Bielefeld

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Bielefeld im eea

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Der eea bietet die Möglichkeit, die klimaschutzrelevanten Aktivitäten zielorientiert zu erfassen und weiterzuentwickeln

Der Rat der Stadt Bielefeld hat sich am 20.09.2007 verpflichtet, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Klimaziele der Bundesregierung (Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes um 40 Prozent sowie Nutzung von 20 Prozent erneuerbare Energien) bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Zur Umsetzung dieser Ziele wurde die Erstellung eines kommunalen Handlungsprogramms beschlossen, in dem konkrete Maßnahmen aufgeführt sind. Die Halbzeitbilanz hat gezeigt, dass mit 29 % CO2 Reduktion Bielefeld auf einem guten Weg ist. Nun werden seit Herbst 2015 in einem breiten Beteiligungsprozess das Handlungsprogramm und die Klimaschutzziele über das Jahr 2020 hinaus weiterentwickelt. 2016 sollen die neuen Ziele von der Politik verabschiedet werden.

  • Zahlreiche Projekte zum Energiesparenden Bauen, zur energetischen Altbausanierung, zu Energieeffizienz und zu Erneuerbaren Energien
  • Seit 1991: Mitglied im Klimabündnis
  • 1992-1994: Erstellung eines gesamtstädtischen Energiekonzeptes
  • Seit 1993: Energiemanagement für städtische Gebäude
  • 1997: Einrichtung der Koordinierungsstelle Klimaschutz
  • Seit 2001: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2003: Zertifizierung mit dem eea
  • 2007: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • Beschluss zur Umsetzung eines Handlungsprogramms Klimaschutz – 2008 bis 2020
  • Politischer Beschluss zur CO2-Reduzierung um 40 Prozent sowie Nutzung von 20 % erneuerbarer Energien bis 2020
  • 2010:Zertifizierung mit dem eeaGold
  • 2014 Rezertifizierung eea Gold
  • 2015 Halbzeitbilanz Handlungsprogramm Klimaschutz
  • 2015 Start öffentlicher Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung der Klimaschutzziele bis 2050

  • Aktualisierung und Berichterstattung zum Handlungsprogramm Klimaschutz im 2-Jahresrhythmus
  • Entwicklung von Kriterien zur Erfolgskontrolle bei der Umsetzung des Handlungsprogramms Klimaschutz
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrsplanung Stadtbahn 2030
  • Prüfung von Bebauungsplänen hinsichtlich einer möglichen solarenergetischen Nutzung
  • Erstellung von Energiekonzepten für einzelnen Siedlungen bei Sanierungen sowie Neubauplanungen
  • Detaillierte energietechnische Festlegungen in privatrechtlichen Verträgen im Baugebiet Breipohls Hof
  • Berücksichtigung energiesparender Gesichtspunkte bei allen Bebauungsplanungen in privatrechtlichen Verträgen
  • Bildung eines politischen Beschlusses zur Aufnahme energierelevanter Gesichtspunkte in privatrechtlichen Verträgen nach Fertigstellung der Checkliste zur energieeffizienten B-Planung
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen kommunaler Gebäude
  • Fortführung des Einbaus wassersparender Technik in kommunalen Gebäuden
  • Umsetzung der wirtschaftlichen Maßnahmen aus dem Energiekonzept 2007 des Immobilienservicebetriebes
  • Einbau weiterer Lichtregelungsanlagen in kommunalen Sporthallen
  • Verstärkte Fortführung von Hausmeisterschulungen zu energetischen Themen durch zusätzliche Schulung von Hausmeisterhilfskräften
  • Umsetzungsprüfung zum Beschluss bei der Vergabe öffentlicher Aufträge umweltschutzrelevante Gesichtspunkte zu berücksichtigen
  • Einsatz von Holzpelletkesseln in einzelnen kommunalen Gebäuden
  • Aufbau eines Nahwärmenetzes
  • Planung und Errichtung weiterer PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden
  • Ermittlung von Wärmeverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
  • Ermittlung von Elektrizitätsverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
  • Ermittlung von Wasserverbrauchskennzahlen für kommunale Gebäude
  • Parallel zum eigenen Verbrauchscontrolling wird mit Hilfe von EVU-Daten eine 100%ige Erfassung der Verbräuche durch das langfristig angelegte Impuls-Zähler-Einbauprogramm zum Lastmanagement durchgeführt
  • Einsatz intelligenter Zähler zur Entwicklung eines Produktportfolios für den Bielefelder Wärmemarkt. Hierunter fallen auch Contracting-Angebote für Solarthermie, Wärmepumpen, Mini BHK sowie Pelletheizungen
  • Fortführung der Umsetzung von Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, u.a. Kauf einer weiteren Windkraftanlage
  • Ermittlung von Abwärmepotentialen mittels einer Energiebedarfsstudie für den lokalen und regionalen Markt
  • Installation von drei BHKW auf Basis der Wärme- und Kältebedarfsstudie
  • Bau von Umgehungsstraßen sowie Umbau einzelner Hauptachsen einschließlich von Radverkehrsstraßen und Kreisverkehren
  • Neugestaltung des zentralen Platzes „Kesselbrink“, der derzeit als Parkplatz genutzt wird und künftig für einen Markt sowie Freizeitaktivitäten genutzt werden soll
  • Sukzessive Umsetzung des einheitlichen Standards für die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Verkehrsflächen
  • Erweiterung der Beschilderung des Radverkehrsnetzes
  • Erstellung einer Studie zur Prüfung geeigneter Verbindungen
  • Überarbeitung des bestehenden Stadtradplans
  • Qualität des Schienenverkehrs wird durch Streckenverlängerungen und Kapazitätsausbau im Regional- und Stadtverkehr optimiert
  • Die Verbleibenden 80 Signalanlagen werden mit einer Busbeschleunigung ausgestattet
  • Neue Fußgängeranlagen werden sofort mit einer Busanforderung ausgestattet
  • Jährliche Berichterstellung zum Energiesparen in Verwaltungsgebäuden sowie Controlling zur Einhaltung der Energiesparziele und der Förderung erneuerbarer Energien
  • Schulung der Mitarbeiter im Rahmen des Projektes Energiesparen in Verwaltungsgebäuden
  • Schulungen für Beschaffer zu energieeffizienter Beschaffung
  • Budget für energiepolitische Kommunalarbeit wird zur Verfügung gestellt (z.B. Altbausanierung im Wohnungsbau, Erstellung von Energiekonzepten für Neubaugebiete, Förderprogramm für die Qualitätssicherung der energetischen Altbausanierung, Überprüfung des Klimaschutzkonzeptes)
  • Entwicklungsprüfung zu Finanzierungsmodellen mit den Stadtwerken
  • Stärkung der Nutzung regionaler Produkte sowie Verpflichtung von Institutionen zur vorrangigen Verwendung fair gehandelter Blumen
  • Fortführung des Projekts Energiesparen macht Schule sowie Gewinnung neuer Schulen zur Teilnahme am Projekt

Aktuell

    Bielefeld_Spinne_2018
    Bielefeld_Spinne_2014
    Bielefeld_Spinne_2010
    Bielefeld_Spinne_2007
    Bielefeld_Spinne_2003

Solingen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Der European Energy Award und die Arbeit des Energie-Teams sind für uns unverzichtbare Bestandteile der kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik, die dazu beitragen, unsere ambitionierten Zielsetzungen in diesem Bereich strukturiert und nachhaltig umzusetzen."

Oberbürgermeister Tim Kurzbach

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Solingen im eea

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Die Entwicklung des European Energy Award® hat die Stadt Solingen als Modellkommune zusammen mit den Städten Bielefeld, Wuppertal und Lörrach aktiv mitgestaltet. Durch das eea-Verfahren konnten viele unterschiedliche Aspekte, wie z. B. Identifizierung weiterer Energieeinsparpotenziale, Austausch und Vergleich mit anderen Kommunen, Projekterfahrung auf EU-Ebene umgesetzt werden. Insgesamt hat die Teilnahme gezeigt, dass sich viele nachvollziehbare kleine Schritte zu einem wirkungsvollen Puzzle zusammensetzen. Darüber nutzen wir ganz aktuell das Verfahren des European Energy Award zur Evaluierung der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Solingen.

Im Leitbild der Stadt Solingen „Zukunft.Solingen“ ist der Klimaschutz verankert. Im „Aktionsprogramm Nachhaltige Entwicklung“, dass mit dem deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“ ausgezeichnet wurde, sind mehrere Leitprojekte, die dem Klimaschutz dienen, enthalten.

  • Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes durch das Klimaschutzmanagement seit 11/2013
  • Entwicklung einer Klimaschutzkampagne
  • Aufbau eines Netzwerks energetische Gebäudesanierung in Solingen
  • Umsetzung der Maßnahmen als KWK-Modellkommune NRW
  • Handlungskonzept „Ausbau der Elektro-Mobilität in Solingen“
  • Marketing-Kampagne Solarenergie und Solarkataster
  • Weiterführung der Energieberatung der Verbraucherzentrale bis 2019
  • Umsetzung Bürgerenergieanlagen
  • Einsatz der LED –Technik in Kommunalgebäuden und im Rahmen der Straßenbeleuchtung
  • 10. Durchführungsrunde von ÖKOPROFIT
  • Durchführung Thermographie-Aktion

  • Einrichtung der Stelle Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes
  • Erarbeitung folgender Klimaschutzteilkonzepte
  • - Potenzialerfassung Erneuerbarer Energien
  • - Klimaschutz in eigenen Liegenschaften
  • - Klimaanpassung
  • Durchführung von Hausmeisterschulungen
  • Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft und Errichtung einer Bürgerenergieanlage
  • Weiterführung der Energieberatung der Verbraucherzentrale bis 2019
  • Auszeichnung als NRW-KWK-Modellkommune
  • Solarkataster und Marketingkampagne Solarenergie
  • Entwicklung und Durchführung einer Klimaschutzkampagne
  • Etablierung eines Netzwerkes zur energetischen Gebäudemodernisierung
  • Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes „Erneuerbare Energien“ 
  • Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzteilkonzept - KIEL =Klimaschutz in eigenen Liegenschaften
  • Weitere Angebote zur Vermietung von Dachflächen kommunaler Gebäude  zur Solarenergienutzung schaffen
  • Ausbau der LED Technik
  • Umsetzung des Feinkonzeptes „KWK hoch3“ zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung
  • Erstellung eines kommunalen Abwärmekatasters
  • Velofit
  • Woche der klimafreundlichen Mobilität
  • Standortprüfungen für Ladestationen für PKW und Pedelecs
  • Umsetzung der Maßnahme „klimaneutrale Stadtverwaltung“ aus dem integrierten Klimaschutzkonzept
  • Erweiterung des städtischen Fortbildungsprogrammes um Energiethemen
  • Vermarktung Solarkataster
  • Weiterführung „ÖKOPROFIT“
  • Weiterführung der Beratungsangebote der Verbraucherzentrale

Aktuell

    Externes RE-Audit 2020
    Externes RE-Audit 2016
    Externes RE-Audit 2013
    Externes RE-Audit 2009
    Externes RE-Audit 2006
    Externes Audit 2003

Düsseldorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Düsseldorf im eea

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Der eea dient in Düsseldorf dazu, alle Energieeinsparungs- und Klimaschutzaktivitäten der Stadtverwaltung zusammenzuführen und wird darüber hinaus seit 2008 als externes Controlling-Instrument für das Düsseldorfer Klimaschutzprogramm genutzt.

Klimaneutralität bis 2050: pro Jahr und EinwohnerIn sollen nicht mehr als 2 t CO2 emittiert werden.

  • 1987 Erste Energie- und CO2-Bilanz
  • 1993 Erstes gesamtstädtisches Gutachten „Rationelle Energieverwendung und CO2-Einsparung in Düsseldorf“
  • 1995 bis 2005 Heizungserneuerung in 100 städtischen Liegenschaften
  • 1996 Unterzeichnung der Charta von Aalborg
  • 1996 bis 2000 Modellprojekt zur Energieeinsparung in Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen und privaten Dienstleistungsbetrieben
  • 1997 Start von „50:50 in Schulen und Kitas“, erster Düsseldorfer Heizspiegel
  • 2001 Start des „Modellvorhaben zur Energieeinsparung im privaten Wohngebäudebestand“ als Vorläufer der ServiceAgentur Altbausanierung (SAGA)
  • 2002 Masterplan Schulen, Sanierung auch in energetischer Hinsicht
  • Seit 2003 Teilnahme am European Energy Award. Zertifizierung 2007, Goldzertifizierung 2010, Re-Zertifizierung Gold 2013
  • 2007 Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS)
  • 2008 Klimaschutzprogramm „30 Initiativen für den Klimaschutz in Düsseldorf“, Start von ÖkoProfit, Einführung eines innerstädtischen Fahrradverleihsystems mit variablen Rückgabestationen, Beitritt zum Klima-Bündnis
  • 2009 Stadtentwicklungskonzept 2020+ „Wachstum fördern, Zukunft gestalten“, Auszeichnung des Konzeptes zur Effizienzsteigerung bei der Straßenbeleuchtung durch das BMU, Start des Förderprogramms „Klimafreundliches Wohnen in Düsseldorf“
  • 2012 „Szenario Düsseldorf 2050: Technologieoptionen und Pfade für ein klimaverträgliches Düsseldorf“, Studie des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
  • 2012 bis 2014 Wettbewerb „KWK-Modellkommune“ des Landesumweltministeriums

  • Grundlegende Überarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes
  • Überarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanes
  • Neuaufstellung des Klimaschutzkonzeptes „Düsseldorf 2025“
  • Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes
  • mittelfristiges Ziel: 100%ige Kennzahl-Erfassung
  • Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Marktplatz 5/6
  • Weitere Umsetzung des Masterplans CO2- Gebäudesanierung
  • Fortführung Öko-Cent
  • Straßenbeleuchtung: Einführung von Dimmverfahren und dynamischer Beleuchtungssteuerung mit Leistungserfassung
  • Weitere Umsetzung des Masterplans Energieeffiziente Straßenbeleuchtung
  • Entwicklung von Produkten im Bereich Prosumer
  • E-Carflex Business: Gemeinsamer elektromobiler Betreiberpool von 31 Elektrofahrzeugen für Flottenkunden, Mitarbeiter und Privatpersonen der Landeshauptstadt Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf AG und DriveCarSharing GmbH; Aufbau von Ladeinfrastruktur; Entwicklung von Geschäftsmodellen im Kontext integrativer Mobilitätskonzepte; Begleitforschung durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
  • Umsetzung der Programme "Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht" und "Fahrradwegweisung"

Derzeit keine weiteren Maßnahmen geplant

  • Weiterführung von 50:50 in Schulen und Kindergärten
  • Weiterführung der Energieberatung für einkommensschwache Haushalte
  • Weiterführung des Förderprogramms „Klimafreundliches Wohnen in Düsseldorf“

Aktuell

    Externes Audit 2020
    Externes Re-Audit-Gold 2016
    Externes Re-Gold-Audit 2013

Bottrop

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„Der European Energy Award ist ein Kooperationsprojekt mit vielen Beteiligten. Deshalb gilt mein Dank allen, die daran mitgewirkt und das Projekt unterstützt haben. Zu den bisher erzielten Erfolgen gratuliere ich ganz herzlich und bedanke mich für die engagierte Teilnahme. Unser Ziel ist, immer neue Potentiale ausfindig zu machen, mit denen Energie und Rohstoffe gespart werden können.“

Oberbürgermeister Herr Bernd Tischler

Daten & Fakten

Bottrop im eea

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Der European Energy Award steht für eine Stadt, die – in Abhängigkeit ihrer Möglichkeiten- überdurchschnittliche Anstrengungen in der kommunalen Energiepolitik unternimmt.

Mit dem eea werden Maßnahmen erarbeitet, initiiert und umgesetzt, die dazu beitragen, dass erneuerbare Energieträger vermehrt genutzt und  nicht erneuerbare Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Städte und Gemeinden engagieren sich heute in einer Vielzahl von kommunalen Netzwerken. Mit dem Award werden diese Absichtserklärungen in eine nachhaltige Energiepolitik überführt.

Obwohl der Preis nicht mit einer Geldzuwendung verbunden ist, sind die Bemühungen für den Klimaschutz für die Stadt Bottrop ein lohnendes Unterfangen.

Die Stadt Bottrop ist eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets, in der es noch eine aktive Zeche gibt. Das Bergwerk Prosper-Haniel ist mit einer Förderung von 3,9 Mio. Tonnen die größte Zeche Deutschlands. Die Kohleförderung ist bis zum Jahr 2018 gesetzlich gesichert. Im Süden der Stadt wird in der Kokerei Prosper Kohle zu Koks veredelt.

Bottrop gehört zur Wasserstoffkompetenzregion Emscher-Lippe mit mehreren innovativen und zukunftsweisenden Projekten (Wasserstoff aus einer Kokerei, Wasserstoff aus einer Kläranlage, Wasserstoffeinsatz in der Mobilität, Wasserstoff für KWK-Prozesse, Ansiedlung von wasserstoffaffinem Gewerbe).

Bottrop verfügt mit dem Gewerbegebiet Knippenburg / Kruppwald über ein Pilotvorhaben des BMWi (EnEff:Stadt). Bottrop hat eines der größten mit Geothermie versorgten Wohngebiete in der Umsetzung (600 WE). Grubengas wird energetisch genutzt.

Die Stadt Bottrop hat im Rahmen des Wettbewerbs InnovationCity Ruhr seine Energie- und Klimaschutzziele erneuert. Bis zum Jahr 2020 (bezogen auf 2010) sollen die CO2-Emissionen im Pilotgebiet um 50% reduziert werden. Weitere Teilziele begleiten dieses ambitionierte Vorhaben. Für den Bottroper Norden (Kirchhellen) wird eine Energieautarkie angestrebt.

Die Stadt Bottrop hat den Wettbewerb „InnovationCity Ruhr“ im Jahr 2010 gewinnen können.

Dieses weltweit beachtete Projekt ist mit der Zielsetzung verbunden, die CO2-Emissionen in einem Zielgebiet in Bottrop (Bottroper Süden mit 70.000 Einwohnern) in einem Zeitfenster von 10 Jahren um 50% zu senken.

- Bottrop verfügt über ausformulierte und auf Potenzialstudien und korrespondierende fortschreibbare Bilanzierungen gestützte Energie-, Klimaschutz-, Klimaanpassungs- und Verkehrsplanungen.

- Im Herbst des Jahres 2010 ist das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Bottrop politisch beschlossen worden (u.a. Energieautarker Ortsteil Kirchhellen, Ziele des Wettbewerbs „InnovationCity Ruhr“, ...).

Entsprechende Aktivitätenprogramme und Maßnahmenkataloge sind existent, politisch beschlossen und befinden sich kontinuierlich in der Umsetzung.

Mehrere herausragende Projekte, oftmals im Kontext von Zukunftstechnologien, sind auf dem Stadtgebiet vorzufinden. Unter den Stichworten Wasserstoff, Geothermie, E-Mobilität und Abwärmenutzung aus Abwasser sowie Zero-Emission und Solarsiedlung sind mehrere Projekte bereits realisiert worden.

Zukünftige Vorzeigeprojekte wie bspw. die Errichtung der Gebäude der Hochschule Ruhr West als Niedrigenergie-Campus oder das Projekt „Zukunftshäuser“ zeigen die Vorbildwirkung der Stadt und der lokalen Akteure.


- weiterer Ausbau von Solaranlagen als Signal-/Vorbildwirkung

bei Gebäuden im Bestand oder Neubauten

- weitere Umsetzung einer Versorgung öffentlicher Gebäude aus regenerativen Energien (Erdwärme, Biomasse, ...)

-weitere Umsetzung von Projekten im Bereich der Elektro-Mobilität (E-Roller, E-PKW)

-Erstellung eines LKW-Routenkonzepts

-Prüfung einer Einkaufsrichtlinie mit klimarelevanten Faktoren

-Durchführung des Projekts "Ökoprofit" (6. Runde)

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Re-Gold Audit 2013
    Externes Gold Audit 2010

Lohmar

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Vorrangiges Ziel ist es nicht den „Klimaschutzoskar“ zu gewinnen, sondern die Energie- und Klimaschutzarbeit vor Ort zu stärken, zu steuern und immer wieder neue Möglichkeiten und Wege zu mehr Effizienz und Zukunftssicherheit zu eröffnen – Generationenverantwortung ernst nehmen und aktiv leben ist ein fester Bestandteil des kommunalen Handelns in Lohmar"

Bürgermeister Herr Horst Krybus

Daten & Fakten

Lohmar im eea

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Mit dem Beschluss vom 30.9.2003 des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und öffentliche Ordnung wurde die Teilnahme der Stadt Lohmar am eea bestimmt

  • Systematische Bestandsaufnahme mit dem Ziel Innovations- und Einsparpotentiale zu identifizieren
  • Ressortübergreifende Strukturierung und Implementierung der „Klima- und Energiearbeit“ der Kommune in der Verwaltung
  • Reflektion der umgesetzten „Klima- und Energiearbeit“, Entwicklung/Identifikation  von Verbesserungspotentiale als Zyklus (Prozessmanagementtool)

Auszug aus dem Dokument "Energie- und Klimapolitisches Kommunales Leitbild"

Die Stadt Lohmar ist einem zentralen Gedanken verpflichtet: Lebensqualität und –umfeld für ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu erhalten. Der Umgang mit Umwelt und Energie ist in besonderer Weise mit diesem Gedanken verknüpft, denn hier gilt es, Lebensqualität und -umfeld auch zukünftigen Generationen zu sichern. 

Klimaschutzziele:

  • Die Stadt Lohmar unterstützt die Erreichung der nationalen Klimaschutzziele, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 – 95 % zu reduzieren, den  Anteil der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 um 20 % zu erhöhen und zeitgleich die Energieeffizienz um 20 % zu steigern. Die KWK soll dabei auf einen Anteil von 30 % am Stromverbrauch ausgebaut werden. Bezugsjahr hierfür ist 1990.
  • Mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis im Jahr 2013 hat sich die Stadt Lohmar zu einer kontinuierlichen Verminderung der Treibhausgasemissionen verpflichtet. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden.
  • Die Stadt Lohmar hat das interkommunale Klimaschutzkonzept Lohmar, Much und Ruppichteroth (IKK) aus dem Jahr 2012 zur Umsetzung beschlossen. Darin weist das Zielszenario für den CO2-Ausstoß eine mögliche Reduktion von 42% bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Bezugsjahr 2010 aus.

