Profile der akkreditierten eea-Beratenden

Die Erstellung eines eea-Beratendenprofils erfolgt durch die eea-Beratenden nach der Akkreditierung selbst.

Herr Michael Müller


Firmenprofil

Institut für angewandtes Stoffstrommanagement
Als etabliertes In-Institut der FH Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld (Null-Emissions-Campus) sehen wir unsere Aufgabe darin, Stoff- und Energieströme auf regionaler und betrieblicher Ebene zu analysieren, Optimierungspotenziale zu erkennen und Umsetzung zu initiieren. Das Ziel ist hierbei die Erhöhung der Wertschöpfung bei sinkenden Umweltbelastungen.

Gemeinsam mit Partnern aus Kommunen, Ministerien, Unternehmen und vielen weiteren Akteuren möchten wir so eine nachhaltige Entwicklung nicht nur planen sondern auch umsetzen.


Arbeitsschwerpunkte

Das IfaS widmet sich in der Drittmittelforschung der systemischen Optimierung von Stoffströmen wie Biomasse, Wasser, Abfall, Energie und Rohstoffen.
Dabei fördert der Einsatz des Stoffstrommanagements Wirtschaftsweisen, die eine weitestgehende Schließung von Stoffkreisläufen nach dem Vorbild der natürlichen ökosystemaren Kreisläufe unterstützen und bis hin zu Null-Emissions-Strategien reichen.
Die Vielfalt der zu berücksichtigenden Aspekte des Stoffstrommanagements spiegelt sich im Angebot an Forschungs- und den damit einhergehenden Beratungsleistungen im In- und Ausland wider:

Potenzialanalysen, (Klimaschutz-)Konzepte und Masterpläne, Machbarkeitstudien, Durchführung von EU- und Bundesforschungsprojekten, Akademische Aus- und Weiterbildungsangebote, Organisation und Durchführung von Konferenzen, Informationsveranstaltungen und Workshops, Mittelbeschaffung (Fundraising), Bereitstellung von Kontakten und Netzwerken (Networking), Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.


Referenzprojekte

Projekte in Kommunen und Landkreisen

Landkreis Cochem-Zell

 

Für den Landkreis Cochem-Zell wurde im Rahmen der Klimaschutzinitiative ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Übergeordnetes Ziel des integrierten Klimaschutzkonzeptes ist die Etablierung einer CO2-neutralen Tourismusregion Cochem-Zell.

Stadt Kaiserslautern

 

Die Stadt Kaiserslautern hat sich das Ziel gesetzt Null-Emissions-Stadt zu werden. In einem ersten Schritt ist vorgesehen gemeinsam mit Unternehmen vor Ort bis zum Jahr 2020 eine CO2 Einsparung von mindestens 40% der Gesamtemissionen zu erreichen.

Gemeinde Nalbach

 

Geprägt und sensibilisiert durch die Folgen des Kohlebergbaus versucht die Gemeinde Nalbach als erste Gemeinde im Saarland sich zur

Null-Emissions-Gemeinde zu entwickeln.

Projekte auf Landes- und Bundesebene

ELKE

 

Das vom BMELV über die FNR geförderte, angewandte Forschungsprojekt ELKE beschäftigt sich mit dem Themenkomplex extensiver Landnutzungsstrategien. Darin werden Fragestellungen des angewandten Naturschutzes, Nachwachsender Rohstoffe sowie des Flächenverlustes durch Ausgleich und Ersatz aufgegriffen, konzeptionell miteinander verbunden und im Rahmen von Praxisprojekten untersucht.

Zero Emission Park

 

Zero Emission Park ist ein wohl erstmalig in Deutschland durchgeführtes Modellprojekt zur Entwicklung nachhaltiger Industrie- und Gewerbegebiete.

Zero Emission Park ist dabei als Verbundprojekt angelegt: Wissenschaftler und ExpertInnen von verschiedenen Hochschulen arbeiten mit den lokalen Akteuren wie Unternehmen, Kammern, Verwaltungen sowie Anwohnern zusammen.

 

An vier Standorten wird ein mustergültiger Entwicklungsprozess in Richtung nachhaltiger - ökologischer, ökonomischer und sozialer - Kriterien eingeleitet und begonnen, darunter in: Bottrop, Bremen, Eberswalde und Kaiserslautern.