maßnahmen“ in Zusammenhang mit der Erarbeitung von Konzepten, Studien sowie Instrumenten, soweit diese einen Beitrag zu den Förderzielen (CO2-Einsparungen) erwarten lassen, explizit benannt.

Die Förderquote beträgt für Kommunen („Juristischen Personen des öffentlichen Rechts für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten“) laut Anlage zur Richtlinie „5.3.2 Nichtinvestive Maßnahmen“ einheitlich bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Genauere und rechtsverbindliche Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Ihre persönliche Kontaktperson in Brandenburg finden Sie hier.


Nordrhein-Westfalen

Seit der Landtagswahl 2010 ist der European Energy Award im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz angesiedelt.

Der eea wird in NRW im Regelfall mit ca. 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Bei Nothaushaltskommunen kann die Förderung bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.

Außerdem stockt Nordrhein-Westfalen die Bundesförderung für kommunale Klimaschutzkonzepte (Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums) für Kommunen, die am eea teilnehmen, um weitere 15 Prozent auf. Hiermit verringert sich für eea-Kommunen der kommunale Eigenanteil bei Erstellung eines Klimaschutzkonzepts  auf 20 %.

Für genauere und rechtsverbindliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Förderinstitution in NRW: Projektträger ETN (Energie, Technologie, Nachhaltigkeit).
Weitere Informationen zum eea in NRW können Sie auf dem Internetportal der EnergieAgentur.NRW - der Landesgeschäftsstelle des eea in NRW - abrufen.

Ihre persönliche Kontaktperson in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.


Sachsen

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft fördert auch über das Jahr 2014 hinaus die Ein- und Weiterführung des European Energy Award im Rahmen der Förderrichtlinie Klima/2014, Programmteil B, die am 02.12.2014 durch die Sächsische Staatsregierung beschlossen wurde.

Die Förderung wurde auf bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben erhöht. Gefördert werden der Programmbeitrag, Ausgaben für Beratungs- und Moderationsleistungen eines externen eea-Beraters sowie die Ausgaben für das nationale Audit/Re-Audit und das internationale GOLD Audit/Re-Audit. Die Förderung ist als Projektförderung jeweils für die Erst-Zertifizierung und für die Re-Zertifizierungsphasen vorgesehen.

Die benötigten Unterlagen können Sie bei der Sächsischen AufbauBank (SAB) herunterladen oder dort direkt online ausfüllen.

Für genauere und rechtsverbindliche Informationen wenden Sie sich bitte an die eea-Landesgeschäftsstelle in Sachsen, SAENA Sächsische Energieagentur GmbH.

Ihre persönliche Kontaktperson in Sachsen finden Sie hier.


Sachsen-Anhalt

Derzeit stehen Kommunen in Sachsen-Anhalt für die Teilnahme am eea Fördergelder zur Verfügung, die durch LOTTO Sachsen-Anhalt, die Stiftung Umwelt-, Natur- und Klimaschutz (S.U.N.K.) sowie die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) bereitgestellt werden.

Für genauere und rechtsverbindliche Informationen zu Fördermöglichkeiten in diesem Bereich wenden Sie sich bitte an Ihre persönliche  Kontaktperson in Sachsen-Anhalt.


Thüringen

Thüringen stellt derzeit keine Förderungen für den European Energy Award bereit.

Für genauere und rechtsverbindliche Informationen zu Fördermöglichkeiten in diesem Bereich wenden Sie sich bitte an Ihre persönliche  Kontaktperson in Thüringen.


Sonstige Fördermöglichkeiten

Gemeinsam mit Ihnen eruieren wir gerne weitere Fördermöglichkeiten in oben nicht genannten Bundesländern.