 

 Energie- und klimapolitisches Leitbild - PDF

  • Erstellung des Interkommunalen Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKK), 2012
  • Einrichtung der Stelle „Klimaschutzmanagement“, 2014

  • Umsetzung IKK sowie dessen Fortschreibung mit Teilkonzept „Klimawandelanpassung“
  • Fortschreibung Co2- und Energiebilanz
  • Checkliste energetisches Bauen im B-Plan-Verfahren
  • Aufbau eines Klimaschutzcontrollingsystems
  • Hydraulischer Abgleich städt. Liegenschaften
  • Konzepterstellung Optimierung Heizzentrale Schulzentrum Donrather Dreieck
  • Neues Rohrleitungskonzept zwecks Außerbetriebnahme der Pumpen und Hochbehälter
  • Optimierung der Abwasserpumpstationen
  • Aktualisierung der Situations-/Potentialanalyse Parkraumbewirtschaftung
  • Verknüpfung Radverkehr und ÖPNV stärken
  • Stadtradeln
  • Fortführung Schulungs-/Informationsprogramm Energie/Klima/Umwelt in der Naturschule Aggerbogen
  • „Energiesparen in Kindergärten und Kindertagesstätten“ der Ea NRW
  • Aufbau und Stärkung der Marke „Klimakompakt – Meine Region mach sich stark“
  • „Haus-zu-Haus-Aktion“ in Zusammenarbeit mit Energieagentur Rhein-Sieg
  • Bildungsangebote für Schulen (Energiespardetektive u. Ä.)
  • Prüfung Auf-/Ausbau energetische Holznutzung

Aktuell

    Externes-Re-Audit 2019
    Externes-Audit 2014

Oberhausen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Oberhausen im eea

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Aktuell

Altenberge

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Altenberge im eea

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Aktuell

Bochum

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Bochum im eea

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Der European Energy Award® ist eine wichtige Maßnahme des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Bochum. Bochum will damit die Anstrengungen für den lokalen Klimaschutz und für eine nachhaltige Entwicklung mit aussagekräftigen Kennzahlen dokumentieren. Dies ist die Basis für den interkommunalen Know-how-Transfer und Leistungsvergleich mit anderen Kommunen.

Vor dem Hintergrund veränderter energie- und klimapolitischer Rahmendaten und im Hinblick auf die mittel- und langfristige Ausgestaltung des Klimaschutzes in Bochum, hat die Stadt Bochum das bestehende Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2002 aktualisiert. Mit dem überarbeiteten Konzept und seiner praktischen Umsetzung wird eine möglichst große Reduktion des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen angestrebt.

Die Arbeiten haben gezeigt, dass die Einsparpotenziale und Handlungsmöglichkeiten in Bochum vielfältig und noch nicht ausgeschöpft sind. Diese auszuschöpfen ist wichtig, um das Ziel des Klimabündnisses der europäischen Städte im Jahr 2020 zu erreichen. Dies sieht für Bochum eine Reduktion der CO?-Emissionen um 36 - 50 Prozent bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zum Basisjahr 1990) vor. Spätestens im Jahr 2030 soll das 50-Prozent-Ziel erfüllt sein.

  • 1994: Beitritt zum Klimabündnis 'Alianza del Clima'
  • 2002: Klimaschutzkonzept „2010“
  • 2004: Teilnahme am European Energy Award® (eea)
  • 2005: Erste Zertifizierung mit dem eea
  • 2007: Beschluss zur Senkung der CO2-Emissionen
    im kommunalen Fuhrpark
  • 2008: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2008: Klimaschutzkonzept „2020“
  • 2009: Energiebewusste Planung neuer Baugebiete (Grundsatzbeschluss)
  • 2009: Zertifzierung mit dem eeaGold

  • Klimaschutzwettbewerb für Unternehmen
  • Energiesparkampagne „Mission-E“
  • Contracting Heizungsanlagen
  • Automatisierte Verbrauchserfassung
  • Anpassung der Energielieferverträge an Klimaschutzziele
  • Ökostrom wird seit 2008 (vor 2008 nur Grundschulen) für alle Bochumer Liegenschaften, Straßenbeleuchtung usw. geliefert
  • Energetische Gebäudesanierung Internetplattform ALTBAUNEU
  • Kooperationen für effizienten Klimaschutz z.B. EnergieOptimalPlus (eine fachspezifische Kooperation aus Handwerkern, Sparkasse, Stadtwerke, Stadt Bochum, Architekten und Ingenieuren zur Förderung von Modernisierungsvorhaben privater Eigentümer)
  • Richtlinie für die Vergabe von städtischen Grundstücken. Eine energiesparende Bauweise und der Einsatz regenerativer Energiequellen werden bei der Grundstücksvergabe berücksichtigt
  • Grundschulkindern den Klimawandel erklären. MTheoSat ist ein 90-minütiges Bildungsangebot für die Nachmittagsgestaltung an den Ganztag
  • Klimaschutzleitstelle und Zentralisierung der Energieberatung
  • Erarbeitung eines Klimaschutz-Monitoringsystems
  • Solardachkataster und weitere Initiativen zur Errichtung von Solarsiedlungen
  • Energieberatung für KMU und GHD-Sektor
  • Aufbau eines Gesamtkonzeptes für die Altbausanierung
  • Geothermiepotentialstudie
  • Untersuchung und Ausweisung von Fernwärmevorranggebieten
  • Prinzipielle Prüfung Regenwassernutzungsmöglichkeiten als Brauchwasser zur Substitution von Trinkwasser für alle Neubauten und Gebäudesanierungen vorrangig bei städtischen Objekten zwecks Signalwirkung.
  • Neuausrichtung der dienstlichen Mobilität 'Betriebliches Mobilitätsmanagement'
  • Förderung der Elektromobilität
  • Studie zu den Emissionsminderungspotentialen des Bochumer Verkehrssektors
  • Einbindung der Sportvereine in den Rahmen 'Energiesparen in Schulen und Sportstätten'
  • Aufrechterhaltung und Ausbau der Förderung von effizienten energetischen Vorhaben

Aktuell

Borgholzhausen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Borgholzhausen im eea

Kontakt


Überprüfung und Bewertung sowie Verbesserung der Arbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes.

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Borgholzhausen mit den Zielen:

Quantitative Ziele:

  1. Reduktion der CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet um 30 % bis zum Jahr
  2. 2030 (ausgehend vom Basisjahr 2010)
  3. 50% Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030

Qualitative Ziele:

  1. Steigerung der Energieeffizienz von Wohngebäuden
  2. Unterstützung von Klimaschutzaktivitäten ansässiger Wirtschaftsbetriebe
  3. Förderung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens
  4. Sparsame Verwendung von Trinkwasser

wird beschlossen und in das Leitbild der Stadt Borgholzhausen aufgenommen

  • Errichtung eines Nahwärmenetzes zur Versorgung 6 kommunaler Liegenschaften auf der Basis einer Holzhackschnitzelheizung
  • Ausbau des Violenbachs im innerstädtischen Bereichs zur Sicherstellung des
  • Hochwasserschutzes und ökologischen Aufwertung
  • „Grundsteinlegung“ für die Anlage und Pflanzung einer Waldbrücke als wichtige ökologische Vernetzungsstruktur zweier Höhenzüge des Teutoburger Waldes
  • Dokumentation der Energieverbräuche und CO2-Bilanz im Rahmen eines Energieberichts
  • Einstieg in den Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED Leuchtmittel

  • Projekt "Violenbach" - Renatuierung und Hochwasserschutz (Vorbeugung Klimaanpassung)
  • Realisierung einer NRW-Klimaschutzsiedlung
  • Bau einer  Photovoltaikanlage zur  teilw. Deckung des Eigenbedarfs auf  einem Gebäude zur  Unterbringung von Asylbewerbern.
  • Weiterer Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED Leuchtmittel.
  • Umsetzung weiterer  Maßnahmen zur Energieoptimierung  auf der Zentral Kläranlage (Steuerung, Regelung, Antriebe, …)
  • Nutzung von Abwärme aus den bestehenden Biogasanlagen für Heizzwecke (aktuell Feuerwehrgebäude im OT Berghausen)
  • Aufstellung einer Stromzapfstelle zur Ladung von E – Autos in der Innenstadt.
  • Schulungen/Sensiblisierung der Mitarbeiter in energieeffizienter Fahrweise
  • Umsetzung des Klimaschutzkonzepts
  • Projekt "Renaturierung Pustmühlenbach" inkl. Beseitigung einer Altablagerung.
  • Informationskampagne zum "Passivhausbau"

Aktuell

    Borgholzhausen_Spinne_2018
    Borgholzhausen_Spinne_2015
    Borgholzhausen_Spinne_2013
    Borgholzhausen_Spinne_2010

Brakel

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Wir sind Netzwerker"

Bürgermeister Hermann Temme

Daten & Fakten

Brakel im eea

Kontakt


Grundstock zur Optimierung der kommunalen Energiearbeit war der Ratsbeschluss aus dem Jahr 1996 zum Projekt "Energiekonzept für die städtischen Liegenschaften".

Energieautark bis 2025

  • Erstellung des Klimaschutzkonzeptes
  • Einrichtung der Personalstelle des Klimaschutzmanagers

  • Fotovoltaikanlagen an Bahnanlagen
  • Effektivität der Biogasanlagen verbessern
  • Beheizung des Sommerbades durch Anschluss an eine bestehende Biogasanlage
  • Ausbau des Nahwärmenetzes für die Innenstadt durch Anschluss an Holzhackschnitzelanlagen
  • Erweiterung des Solarparks im Industriegebiet
  • Energieautarker Ortsteil
  • Ausweitung der Radwege in die Innenstadt mit neuer Abstellstation im historischen Stadtkern
  • Analyse der Schwachstellen im ÖPNV in Absprache mit NPH unter Berücksichtigung des demografischen Wandels
  • Veränderung der Beschaffungsrichtlinie
  • regelmäßige Hausmeisterschulung
  • Internetpräsenz, Energiesparwettbewerb
  • Ausstellungen

Aktuell

    Externes RE-Audit Gold 2019
    Externes RE-Audit Gold 2015
    Externes RE-Audit Gold 2012

Münster

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Die erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award® in Gold ist für Münster eine Herausforderung auch in Zukunft den hohen Anforderungen des European Energy Award® gerecht zu werden und unsere Anstrengungen im Sinne einer klimaschonenden Stadt weiter auszuweiten.

Oberbürgermeister Markus Lewe, 2009

Daten & Fakten

Münster im eea

Kontakt


Mit der Teilnahme am eea will die Stadt Münster die Möglichkeit nutzen, der Klimaschutzdiskussion in der Stadt weitere Impulse zu geben sowie die im integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept der Stadt Münster (ISM) erarbeiteten Leitorientierungen und Ziele zur Weiterentwicklung Münsters zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität mit einem profilprägenden Projekt umzusetzen.

Der Rat der Stadt Münster hat am 12.03.2008 ein ambitioniertes Klimaschutzziel mit einer CO?-Reduzierung von mindestens 40 Prozent bis 2020 (Basis 1990) und einen Anteil von 20 Prozent erneuerbare Energien an der gesamten Energieversorgung der Stadt Münster beschlossen.

  • 1986 erster Gesamtverkehrsplan
  • 1993 Verkehrsbericht
  • seit 1995 Mitglied im Klimabündnis e.V. und bei ICLEI
  • 1995 legt der Beirat für Klima und Energie der Stadt Münster seinen Endbericht mit 38 Empfehlungen zum Klimaschutz (25% CO?-Reduzierung bis 2005) vor
  • 1995 Einrichtung einer Koordinierungsstelle Klima und Energie (Klenko)
  • Erarbeitung des Handlungskonzeptes zur Umsetzung der Empfehlungen des Beirates für Klima und Energie, das der Rat der Stadt Münster 1996 beschlossen hat
  • 1997 ÖPNV-Nahverkehrsplan
  • 1997 'Bundeshauptstadt Klimaschutz'
  • 1998 bis 2000 Beteiligung am ExWost-Programm 'Städte der Zukunft'
  • 2001 Im Rahmen des Öko-Audits (nach EMAS) beschloss der Rat Umweltleitlinien für die kontinuierliche Verringerung der Umweltbelastungen
  • „Fahrradfreundlichste Stadt Deutschland“ (1991 und 2003)
  • 2004 Ratsbeschluss für ein ‚Integrierte Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept‘
  • Seit 2004: Teilnahme European Energy Award®
  • 2005 'Climate Star 2004'
  • 2005 Gewinner Solarlandesliga NRW Kategorie Großstädte
  • 2005 Zertifizierung mit dem European Energy Award®Gold
  • 2006 „Bundeshauptstadt Klimaschutz“
  • 2008 Beschluss eines neuen Klimaschutzprogramms durch den Rat der Stadt Klimaschutzziel bis 2020: CO?-Reduzierung von 40% (Basis 1990), 20% Anteil erneuerbare Energien an der gesamten Energieversorgung der Stadt
  • 2009: Re-Zertifizierung mit dem European Energy Award®Gold

  • Erstellung der Energie- und CO?-Bilanz 2010 (inkl. Verkehr)
  • Verkehrsentwicklungsplan 2025 mit Entwurf eines Zielkonzeptes
  • Verkehrssicherheitsprogramm 2009 – 2013
  • Luftreinhalteplan
  • Anpassung der Anforderungen an privatrechtliche Verträge an die EnEV 2009 auf bisherigem Standard
  • Einführung eines jährlichen Energieberichts für die kommunalen Gebäude
  • Fortführung des vorhandenen Sanierungskonzeptes
  • Teilnahme am Wettbewerb 'Energieeffiziente Straßenbeleuchtung'
  • Neufassung der „Strategie für den Wärmemarkt“, neue Akzente im Bereich der KWK
  • Aktive Verdichtung des innerstädtischen Fernwärmenetzes
  • Erweiterung des Wärmecontracting
  • Installation eines neuronalen Netzwerks auf der Hauptkläranlage. Optimierung der Verfahrensweise der Kläranlage und Reduzierung des Energieverbrauchs um ca. 10%
  • Erhöhung der Faulgasmenge durch den Einsatz eines neuen Umwälzsystems (Schraubenschaufler) in den Faultürmen der Hauptkläranlage
  • Installation einer Solaranlage für Warmwasser auf Kläranlage Hiltrup
  • Kampagne der Stadt und der Stadtwerke Münster zur Förderung des Firmenabos
  • Bau eines weiteren Fahrradparkhauses in der Innenstadt und einer Radstation am Hauptbahnhof
  • Ausbau und Fortsetzung der netzadaptiven Steuerung (acht weitere Achsen inkl. Busbeschleunigung sowie Grüne Wellen für Radfahrer und Kfz)
  • Beleuchtungskonzept Bahnhofstraße
  • Erweiterung Fußgängerbereich Altstadt
  • Umsetzung Radförderprogramm 2005 -2010
  • Ausbau des FIS-Systems (dynamische Fahrgastinformation)
  • 50% der Fahrzeuge der Stadtwerke mit EEVStandard
  • Ausweitung des Tarifangebotes um weitere attraktive Produkte, z.B. Seniorenticket, 10-Fahrten-Ticket
  • Weitere Modernisierung VSS mit verbesserter verkehrsabhängiger Netzsteuerung und Sonderschaltungen für ÖPNV
  • Weitere Umsetzung des Busbeschleunigungsprogramms auf HVS
  • Die Busbevorrechtigung und -beschleunigung soll weiter ausgebaut und optimiert werden inkl. LSA in Trägerschaft NRW
  • Zusätzliche Einrichtung von 2 Schienenhaltepunkten mit Bus-Schiene-Verknüpfung
  • Weiterentwicklung des bestehenden P+R-/B+R-Angebotes
  • Standardisierte Fahrgasterhebung
  • Teilnahme am ÖPNV-Kundenbarometer
  • Marktforschung und Potenzialanalysen in neuen Wohn- und Gewerbegebieten
  • Verkehrssicherheitsprogramm 2009 bis 2013

Aktuell

    Münster_Spinne_2018
    Münster_Spinne-2015
    Münster_Spinne_2012
    Münster_Spinne_2009
    Münster_Spinne_2005

Nottuln

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Nottuln im eea

Kontakt


Aktuell

    Nottuln_Spinne_2018
    Nottuln_Spinne_2015
    Nottuln_Spinne_2012
    Nottuln_Spinne_2009
    Nottuln_Spinne_2005

Rheda-Wiedenbrück

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Klimaschutz geht nur gemeinsam! Die EEA-Kriterien zeigen uns die Richtung. Dabei sind wir dank der hervorragenden Mitarbeit unseres Energieteams auf einem guten Weg! Und die Bürger engagieren sich kräftig: Z. B. mit der Energiegenossenschaft Rheda-Wiedenbrück.

Bürgermeister Theo Mettenborg

Daten & Fakten

Rheda-Wiedenbrück im eea

Kontakt


Die Maßnahmen rechnen sich für uns als „Investor“ und zeigen, dass wir unsere Verantwortung für die Zukunft ernst nehmen.

Rheda-Wiedenbrück ist in Sachen Klimaschutz schon lange aktiv. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es erklärtes Ziel, bisherige Klimaschutzaktivitäten zu bündeln und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren in Sachen Energieeinsparung und Klimaschutz zu verstärken. Das Klimaschutzkonzept von 2012 schafft dafür eine gute Ausgangslage.
 

  • Seit 2015 wird das Konzept „Energieautarker Ortsteil Lintel“ mit guter Beteiligung der Dörfler umgesetzt. 
  • Ende 2015 gingen zwei Windkrafträder der Energiegenossenschaft in Betrieb.
  • Aktuell wird ein Radverkehrskonzept erstellt.
  • Seit Beginn des Jahres 2015 wird in den Druckern ausschließlich Recyclingpapier mit dem „Blauen Engel“ als tägliches Verbrauchspapier verwendet.

 

  • Rad- und Fußverkehrsplan erstellen
  • Weiterentwicklung von Leitlinien 
  • Errichtung einer Hackschnitzelanlage, städtischer Bauhof
  • Energieeffizienz der Straßenbeleuchtung
  • Moderne Finanzierungsmethoden für Bürgerbeteiligung
  • April 2017: Tag der Elektromobilität
  • Radfahrkurse für Menschen mit Migrationshintergrund
  • Verlängerung des Vertrages für den Klimaschutzmanager für 2 Jahre
  • Hausmeisterschulungen
  • Fortführung der Bodenschutzaktion
  • Energieberatungsangebot für ausgewählte Straßenzüge
  • erneut Thermografie plus Energieberatung, mit Zusatzangebot Thermografie-Spaziergang

Aktuell

Herford / LK

zertifizierter Landkreis zertifizierter Landkreis


Daten & Fakten

Herford / LK im eea

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Aktuell

Hohendubrau

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Hohendubrau im eea

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  • Seit 2006: Teilnahme am eea
  • 2007: Zertifizierung mit dem eea
  • 2010: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2013: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2017: Re-Zertifizierung mit dem eea

Aktuell

    Externes Re-Audit 2017
    Externes Re-Audit 2013
    Externes Audit 2010

Oederan

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Der Zertifizierungsprozess bringt vielerlei Effekte. Zum einen ganz monetär spürbar in der Stadtkasse, Minderausgaben bei den unterschiedlichsten Betriebskosten (z.B. Strom, Gas, Wasser/Abwasser usw.) zum anderen aber auch dauerhafte Effekte über zusätzliche Einnahmen z.B. für PV-Anlagen. Die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für Energieverbrauchsvermeidung bzw. Kostenoptimierung in allen Bereichen ist ein weiterer sehr positiver Aspekt. Diese Personen agieren zudem häufig als Multiplikatoren in unserer Stadtgesellschaft und darüber hinaus. Der dem Zertifizierungsprozess innewohnende Grundgedanke zum ökologisch und ökonomisch sinnvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Welt ist ein weiterer sehr wichtiger Aspekt in Zeiten des globalen Klimawandels. Der Umstand, wenigstens einen kleinen Beitrag für unser Weltklima zu leisten, hat zudem einen positiven Einfluss auf das Selbstbewusstsein der handelnden Personen. Die Zertifizierungsbestätigungen sind "last but not least" natürlich auch ein wichtiger Baustein für eine moderne Außendarstellung unserer Stadt. Der Titel "Energiesparstadt" zeigt zudem, dass wir in Sachen "Umweltentwicklung" uns den Zeichen der Zeit nicht verschließen sondern erfolgreich den Erfordernissen stellen. Alles in allem kann man sagen, dieser Zertifizierungsprozess beeinflusst uns mannigfaltig! Selbst unser gesamtes Marketing profitiert überaus positiv davon.“

Bürgermeister Steffen Schneider

Daten & Fakten

Oederan im eea

Kontakt


Mit der Teilnahme am eea will die Stadt Oederan ein Steuerungs- und Controllinginstrument zur systematischen Standortbestimmung der kommunalen Energiewirtschaft, zur Schwachstellenanalyse und Identifizierung der Verbesserungspotentiale und zur regelmäßigen Erfolgskontrolle zur Steigerung der Energieeffizienz und damit Kosteneinsparung schaffen.

Aus diesem Prozess soll durch die Vorbildwirkung der Kommune auch in der Wirtschaft und Bevölkerung für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Wirtschaften geworben sowie die Klimaschutzdiskussion in der Stadt und Region gefördert werden.

Gleichzeitig ist der eea ein energetisches Standort-Marketing und Ranking als Imagegewinn für Oederan.

2013 setzte sich die Stadt Oederan im kommunalen Energie- und Klimaschutzkonzept als Ziel, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, die Kraft-Wärme-Kopplung auf einen Anteil von 30 Prozent und den Anteil Erneuerbarer Energien auf mindestens 20 Prozent am Stromverbrauch zu erhöhen.

  •     2008: Erstzertifizierung eea
  •     2009: Fertigstellung Dreifeldsporthalle im Passivhausstandart
  •     2009: Rekonstruierung Kita Buddelflink im 3-Liter-Standard
  •     2010: Holzpelletheizung Vereinshaus Schönerstadt
  •     2010: Holzpelletheizung Nahwärmeverbund Schule
  •     2011: Rezertifizierung eea
  •     2011/12 Energetisches Quartierskonzept „Altstadt Oederan“
  •     2013: Energie- und Klimaschutzkonzept EKK 2013
  •     2014: Rezertifizierung eea
  •     2016: Inbetriebnahme Nahwärmeinsel im Altstadtquartier
  •     2017: Einstellung Klimaschutzmanager
  •     2018: Rezertifizierung eea
  •     2019: Start des Kommunalen Energiemanagement (KEM) ENW III
  •     2020: Zertifizierung des KEM  
  •     2020: Fortführung der Sanierung des Rathauses (bis 2022)

·  Umsetzung der Ziele des kommunalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes

.  Steigerung der regionalen Wertschöpfung

.  Energetische Sanierung und Optimierung der kommunalen Gebäude einschließlich Straßenbeleuchtung

.  Optimierung der Nahwärmeversorgung im Altstadtquartier

·  Fortschreibung des Verkehrskonzeptes

.  Umrüstung des kommunalen Fuhrparks auf CO2-arme und E-Mobilität

·  Vertiefung der Arbeit des Energieteams

.  Stärkung der Kommunikation innerhalb der Stadtverwaltung

·   Netzwerkbildung und Erfahrungsaustausch mit regionalen Unternehmen

·   Vorführung und Ausweitung der öffentlichen Vorbildfunktion mittels Beratungs-   und     Informationsveranstaltungen

.   Ausbau der Projekte für Schulen und Kitas

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Re-Audit 2014
    Externes Re-Audit 2011
    Externes Audit 2008

Niesky

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Niesky im eea

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Seit dem Jahr 2006 nimmt die Stadt Niesky am Wettbewerb „European Energy Award“ teil. Der Stadtrat hat sich mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb dazu entschlossen, einen bewussteren Umgang mit Energie stärker ins Blickfeld zu holen. Der Nutzung erneuerbarer Energien gilt dabei unser besonderes Augenmerk. Einer der wichtigsten Partner ist die Stadtwerke Niesky GmbH. Als kommunales Ver- und Entsorgungsunternehmen speist sie 65 Prozent der Abwärme eines stromgeführten Holzheizkraftwerkes in ihr Fernwärmenetz ein und versorgt damit Bürger, Gewerbe und Verwaltung. Seit dem 05.05.2014 ist die Belieferung aller kommunalen Gebäude mit Ökostrom vertraglich geregelt. Damit können wir die CO2- Emissionen wesentlich senken.

  • seit 2006 Teilnahme am European Energy Award (eea)
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea
  • 2012 Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2016 Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Thermografie von Einfamilienhäusern
  • Infrarot-Thermografie von Gebäuden im Jahr 2014

Aktuell

    Externes Re-Audit 2020
    Externes Re-Audit 2016
    Externes Audit 2009

Emden

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Emden im eea

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Aktuell

    Externes Re-Audit Gold 2019
    Externes Re-Audit Gold 2015
    Externes Audit Gold 2012

Bremerhaven

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Bremerhaven im eea

Kontakt


Aktuell

Bremen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Bremen im eea

Kontakt


Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018

Aalen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Klimaschutz ist eine dauerhafte Aufgabe. Wir stehen in Aalen mit der Lösung nicht am Anfang, sondern sind mitten in der Umsetzung. Alle sind aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten. Machen Sie aktiv mit, dann werden wir unserer Verantwortung für den Schutz des Klimas gerecht.“

Oberbürgermeister Thilo Rentschler

Daten & Fakten

Aalen im eea

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Die Stadt Aalen sich bereits 2006 zur Teilnahme am eea-Programm entschlossen. Die Reduzierung von CO2- Emissionen ist jedoch für Aalen nicht nur eine punktuelle sondern eine dauerhafte und anspruchsvolle Zukunftsaufgabe. Die Teilnahme am eea vereinfacht die Bewältigung dieser Aufgabe und ermöglicht das Erreichen der eigenen Ziele und gleichzeitig einen Vergleich mit anderen Kommunen.

Mit dem Beitritt zum Klimabündnis e.V. im Jahr 1995 wurden dessen Klimaschutzziele übernommen. Somit möchte die Stadt Aalen kontinuierlich die Emission von Treibhausgasen verringern. Ziel ist es, den Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden.

  • Seit 1987: Förderung von Energieeinsparmaßnahmen und Nutzung erneuerbarer Energie
  • 1990: Einrichtung der Stelle eines Energiebeauftragten
  • 1993: Energiekonzept und Durchführung eines umfassenden Energieeinspar-Contracting in allen größeren städtischen Gebäuden
  • Seit 1995: Mitglied im Klimabündnis e.V.
  • Seit 1997: Energietisch mit Architekten und Handwerkern, seither regelmäßige Information der Bevölkerung zu den Themen Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien
  • Seit 1999: Nutzung erneuerbarer Energien in städtischen Gebäuden
  • Seit 2000: Betrieb eines solarunterstützten Nahwärmenetzes
  • Seit 2000: Kommunales Energiemanagement mit mindestens monatlicher Verbrauchserfassung und Auswertung
  • Seit 2002: Jährliche Infotage Energie mit Ausstellung und Vorträgen
  • Seit 2002: Inebtriebnahme von 26 Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern
  • Seit 2005: Versorgung des Ostalb-Klinikums und vieler weiterer öffentlicher und gewerblicher Betriebe über ein mit Holzhackschnitzeln und Erdgas betriebenes Fernwärmenetz
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award® (eea)
  • 2007: Zertifizierung mit dem eea
  • 2010: Auszeichnung zur Energie-Musterkommune
  • 2010: Verabschiedung des Klimaschutzkonzepts „Aalen schafft Klima“
  • 2011: Start der Klimaschutz-Initiative „Aalen schafft Klima“
  • 2011: Einstellung eines Klimaschutzmanagers zur Koordination der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes
  • 2011: Start einer BHKW-Initiative mit den Stadtwerken Aalen, Einbau von 13 BHKWs in städtische Liegenschaften in Form eines Energieeinspar-Contractings
  • 2011: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2013: Unbefristete Anstellung des Klimaschutzmanagers
  • 2014: 100% Ökostrom für die kommunalen Liegenschaften 
  • 2015: Einführung einer Energieleitlinie für den energieeffizienten Betrieb und Bau öffentlicher Liegenschaften
  • 2015: Einführung des Energieeinsparmodells an Schulen („Fifty/Fifty-Projekt“) 
  • 2015: Neukonzeption des Energieberichtes als „Energie- und Klimaschutzbericht“
  • 2015: Rezertifizierung durch den eea 

  • Evaluation von Klimawandeleffekten und Reaktion auf den Klimawandel: Erstellung eines Klimagutachtens im Rahmen der Flächennutzungsplan- & Landschaftsplanfortschreibung
  • Wärmenetz Aalen: Massiver Ausbau des vorhandenen Wärmenetzes in der Kernstadt und wärmetechnische Erschließung des neuen Stadtquartiers „Stadtoval“
  • Weiterer Ausbau der Fernüberwachung der Heizanlagen in den kommunalen Liegenschaften
  • Bei Ersatz/Sanierung: Einsatz von hocheffizienter stromsparenderTechnik / Weiterführung des Austausches konventioneller Beleuchtung durch LED-Technik.
  • Ausbau der Eigenstromnutzung über BHKWs
  • Ausbau der effizienten Straßenbeleuchtung (LED)
  • Ausbau der Nahwärmeversorgung durch Stadtwerke Aalen GmbH
  • Ausbau des Energiespar-Contractings mit Stadtwerken

Umsetzung der Ziele aus dem Verkehrsentwicklungsplan:

  • Attraktivierung von Fuß- und Radwegeverbindungen
  • Optimierung der Verknüpfung des https://www.european-energy-award.de/ÖPNV mit den anderen Verkehrsträgern des Umweltverbundes
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
  • Anwendung der städtischen Energieleitlinie und Umsetzung der darin festgesetzten Vorschriften für einen energieeffizienten Bau & Betrieb kommunaler Liegenschaften
  • Fortführung des Umweltmanagement-Systems an Schulen „Grüner Aal“
  • Etablierung des Energieeinsparmodells an Schulen („Fifty/Fifty-Projekt)

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Re-Audit 2011
    Externes Audit 2007

Ingoldingen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Ingoldingen im eea

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Aktuell

Bad Schussenried

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Bad Schussenried soll zur regionalen Energiestadt weiterentwickelt werden."

Bürgermeister Achim Deinet

Daten & Fakten

Bad Schussenried im eea

Kontakt


Die Stadt Bad Schussenried hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Energiemanagement gewinnt vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung. Um auf diesem Feld weiter zu kommen, beteiligt sich Bad Schussenried gemeinsam mit weiteren Städten und Gemeinden aus Baden-Württemberg am 'European Energy Award' (eea).

  1. Bad Schussenried verhält sich energetisch vorbildlich und animiert seine Bevölkerung und örtlichen Unternehmen durch aktive Kommunikation sich diesem Vorbild anzuschließen.
  2. Bad Schussenried wird seinen CO2-Ausstoß nachhaltig senken, und setzt sich deshalb zum Ziel, dass der CO2- Ausstoß bis 2020 um mindestens 50 Prozent reduziert wird. Handlungsanweisungen unterstützen die Beteiligten dieses hohe Ziel zu erreichen bzw. zu übertreffen.
  3. Bei Neu- bzw. Ersatzanschaffungen ist der Energieverbrauch wesentliches Kriterium. Grundsätzlich werden CO2-neutrale Verbraucher bevorzugt.
  4. Steigerung der Erzeugung regenerativer Energien an städtischen und Privatgebäuden durch Vermietung oder Eigennutzung der zur Verfügung stehenden Flächen.
  5. Die Stadt verpflichtet sich das Erneuerbare Wärmegesetz des Landes Baden Württemberg sowie nach Inkrafttreten des Erneuerbare Wärmegesetz des Bundes, das für Wohngebäude gilt, diese Richtlinien auch bei Kommunalen Neubauten sowie bei der Heizungssanierung in Kommunalen Gebäuden umzusetzen.
  6. Zum nachhaltigen Schutz unseres Lebensraums wird die Flächenversiegelung auf ein notwendigstes Mindestmaß reduziert.
  7. Für mehr Wohn- und Arbeitsqualität und eine saubere Umwelt soll bei zukünftigen Baugebieten das ökologische Bauen im Vordergrund stehen. Bauherren von Passivhäusern werden finanziell unterstützt.
  8. In der ländlichen Struktur wird der Individualverkehr immer eine bedeutende Rolle spielen. Durch eine moderne Verkehrsleitplanung (z. B. Ortsumfahrung, innerstädtische Verkehrsberuhigung) sollen die motorisierten Verkehrsströme zum einen reduziert und zum anderen gleichzeitig flüssiger gestaltet werden. Zum motorisierten Individualverkehr bildet der ÖPNV sowie großzügige Rad- und Fußgängerwege eine wertvolle und zu fördernde Alternative.
  • 1990 Untersuchung von Maßnahmen zur Energieeinsparung
  • BHKW Kliniken
  • 2000 Beginn Sanierung Schulen
  • 2002 Heizzentrale
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®-Programm
  • 2008 Beschluss eines nachhaltigen energetischen Leitbildes
  • 2008 Fertigstellung Umgehungsstraße
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea
  • 2009 Schussenrenaturierung

  • Sanierung Heizung MzwH Otterswang, Erneuerung Heizung Rathaus Otterwang, Einbau Gasbrennwertgeräte im DGH Reichenbach, Sanierung Heizung H.d. Vereine Steinhausen
  • Eingangssanierung Kindergarten Otterswang und St. Magnus
  • Schulungen zum Thema „Energieeffizienz in der Verwaltung“ für alle städtische Mitarbeiter, Hausmeisterschulung
  • Fernwärmeanschluss Pavillion Schule
  • Fluchtweg Kindergarten Spatzennest
  • Flachdachsanierung Progymnasium, Dachbodendämmung Georg-Kaess-Schule und Kindergarten Reichenbach, Deckendämmung Kindergarten Seinhausen
  • Außensanierung Realschule und Grund- und Hauptschule
  • Fenstersanierung Rathaus, Georg-Kaess-Schule, Haus der Vereine Steinhausen, Dorfgemeinschaftshaus und Kindergarten Reichenbach, Glasbauwand MzwH Otterswang
  • Erneuerung Gebäudeleittechnik Stadthalle
  • Einbau Wärmepumpe im EDV Raum zur Kühlung
  • Sukzessive dezentrale Heizungsumstellungen auf erneuerbare Energien
  • Energiegerechte Baul
  • Aktualisierung Energie- und CO?-Bilanz
  • Mittelfristige Energieplanung gemäß Leitbild
  • Initiierung Nahwärmenetz ZfP, Wilhelmshütte, usw.
  • Umgehungsstrasse Kleinwinnaden 2010
  • Radwegeaus- und -neubau
  • Elektrifizierung der Bahnstrecke von Ulm nach Lindau
  • Energetische Standards in Dienstanweisung verankern
  • Energie- und verkehrspolitische Maßnahmen im Flächennutzungsplan werden mit Interessengruppen erarbeitet und veröffentlicht
  • Prüfung Standorte für Energiezentrale auf Bebauungsplan
  • Energierelevante Vorgaben werden in privatrechtlichen Kaufverträge aufgenommen
  • Bonussystem für energieeffizientes Bauen
  • Einbau Zwischenzähler Schulen
  • Dachbodendämmung Mehrzweckhalle Otterswang
  • Erstellung Sanierungskonzept langfristig für alle städt. Objekte mit Einsparungspotenzial
  • Bioerdgaslieferung für kommunale Gebäude
  • BHKW für das Schulzentrum Drümmelbergschule
  • Laufende Energieeinsparung durch Sanierungsmaßnahmen
  • Einsparung durch Leuchtmittelsanierung
  • Straßenbeleuchtung wird in KEM und GIS aufgenommen und Kennzahlen ermittelt
  • Initiierung Nahwärmeversorgung
  • Ausbau Bioerdgas
  • Feinanalyse der Abwasserreinigung im Rahmen von Ökoprofit
  • Optimierung der Anpassung von Energieanfall und Verbrauch in der Kläranlage
  • Anpassung der Klärschlammverwertung auf Energiebedarf
  • Zulaufendes Wasser in Turbine zur Stromerzeugung
  • Einführung von Dienstfahrrädern
  • Verkehrsberuhigung und Umgestaltung der Innenstadt
  • Anlegung eines Fußweges mit Sitzmöglichkeiten entlang der Schussen
  • Carsharing
  • Bewusstsein bei den Eltern der Schüler und Kiga-Kinder wecken für Fahrgemeinschaften 'Ohne Auto sicher und fit zur Schule oder Kindergarten!'
  • Quartalsweise Tagung des Energieteams zu Energiethemen und Berichterstattung im Gemeinderat
  • Dienstanweisung für Ämter
  • Untersuchung Contracting / Intracting bei Investitionen
  • Kooperation mit Kirchen und Vereinen, geplante Einbindung in den eea
  • Pumpenaustauschaktion mit Handwerk, Gewerbeforum
  • Initiierung von Energieprojekten an Schulen
  • Einbau Zwischenzähler Schulen

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold-Audit 2016
    Externes Gold Audit 2012
    Externes Audit 2009

Aulendorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Aulendorf im eea

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Aktuell

Vogt

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Vogt im eea

Kontakt


Aktuell

Ravensburg

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Der European Energy Award® zeigt uns, wo wir stehen und wo wir hin müssen. Und welche Maßnahmen dafür nötig sind. Daher können wir Wettbewerbsteilnehmer viel voneinander lernen.

<br/>Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp

Daten & Fakten

Ravensburg im eea

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Die Stadt Ravensburg hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. Das kommunale Energiemanagement gewinnt vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung. Um auf diesem Feld weiter zu kommen, beteiligte sich Ravensburg am European Energy Award®.

  1. Ravensburg ist Mitglied im Klimabündnis und „Ökologische Modellstadt“ in Baden-Württemberg und strebt eine nachhaltige, ökologisch verträgliche, wirtschaftlich leistungsfähige und sozial gerechte Entwicklung an. Energie- und Stoffströme, Bauleitplanung und Mobilität werden wir so beeinflussen, dass möglichst wenig Abwärme, Abwasser, Abfall, Landschaftsverbrauch, Luftschadstoffe und Lärm entstehen.
  2. Nachhaltige Energieversorgung heißt für uns, dass Energie effizient und klimaschonend nach dem Stand der Technik eingesetzt wird. Damit soll die Lebensqualität für die Menschen und die Standortqualität für Unternehmen gewahrt werden.
  3. Energieeinsparung und die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien werden wir konsequent umsetzen und so den Energieverbrauch sowie die Emission von Luftschadstoffen weiter verringern.
  4. Künftigen Aktivitäten legen wir folgende Energiestandards zugrunde:
    • Senkung des Wärmeenergiebedarfs für alle städtischen Gebäude um insgesamt 30% bis 2020 – bezogen auf das Jahr 2002.
    • Steigerung des Anteils erneuerbaren Energien beim Strom auf 40% bis 2020.
    • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung auf 30% bis 2020.
    • Senkung der CO? –Emissionen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim städtischen Fuhrpark um 20% bis 2020.
  5. In der Bauleitplanung gilt für Ravensburg als 'Stadt der kurzen Wege' der Grundsatz 'drinnen vor draußen', die Orientierung an der Nahversorgung und der Verzicht auf Einkaufszentren 'auf der Grünen Wiese'. Den Öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn werden wir weiter entwickeln.
  6. Neben der globalen Vernetzung der Wirtschaft unterstützen wir die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten aus der Region. In der Beschaffung halten wir uns an die Grundsätze des Fairen Handels.
  7. Mit dem fachübergreifenden kommunalen Energiemanagement werden wir Klimaschutz und Energieeffizienz im Verantwortungsbereich der Stadt voran bringen und damit unserer Vorbildfunktion gerecht werden.
  8. Als Gesellschafter der TWS schaffen wir mit dem kommunalen Förderprogramm für Energieeffizienz und Klimaschutz für private Haushalte und die Wirtschaft Anreize zur Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien.
  9. Als Gesellschafter der Energieagentur Ravensburg tragen wir in der Region Bodensee-Oberschwaben mit Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Projekt-initiativen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz in Privathaushalten, in der Wirtschaft und in den Kommunen bei.




  10.  
  11.  
  12. Das Leitbild wird nach dem Stand der Technik und des Wissens über Klimaschutz und Energieeffizienz laufend fortgeschrieben.



  13.  
  14.  
  • 1993: Beitritt zum Klima-Bündnis
  • Seit 1995: Energiekonzepte für Neubauvorhaben und größere Sanierungsmaßnahmen
  • 1996: 'Ökologische Stadtentwicklung Ravensburg' Programm 2001
  • 1999: Agendaarbeitskreis Energie mit Initialisierung eines Förderprogramms
  • 1999: Gründung der Energieagentur Ravensburg
  • Lokale Agenda Arbeitskreise u.a. Energie und Radverkehr
  • Einführung eines Energiemanagement für kommunale Liegenschaften
  • Gründung der Bodensee-Oberschwaben-Bahn
  • Seit 2003: jährlicher detaillierter Wärme-Energiebericht
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2008: Zertifizierung mit dem eea
  • 2009: Familienförderung für den Kauf und die Sanierung bestehender Gebäude

  • Nahwärmeversorgung mit Biomasse des Schulzentrums „Gymnasien“ mit einer Heizleistung von 2.500 kW
  • Energieeinsparcontracting der TWS für die öffentlichen Liegenschaften
  • Energieeffiziente Straßenbeleuchtung
  • Sukzessive Umstellung der Signalanlagen auf LED-Technik
  • Kommunales Energiemanagement
  • Durchgängiges Verkehrskonzept/Steuerung
  • Behindertengerechter Umbau des Bahnhofes
  • Anschaffung von 26 Erdgas-Omnibussen
  • Umweltkriterien bei Büroeinrichtungs- und Büromaterialbeschaffung
  • Solarsiedlung „Eichwiese“
  • „stromautarke“ Kläranlage
  • Jährliche Sonderschau „Energieeffizienz“ im Rahmen der Oberschwabenschau und der Messe Hausplus
  • Laufende Schulprojekte
  • Erfassung der Energiekennwerte über den Energiebericht des Wirtschaftsministerium BW
  • Potentialuntersuchung für den Ausbau der Nahwärmeversorgung im Stadtgebiet inklusive Ortsteilen
  • Potentialanalyse von gewerblichen Wärmeerzeugern und –abnehmern
  • Jahresprimärenergiebedarf von 60 kWh/m² als Grenzwert in Neubaugebieten beschlossen, stufenweise Senkung auf 40kWh/m². Gegebenenfalls Festlegung von U-Werte als Grenzwerte.
  • Kommunales Förderprogramm für private Haushalte und Gewerbe zur Steigerung erneuerbarer Energie und zur Energieeinsparung
  • Checkliste für Bauherren u. Architekten. Stichprobenkontrolle im Bauverfahren
  • Ökostrombezug für alle Schulen
  • Umrüstung der Beleuchtung kompletter Straßenzüge mit neuer Energiespartechnik
  • Umrüstung aller Lichtsignalanlagen auf LED-Technik
  • Potentialanalyse zur Wasserkraft-Nutzung
  • genereller Einsatz von KWK-Anlagen (möglichst aus Erneuerbaren Energien) bei Neuanlagen und Neubaugebieten
  • Gesteigerter Klärgaseinsatz bei der Klärschlammtrocknung (weitere Erdgas-Einsparung von bis zu 40%). Stromautarker Klärwerksbetrieb im Jahresmittel. Weitere Maßnahmen zur Optimierung der Energieversorgung und Energieproduktion im Klärwerk.
  • Info-Veranstaltungen zum Tag des Wassers
  • Umstellung der städtischen Dienstfahrzeuge auf Erdgasfahrzeuge und schadstoffarme Dieselfahrzeuge
  • Umsetzung des Konzeptes der Agenda Gruppe Radverkehr
  • Neubeschaffung von insgesamt 26 Erdgasbussen
  • Dezernat übergreifendes internes Energieteam der Verwaltung unter der Leitung des Oberbürgermeisters
  • Fachübergreifendes Programm und Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz
  • Jahresplanung auf Basis des European Energy Award®, des Programms 'Ökologische Stadtentwicklung Ravensburg' und „Energieeffizienz und Klimaschutz“
  • Fixer Termin im Gemeinderat zur jährlichen Erfolgskontrolle (Audit)
  • Dritte Revaldierung mit neuer Umwelterklärung und Umwelthandbuch der GHS Kuppelnau
  • Dritte Revaldierung mit neuer Umwelterklärung und Umwelthandbuch des Klärwerks Langenwies
  • Weiterentwicklung umweltbewusster und energieeffizienter Beschaffung mit Vorarlberg – „Grüner Einkauf am Bodensee“
  • Weitere Aktionstage u. Aktionswochen an Schulen wie Umwelttag, Umweltwoche, Energie-einsparwettbewerb über BUND. „Schulen schalten auf Spargang“

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Gold Audit 2012
    Externes Audit 2008

Wangen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Die Stadt Wangen hat nach zweimal Silber im Jahr 2016 den eea Gold erreicht. Oberbürgermeister Michael Lang freut sich über die Auszeichnung, mit der die Anstrengungen der Stadt Wangen auf dem Feld des Klimaschutzes gewürdigt werden. „Entscheidend ist nicht der Preis, sondern vor allem der Weg dorthin. Denn alle Maßnahmen, die hier umgesetzt wurden, dienen dem Klimaschutz und damit unserem Gemeinwohl“.

Oberbürgermeister Michael Lang

Daten & Fakten

Wangen im eea

Kontakt


Energieeffizienz ist eine kontinuierliche und wichtige Zukunftsaufgabe.

Die Teilnahme am European Energy Award trägt insbesondere durch den Erfahrungs- und Wissensaustausch mit anderen Kommunen zur Optimierung des kommunalen Energiemanagements bei.

Um die im Energie-Leitbild formulierten Energie- und Klimaschutzziele zu erreichen ist beabsichtigt, auch weiterhin am eea teilzunehmen.

  • Energieberichte seit 1997
  • Sachbearbeiter für Umwelt und Ökologie seit 2001
  • 2002: Gemeinderatsbeschluss für Energieeinsparprojekt „fifty/fifty“ für Schulen
  • 2004: Inbetriebnahme der ersten kommunalen BHKWs (gefördert aus dem Landesprogramm „Klimaschutz-Plus“)
  • Flächennutzungsplan 2005 mit Aussagen zu energetischen Nutzungen
  • 2006: Inbetriebnahme der ersten kommunalen Holzpelletsheizanlge (gefördert aus dem Landesprogramm „Klimaschutz-Plus“)
  • 2006: Inbetriebnahme innovative Klärschlammtrocknung, u.a mit Abwärmenutzung aus privater Biogasanlage
  • 2006: Gemeinderatsbeschluss für die Teilnahme am European Energy Award® (eea)
  • 2007: Gemeinderatsbeschluss zum 30%igen Ökostrombezug für kommunale Anlagen und Gebäude
  • 2008: der Gemeinderat beschließt das Energieleitbild, das u.a. vorsieht, dass die Bestimmungen des Erneuerbaren Wärmegesetzes Baden-Württemberg sinngemäß für die kommunalen Gebäude angewendet werden sollen
  • 2008: Potentialanalyse für energetische Gebäudesanierung kommunaler Nichtwohngebäude
  • 2009: Gemeinderatsbeschluss zur Errichtung einer biomassebefeuerten (Holzhackschnitzel) Nahwärmeversorgung
  • 2009: Gemeinderatsbeschluss zur Umsetzung von energetischen Gebäudesanierungsmaßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II des Bundes
  • 2009: Gründung „Stadtwerke Wangen“ u. a. zuständig für Betrieb Nahwärmeversorgung und Wasserkraftwerk
  • 2009: Gemeinderatsbeschluss für Fortsetzung der Programmteilnahme am European Energy Award®
  • 2015: Erstellung eines Klimaschutzkonzepts
  • 2016: Aktualisierung des Energie-Leitbilds
  • 2016: Einführung eines Leitfadens für Klimaschutz und Bauen
  • 2017: Erstellung/Aktualisierung eines Verkehrsentwicklungsplans
  • Kontinuierlicher Ausbau der Stromerzeugung aus Wasserkraftwerken der Stadtwerke
  • Kontinuierlicher Ausbau der Nahwärmeversorgung der Stadtwerke

  • Flächendeckende Festlegung und Aufstellung von Quartierssanierungsgebieten
  • Ausbauplanung Elektromobilität
  • Ausbau des kontinuierlichen kommunalen Energiemanagements
  • Umstellung auf LED - Straßenbeleuchtung mit Nachtabschaltung und Dimmung der Straßenbeleuchtung
  • Weitere Reaktivierung und Modernisierung von Wasserkraftanlagen
  • Durchführung von Beratungskampagne zu KWK-Anlagen
  • Weiterer Ausbau attraktiver Fahrradinfrastruktur
  • Kontinuierliche Umstellung des Verwaltungsfuhrparks auf E-Mobilität
  • Aufstockung der Außenstellenberatung der Energieagentur mit Durchführung von Beratungsaktionen
  • Ausweitung der regelmäßigen Weiterbildung für alle städtischen Mitarbeiter zu Energie und Klimaschutz
  • Etablierung einer jährlichen Schulberatungsaktion zu Energie & Klimaschutz
  • Bürgerbeteiligung im Rahmen der Messe „Wangener Welten“

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Gold Audit 2016
    Externes Re-Audit 2012
    Externes Audit 2009

Walldorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Wir sind stolz darauf, die erste zertifizierte Kommune in der Metropolregion Rhein-Neckar zu sein. Die Verleihung des „European Energy Award“ 2011 bestätigt unseren bisherigen Einsatz für erneuerbare Energien und eine erhöhte Energieeffizienz. Außerdem ist die Auszeichnung für uns Ansporn, Hilfestellung und Verpflichtung, unsere bisherigen Aktivitäten noch zu verbessern und auszuweiten, um unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele zum Wohle aller zu erreichen.“

Bürgermeisterin Frau Christiane Staab

Daten & Fakten

Walldorf im eea

Kontakt


Die Stadt Walldorf engagiert sich seit den 90er Jahren im umweltpolitischen Handlungsfeld. Im Jahr 2004 wurde vom Gemeinderat ein eigenes Klimaschutzkonzept festgelegt, das eine jährliche CO2-Reduktion von 3% zum Ziel hat. Durch die Teilnahme am European Energy Award® sollen die vielfältigen Aktivitäten im Bereich Energie- und Umweltpolitik weiter verstetigt und ausgebaut werden. Der eea bietet darüber hinaus eine attraktive Vergleichsmöglichkeit im Bereich des kommunalen Energie- und Klimaschutz.

Schon 1985 wurde in der Stadt Walldorf eine Umweltbilanz verfasst und anschließend ein Maßnahmenkatalog dazu erarbeitet. Ab 1990 setzte die Stadt Walldorf im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz mit kommunalen Förderprogrammen zum Ausbau erneuerbarer Energien und der energetischen Gebäudesanierung wichtige Anreize für die Bürgerinnen und Bürger.

In den 90er Jahren erfolgt auch die Mitgliedschaft bei der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg Nachbargemeinden (KliBA). Die Zusammenarbeit wurde 2000 durch den Einstieg der Stadt Walldorf als Gesellschafter weiter vertieft.

Nach der Verabschiedung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes durch den Gemeinderat im Jahr 2004 wurden die lokalen klimarelevanten Faktoren erfasst, eine CO2-Bilanz ermittelt und als Ziel bis zum Jahr 2012 eine jährliche CO2-Einsparung von 3% bezogen auf die CO2-Emissionen von 2002 festgelegt.

2006 wurden schließlich im Rahmen des Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichts Nachhaltigkeitsindikatoren ermittelt, um die kommunale Entwicklung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar zu machen.

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Walldorf wurde aktuell fortgeschrieben, dabei wurde das energiepolitische Modell der 2.000-Watt-Gesellschaft als nachhaltiger Ansatz für die zukünftigen Aktivitäten im Umwelt- und Klimaschutz gewählt.

  • 1985 Erstellung einer Umweltbilanz der Stadt Walldorf und Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs
  • Ende der 80er Jahre Installation eines BHKW im Schulzentrum
  • Ender der 90er Jahre Mitgliedschaft und ab 2000 Gesellschafter bei der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg Nachbargemeinden gGmbH (KliBA)
  • Seit 1990 Förderung von Energiesparmaßnahmen und Energiegewinnung mit Erneuerbaren Energien durch verschiedene Umweltförderprogramme
  • Umweltförderprogramme für:
    • Passivhausbau
    • Holzpelletsheizungen
    • Erdgasumstellung
    • thermische Solaranlagen
    • Photovoltaikanlagen
    • Regenwassernutzungsanlagen
    • extensive Dachbegrünung
    • Fenstererneuerung
    • Außenwanddämmung
    • Dachdämmung
    • Kellerdeckendämmung
    • Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
    • Hocheffizienzpumpen
    • Umweltschutz-Bonusprogramm
  • 2004 Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts mit dem Ziel einer jährlichen CO2-Reduktion von 3% (bezogen auf die CO2-Emissionen 2002)
  • 2006 Erstellung eines Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichts
  • Januar 2011 Beitritt zum Covenant of Mayors
  • 2011 Zertifizierung mit dem eea
  • Stadtwerke Walldorf GmbH:
    • März 2008 Inbetriebnahme eines Solarparks (Leistung 1.080 kWp)
    • Juli 2011 Beteiligung an zwei Offshore-Windparks
  • 2014 Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts mit dem langfristigen Ziel der 2.000-Watt-Gesellschaft in Walldorf

  • 2.000-Watt-Gesellschaft in Walldorf
  • Erstellung eines Sanierungskonzepts
  • Vollständige Sanierung der Straßenbeleuchtung



  • Organisation von Neubürger-Radtouren
  • Evaluierung des Einsatzes von Car-Sharing
  • Personalstelle für Energiemanagement
  • Erstellung einer Dienstanweisung für die Beschaffung (Hochbau, EDV und Büromaterial)

Aktuell

Waiblingen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Für ihr ambitioniertes Handlungsprogramm mit rund 60 Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz, für das der Gemeinderat umfangreiche Finanzmittel bereitstellte, erhielt die Stadt Waiblingen im Jahr 2007 als eine der ersten vier Städte in Baden-Württemberg die Auszeichnung „European Energy Award®“ in Silber. Mit Unterstützung der Bürgerschaft kann es Waiblingen gelingen, seinen Teil zur Minderung der Folgen des Klimawandels beizutragen.

Oberbürgermeister Andreas Hesky

Daten & Fakten

Waiblingen im eea

Kontakt


Die Stadt Waiblingen setzt sich schon lange für den Klimaschutz ein und sieht im europäischen Energie-Zertifizierungsverfahren eea ein gutes Instrument die Ziele des Klimaschutzes voranzubringen, Kernpunkt sind dabei die Bemühungen zur Senkung des Energieverbrauchs und die deutliche Steigerung des Anteils der regenerativen Energien.

Der Gemeinderat der Stadt Waiblingen hat sich mit seiner Sitzung am 29. Juni 2006 das Ziel gesetzt, weniger CO2 im kommunalen Bereich zu emittieren und den Anteil der regenerativen Energien deutlich auszubauen. Dieses Ziel wurde in der Fortführung des Stadtentwicklungsplanes konkretisiert. Entsprechend den zwischenzeitlich von der Bundesregierung und der Europäischen Union propagierten Vorgaben zur CO2-Reduktion, hat die Stadt Waiblingen folgende Klimaschutzziele definiert : Senkung Energieverbrauch gegenüber dem Jahr 2005 bis zum Jahr 2020 um 30% , Erhöhung Anteil Erneuerbarer Energien auf 30 % im Bereich Strom und generell am Primärenergieverbrauch auf 20 %.

  • Seit 1995: Mitgliedschaft im Klimabündnis
  • Agendaarbeitskreis Umwelt/Energie
  • Klimaschutzgutachten 1998
  • Seit 1999: Förderprogramm Klimaschutz
  • STEP 2020 (Stadtentwicklungsplan)
  • Erstellung eines Energiekonzeptes / gesamtstädtisch mit Teilkonzepten
  • Ratsbeschluss zur CO?-Minderung um 20 % bis zum Jahr 2005
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2007: Zertifizierung mit dem eea
  • 2008: Machbarkeitsstudie zur CO2- Reduzierung
  • 2010: Re-Zertifizierung im eea
  • 2011: Energiebericht Stadt Waiblingen
  • 2011: Klimaschutzkonzept des Rems-Murr-Kreises mit Beteiligung der Stadt Waiblingen

  • Nutzung eines CO2-Bilanzierungstools
  • Aufstellung eines Handlungsplanes mit Aktivitätenprogramm
  • Neudefinierung von Energieleitlinien im Energieerlass
  • Förderung von energiesparenden Bauweisen auf städtischen Grundstücken, z.B. Errichtung von Passivhäusern in Waiblingen/Galgenberg
  • Einbindung aller Gebäude in ein Energiekontrollsystem; hierbei wird auch auf externe Fachkräfte zugegriffen
  • weitere Umsetzung des Sanierungsplanes für städtische Gebäude
  • Durchführung von energierelevanten Schulungsprogrammen für Hausmeister und Nutzer in Gebäuden der Verwaltung und Schulen
  • Ausbau von erneuerbare Energie-Technologien zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität
  • beim Austausch von Straßenleuchtmitteln werden nur noch energieeffiziente Leuchtmittel eingesetzt
  • Durchführung von Contractingmaßnahmen zur Energielieferung und -einsparung
  • Durchführung von Intracting
  • Ausbau von KWK-Anlagen, auch in Verbindung mit Nahwärmenetzen
  • Splittung der Abwassergebühr
  • Optimierung des ÖPNV-Angebots
  • Stärkung des Radverkehrs
  • Anbieten von Mobilitätsberatungen
  • Einstieg die Elektromobilität
  • Umstellung des Fuhrparks auf Erdgasfahrzeuge
  • Bei der Beschaffung werden Energieaspekte berücksichtigt
  • Vermarktung der Stadt Waiblingen als Energie-/Klimastadt Waiblingen
  • Angebot von Energieberatungen

Aktuell

    Externes Gold-Audit_2018
    Externes Re-audit 2017
    Externes Re-Audit 2010
    Externes Audit 2007

Lahr

teilnehmende Stadt / Gemeinde teilnehmende Stadt / Gemeinde


Über die Anerkennung unserer beständigen Aktivitäten im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz sind wir sehr erfreut. Wir gehören zu den EEA-Pionierkommunen in Südbaden und haben gleich im ersten Anlauf mit 61 Prozent ein gutes Ergebnis vorgelegt, das sich im Vergleich mit anderen EEA-Kommunen sehen lassen kann. Die Auszeichnung der Stadt Lahr mit dem EEA zeigt außerdem, dass die Festlegungen des Gemeinderates «soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele gleichberechtigt zu verfolgen» (Langenharder Perspektiven, Juli 2008) auch in die Praxis umgesetzt werden. Die Auszeichnung ist für uns aber natürlich auch ein Ansporn weiter aktiv im Klimaschutz zu sein. In den nächsten Jahren geht es vor allen Dingen um die Umsetzung des vom Gemeinderat beschlossenen umfangreichen und ehrgeizigen EEA-Maßnahmenplanes.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller

Daten & Fakten

Lahr im eea

Kontakt


Weltweit zählt der Klimaschutz zu einer der größten Herausforderungen, deren Bewältigung sich alle Politikebenen stellen müssen. Die Europäische Union, die Bundesregierung, aber auch das Land Baden-Württemberg haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Alle diese politischen Vorgaben können aber nur durch konkrete Projekte vor Ort erreicht werden. Die kommunale Ebene ist die Ebene der Umsetzung in die Praxis und den Kommunen kommt durch ihre vielfältigen Handlungsmöglichkeiten eine herausragende Rolle zu. Durch ihre Bürgernähe und Vorbildfunktion sind die Kommunen zugleich ein wichtiger Multiplikator für Klimaschutzmaßnahmen im privaten und gewerblichen Bereich.

Neben der Energieeinsparung und der Verbesserung der Energieeffizienz ist vor allem der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien erforderlich. Diese Zielsetzung für den nachhaltigen Klimaschutz bringt langfristig mehr Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern, bedeutet mehr regionale Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze und sichert die Lebensqualität nachhaltig.

Zur Erreichung dieser Ziele beteiligt sich die Stadt Lahr seit 2006 als erste südbadische Gemeinde an dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten European Energy Award® (eea).

Mit den bisher schon umgesetzten, den laufenden und den zukünftigen Aktivitäten möchten die Stadt Lahr ihre energie- und klimapolitischen Aktivitäten und Ziele weiter vorantreiben und umsetzen und ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Energie- und Klimaschutzpolitik in Lahr, Baden-Württemberg, Deutschland, Europa und der Welt leisten.

Die Stadt Lahr ist sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst und verfolgt daher die folgenden energie- und klimapolitischen Grundsätze:

  1. Die Stadt Lahr ist Vorbild für ihre Bürger und Unternehmen und verpflichtet sich zu einem vorausschauenden und nachhaltigen Umgang mit der Ressource Energie und zur beständigen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. 
  2. Die Stadt Lahr verpflichtet sich, Maßnahmen zur Energieeinsparung, der Steigerung der Energie-effizienz und der Erzeugung und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien umzusetzen und konzentriert sich in ihren Bemühungen auf die Handlungsfelder Strom, Wärme und Verkehr. 
  3. Die Stadt Lahr wird im fachlichen Austausch mit wichtigen Akteuren ihre Klimaschutz- und Klima-anpassungsmaßnahmen erarbeiten. 
  4. Die Stadt Lahr möchte gemeinsam mit ihren Bürgern und Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und wird daher ihre Bürger und Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen motivieren, beraten und unterstützen. 
  5. Die Stadt Lahr wird alle zwei Jahre ein Monitoring durchführen, um die Umsetzung der Maßnahmen und deren Wirksamkeit zu überprüfen und bei Bedarf an veränderte Rahmenbedingungen oder abweichende Maßnahmenwirkungen anzupassen. 

Auf Basis der energie- und klimapolitischen Grundsätze verpflichtet sich die Stadt Lahr zu der Verfolgung der folgenden Mindestziele:

  1. Senkung der Kohlendioxid-Emissionen auf der Lahrer Gemarkung bis zum Jahr 2023 um 50 % gegenüber dem Jahr 1990. 
  2. Senkung des Strombedarfs auf der Lahrer Gemarkung bis zum Jahr 2023 um 10 % gegenüber dem Jahr 2000. 
  3. Erhöhung des Anteils Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf der Lahrer Gemarkung von derzeit 4,3 % auf 15 % bis zum Jahr 2023. 
  4. Erhöhung des Anteils Erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch auf der Lahrer Gemarkung von derzeit 6 % auf 15 % bis zum Jahr 2023. 
  5. Senkung der Kohlendioxid-Emissionen im Bereich Verkehr auf der Lahrer Gemarkung bis zum Jahr 2023 um 15 % gegenüber dem Jahr 1990. 

Für den eigenen Handlungsbereich verpflichtet sich die Stadt Lahr außerdem zu der Verfolgung der folgenden Ziele:

  1. Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2023 um 50 % gegenüber dem Jahr 1990. 
  2. Bezug von 100 % qualifizierten Ökostrom für alle kommunalen Gebäude. 
  3. Senkung des Strombedarfs kommunaler Gebäude bis zum Jahr 2023 um 10 % (Index) gegenüber dem Jahr 2000. 
  4. Senkung des Endenergiebedarfs kommunaler Gebäude für Raumwärme und Warmwasser bis zum Jahr 2023 um 15 % (Index) gegenüber dem Jahr 2000. 
  5. Steigerung der Fahrgastzahlen im Lahrer Busverkehr bis zum Jahr 2023 um 25 % gegenüber dem Jahr 2011. 


  • 1992 Radwegekonzept
  • seit 1993 Mitglied im Klimabündnis
  • seit 1993 Umrüstung der Straßenbeleuchtung
  • 1994 Einführung des Lahrbussystems
  • seit 1996 Betrieb eines kommunalen Energiemanagements
  • 1999 Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes
  • seit 2000 Umsetzung von Maßnahmen, aufbauend auf dem Klimaschutzkonzept
  • 2000 Start des Agendaprozesses und Schaffung der Stabsstelle Umwelt und Lokale Agenda 21
  • 2000 Gemeinderatsbeschluss des „Ersteiner Papiers“ mit zentralen Aussagen zur Stadtentwicklung
  • 2002 Verkehrskonzept Innenstadt
  • 2002 Windkraftpotentialstudie im Auftrag der Stadt
  • 2002 Einrichtung von Miet-Fahrradboxen am Bahnhof
  • 2003 Abwärme-Rückgewinnung beim Krematorium
  • seit 2003 regelmäßige Energieberatungstermine im Rathaus in Zusammenarbeit mit der Ortenauer Energieagentur
  • Energetische Bestandsaufnahme von 19 Schulen und 11 Kindergärten
  • 2005 Inbetriebnahme der Windkraftanlage auf dem Langenhard
  • seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2006 Einsatz von sechs Bussen im Stadtverkehr mit umweltfreundlicher Euro-4-BlueTec-Dieseltechnologie
  • seit 2007 Mitglied der Strategischen Partnerschaft „Klimaschutz am Oberrhein“
  • seit 2007 Verpachtung städtischer Dachflächen an Investoren zur Installation von Photovoltaik-Anlagen
  • 2008 Veröffentlichung der Plakatserie „Bussen macht Spaß“ zur Förderung des ÖPNV
  • 2008 Aktualisierung der „Dienstweisung für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen“ unter der Berücksichtigung ökologischer, energetischer und sozialer Kriterien
  • seit 2009 Bezug von zertifiziertem Ökostrom für die Schulen, Kindergärten und das Rathaus der Stadt
  • 2009 Herausgabe des „Exkursionsführers Energie und Wasser Lahr“
  • 2009 Aufnahme einer Vielzahl von Energiespar-Ratgebern beim städtischen Internetauftritt
  • 2009 Beginn der regelmäßigen Schulungen der Hausmeister der städtischen Liegenschaften
  • 2009 Unterstützung des Projektes „Lahrer verbessern ihre CO2-Bilanz“
  • 2009 Installation einer solarthermischen Anlage im Terrassenbad
  • 2009 Klimaschutz-Wettbewerb „Wer hat den ältesten Kühlschrank in Lahr?“
  • 2010 Erarbeitung eines Rad- und Fußwegekonzeptes
  • 2010 Zertifizierung mit dem eea
  • 2011 Antragsstellung beim BMU zur Förderung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Lahr

  • Erarbeitung eines aktuellen Leitbildes mit qualifizierten und quantifizierten energie- und klimapolitischen Zielsetzungen für die kommunale Energiepolitik inklusive Aussagen zum Verkehr; Integration in Legislaturziele des Gemeinderates
  • Erstellung regelmäßiger CO2-Bilanzen für Lahr
  • Erstellung eines Indikatoren-/Nachhaltigkeitsberichtes für Lahr
  • Konkretisierung des Leitbildes zu einem Handlungskonzept Energie und Klima mit einer Strategie zur Senkung der Verbrauchsentwicklung, zur Effizienzsteigerung, zur Reduktion der Emissionen und zur Steigerung der erneuerbaren Energien
  • Konkretisierung des Leitbildes zu einem Handlungskonzept Verkehr
  • Aktualisierung des Verkehrskonzeptes für den nicht-motorisierten Individualverkehr, konkrete Aussagen zur Förderung von Radverkehr und Fußgängern
  • Erarbeitung und Einführung einer Richtlinie zur Festsetzung von Leitkriterien für eine umweltgerechte und nachhaltige Bauleitplanung
  • Erarbeitung und Einführung konkreter Zielvorgaben für Umwelt- und Energiebelange bei städtebaulichen Projekten
  • Erarbeitung und Berücksichtigung konkreter Aussagen zu den Bereichen Umwelt, Energie und Klima im neu aufzustellenden Flächennutzungsplan
  • Erarbeitung und Einführung einer Richtlinie zur Festsetzung grundeigentümerverbindlicher Instrumente; intensivere Kontrolle der Festsetzungen
  • Erarbeitung und Einführung von energetischen Kriterien/Festsetzungen bei Grundstücksverkäufen, Verpachtungen und städtebaulichen Verträgen mit Bauträgern und Investoren
  • Überprüfung von mindestens 10% der Neubauten pro Jahr auf Einhaltung der EnEV; 100%ige Kontrolle bei städtischen Gebäuden
  • Aktivere Energieberatung im Bauverfahren: Versand von Informationsmaterialien und Beratungsgutscheinen bei Grundstücksverkäufen und Bauanfragen
  • Ermittlung jährlicher Kennzahlen für Energie und Wasser bei den kommunalen Gebäuden
  • Erfassung und Auswertung der monatlichen Energie- und Wasserverbräuche sowie Durchführung von Sofortmaßnahmen bei Abweichungen
  • Zweijährliche Energiebericht-Erstattung
  • Erarbeitung und Einführung eines „Ratgeber Energie und Wasser“ für Gebäudeverantwortliche sowie für städtische Mitarbeiter
  • Durchführung von jährlichen Energie-Schulungen/Treffs für alle Hausmeister
  • Erarbeitung und Einführung einer Richtlinie für das Fällen von Investitionsentscheiden unter Berücksichtigung der externen (volkswirtschaftlichen) Kosten
  • Generelle Einsatzprüfung und verstärkte Installation von Wärmeerzeugungsanlagen auf der Basis erneuerbaren Energien bei Neubau und Sanierung der öffentlichen Gebäude
  • Bezug von Gas mit einem Anteil von Biogas
  • Verpachtung weiterer kommunaler Dachflächen zur Installation von Photovoltaikanlagen
  • Bezug von Strom mit einem Anteil von Ökostrom
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen im Bereich Wärme
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen im Bereich Elektrizität
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen im Bereich Wasser
  • Ausstattung des Kasernenareal mit LED-Straßenbeleuchtung
  • Beachtung von Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien bei Neuverhandlungen von Konzessionsverträgen
  • Durchführung eines Soll-Ist-Vergleich zum Klimaschutzkonzept von 1999
  • Appell an EWM und badenova zur Mitteilung von typischen durchschnittlichen Energie-Verbrauchswerten auf der Abrechnung; Übernahme von Ergebnissen des Projektes innovative Stromrechnungen
  • Ermittlung von Abwärme-Produzenten und -Potenzial bei größeren Industriebetrieben
  • Ermittlung des Abwärme-Potenzials bei der Stromproduktion
  • Ermittlung des KWK-Potenzials
  • Optimierung der Verbandskläranlage
  • Appell an badenova zur Mitteilung von typischen durchschnittlichen Verbrauchswerten auf der Wasser-Abrechnung
  • Erarbeitung und Einführung einer neuen Dienstanweisung Mobilität
  • Erarbeitung und Einführung einer neuen Dienstanweisung für die Beschaffung effizienter und umweltfreundlicher Fahrzeuge
  • Durchführung regelmäßiger Mitarbeiter-Fortbildungskurse „Sicher, wirtschaftlich und umweltfreundlich fahren“
  • Einführung des Controlling der Dienstfahrzeuge
  • Umsetzung von Maßnahmen aus der Lärmaktionsplanung
  • Intensivere Begrünung von Straßen, Wegen und Plätzen
  • Einführung von Baumpatenschaften
  • Planung und Durchführung einer CO2-neutralen Landesgartenschau 2018
  • Überprüfung eines Angebotes zur Fahrrad-Mitnahme im Busverkehr
  • Durchführung regelmäßiger Kundenzufriedenheitsanalyse für den ÖPNV
  • Einrichtung eines Angebotes von Leihrädern/Pedelecs für Touristen und Besucher
  • Erarbeitung und Durchführung von Öffentlichkeitsmaßnahmen zur Nutzung des ÖPNV
  • Einrichtung einer Mobilitätsberatung
  • Durchführung regelmäßiger Aktivitäten zum Mobilitätsmarketing
  • Überarbeitung der Allgemeinen Dienst- und Geschäftsanweisung mit einer stärkeren Berücksichtigung der Aspekte Energieeffizienz und Klimaschutz
  • Optimierung der amts- und abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit
  • Jährliche Kontrolle der Umsetzungen aus dem Energiepolitischen Arbeitsprogramm und dem Maßnahmenplan; jährliche Berichterstattung zum eea
  • Regelmäßige Mitarbeiterinformation zu Energiethemen
  • Information neuer Mitarbeiter „Energieeffizienz mit Köpfchen – Strom sparen am Arbeitsplatz“
  • Generelle Berücksichtigung sozialer, ökologischer und energierelevanter Kriterien in allen Bereichen der Beschaffung; Erarbeitung einer grundsätzlichen Präambel
  • Aktualisierung der VO Bau mit sozialen, ökologischen und energierelevanten Kriterien
  • Generelle Prüfung von Finanzierungsmodellen wie Contracting und Intracting bei Energieeffizienzprojekten
  • Fallweise Prüfung und Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Anlage von Finanzmitteln
  • Erarbeitung und Einführung einer neuen Dienstanweisung Mobilität
  • Überarbeitung der Internet-Seiten Energie und Klimaschutz; Integration eines Verzeichnisses regenerativer Anlagen in Lahr
  • Durchführung regelmäßiger Aktivitäten zu den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien
  • Standortmarketing mit energie- und klimapolitischen Inhalten
  • Prüfung eines Verbotes von Wegwerfgeschirr bei kommunalen Veranstaltungen
  • Intensivere Wahrnehmung politischer Interessen auf überregionaler Ebene, z.B. durch Unterzeichnung des „Konvent der Bürgermeister“ und des „Klimaschutzabkommen der Bürgermeister und Kommunalverwaltungen“
  • Erarbeitung und Durchführung gemeinschaftlicher Energie- und Klimaschutzprojekte mit lokalen Verbänden, Vereinen und Institutionen
  • Neuausrichtung der Agenda-Aktivitäten; Einbeziehung und Berücksichtigung von Interessengruppen
  • Intensivere Kooperation mit der lokalen Wirtschaft, Durchführung von regelmäßigen jährlichen Informationsveranstaltungen
  • Information und Austausch mit den Lahrer Partnerstädten zu kommunalen Umwelt-, Energie- und Klimaschutzaktivitäten
  • Durchführung eines Fifty-Fifty-Einspar-Projektes an drei Lahrer Schulen über eine Laufzeit von drei Jahren unter Einbeziehung der Eltern
  • Erarbeitung eines CO2-Kompensation-Projektes in Alajuela
  • Intensivere Betonung der energetischen und bauökologischen Belange bei der Bauberatung
  • Versand von Informationsmaterialien und Beratungsgutscheinen bei Grundstücksverkäufen und Bauanfragen

Aktuell

Ulm

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


'… Was auf Gipfelkonferenzen oft vollmundig als Ziele vorgegeben wird, das setzen vor allem die Stadtwerke und die Städte mit ihren Energiestrategien um, so auch in Ulm. Regenerative Energiequellen werden weiter erschlossen, zu Recht ist Ulm wieder Meister in der Solarbundesliga geworden. Ulm hat als erste Großstadt in Baden-Württemberg den European Energy Award® für die kontinuierliche Arbeit und zukunftsorientierte Umsetzung kommunaler Energiekonzepte erhalten. Der Wärmestandard für Neubauten ist so festgelegt, dass daraus auch ein signifikanter Beitrag zum Klimaschutz entsteht. Der konsequente Ausbau des Nah- und Fernwärmenetzes und der Wärme-Kraft-Kopplung, das Biomassekraftwerk der FUG, die Forscherarbeit in der Wissenschaftsstadt, die seit über 10 Jahren aktive Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm, der Stiftungsprofessor für Energiedatenmanagement, all das sind weit über Ulm hinaus wirkende Initiativen …"

Oberbürgermeister Ivo Gönner

Daten & Fakten

Ulm im eea

Kontakt


Das Kommunale Energiekonzept Ulm hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sich im stationären Bereich erhebliche Effizienzverbesserungen erzielen lassen. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass kommunaler Klimaschutz die mobilen Energieströme, wie auch die intellektuellen und weichen Energieströme deutlich besser einbeziehen und deren gesellschaftliche Wirkung transparent machen muss.<br/>

Hierzu wurden in den letzten Jahren sowohl auf nationaler, regionaler als auch kommunaler Ebene verschiedene Indikatorsysteme entwickelt, um Umweltstandards für die Bilanzierung und Prozesssteuerung einzusetzen. Obwohl bereits in den „Leitlinien zur Umweltpolitik“ gefordert, hatte die Stadt Ulm bislang auf die Bilanzierung mittels Indikatoren verzichtet. Grund hierfür war, dass mit den herkömmlichen kommunalen Indikatoren die spezifischen Besonderheiten der jeweiligen Kommune nur sehr unzureichend abgebildet werden können.

Mit der Teilnahme am Modellvorhaben „European Energy Award®“ (eea) soll nun versucht werden diese „Bilanzierungslücke“ zu schließen.

„Energieeinsparung, rationelle Energieanwendung und Nutzung erneuerbarer Energien“

Mit der konsequenten Umsetzung dieser Energieleitlinie leistet die Stadt Ulm seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zum lokalen Immissionsschutz und zur Ressourcenschonung.

Neuer Ulmer Energie-Standard:

„Mindeststandard ist das KfW-Energiesparhaus 40, Zielvorstellung für die nahe Zukunft ist flächendeckend der Passivhausstandard.“

  • Seit 1993: Mitgliedschaft im Klimabündnis
  • seit 1994: Entwicklung und Fortschreibung eines kommunalen Energiekonzepts
  • 1995: Gründung der Solarstiftung
  • 2002 und 2003: Auszeichnung mit dem deutschen Solarpreis
  • Teilnahme an der Expo2000 mit der Solarsiedlung Sonnenfeld
  • Einführung eines Energiemanagements für die kommunalen Liegenschaften
  • Priorisierung der Fernwärmeversorgung, Biomasse-Heizwerk
  • Städtisches Förderprogramm, Energieberatung
  • 2005: Gründung des Arbeitskreises Energie der Lokalen Agenda 21
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2007: Zertifizierung mit dem eea

  • Umwelt-Leitlinie Energie mit der Festschreibung eines anspruchsvollen Ulmer Energiestandards (Neubauten nur noch KfW-40-Standard oder besser)
  • Fortschreibung des Energiestandards in Neu- und Altbau in Ulm
  • Entwurf einer CO?-Bilanz für den Bereich Verkehr
  • Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 nach Böfingen
  • Prioritätenliste zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude
  • Prioritätenliste zur energetischen Sanierung von Gebäuden der UWS
  • Animierende Informationen auf den Rechnungen der Energieversorger zur Energieeinsparung
  • Planungen zum Bau des Biomasse- HKW 2
  • Projektstudie zur systematischen Potenzialerhebung der Abwärmenutzung aus der Industrie
  • Forschungsvorhaben zur leitungsgebundenen Wärmeversorgung von Gebäuden mit niedrigem Heizwärmebedarf
  • Parkraumbewirtschaftung
  • Grün-Programme 1000 Bäume, Glacisprogramm, Dialog grün
  • Fahrradboxen im Radhaus am Rathaus
  • Besetzung einer Ing.-Stelle bei GM zur Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden
  • Jährlicher Bericht im Agenda- Forum und unw- Energieprojektrat
  • Prüfung des Anlagen- Contracting- Angebotes der SWU für 13 Objekten von GM
  • Stelle Umweltmarketing bei der Solarstiftung im Rahmen des Projektes „Bildung zur Nachhaltigkeit“
  • Veröffentlichung zum eea in “agzente“

Aktuell

    Externes Re-Audit 2017

Ludwigsburg

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde

"Bei der Erstzertifizierung im Jahr 2010 hat Ludwigsburg bereits ein gutes Ergebnis erzielt. Mit der Re-Zertifizierung in 2014 konnte Ludwigsburg mit 77,3 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl ein außerordentlich gutes Ergebnis verzeichnen und damit die Auszeichnung in Gold erreichen. Das zeigt, dass der von Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung gemeinsam eingeschlagene Weg in Sachen Energie- und Klimaschutz richtig ist. Wir konnten in Ludwigsburg besonders mit der konsequenten Umsetzung unseres Stadtentwicklungskonzepts ‚Chancen für Ludwigsburg‘ punkten.“

Oberbürgermeister Werner Spec

Daten & Fakten

Ludwigsburg im eea

Kontakt


Der European Energy Award (eea) ist ein wichtiges Instrument, dass die Umsetzung und Erreichung der Ziele aus dem integrierten Klimaschutz- und Energiekonzept der Stadt unterstützt.

Mit Hilfe des eea werden die Energie- und Klimaaktivitäten aus den verschiedenen Masterplänen der Stadt Ludwigsburg in allen energierelevanten Bereichen erfasst, bewertet, regelmäßig überprüft und Optimierungspotenziale zur Steigerung der Energieeffizienz aufgezeigt.

Mit Durchführung des eea erhält Ludwigsburg eine Stärken- und Schwächenanalyse über sechs Bereiche und kann daran das künftige Maßnahmenprogramm ausrichten.

Eine erfolgreiche (Re-)Zertifizierung mit dem European Energy Award ist zunehmend relevant für die Förderung energierelevanter Maßnahmen aus Landes-, Bundes- und EU-Programmen.

Der European Energy Award fördert den Austausch zwischen den Kommunen und bietet eine Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene.

„Der Umgang mit Energie ist nachhaltig. Dies wird erreicht durch die Einsparung von Energie und deren effizientere Nutzung, den verstärkten Einsatz regenerativer Energien und den Aufbau von Wissen in diesem Bereich. Dies hat positive Auswirkungen auf die allgemeine Klimaentwicklung und die Luftqualität unmittelbar vor Ort. Die Versorgungssicherheit wird erhöht, die Wirtschaft in Stadt und Region weiterentwickelt und gefördert sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen.“

Die strategischen Ziele auf diesem Weg lauten:

1. Leuchtturmprojekte  sind  umgesetzt  in  den  Bereichen  regenerative  Energieformen,  besonders  effiziente Anlagen sowie beispielhafte Energiesparmaßnahmen in Neubau und Gebäudebestand.

2. Die energetische Optimierung ist ein wichtiger Grundsatz der Bauleitplanung und auch bei städtischen Bauvorhaben Routine.

3. Das Gesamtenergiekonzept der Stadt ist umgesetzt, wird regelmäßig auf seine Wirksamkeit überprüft und weiterentwickelt.

4. Die unabhängige und dezentrale Energieversorgung durch eigene Stadtwerke stärkt den kommunalen Gestaltungsspielraum. Bei der Energieversorgung und -verteilung haben Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien und innovative Techniken hohe Priorität.

5. Intensive Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsangebote für Bürgerschaft und Wirtschaft sind selbstverständlicher Bestandteil des nachhaltigen Umgangs mit Energie.

6. Das Angebot regenerativer Energieträger, Energiedienstleistungen und innovativer Energietechnologien aus der Region ist umfassend und ein wichtiger Standortfaktor für Ludwigsburg.

7. Durch integrierte Stadt- und Verkehrsplanung, Verhaltensänderungen und alternative Antriebstechnologien sind deutliche Energieeinsparungen im Verkehr erzielt. Damit ist auch die Lärm- und Schadstoffbelastung vor Ort deutlich reduziert.

Das Stadtentwicklungskonzept und der Masterplan Energie

Mit dem Stadtentwicklungskonzept "Chancen für Ludwigsburg" (SEK) hat sich die Stadt unter breiter Beteiligung von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung ein Zukunfts- (arbeits-) Programm gegeben.
Damit keine Ideen verloren gehen, werden alle Erkenntnisse und Ziele aus der gemeinsamen Arbeit in Masterplänen festgehalten. Für jedes der 11 Themenfelder gibt es einen Masterplan – so auch für das Themenfeld Energie. Grundlage jeden Masterplans sind die Leitsätze und strategischen Ziele der Themenfelder. Den strategischen Zielen werden operative Ziele und diesen wiederum Maßnahmen und Projekt zugeordnet. Diese werden ergänzt um Faktoren der Umsetzung, wie Zeitziele, Zuständigkeiten und Beteiligte; kurz: Wer macht was bis wann?

Gesamtenergiekonzept

Ein strategisches Ziel innerhalb des Themenfeldes Energie ist die Erstellung, Fortentwicklung und Umsetzung eines Gesamtenergiekonzepts. Vor dem Hintergrund des Klimawandels - sowie der Notwendigkeit einer bezahlbaren Energieversorgung und einer nachhaltigen Energienutzung – gab die Stadt Ludwigsburg daher im Juli 2009 ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept in Auftrag.
Mit einer breiten Einbeziehung von Bürgerschaft und Experten wurde eine CO2-Bilanz für Ludwigsburg erstellt, Handlungsempfehlungen und Maßnahmen erarbeitet. Darauf basierend wurden Szenarien zur CO2-Emission in Ludwigsburg bis 2050 entwickelt. Erster Schritt, der mit einer Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen erreicht werden kann, ist eine Reduktion auf eine Emission von 5 Tonnen pro Kopf und Jahr bis 2020. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden und max. 2 Tonnen pro Kopf und Jahr zu emittieren.

Einstellung Klimaschutzmanager (im Energieteam des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement)

Für den Bereich der Städtischen Liegenschaften ist 2011 als eines der ersten Ergebnisse des Gesamtenergiekonzepts eine zusätzliche Stelle für den  Klimaschutzmanager geschaffen worden. Der Klimaschutzmanager ist Teil der Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement, welches für die Verwaltung und Bewirtschaftung von 350 Gebäuden zuständig ist. Die wichtigsten Gebäude der Stadt (wie zum Beispiel Bürogebäude, Schulen Kindergärten und [Sport-] Hallen) sind bereits an ein web-basiertes Kontrollsystem angeschlossen. Auch durch EU-Projekte wie z.B. CEC5 sind die Thema Energieeffizienz und die Verwendung nachhaltiger Ressourcen in öffentlichen Gebäuden weiter in den Focus gerückt. Durch dieses Projekt konnte auch eine Schulmensa als europäisches „near-to-zero-energy“ Gebäude ausgezeichnet werden.
Zu den Aufgaben des Klimaschutzmanagers zählen zudem die Unterstützung beim Gesamtenergiekonzept sowie die Umsetzung des Teilkonzepts Liegenschaften.
Weitere Information zum Teilkonzept Liegenschaften finden sich unter „Umgesetzte Maßnahmen bzw. Projekte“.

Wissenszentrum Energie

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die zunehmende Bedeutung Europas. Nicht immer ist der europäische Einfluss so ersichtlich wie bei der Einführung des Euro. Das Thema Stadtentwicklung würde vermutlich niemand sofort mit Europa in Verbindung bringen, dabei findet auf europäischer Ebene ein reger Austausch zu verschiedenen Problemstellung der nachhaltigen Stadtentwicklung statt. Die Stadt Ludwigsburg ist durch die Teilnahme an europäischen Projekten, an Förderprogrammen der Europäischen Union sowie im Rahmen von Städtepartnerschaften in vielfältiger Weise aktiv.
Im Rahmen des EU-Projekts Livinggreen wurde u.a. das Wissenszentrum Energie gefördert. Mit dem Wissenszentrum Energie wird nicht nur Europa für die Ludwigsburger Bürgerinnen und Bürger erlebbar, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zum Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele geleistet.
Das Wissenszentrum Energie ist in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek verortet und bietet mit seinen verschiedenen Stationen allen Besucherinnen und Besuchern Informationen und praktische Tipps rund um die Themen Energie, Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und Sanieren. Die verschiedenen Stationen bieten die Möglichkeit, in einzelne Themen hinein zu schnuppern – wer mehr wissen will, bekommt an Ort und Stelle auch gleich weitergehende Informationen.

Ludwigsburger Energieagentur LEA e.V.

Die Ludwigsburger Energieagentur LEA ist kreisweit tätig und berät Privatpersonen, Kommunen, Institutionen und Gewerbe umfassend und neutral zu allen Fragen rund um das Thema Energie. Gleichzeitig bietet die Ludwigsburger Energieagentur LEA e.V. Kurzberatungen für alle Interessierten im Wissenszentrum Energie an – individuell, neutral und unabhängig. Dabei erhalten sie wertvolle Tipps und Ideen, wie ihr Eigenheim energetisch fit wird. Die Erstberatung ist kostenfrei.
Mitglied des gemeinnützigen Vereins sind neben dem Landkreis Ludwigsburg und zahlreicher Kommunen auch die Kreishandwerkerschaft LB, Energieversorger, Wirtschaftsunternehmen und verschiedene Institutionen wie Haus- und Grund oder die Solarinitiative.

Energetikom

Nachhaltigkeit entsteht aus der Summe einzelner Bausteine. Das Energetikom stellt hierzu die Plattform für bereichsübergreifendes Wissen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bereit.
„Energetikom – Energiekompetenz und Ökodesign e. V.“ ist ein ideell getragener Verein, der Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Kommunen und Privatpersonen in ihren Vorhaben zu den Themen Energieeinsparung und -effizienz, Klimaschutz und Ökodesign neutral und kompetent begleitet und unterstützt.
Das Ludwigsburger Kompetenzzentrum "Energetikom" mit seinen Mitgliedern aus der Wirtschaft, dem Hochschulbereich und weiteren Institutionen versteht sich als Entwicklungs- und Umsetzungsorgan sowie als Bindeglied zwischen Forschung und Markt. Das Energetikom entwickelt energie- und ressourcenschonende Lösungen und Konzepte für Projekte, bei denen Klimaschutz und Energieeffizienz im Mittelpunkt stehen.

Elektromobilität - Ausbau des städtischen Fuhrpark

Die Stadt ist eine von drei Modellkommunen für Elektromobilität des Landes Baden-Württemberg und Teil der Modellregion Elektromobilität Stuttgart. Der Stadtverwaltung Ludwigsburg ist es ein wichtiges Anliegen, die Menschen mit auf den Weg in die elektro-mobile Zukunft zu nehmen, um Lärm und Abgase zu reduzieren und die Lebensqualität in der Stadt zu sichern.
Ludwigsburg macht für diese Zukunft e-mobil und hat die Kampagne „Ludwigsburg elektrisiert!“ gestartet. Hierbei sind alle Aktivitäten im Bereich Elektromobilität in Ludwigsburg gebündelt. Neun vollelektrische PKWs, zwei Plug-in PKWs und ein serieller Hybrid PKW, elf Pedelecs der Marke „Ludwigsburg Bike", ein Lastenpedelec, ein Segway und zwei Elektroroller bilden bereits einen festen Bestandteil des städtischen Fuhrpark und werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits regelmäßig für Dienstfahrten genutzt. Die Stadtverwaltung geht so mit gutem Beispiel voran und kann die Erfahrungen an Unternehmen und BürgerInnen weitergeben.

Holzheizkraftwerk / Fernwärmenetz

Das Holzheizkraftwerk (HHKW) der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim ist mit das größte in Baden-Württemberg und spart jährlich 20.000 t CO2. Mit einer elektrischen Gesamtleistung von ca. 2.100 Kilowatt (kW) ist das HHKW im November 2009  in Probebetrieb gegangen. Jährlich erzeugt es rund 10 Mio. kWh Strom und etwa 48 Mio. kWh Wärme aus Biomasse und deckt damit circa 70 Prozent des benötigten Wärmebedarfs der Fernwärmeversorgung. 
Allein in den ersten elf Betriebsmonaten (2009-2010) hat das Werk die 10 Mio kWh eingespeist und damit vorzeitig sein Soll erfüllt. In der Anlage sollen rund 42.000 Tonnen Holzmaterial thermisch verwertet werden. Diese moderne Anlage ermöglicht eine 90-prozentige Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxids, gleichbedeutend mit 18.000 Tonnen jährlich. Das HHKW besteht im Wesentlichen aus einer Holzfeuerungsanlage mit einer Gesamtfeuerungswärmeleistung von 14,6 MW und dem ORC-Modul, mit dem aus Biomasse Strom erzeugt und Wärme an das Fernwärmenetz der Stadtwerke abgegeben wird.
Die im HHKW produzierte Wärme wird in das Fernwärmenetz der Stadt Ludwigsburg eingespeist. Mit dieser Fernwärme wird unter anderem auch das Neubaugebiet Hartenecker Höhe versorgt. Durch Vorgaben beim Grundstücksverkauf und ein Förderprogramm haben die Gebäude dort einen sehr hohen energetischen Standard. Dies entspricht dem Grundsatz, für alle Neubaugebiete in Ludwigsburg ein Energiekonzept zu erstellen. Mit diesen Energiekonzepten wird in diesen Neubaugebieten ein hoher energetischen Gebäudestandard sowie die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Energieversorgung sichergestellt.

Umstieg Ökostrom

Das Gütesiegel OK-Power-Label wird nur vergeben, wenn durch ein Ökostromangebot ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht - etwa durch den Bau weiterer Kapazitäten zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Seit 2013 bezieht die Stadt ausschließlich Ökostrom für die kommunalen Liegenschaften sowie für die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet. Alle städtischen Gebäude werden seither mit 100% Ökostrom versorgt. Ziel ist es ab 2016 neben Ökostrom auch 10% Biogas zu beziehen.

 


Weiterführende Informationen zu unseren umgesetzten und laufenden Projekten finden Sie hier 

MeinLB.de: Mit der Bürgerbeteiligungsplattform MeinLB.de können Bürgerinnen und Bürger jederzeit ihre eigenen Ideen und Projekte vorstellen, mit anderen in Kontakt treten, Mitstreiter für Projekte finden und Unterstützung von der Stadtverwaltung erhalten.

Teilkonzept Liegenschaften: Im integrierten Klimaschutz- und Energiekonzept liegt ein bedeutender Schwerpunkt auf der Steigerung der Energieeffizienz städtischer Gebäude. Das Projekt „Teilkonzept Liegenschaften“ hat das Ziel Methoden und Maßnahmen aufzuzeigen, mit denen Strom und Wärme in Schulen, Sporthallen, Kindergärten und Verwaltung eingespart werden können. In einer Grob- und Feinanalyse wurden 60 Gebäude begangen und analysiert und die Ergebnisse sind in den städtischen Sanierungsfahrplan eingeflossen.

Naturinformationszentrum Hungerberg „Casa Mellifera“: Bienen, Lößlehm, Wechselkröte, der Grünzug Ludwigsburger Neckar und die Eisspeichertechnik: Das sind einige der Themen des abwechslungsreichen Bildungsangebots für Jung und Alt, die sich direkt aus der Umgebung des Naturinfozentrums am Hungerberg erschließen.

Neckarbiotop Zugwiesen: Auf rund 17 Hektar Fläche ist eine Auenlandschaft mit vielfältigen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere geschaffen worden. Das Projekt „Zugwiesen“ ist mit anderen ökologischen Projekten zwischen den Staustufen in Remseck und Marbach vernetzt wodurch, ein zusammenhängendes Ökosystem entsteht, in dem sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entwickeln können.

Klimaneutrale Kommune: Mit dem Wettbewerb Klimaneutrale Kommune stößt das Land Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz an. Ziel ist es, den Strom- und Wärmebedarf sowie den Energiebedarf für Mobilität langfristig deutlich zu reduzieren oder sogar CO2-neutral bereitstellen zu können.

Barockes Innenstadtquartier: Die Stadt Ludwigsburg hat als Barockstadt einen hohen Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden. Bei diesen Gebäuden stellt eine denkmalgerechte energetische Sanierung und regenerative Energieversorgung eine besondere Herausforderung dar. Im Rahmen des Projekts erfolgte die Erstellung eines nachhaltigen, energetischen Quartierskonzepts für das barocke Innenstadtquartier der Stadt Ludwigsburg.

Eneff Stadt: Im Projekt EnEff:Stadt Ludwigsburg entwickelt die Hochschule für Technik zusammen mit der Stadtverwaltung Ludwigsburg und den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim ein integriertes Energie-Quartierskonzept für das Neubaugebiet Sonnenberg und die Nachkriegssiedlung Grünbühl. Ziel des Projekts ist es, ein innovatives Nahwärmekonzept sowie beispielhafte Projekte der energetischen Gebäudesanierung und des energetischen Neubaustandards umzusetzen.

Das „Grüne Zimmer“: Auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum ist Bestandteil des EU-Forschungsprojekts „TURAS“. Dabei geht es um die Frage, wie Städte und Regionen mit Blick auf den Klimawandel zukunftsfähig gemacht werden können. Zum Einsatz kommen vertikale Begrünungselemente. Sie dienen einerseits als grüne Gestaltungselemente und fördern andererseits die Aufenthaltsqualität, da sie Schatten spenden und für Abkühlung sorgen.

EU-Förderprojekte

https://www.european-energy-award.de/Livinggreen: Im Rahmen des Projekts wurde in Ludwigsburg die denkmalgeschützte Sporthalle auf dem Baugebiet der Hartenecker Höhe nach dem "Haus-im-Haus-Prinzip" saniert. Als weiterer Baustein des Projekts wurde in Ludwigsburg zur Wissensvermittlung von Energieeinsparmöglichkeiten, Nutzung regenerativer Energiequellen und nachhaltiges Sanieren und Bauen das Wissenszentrum Energie gefördert und der Aufbau des regionalen Clusters Energetikom –Zentrum für Energiekompetenz und Ökodesign e.V.  inhaltlich begleitet.

CEC5: Ziel von CEC5 ist es, die Bereitschaft für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen zu stärken und die Nutzung erneuerbaren Energien zu fördern. Durch gezielte Maßnahmen auf kommunaler Ebene will CEC5 mit gutem Beispiel voran gehen um neben lokalen und regionalen öffentlichen auch private Entscheidungsträger zur nachhaltigen Bauweise motivieren. Das Projekt CEC5 wird durch das Förderprogramm INTERREG IVB Mitteleuropa gefördert.

MUSIC: In Ludwigsburg wurden Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Energieeffizienz im Mehrgenerationenhaus Grünbühl-Sonnenberg gefördert. Ferner wurden mit Unterstützung eines Instituts der Universität Rotterdam in allen beteiligten Städten Bürgerbeteiligungsprozesse zu Energiefragen durchgeführt. In Ludwigsburg lief der Bürgerbeteiligungsprozess zum Thema "Wie schaffen wir gemeinsam die Energiewende vor Ort?". In Zusammenarbeit mit Experten des Luxemburger Instituts Tudor  wurden zudem GIS-basierte „Energiestadtpläne“ erstellt.

EnSure: Aufbauend auf dem  integrierten Klimaschutz- und Energiekonzept wurde innerhalb des Projekts  EnSURE mit Hilfe einer eigens erarbeiteten Energiestrategie für ein typisches Nachkriegsviertel in Ludwigsburg ein Konzept zur energetischen Sanierung entwickelt – Energie-Quartierskonzept Oststadt. Dieses Konzept beinhaltet Szenarien zur Sanierung und Modernisierung, eine Nachverdichtungsstudie, neue Konzepte für die Energieversorgung sowie Umsetzungsstrategien.

EnergyCity: Hauptziel des EU-Projekts EnergyCity ist die Reduktion des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen im Gebäudebereich. Im Modellgebiet der Weststadt konnten für 190 Gebäude Energiebilanzen und Einsparpotentiale ermittelt werden. Für Eigentümer, die im Rahmen des Projekts kooperierten bestand die Möglichkeit zu einer kostenlosen Energieberatung.

Nachhaltige Mobilität

Ludwigsburg Bike: Statt mit dem Auto oder Bus geht es jetzt auch anders durch die Stadt – und das ganz schön flott: „Ludwigsburg Bike“ heißen die sieben Dienst-Pedelecs der Verwaltung. Die Fahrräder mit Elektromotor sind nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich in der Fortbewegung auf kurzen Strecken, zum Beispiel durch die Innenstadt. Außerdem können diese an der städtischen Radstation ausgeliehen werden.

Ludwigsburg Intermodal: Ziel des Projekts ist es, den Pendlern das Wechseln zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern zu erleichtern, dabei die Wartezeit zu überbrücken und zusätzliche Wege für alltägliche Besorgungen einzusparen. Dies soll den Bahnhof attraktiver für die Bürger machen und helfen, ihn zum intermodalen Knotenpunkt zu entwickeln.

Netz-E-2ER: Die Grundidee des Projekts Netz-E-2ER besteht darin, eine nachhaltige und individuelle Anschlussmobilität als Ergänzung oder Lückenschluss zu den bestehenden öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen.

Urbaner logistischer Wirtschaftsverkehr: Ziel des Projekts Urbaner logistischer Wirtschaftsverkehr innerhalb des Schaufensters Elektromobilität Baden-Württemberg ist die Durchführung eines praxisnahen Feldversuchs, bei dem der Einsatz elektrischer Transporter im innerstädtischen Lieferverkehr im Rahmen unterschiedlicher Logistikstrukturen umfassend untersucht und evaluiert wird.

C-Liege: Um das Ziel zu erreichen, die energetischen und ökologischen Auswirkungen des Güterverkehrs zu reduzieren, fördert C-LIEGE sauberen und energieeffizienten Güterverkehr in städtischen Gebieten.

  • Klimastrategie: Das Themenfeld Energie ist ein wichtiger Bereich des Stadtentwicklungskonzepts der Stadt Ludwigsburg. Im Rahmen der Zukunftskonferenz 2015 fand eine Überprüfung und Anpassung der strategischen und operativen Ziele statt.
  • Fortschreibung des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts (Gesamtenergiekonzept). Neben der Erhebung der CO2-Bilanz werden die Maßnahmen überprüft und angepasst.
  • Standards für Bau und Bewirtschaftung öffentlicher Gebäude: Entwicklung von Energieleitlinien (Gebäudehülle und Anlagentechnik) für Planungen von Neubauten und Sanierungen; Umsetzung einer energieoptimierten Betriebsführung.
  • Produktpalette und Serviceangebot: Contractingprogramm zum Austausch von Heizungsumwälzpumpen
  • Kommunale Fahrzeuge: Effizienter Umbau des städtischen Fuhrparks
  • Qualität des ÖPNV-Angebots: Einführung und kontinuierlicher Ausbau der dynamischen Fahrgastinformation an Bushaltestellen
  • Kombinierte Mobilität: Ausbau des Bahnhofs als intermodale Drehscheibe
  • Beschaffungswesen: Erarbeitung einer Beschaffungsrichtlinie
  • Konzept für Kommunikation und Kooperation: Ausweitung der Kommunikationsmaßnahmen/Öffentlichkeitsarbeit
  • Lokale, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung: Gewerbegebiet der Zukunft – Weiterentwicklung Gewerbegebiet Weststadt zum nachhaltigen Gewerbegebiet im Bestand

Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Gold-Audit 2014

Kornwestheim

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Gemeinsam mit den Bürgerinnen, Bürgern und wichtigen Akteuren im Energiebereich setzen wir uns aktiv für den Klimaschutz in Kornwestheim ein. Die Teilnahme am European Energy Award® zeigt uns den „richtigen“ Weg und gibt uns ein Instrument an die Hand, mit dem eine Bewertung der Maßnahmen möglich ist. Die Stadtverwaltung bekennt sich zu ihrer Vorbildfunktion. Ich freue mich sehr über die erfolgte Zertifizierung. Der Klimaschutz muss zum Stadtgespräch werden, denn nur so können wir verstärkt Energie sparen, neue Energiepotenziale erschließen und Maßnahmen gegen den Klimawandel umsetzen.

Oberbürgermeisterin Ursula Keck

Daten & Fakten

Kornwestheim im eea

Kontakt


Im Jahr 2006 stand die Stadt Kornwestheim vor der Frage, wo sie im Energiebereich steht und wo sie sich hin entwickeln will. Die Teilnahme am European Energy Award® bot sich an, um die Stärken und Schwächen der bisherigen Energiepolitik zu ermitteln, extern und neutral zu bewerten und gezielt Ansatzpunkte für eine nachhaltige Energieversorgung heraus zufiltern. Mit dem Einstieg in den eea sollte auf Verwaltungsebene und im Gemeinderat ein Umdenken und eine Sensibilisierung für mehr Energieeffizienz und für den Klimaschutz ausgelöst werden. Dabei war es natürlich auch interessant zu erfahren, wie Kornwestheim im Vergleich zu anderen Kommunen abschneidet. Die Erfahrungen mit dem Instrument und dem Prozess eea sind durchweg positiv und werden sukzessive weiterverfolgt.

Mit Beteiligung der Bürgerschaft wurde ein Leitbild 2025 für die Gesamtstadt entwickelt, das auch Leitsätze für den Energie- und Verkehrsbereich formuliert. Leitsätze wie „Kornwestheim – bewusst mobil“ oder „Kornwestheim auf dem Weg zur energieautarken Stadt“ werden durch konkrete Leitprojekte untermauert, die ab 2010 tiefer bearbeitet werden. Richtschnur im Energiebereich sollen dabei die Klimaziele der EU und Deutschlands, verschärft um 10 Prozent sein.

  • seit 1980 Förderung von Energiesparmaßnahmen über verschiedene Förderprogramme
  • seit 1965 konsequenter Ausbau der Fernwärmeversorgung
  • seit 1982 flächendeckend 30 km-Zonen und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen
  • 1985 Erarbeitung eines Wärmeatlas für Kornwestheim
  • 1987 Einrichtung der städtischen Umweltberatung und damit kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Beratung auch rund um das Thema Energie
  • seit 1990 Klärgasnutzung zur Stromgewinnung
  • seit 2000 Lokale Agenda 21 Kornwestheim mit dem Arbeitskreis „ Umwelt und Energy“
  • seit 2004 Inbetriebnahme Heizkraftwerkes Pattonville
  • seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • seit 2007 Aufbau eines systematischen Kommunalen Energiemanagements
  • seit 2007 Mitgliedschaft in der Ludwigsburger Kreisenergieagentur (LEA)
  • seit 2007 Biogasanlage in Kornwestheim
  • seit 2008 Mitglied im Klimabündnis
  • 2008 Fusion der Stadtwerke Kornwestheim mit den Stadtwerken Ludwigsburg
  • seit 2009 Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für die Gesamtstadt, Fertigstellung 2010
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea
  • seit 2009 Entwicklung des Wohngebietes Neckartalblick (Nahwärmeversorgung über Abwasserwärme und erhöhte Energiestandards)
  • 2010 Einstellung eines Energiemanagers bei der Städtischen Wohnbau GmbH

  • Weiterentwicklung Leitbild, Umsetzung erster Leitbildprojekte (1.1.1)
  • Umsetzung Klimaschutzkonzept mit Maßnahmenkatalog, Einarbeitung in eea (1.1.3)
  • Wettbewerbe – verbindliche Richtlinien z. B. für Bauträgerwettbewerbe (1.2.1)
  • Fortschreibung Flächennutzungsplan, Zielsetzungen Energiepolitik aufnehmen (1.3.1)
  • Stichprobenhafte Überprüfung und Sicherstellung der Erfüllung energetischer Vorgaben bei Neubauvorhaben und Sanierungen (1.4.1)
  • Bewerbung und Förderung der Vor-Ort-Energieberatung durch Gutscheine (1.4.2)
  • Sanierungskonzept-Beschluss, Sanierungsfahrplan, Verankerung in Finanzplanung (2.1.3)
  • Energiestandards für Sanierung/Neubau - Energieleitlinien für öffentliche Gebäude (2.1.3)
  • Anschluss Kulturhaus, Stadtbücherei (Neubau).Galerie, Schulen und weiterer öffentliche Gebäude an die Nahwärmeversorgung Mitte (2.2.1)
  • Erhöhung des Anteils an Ökostrom (Kennzeichnung der jeweiligen Gebäude) (2.2.2)
  • Bau zusätzlicher PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden (2.2.2)
  • Green IT im Rathaus und neues Kühlkonzept für Serverräume (2.2.4)
  • Verbrauchscontrolling durch Datenfernübertragung (2.3.2.)
  • Umbau Heizwerk Ost/Zentrum Ost Heizwerk Nord (3.1.3)
  • Ausbau HW Stotz mit KWK und erneuerbaren Energien (3.1.3)
  • Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr (3.5.4.)
  • Beschaffungskriterien Fuhrpark (4.1.2)
  • Beschilderungskonzept Parkierung (4.2.1)
  • Aufbau Gebäudemanagement, Integration Energiemanagement (5.1.1)
  • Erarbeitung einer Dienstanweisung Energie (5.1.3)
  • Beschaffungsrichtlinien Elekrogeräte, IT, Beleuchtung (5.2.5)
  • Intracting für städtische Energiesparmaßnahmen (5.3.2)
  • Fifty-Fifty-Modell für Schulen (6.3.3)

Aktuell

    Externes Re- Audit 2021
    Externes Re-Audit 2016
    externes Audit 2009

Friedrichshafen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Mit der Teilnahme am European Energy Award haben wir uns ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und in den letzten Jahren schon viel erreicht. Dabei hat sich der European Energy Award für die Umsetzung unserer Ziele als geeignetes Werkzeug erwiesen. Daher sollten wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam, beharrlich und kontinuierlich weitergehen.

Oberbrürgermeister Andreas Brand

Daten & Fakten

Friedrichshafen im eea

Kontakt


Friedrichshafen möchte weiter den ambitionierten Goldstandard erhalten und die vom Rat beschlossenen Klimaschutzziele erreichen.

Unser Ziel ist die Sicherung einer ökologisch zukunftsfähigen Entwicklung des Stadtgebiets. Dies verlangt von der Stadtverwaltung und allen Bürgerinnen und Bürgern ein nachhaltiges Wirtschaften mit den natürlichen Ressourcen und die Minimierung belastender Emissionen. Besonders in den Bereichen Flächennutzung, Energieversorgung und Lärmschutz stehen wir vor großen Herausforderungen, um unsere Gesundheit und eine hohe Lebensqualität für die Zukunft zu erhalten. Zu diesem Zweck werden wir die in unserer Verantwortung liegenden Umweltschutzmaßnahmen umsetzen und die Bürgerschaft dabei unterstützen, das Ihrige dazu beizutragen.

  • 1991: Beginn des Einsatzes von Brennwertheiztechnik bei der Stadt Friedrichshafen
  • 1991: Ständige Sanierung und Optimierung der technischen Anlagen sowie der Bauphysik
  • 1993: GERTEC-Energiekonzept für die 20 verbrauchsintensivsten Liegenschaften
  • 1993: Beginn systematischer Beleuchtungssanierungen und Installation von Lastabwurfschaltungen sowie Blindstromkompensationsanlagen
  • 1993: Aufnahme eines regionalen Schienenverkehrs (Bodensee-Oberschwaben-Bahn)
  • 1994-1999: Planung und Errichtung eines der bundesweit größten solaren Nahwärmesysteme
  • Seit 1996: Lokale Agenda 21 Friedrichshafen (Schwerpunkte: Umweltschutz, Energie, Verkehr, Natur und Landschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Stadtgestaltung, Dorfentwicklung, Jugend, Familie und Senioren) mit Bürgerforen in der Kernstadt, Ailingen und Kluftern
  • 1996: Erneuerung der Mitgliedschaft im Klimabündnis der europäischen Städte
  • 1997: Verkehrskonzept Friedrichshafen
  • 1997: Beginn des Aufbaus eines kommunalen Energiemanagements mit Berichtswesen
  • 1998: Beginn Umsetzung Radverkehrskonzept Friedrichshafen
  • 1998: Ausbau Stadtverkehr durch Linien- und Haltestellenverdichtung, Taktverdichtung und Anschlussoptimierung
  • 1998: Einführung des städtischen Förderprogramms „Klimaschutz durch Energiesparen“ mit einem Jahresetat in Höhe von 100.000 € (Schwerpunkte: energetische Sanierung von Altbauten, Förderung erneuerbarer Energien, Passivhausbauweise)
  • 1999: Beginn des Aufbaus eines kommunalen Umweltmanagements
  • 1999: Verabschiedung des Freiraum- und Naherholungskonzeptes für Friedrichshafen. Veröffentlichung des Friedrichshafener Wanderbuches und des Handbuchs zur einheitlichen Wanderwegebeschilderung im Bodenseekreis im Herbst 2002.
  • 2000: Beginn der Umsetzung der Busbeschleunigungsmaßnahmen
  • 2000: Einführung der Dienstanweisung Energie für alle städtischen Liegenschaften mit der Vorgabe konkreter Einsparungsziele
  • 2001: Start der Kampagne „Umwelt- und Klimaschutz durch Schüler und Azubis“ mit Ideenwettbewerb, der bis 2009 jährlich ausgeschrieben wurde.
  • 2002: Start des Stadtentwicklungsprozesses Friedrichshafen als Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit einer breit angelegten Bürgerbefragung und Runden Tischen, moderiert durch die Kommunalentwicklung Baden-Württemberg. 2006 Beschluss des Flächennutzungsplans 2015 für die Verwaltungsgemeinschaft Friedrichshafen-Immenstadt
  • 2003: Vorlage des 1. Städtischen Nachhaltigkeitsberichts
  • 2004: Inbetriebnahme der ersten 3 BürgerSolarDächer im Rahmen der Lokalen Agenda 21 mit zusammen 66,6 kWp
  • 2004: Mobilitätskonzept Friedrichshafen
  • 2004: Umweltleidbild Friedrichshafen wurde durch den GR beschlossen
  • 2005: Eröffnung der Katamaran-Verbindung Friedrichshafen-Konstanz
  • 2006: First Solar Lakes Conference: „Promoting Renewable Energy Technology in European Lake Regions“, 24.-27. September im Rahmen der Interboot 2006
  • Seit 2006: Vorbereitung auf den European Energy Award® im Rahmen eines Förderprogramms des Umweltministeriums Baden-Württemberg
  • 2008: Beschluss des Energiepolitischen Arbeitsprogramms 2008-2012 (Energie- und Klimaschutzkonzept Friedrichshafen) durch den Gemeinderat
  • 2008: Verleihung des Agenda 21 Anerkennungspreis des Landes Baden-Württemberg 2008 für die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Friedrichshafen
  • 2008: Teilnahme am Projekt „Local Governments Climate Partnership“ des Klimabündnis zur Aktivierung deutsch-amerikanischer sowie deutsch-japanischer Städtepartnerschaften für den Klimaschutz mit Laufzeit bis 2010
  • 2008: Erstmalige Zertifizierung mit dem eea
  • 2009: Fortschreibung der Energie- und CO?-Bilanz Friedrichshafen für den Zeitraum 1990-2007 mit Ausblick auf 2015 und 2025
  • 2009: Brennstoffzelle auf dem Gelände der MTU langfristig auf Basis Biogas mit einem Anlagenwirkungsgrad von 80% und einer Anlagenleistung von 220 kW elektrisch und 170 kW thermisch
  • 2009: Sechste Fortschreibung der Förderrichtlinien für das städtische Förderprogramm „Klimaschutz durch Energiesparen“
  • 2009: Teilnahme am Interreg IV – Projekt „Effizienzgemeinden“ mit Energiestädten und -gemeinden aus Süddeutschland, Vorarlberg und der Schweiz; Laufzeit bis 2011
  • 2010: Teilnahme am Interreg IV-Projekt „Städte gestalten Zukunft“-Projektgruppe Luftreinhaltung, Energie und Klimaschutz mit dem Schwerpunkt einer regionalen Energiestudie zur „2000-Watt-Gesellschaft“
  • 2010: Start des EU-Projektes SURE „Sustainable Urban Energy in the ENPI Region - towards the Covenant of Mayors“ gefördert im Rahmen des EU-Programms CIUDAD zusammen mit Polozk (Weißrussland), Salé (Marokko) und Murcia (Spanien)
  • 2010: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichtes Friedrichshafen 2008 mit insgesamt 45 Indikatoren für den Datenstand 1990-2007/08 und einem Bericht über 10 Jahre Lokale Agenda 21 Friedrichshafen

Weiterführung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) mit Bürgerbeteiligung.

Fertigstellung des Freibades in Fischbach mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Heizanlage

Fertigstellung des Neubaus Sportbad mit Kraft-Wärme-Kopplungs-Heizanlage

Fertigstellung des Kinderhaus am Riedlepark im Niedrigstenergiestandard.

Fertigstellung des Bildungshaus Berg im Niedrigstenergiestandard.

Durchführung eines speziellen, für Kläranlagen entwickelten Energie-Audit s, welches den Namen PowerStep hat.-

Sukzessive Erweiterung des Velorings. Ausbau der E-Mobilität in Zusammenarbeit mit dem Stadtwerk am See.-

Schulung städtischer Mitarbeiter im Bereich Passivhaus- und Niedrigstenergiegebäude.

Fortführung der internen und externen Kommunikation. Umsetzung der gemeinsam getroffenen Kommunikationsvereinbarung.-

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Gold Audit 2012
    Externes Audit 2012

Oldenburg

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Wir wussten wohl, dass wir im Bereich Energie und Klimaschutz gut sind, denn Energie und Klimaschutz sind zentrale Handlungsfelder der städtischen Energie- und Wirtschaftspolitik. Wir wollten uns aber anhand eines belastbaren Kennzahlensystems glaubwürdig messen und mit anderen vergleichen. Die Stadt kann stolz auf das Erreichte sein. Wir wollen Energieeffizienzstadt im Norden werden und sind mit dem eea-Prozess, der noch drei weitere Jahre dauert auf bestem Wege dazu. Die Auszeichnung in Silber ist ein Etappenzahl, das erreicht wurde. Jetzt gilt natürlich das Motto „go für gold“. Dafür brauchen wir 75 Prozent. Wir wissen: Die letzten Prozentpunkte sind ungleich schwerer zu erreichen, aber wir sollten es versuchen. Dafür haben wir ja im laufenden eea-Prozess auch noch weitere drei Jahre Zeit. Die Stadt muss mit bestem Beispiel vorangehen und möglichst alle wichtigen Akteure in der Stadt auf dem Weg zur Energieeffizienz mitnehmen. (Rede des Oberbürgermeisters anlässlich der Auszeichnung mit dem European Energy Award am 27. Mai 2008)

Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner

Daten & Fakten

Oldenburg im eea

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Wir wollten wissen, ob wir im Vergleich mit anderen Städten gut aufgestellt sind, oder ob wir uns überschätzen. Wir engagieren uns auch nach erfolgreicher Gold-Zertifizierung weiter im eea, weil ansonsten der querschnittsorientierte Kommunikationsprozess abreißt und der kontinuierliche Druck durch Erfolgskontrolle/Audit hinsichtlich Halten und Optimieren von Standards und jährliche, zielorientierte Arbeitsprogramme zum Erliegen kommt.

Auf der Grundlage des aktuellen integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (Beschlussfassung durch den Rat steht noch aus) verfolgt die Stadt das Leitbild, die terretorialen CO2-Emissionen (ab 2009) bis zum Jahr 2020 durch lokale Maßnahmen in allen Sektoren um 112.000 Tonnen (absolut) und 1,2 Tonnen pro Kopf zu reduzieren. Bezogen auf das Jahr 1990 soll durch ambitionierte aber realistische Maßnahmenpakete eine Gesamtreduktion von -17,5 % bzw. -28,4 % pro Kopf erreicht werden.

  • Anfang der 90er Jahre Einrichtung einer Energieleitstelle
  • 1992: Beitritt zum Klimabündnis
  • 1992: und 1997 externe Gutachten (Energie- und Klimaschutzbericht mit CO2-Bilanz für das Stadtgebiet; 1997 auch Aussage über Verkehrsemissionen)
  • BHKW-Machbarkeitsstudie durch NEA im Jahr 1993 mit Standortpotentialanalysen; in der Folgezeit entstanden mehrere erste Nahwärmegebiete.
  • 1995 Einführung des NEH-Standards bei allen städt. Neubauvorhaben per Ratsbeschluss; gleichzeitig entsprechende Vorgaben bei städtebaulichen Verträgen und bei Verkauf städt. Baugrundstücke.
  • 1996 Bilanzierung der CO2-Emissionen in der Stadt Oldenburg
  • Seit 1998 transparente Haushaltsdarstellung von Energiesparinvestitionen
  • 1997 Einrichtung eines Agenda-Büros und Agenda-Beirates
  • 90er Jahre zahlreiche zukunftsorientierte Maßnahmen im Verkehrssektor
  • 2000 extern erstelltes 1. Klimaschutzkonzept mit konkreten Handlungsempfehlungen und CO2-Szenarien
  • 2001 Beschluss eines Aktionsprogramms vom Rat mit Arbeitsaufträgen an die Verwaltung. Ein großer Teil der Ziele ist klimarelevant. Gründung einer eigenen Agenda-Gruppe Bauen und Energie.
  • 2001 Stadtleitbild als Grundlage und Orientierungsrahmen für die strategische Entwicklung
  • 2002 Gründung der Oldenburger „Energie-Agentur“ mit Namen Klima(+)Oldenburg
  • 2006 Gründung eines Regionalen Energienetzwerkes in der Metropolregion Bremen-Oldenburg
  • 2006 Beschluss zur Einrichtung eines RIS-Kompetenzzentrums „Zukünftige Energieversorgung“ in Oldenburg für 16 Landkreise und kreisfreien Städte
  • Gründung des Oldenburger Energieclusters als PPP-Netzwerk von Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Stadt und Region
  • Kooperation mit Energy Valley (Nordholland) und der Stadt Groningen. Zwischen den Netzwerken Energy Valley und dem Oldenburger Energiecluster OLEC besteht seit Ende 2005 ein regelmäßiger Austausch
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • Seit 2006: jährliche Vorlage des Aktionsplans Energie durch die Verwaltung
  • 2008: Zertifizierung mit dem eea
  • 2010: Gold-Zertifizierung mit dem European Energy Award®
  • Ende 2010: Neues integriertes Energie- Klimaschutzkonzept (InEKK 2020) mit Leitbild für alle Sektoren; BMU-gefördert extern erstellt

  • In EKK-Ratsbeschluss und nachfolgend Umsetzung in 1-2 jährigen Maßnahmenplänen. Die Gutachtlich vorgeschlagenen Maßnahmen werden im Internet veröffentlicht sobald die Behandlung in den Gremien abgeschlossen ist
  • Regelmäßige CO2-Bilanzierung mit Bilanzierungssoftware Eco-Region ab 2011
  • Fortschreibung Verkehrsentwicklungsplan in Arbeit
  • Integratives Stadtentwicklungsprogramm in Arbeit
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien

Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Re-Gold-Audit 2014
    Externes Gold-Audit 2010
    Externes Audit 2008

Dillingen a.d. Donau / LK

zertifizierter Landkreis zertifizierter Landkreis


Daten & Fakten

Dillingen a.d. Donau / LK im eea

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Aktuell

    Externes Audit 2019

Wilhelmshaven

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Als Küstenstadt ist uns Klimaschutz ein besonderes Anliegen. Der European Energy Award bietet uns eine großartige Möglichkeit, Klimaschutz ganzheitlich zu betrachten, alle Fachbereiche mit einzubinden und voneinander zu lernen. Wir sind stolz darauf, dass wir 2019 bereits zum dritten Mal mit dem EEA zertifiziert worden sind.“

Oberbürgermeister Carsten Feist

Daten & Fakten

Wilhelmshaven im eea

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Bereits seit 2006 nimmt die Stadt Wilhelmshaven am European Energy Award teil und ist seitdem dreimal erfolgreich zertifiziert worden. Die Teilnahme bietet uns einen umfangreichen Ansatz für unsere Klimaschutzarbeit sowie den direkten Vergleich zu anderen Kommunen. Mit Hilfe der Energiepolitischen Arbeitsprogramme (EPAP) legen wir gemeinsam Schwerpunkte für jeweils zwei Jahre fest. Das Energieteam ist dabei ein hervorragendes Instrument, um die beteiligten Akteure innerhalb der Stadtverwaltung und darüber hinaus regelmäßig zusammenzubringen, aktuelle und zukünftige Projekte zu besprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Grundlage für unsere Klimaschutzbemühungen ist das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Wilhelmshaven“ aus dem Jahr 2013. Zur Festlegung aktueller Klimaschutzziele erstellt die Stadt Wilhelmshaven derzeit eine aktuelle Energie- und CO2-Bilanz und führt erstmalig eine Erhebung des Modal-Splits durch. Die dadurch geschaffene Datenbasis wird die Grundlage für neue Klimaschutzziele darstellen.

Als Mitglied im Klima-Bündnis strebt die Stadt Wilhelmshaven langfristig eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien an. Dabei soll der CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent reduziert werden. Der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) soll bis spätestens 2030 erreicht werden.

2006: Beginn der Teilnahme am European Energy Award

2010: Erste Zertifizierung mit dem European Energy Award

2010: Beitritt zum Klima-Bündnis

2013: Verabschiedung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Wilhelmshaven

2014: Erneute Zertifizierung mit dem European Energy Award

2017: Einstellung eines Klimaschutzmanagers, gefördert durch die Nationalen Klimaschutzinitiative (Erstvorhaben)

2018: Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V.“

2019: Erneute Zertifizierung mit dem European Energy Award

2019: Förderbescheid für das Projekt „Bundeswehr-Radwege-Netz“ im Rahmen des Wettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr“

2020: Fortführung des geförderten Klimaschutzmanagements („Anschlussvorhaben“)


Aufbau eines Solar- und Gründachkatasters

Aufbau eines Carsharing-Angebotes in Wilhelmshaven

Kampagne „Stromsparcheck kommunal“

Beratungen für KMUs „Material- und Energieeffizienz“ und „Solar“

Stadtradeln

Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung

Einrichtung von Fahrradstraßen

Weitere Verbesserungen für den Radverkehr

Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V.“

Bau eines BHKWs an der Zentralen Kläranlage

Errichtung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

Anschaffung emissionsarmer Hybridbusse

Aktuelle Modal-Split-Erhebung

Aktualisierung der Energie- und CO2-Bilanz

Elektromobilitätsstrategie

Beginn der Arbeit an der Neuerstellung eines F-Planes für die Stadt Wilhelmshaven unter Einbeziehung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem STEP+ Projekt

Unterstützung des Forschungswindparks Anzetel und des Bürgerwindparks Westerhausen

Fortschreibung des Schulentwicklungskonzepts u. a. durch Zusammenlegung von Schulen und Verkauf nicht mehr benötigter (z.T. historischer) Gebäude. Damit verbunden auch Entsiegelung von Flächen (Schulhöfe) und energetischer Sanierung mit neuer Nutzung

GEW als örtlicher Energieversorger stellt sich verstärkt als Dienstleister und Beratungsinstanz für alle Themen um Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien auf. Das Angebotsspektrum ist über die Website problemlos einsehbar.

Bau einer Radstation

Erhöhung der Taktung im ÖPNV

Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Kommune“ durch die AGFK

Umsetzung des Projekts „Bundeswehr-Radwege-Netz“

Ausbau eines wirksamen zentralen Energiemanagements für kommunale Liegenschaften beim Grundstücks- und Gebäudeservice GGS

Zertifizierung als „Fairtrade-Town“

Klimaschutzkampagne

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2014
    Externes Audit 2010

Herzogenaurach

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Das Ziel der Stadt Herzogenaurach ist die Vollversorgung von privaten Haushalten, Kleingewerbe und Landwirtschaft mit regenerativer Energie bis zum Jahr 2030. Der European Energy Award unterstützt uns hierbei sehr. Die Zertifizierung in Silber ist für uns Ansporn als nächstes Gold zu erreichen.“

Erster Bürgermeister Dr. German Hacker

Daten & Fakten

Herzogenaurach im eea

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Der European Energy Award hilft uns Klimaschutz und Energiepolitik zu organisieren sowie zu bewerten. Er sensibilisiert und zeigt neue Wege auf.

Die Stadt hat sich die Vollversorgung von privaten Haushalten, Kleingewerbe und Landwirtschaft mit regenerativer Energie bis zum Jahr 2030 als Ziel gesetzt. Der European Energy Award ist hierzu ein hervorragendes Arbeits-, Mess- und Steuerungsinstrument.

Innovation und Tradition gehen Hand in Hand in Herzogenaurach: Veränderung findet statt, um zu verbessern, Bewahrung, um Gutes zu erhalten.

Die Einwohner Herzogenaurachs kümmern sich dabei besonders um die Benachteiligten, die Natur und die zukünftigen Generationen.

Herzogenaurach ist ein in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht innovatives und dynamisches Zentrum einer erfolgreichen Region und ein weltoffener

Ort der Begegnung. Dies erreichen wir durch die Beteiligung aller Bevölkerungs- und Interessensgruppen in einem Klima der Offenheit und Toleranz.

Eine gesunde wirtschaftliche und soziale Entwicklung und der vernünftige Umgang mit natürlichen Ressourcen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Stadt Herzogenaurach unterstützt umweltverträgliche Energieformen und informiert über umweltverträgliches Verbraucherverhalten.

Sie setzt sich als Mitgesellschafter im Aufsichtsrat der Herzo Werke für umweltverträgliche Energieformen ein und fördert umweltverträgliches Verhalten.

Sie nutzt in den eigenen Einrichtungen der Verwaltung (Bauhof, Gärtnerei, ...) Einsparpotenziale und setzt erneuerbare Energien ein.

Die Stadt Herzogenaurach erarbeitet gemeinsam mit der Wirtschaft und den Verbänden Richtlinien und Möglichkeiten zur sparsamen Nutzung von Energie. Dazu gehört auch die Nutzung von regenerativen Energieformen.
Die Herzo Werke als Energielieferant tragen durch ihre Tarifgestaltung ihrer Umweltverantwortung Rechnung.

Die Bürger gehen bewusst mit Energie um und nutzen verstärkt regenerative Energieformen.
Die Bildungsträger und die Kirchen vermitteln durch entsprechende Information und Bildungsangebote das Wissen um regenerative Energieformen und Einsparmöglichkeiten.

Die Medien unterstützen durch ihre Berichterstattung und Information bei der Verbreitung umweltverträglicher Energieformen.

Die Wirtschaft sieht eine große Chance in der weiteren Verbreitung regenerativer Energieerzeugung und in Energiesparmaßnahmen und nutzt diese zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

- Energiewendekonzept

- aktive Agenda 21 Arbeitskreise


- Aktualisierung der CO2-Bilanz (mit Programm ECO Region)

- Sanierung und Umbau Rathaus

- Messkonzept -> Ausweitung auf alle weiteren größeren Gebäude

- Förderung Solarthermie

- weiterer Ausbau der Fern- und Nahwärmeversorgung

- Erdgas-Anschlussverdichtung (Umstellung von Öl auf Gas)

- Förderung der Stadt-Umland-Bahn (StUB)

- Evaluierung Herzobus-System

- Einrichtung Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge

- Bau von weiteren Radwegen sowie Radwegeverbindungen

- Prüfung Energieverbräuche IT, Betriebsstoffe im Bauhof und Kläranlage

- Trinkwasserspender in weiteren Kitas und Musikschule

- Veranstaltung: „Tag des offenen Heizungskellers“ im November

- Prüfung geeigneter Dächer für Photovoltaik – Serienbrief an alle Hausbesitzer

Aktuell

Loxstedt

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Weil auch wir den fortschreitenden Klimawandel mit zu verantworten haben, wollen wir jetzt voran gehen und für den Klimaschutz Verantwortung übernehmen“

Bürgermeister Herr Detlef Wellbrock

Daten & Fakten

Loxstedt im eea

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Im Zuge der Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKS) für das Regionalforum Bremerhaven (bestehend aus der Stadt Bremerhaven, den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch sowie den Kommunen dieser beiden Landkreise) hat sich die Gemeinde Loxstedt u.a. auch zur Erreichung der im IKS festgeschriebenen Ziele entschieden, am European Energy Award teilzunehmen. Mit der Teilnahme sollte und soll in erster Linie erreicht werden, dass zusammen mit den relevanten Akteuren der Gemeinde (Bürgerinnen und Bürger, Politik, Verwaltung) gezielt Maßnahmen im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes auf den Weg gebracht und durchgeführt werden.

Nachfolgendes Leitbild hat der Rat der Gemeinde Loxstedt in seiner Sitzung am 25.03.2014 beschlossen:

Leitlinien zur strategischen Ausrichtung

  • Die Region deckt bereits heute einen großen Teil des Stromverbrauchs aus eigenen Quellen. Sie ist bestrebt, die noch vorhandenen Potenziale auszuschöpfen, um langfristig mindestens eine vollständige Versorgung aus eigenen erneuerbaren Ressourcen zu erreichen.
  • Die Region wird bei dem Umbau des Energiesystems verstärkt darauf setzen, die regionale Wirtschaftskraft zu stützen. Dabei wird die Region auf vorhandene interkommunale Kooperationen aufbauen und ein breites Klimabündnis anstreben. Die Kommunen agieren in ihrem jeweiligen Handlungsfeld beispielhaft.
  • Die Region strebt eine Reduzierung der Treibhausgase um 50 % bis zum Jahre 2030 gegenüber dem Basisjahr 2011 an und stellt vor allem die Verbesserung der Energieeffizienz, die Vermeidung von Energieverbräuchen und somit die Entstehung von Treibhausgasen in den Vordergrund ihrer Bemühungen.
  • Die Region wird die Herausforderungen der Klimaanpassung frühzeitig in alle Planungen integrieren, um insgesamt widerstandsfähiger zu werden. Die Region ist bemüht, die Ziele der Klimaschutzpolitik mit den Zielsetzungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung sowie mit den Herausforderungen des demographischen Wandels in Einklang zu bringen. Sie wird dabei die vorhandenen informellen und formellen Beteiligungs- und Kommunikationsverfahren stärken.

Leitlinien zum Ausbau erneuerbarer Energien

  • Die Region setzt sich als Ziel, https://www.european-energy-award.de/bis 2030 eine vollständige Deckung der Stromnachfrage aus einem Mix erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll dabei auch verstärkt zur regionalen Wärmeversorgung beitragen.
  • Die Region wird bei dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien die ökologischen Belange berücksichtigen und damit ihre besondere Verantwortung für die Sicherung von Natur und Landschaft zum Ausdruck bringen. Die ökologische Qualität der Region als wesentliche Grundlage für Tourismus und Erholung ist zu sichern.
  • Die Region wird ihre herausgehobene Rolle im Bereich der Offshore- und Onshore-Windenergie ausbauen und damit einen wichtigen Beitrag zur deutschen Energiewende leisten.

Leitlinien zur Energieeffizienz

  • Die Region setzt zukünftig besonders auf Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und favorisiert dabei Gemeindegrenzen überschreitende Lösungen.
  • Die Region stärkt vor allem im Mobilitätsbereich kooperative Lösungen zwischen Stadt und Land und ist bemüht, gerade auch unter den besonderen Bedingungen ländlicher Räume innovative Maßnahmen umzusetzen, mit denen sowohl eine Reduktion des Verkehrsaufkommens als auch ein Umstieg auf umweltverträgliche Verkehrsträger erreicht werden kann.
  • Die Region unterstützt den Verkehrssektor in seinem Bestreben, durch die Nutzung alternativer klimafreundlicher Treibstoffe zu einer Reduktion von Treibhausgasen beizutragen.
  • Die Region als bedeutender Tourismusstandort wird ihre Besucher in die Klimaschutzbemühungen einbinden. Sie wird bei der Entwicklung neuer Tourismusangebote auf klimabewusste Lösungen setzen.
  • Die Region wird in einen offenen Dialog mit Industrie- und Gewerbeunternehmen eintreten und versuchen, sie in die regionalen Klimaschutzstrategien einzubinden.

Leitlinien zur Treibhausgas- Reduktion

  • Die Landwirtschaft ist für die regionale Entwicklung nach wie vor ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Maßnahmen in diesem Sektor zur Reduktion von Treibhausgasen sind zu unterstützen.
  • Die Region wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, vorhandene Gebiete langfristig zu sichern und die Schaffung neuer Flächen zu fördern, die als C02 Senken fungieren. Auf bestehende Nutzungen ist Rücksicht zu nehmen.

Leitlinien zur Umsetzung

  • Die Region sieht in der Sensibilisierung der Bürger und in der Förderung von Akzeptanz entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche Klimaschutzstrategie. Sie wird diese Prozesse durch eine verbesserte Informations- und Beteiligungspolitik stärken und Klimaschutz und Klimaanpassung zu wichtigen Bausteinen der Umweltbildung machen.
  • Die Region wird verstärkt die EU-Förderprogramme für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen nutzen. Die Region wird zudem neue Finanzierungsoptionen erproben und das privatwirtschaftliche Engagement stärken.
  • Die Region ist sich darin einig, dass die Kommunen und Städte in der Zukunft im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten bei der Umsetzung gemeinsamer oder lokaler Klimaschutzkonzepte eine Vorreiterrolle übernehmen müssen. Die Gebietskörperschaften werden dabei Aktivitäten und langfristigen Planungen und Investitionen verstärkt auch auf ihre Klimarelevanz hin prüfen.
  • Die Region ist bestrebt, über eine bessere Vernetzung der regionalen Akteure die Chancen für die Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele zu verbessern und wird die Ergebnisse zur Anpassung und Weiterentwicklung des Integrierten Klimaschutzprogramms nutzen.
  • „Taten statt Warten“, ein Projekt zur Durchführung von Energiechecks in Einfamilienhäusern, gefördert durch Bremer Energiekonsens (BEKS)
  • „Integriertes Energetisches Quartierskonzept“ für einen Teilbereich der Ortschaft Stotel auf der Grundlage des KfW-Förderprogramms 432

  • Erstellen eines eigenen Klimaschutz- bzw. Klimaschutzteilkonzeptes
  • Das für einen Teilbereich der Ortschaft Stotel erstellte Energetische Quartierskonzept soll ab 2016 mit einem Sanierungsmanagement in die Umsetzung gehen
  • Zwei neue Baugebiete in den Ortschaften Loxstedt und Nesse werden mit einer LED-Straßenbeleuchtung ausgestattet
  • Fortsetzung der gemeindlichen Aktion „Loxstedt dreht am Klima-Rad“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit.
  • „WirWollenMehr“, ein vom BMUB gefördertes Projekt (Projektträger sind zirius und ifeu), bei dem 12 bis 20 jährige Jugendliche eigene Klimaschutzaktivitäten entwickeln, die dann in der Gemeinde umgesetzt sollen. Ziel ist dabei, im Laufe der 3-jährigen Projektlaufzeit die CO2 -Emissionen um 1.200 Tonnen zu reduzieren.
  • „Wir Loxstedter KlimaKinder“, ein Projekt mit den Grundschulen nach dem Aktivitätsprämienmodell.

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Audit 2015

Brühl

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Brühl im eea

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Aktuell

Zwickau

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Zwickau im eea

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Die Teilnahme am European Energy Award® (eea) soll uns ermöglichen, über ein professionell gesteuertes Analyse-, Planungs- und Steuerungsverfahren herauszufinden, wo wir als Stadt Zwickau in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz derzeit stehen und wo unsere diesbezüglichen Entwicklungspotentiale für die Zukunft liegen. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen des Klimawandels und der stetig steigenden Energiekosten soll somit ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung geleistet werden.

Im Rahmen des Leitbildes Zwickau - Grüne Stadt an der Mulde werden folgende umwelt-/ klimaschutzpolitische Ziele für die Stadt Zwickau formuliert:

  • Entwicklung zusammenhängender ökologisch wirksamer Freiraumstrukturen
  • Nachhaltigkeit als Schwerpunkt zukünftiger Entwicklung
  • Verbesserung der lufthygienischen Situation
  • Entwicklung des Gewässerschutzes und einer ökologisch optimierten Abfallwirtschaft
  • Sanierung von Bergbaualtlasten der Steinkohle und Wismut
  • Förderung alternativer und regenerativer Energie

Das Energie- und Klimaschutzleitbild soll im Rahmen des geplanten integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes aktualisiert werden.

  • 1995: Erstellung eines Energiekonzeptes, das weitgehend umgesetzt ist
  • Planungen zur Stärkung des Fußgänger- und Radverkehrs sowie des ÖPNV (VEP, NVP, SEKo), umfangreiches ÖPNV-Angebot, insbesondere im Stadtgebiet, innovatives Zwickauer Modell (d. h. Nutzung Dreischienen-Gleis im Stadtzentrum von Straßenbahn und Regionalbahn
  • Verbrauchscontrolling bezüglich der städtischen Liegenschaften
  • seit 2011: Teilnahme am European Energy Award (eea)
  • 2012: Zertifizierung mit dem EEA
  • 2012/2013: Erarbeitung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes
  • 2015: Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2019: Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Erarbeitung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes
  • Zukünftig Erstellung jährlicher Energie- und Klimaschutzberichte für kommunale Objekte
  • Inbetriebnahme des Biomassekraftwerkes Zwickau-Süd
  • Prüfung Ersatzbeschaffung von Elektro-Dienstfahrzeugen und Einführung Jobticket
  • Prüfung Einführung ?Mieter-Vermieter-Modell? und Verankerung von Klimaschutz- und Energieeffizienzvorgaben in städtischen Dienstanweisungen
  • Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Volkswagen Sachsen GmbH

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Audit

Donauwörth

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Dass ich mich über diese erneute Auszeichnung - heuer bereits als wirtschaftsfreundliche Kommune geehrt - freue, das kann man wohl verstehen. Für mich besteht Stadtentwicklung aus dem Dreiklang Ökonomie, Ökologie und Soziales. Und überall sind wir auf einem guten Weg. Damit die nun entfaltete Dynamik in der Energiepolitik keine Eintagsfliege bleibt, ist sie mit dem Erreichen der Zertifizierung keinesfalls abgeschlossen.

<br/>Oberbürgermeister Armin Neudert

Daten & Fakten

Donauwörth im eea

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Die Stadt Donauwörth hat sich durch konsequente energiepolitische Arbeit als „Umwelt- und Energiestadt“ positioniert und strebt eine Vorreiterrolle für Ihre Bürgerinnen und Bürger für die gesamte Region und innerhalb Bayerns an. Die fortlaufende Teilnahme am European-Energy-Award®-Prozess dient dabei als maßgebliches Instrument die energiepolitischen Aktivitäten der Stadt zu bündeln, auszurichten und konkrete Klimaschutzziele umzusetzen. Der eea verbessert die Abläufe in der Stadtverwaltung bezogen auf Umwelt und Energie. Der eea wurde als externes Qualitätsmanagement-System für die Stadt etabliert.

Die „Große Kreisstadt Donauwörth“ setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung ein, die nachfolgenden Generationen den größtmöglichen Freiraum geben soll, ihr Lebensumfeld selbstbestimmt zu gestalten. Sie fordert im Rahmen ihrer Möglichkeiten den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen aller Art (z. B. Energie, Boden, Klima), aber auch mit allen - den Menschen gegebenen - Potenzialen. Sie verpflichtet sich dazu, mit konkreten und mit den Bürgern kommunizierten Maßnahmen einen kontinuierlichen und nachweisbaren Beitrag zu diesem Ziel zu leisten.

Die fortlaufende Teilnahme am European-Energy-Award® - Prozess dient dabei als maßgebliches Leit- und Führungsinstrument, das die umweltpolitischen Aktivitäten, nach vorausgegangenen Diskussionsprozessen im Stadtrat und seinen Gremien bündeln und ausrichten soll.

Die Stadt Donauwörth strebt an, für ihre Bürgerinnen und Bürger, für den Landkreis Donau-Ries, aber auch darüber hinaus für die gesamte Region und innerhalb Bayerns eine Vorreiterrolle als „Umwelt- und Energiestadt“ einzunehmen.

Die Stadt Donauwörth informiert und kommuniziert regelmäßig und offen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie mit allen in der Stadt ansässigen Körperschaften, Organisationen, Einrichtungen und Vereinen über die geplanten Ziele. Hierüber soll im Rahmen des städtischen Einflussbereichs eine größtmögliche Bereitschaft bewirkt werden, an den gesetzten Zielen auch mitzuarbeiten.

  • Seit 1986: Fortschreibung des Umweltprogramms
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2010: Zertifizierung mit dem eea
  • 2011: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für das gesamte Stadtgebiet

  • Öffentliche Kommunikation des ÖPNV Konzepts
  • Einführung einer energieoptimierten Bauleitplanung (z.B. Punktesystem)
  • Konversion brachgefallener Bahnareale und ehemals gewerblich genutzter Flächen
  • Vernetzung der städtischen Grünflächen, durch Schaffung neuer Radwegverbindungen
  • Eine Anbindung der neuen Baugebiete an den ÖPNV und das bestehende Radwegenetz
  • Leerstandsbörse via Internet, unterstützende Moderation des Generationswechsels in bestimmten Stadtteilen
  • Schaffung einer zentralen Wärmeversorgung
  • Fortführung der Erfassung der Städtischen Gebäude mittels CAD
  • Ermittlung weiterer Potenziale im Bereich Energieeinsparung und der Anwendung erneuerbarer Energien (z. B. Kommunale Dächer für Bürgersolaranlagen)
  • Aufstellung von Energie-/CO2-Bilanzen für kommunale Liegenschaften
  • Sanierungskonzept städtische Liegenschaften
  • Einführung eines Energieberichts
  • Weitere externe oder interne Schulungen der Hausmeister über Energiesparmaßnahmen
  • Anhalten der Hausmeister zum regelmäßigen Aufspüren von 'Energiefressern'
  • Fernauslesung von Zählern
  • Überprüfung, ob der in der Stadtmühle erzeugte Strom aus Wasserkraft (bisher Netzeinspeisung) durch Eigennutzung einen Anteil an erneuerbarer Energie am Gesamtstrombedarf der Kommune ergeben könnte
  • Monatliche Erfassung der Verbrauchswerte für Wärme, Strom und Wasser aller kommunaler Gebäude
  • Fortführung der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung
  • Überprüfung der Möglichkeiten der Abwärmenutzung aus Abwassersammelkanälen
  • Zuführung der in der Stadtgärtnerei entstehenden Bioabfälle zur energetischen Nutzung
  • Weiterführung der Erneuerung des Pumpenbestandes im Wasserversorgungssystem
  • Vermehrter Einsatz erneuerbarer Energien bei der kommunalen Wärmeversorgung
  • Ausbau der Nahwärmeversorgung
  • fortlaufende Optimierung Parkleitsystems
  • weitere Umsetzung der Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept
  • Ausweisung von Tempo 30-Zonen und verkehrsberuhigten Bereichen in der Gesamtstadt (Quantitativer Nachweis der Ergebnisse)
  • Errichtung weiterer Fahrradabstellplätze bei Bedarf
  • Fortschreibung des Nahverkehrsplans
  • stetige Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebots
  • Zuweisung der Aufgaben der entsprechenden Stellen im Verwaltungsgliederungsplan
  • Weiterhin Herantragen von Weiterbildungen direkt an die Mitarbeiter
  • Weitere Gutachten für Radverkehrsplanung, Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzept, ÖPNV-Konzept
  • Beteiligung an weiteren Solaranlagen
  • Weitere energierelevante Schulungen von Mitarbeitern des Stadtbauamtes
  • Vergütungsvereinbarungen für besonders energiebewusstes Verhalten für städtische Mitarbeiter
  • Weiterhin Anwendung der Beschaffungsrichtlinie buy smart
  • Ständig aktualisierte Aussagen zur Energie-/Klimapolitik auf der Homepage der Stadt Donauwörth
  • Sportförderrichtlinie für Vereine (z. B. Solaranlage für Duschen)
  • Aufstellung einer lokalen Agenda, die sich an nachhaltigen ökologischen Inhalten orientiert z. B.:
    • Senkung CO2-Ausstoß
    • Nutzung erneuerbarer Energien
    • Radverkehr/ ÖPNV
    • Ausbau Radwegenetz
  • Erarbeitung eines Konzepts für die Herstellung und den Verkauf von Hackschnitzeln über das städtische Forstamt
  • Werbung für den European Energy Award® durch die Verwaltung
  • Behandlung des Themas 'Energie' bei der jährlichen Projektwoche in Grundschulen und Kindergärten
  • Thematisierung der Hackschnitzellogistik mit Förstern bei Waldbesuch
  • Ausbau und kontinuierliche Bewerbung der Energieberatungsaktivitäten
  • Auslobung eines Umweltpreises der Stadt Donauwörth für besondere Leistungen im Bereich der Ökologie, Klima und Nachhaltigkeit

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Re-Audit 2014
    Externes Audit 2010

Pfronten

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Der Klimaschutz kann nur gelingen, wenn alle unsere Akteure in Pfronten, durch Ihre Anstrengungen dazu beitragen diesen Prozess dauerhaft voranzutreiben. Dabei sind die Umweltinnovationen unseres Weltkonzerns DMG Pfronten GmbH genau so wichtig zu werten, wie die private Wasserkraftnutzung oder auch Energiebildungsprojekte an unseren Schulen und Kindergärten. Der eea kann hierbei ein wichtiger Gradmesser in der Fortentwicklung unserer Anstrengungen in Pfronten sein."

Erste Bürgermeisterin Michaela Waldmann

Daten & Fakten

Pfronten im eea

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Der eea ist ein hervorragendes Werkzeug zur Planung und Umsetzung der Energie- und Klimaschutzziele in Pfronten. Er bietet dabei idealer Weise die Möglichkeit sich mit anderen Kommunen zu vergleichen und von deren Erfahrungen zu profitieren bzw. auch Hilfestellung für andere Gemeinden zu bieten.

Energieleitbild der Gemeinde Pfronten:

Ziel der Energiepolitik in Pfronten ist umfassender Klima- und Umweltschutz, der auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung trägt: 

  • durch sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energie 
  • unter Beachtung der Sicherung der regionalen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen 
  • durch gemeinsames Handeln von Bürgern, Institutionen und Gemeinde (Forum Pfronten e.V. im Rahmen zur Bürgerbeteiligung im Sinne der Agenda) 
  • 1998: Einrichtung einer für den Bürger kostenfreien und unabhängigen Energieberatungsstelle
  • 2003: Energiemanagementsystem für alle kommunalen Gebäude
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award
  • 2010: Zertifizierung mit dem European Energy Award
  • 2014: Rezertifizierung mit dem European Energy Award

  • Neubaugebiet mit energieoptimierter Bauleitplanung durch Punktesystem
  • neutrale und kostenlose Energieberatungsstelle
  • Kommunales Energiemanagement
  • Ausgedehntes Fuß- und Radwegenetz
  • kostenlos erhältliche Rad- und Wanderkarten
  • Unbefristete Zweckbindung der Konzessionseinnahmen für Energie-Projekte
  • Kostenloser Ortsbus Pfronten
  • Elektroauto und E-Tankstelle
  • Solarkataster

 

  • Formulierung eines quantitativen energiepolitischen Leitbildes
  • Erstellung einer Energie- und CO?-Bilanz für das Gemeindegebiet
  • Erstellung einer konkreten Energieplanung zur Umsetzung der gesteckten Ziele mit konkreten Strategien und Zahlen auf Basis der Energiebilanz
  • Antrag zur Aufnahme energieoptimierter Bestandteile in künftige Bebauungspläne gemeindeeigener Grundstücke im Bauausschuss/ Gemeinderat
  • Energetische Standards wie KfW-Effizienzhaus 55 sollen festgelegt werden
  • Firstrichtung immer von Ost nach West, optimierte Dachneigungen für PV
  • Ergänzung der Ausschreibungen um Energiespareffekte
  • Erstellung einer Bauherrenmappe mit Energietipps
  • Erstellung von Sanierungskonzepten für alle großen Gebäude mit Umsetzungsplan und verbindlichen Zielvorgaben des Verbrauchsstandards in Verbindung mit Energieausweisen
  • In das Sanierungskonzept sollen vor allem Schulen Eingang finden, um eine Vorbildwirkung bei Kindern und Jugendlichen zu erzielen
  • Erstellung einer Richtlinie zur Internalisierung externer Kosten
  • Austausch des Heizsystems in mehreren öffentlichen Gebäuden durch ein zentrales BHKW, welches evtl. mit Biomasse betrieben wird
  • Installation von Solarabsorberanlagen im Schwimmbad
  • Planung und Ausschreibung der Erneuerung der Dachhaut des Eisstadions mit Aufbau einer Photovoltaikanlage
  • Effizienzsteigerung bei der Straßenbeleuchtung durch Einsparcontracting Umstellung auf NAV-Leuchten bzw. sofern technisch möglich auf LED-Leuchten
  • Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Sanierungskonzeptes an zahlreichen Gebäuden auf Gemeindegebiet
  • Spitzenlastmanagement für Alpenbad im Rahmen des Sanierungskonzeptes überprüfen
  • Überprüfung der bestehenden Lieferverträge für Strom und Gas um das Angebot an Ökostrom, Beratung, Geräteaktionen etc. zu erweitern
  • Überprüfung eines Kaufs des Stromnetzes vom EWR und evtl. eigener Netzbetrieb
  • Ermittlung des Gesamtwärmebedarfs und des Anteils erneuerbarer Energien
  • Vermehrter Einsatz erneuerbarer Energien bei der kommunalen Wärmeversorgung
  • Betrieb eines Biomassehofes, evtl. in Abhängigkeit einer Biomasse-Nahwärmeversorgung in Kappel
  • Suche nach Möglichkeiten, alternative Versorgungskonzepte zu verwirklichen, z.B. Hackschnitzel, Erdwärme etc.
  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Einsatz erneuerbarer Energien für den Ortsteil Kappel, evtl. mit Ausbaustufen für die Versorgung des künftigen Gewerbegebietes
  • Überprüfung der Prozessschritte bei der Wasserversorgung und ggf. Pumpenaustausch
  • Datenerhebung zur Nutzung von KWK-Anlagen auf dem Gemeindegebiet
  • Senkung des Strombedarfs der Wasserversorgung (Pumpen prüfen) im Zuge der Brunnensanierung
  • Förderrichtlinien zur Regenwassernutzung erstellen
  • Auf der Wasserrechnung typische Verbrauchswerte mitteilen und Tipps zum Wassersparen ausgeben
  • Tempobegrenzung auf allen Gemeindestraßen auf 30 Km/h
  • Einrichtung einer Nachtschwärmer-Linie beim neu eingerichteten Ortsbus
  • Bereitstellung von zusätzlichen Personalressourcen für Klima- und Energiepolitik
  • Aufnahme der Energieaktivitäten in die Stellenbeschreibungen und Dienstanweisungen
  • Einführung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und betrieblichen Vorschlagswesens
  • Anerkennung über Leistungsbewertung nach dem TVöD
  • Festsetzung von Beschaffungsrichtlinien für energie- und klimafreundliche Einkaufspolitik
  • Anlage eines Teils der Rücklagen (z.B. aus dem Denkmalschutz) bei einer Ökobank oder in einem Öko-/ Umweltfond
  • Informationsveranstaltungen und Aktionen zum Thema Energie
  • Energieaktivitäten auch für Werbezwecke nutzen, z.B. im Tourismussektor
  • Infoveranstaltung für Gastronomiebetriebe zu Energieeinsparungen und Initialberatung; solche eine Infoveranstaltung kann z.B. im Tourismustag eingebettet werden
  • Fortführung von Veranstaltungsaktivitäten mit Bezug zu Energiethemen (Tag der Regionen, Gewerbeschau, Bauherrentag)
  • Ergänzung des CI der Gemeinde um den Aspekt Energie- und Klimaschutz, Verbreitung über Prospekt, Homepage etc. ('Heilklimatischer Kurort')
  • EWR zu einer Tarifstruktur auffordern, die Energiesparen belohnt (zumindest nicht bestraft) in Verbindung mit Tarifverhandlungen
  • Anstoß zum Bau einer Biogasanlage, betrieben mit organischen Reststoffen Zusammenbringen der Landwirte. Wärmenutzer wäre ein Ferienhof
  • Besonders in und mit den Schulen Aktionen organisieren und die Schüler/-innen zu sensibilisieren, z.B. durch eine Bürgersolaranlage in der Grundschule
  • Initiierung von Energieeinsparprojekten in der Grund- und Hauptschule, Projekt Dokumentation zur PV-Anlage, Bürgersolaranlage
  • PV-Anlage in der Grundschule: Im überdachten Pausenhofbereich großes Display, das den Schüler u. a. die täglich erzeugte Strommenge anzeigt
  • Sensibilisierung der Nachbargemeinden zum Mitmachen (Erfahrungsaustausch, gemeinsame Planungen, etc.) im Zweckverband Allgäuer Land

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Re-Audit 2014
    Externes Audit 2010

Wasserburg (Bodensee)

teilnehmende Stadt / Gemeinde teilnehmende Stadt / Gemeinde


Die vielen Aktivitäten unserer kommunalen Energiearbeit wurden durch den eea erfasst und dokumentiert. Ende 2007 wussten wir dann, dass wir gar nicht so schlecht vorgelegt hatten und anschließend war unser Ehrgeiz geweckt, die nächsten Aktionen unverzüglich anzugehen und umzusetzen. Als erste auditierte Kommune in ganz Bayern sind wir stolz auf unsere Leistungen im Klimaschutz. Der eea ist einfach ein tolle Sache und spornt an, noch mehr zu tun!

Bürgermeister Thomas Eigstler

Daten & Fakten

Wasserburg (Bodensee) im eea

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Die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unseren Nachkommen verpflichtet uns, in der Gegenwart das Möglichste zu tun, um Schaden von unser Umwelt abzuwehren. Ebenso möchten wir mit unserer Teilnahme die Vorbildfunktion gegenüber unseren Bürgern wahrnehmen und dokumentieren.

Verfassung eines qualitativen des Energieleitbildes im Juni 2008 mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderats am 10.06.2008.

Inhalte: Die kommunale Verwaltung soll bei all Ihren zukünftigen Entscheidungen folgendes berücksichtigen:

  1. Umfassender Klima- und Umweltschutz
  2. Sparsamme Nutzung von Rohstoffen & Energie
  3. Sicherung d. Lebens- & Wirtschaftsbedingungen
  4. Gemeinsames Handeln von Bürgern, Institutionen und Gemeinde
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2008 Beitritt zum Klimabündnis
  • 2008 Verabschiedung eines Energieleitbildes
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea

  • Messbarkeit der Auswirkungen und Entwicklungen in der Gemeinde: Energiebilanz, CO?-Analyse, Datenbank der Wärmeverbraucher und somit Abwärme- und Einsparpotentiale aufzeigen
  • Energieeinsparkonzepte für alle gemeindliche Anwesen erstellen
  • Aufstellung eines Energieplans als verbindliche Richtlinie für energiepolitische Entscheidungen
  • Planungen für Verbesserung der Radwege
  • Planung für Parkleitsystem
  • Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes zur Reduktion klimarelevantere Spurengase
  • Umsetzung der Energieplanung durch ein kommunales Förderprogramm für Altbausanierungen
  • Beachtung der neuen kommunalen Leitbilder bei den nächsten Erschließungsgebieten / Bebauungsplänen
  • Formulierungen der entsprechenden energetischen Anforderungen bei zukünftigen Maßnahmen
  • Einführung von Auflagen zu ökologischer sowie energetischer Bauweise (Wohnungsbau und Gewerbe) im Kaufvertrag für kommunale Grundstücke
  • Auslage, Verteilung und Bewerbung der Bauherrenmappe vom Landratsamt, falls Ökologie und Energie angesprochen wird
  • Umbau der restlichen, veralteten Straßenbeleuchtung
  • Einsatz von Mitteln zur Senkung des Energieverbrauchs kommunaler Gebäude (Sanierung kommunaler Gebäude mit strengen Zielwerten)
  • Nutzung kommunaler und privater Dachflächen zur Energiegewinnung
  • Errichtung eines Biomasseheizwerkes (Hackschnitzel) zur Gewinnung von Nahwärme
  • Fortlaufende Kontrolle und Sanierung des Kanalsystems (Trennsystems)
  • Untersuchung einer Nutzung der Abwärme der Abwassersammelkanäle
  • Kommunale Förderung von Bodenentsiegelungen
  • Bestandsaufnahme und Verbrauchsmessungen bei verwaltungseigenen Fahrzeugen, CO?-neutrale Treibstoffe, Fahrstrecken-Analyse, Schulung der Mitarbeiter in Eco-Drive
  • Anschaffung von Fahrrad-Boxen
  • Grenzüberschreitende Beschilderung der Radwanderwege (Interreg III a)
  • Verbesserung der Radwegbeschilderungen
  • Ideenkonzept für Radwege und Vereinheitlichung der Beschilderung
  • Aktionen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität
  • Einrichten einer Fahrradgarderobe bei größeren Festen (Anreiz zum Festbesuch mit dem Fahrrad)
  • Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter der Gemeinde und Mitglieder des Energieteams
  • Errichtung eines kleinen Energieparks zur Veranschaulichung der erneuerbaren Energiegewinnung
  • Fachvorträge rund ums Bauen und Energieeinsparungsmaßnahmen
  • Aktionen im schulischen Bereich um die Kinder an das Thema Energie heran zu führen
  • Workshop bei der Handwerksshow
  • Durchführung einer Woche der Sonne
  • Persönliche Einladung und Führung von Neubürgern
  • Allgemeiner Informationsaustausch mit Anliegergemeinden
  • Informationsveranstaltung über den eea für umliegende Gemeinden
  • Planung einer Gewerbeschau mit Energiefachthemen und Beratungsständen
  • Regionalentwicklungskonzept mit den Gemeinden des Landkreis Lindau
  • Veranstaltung einer Schüleraktion, z.B.: Ermittlung der Solardachanzahl und Verteilung eines Fragekataloges
  • Bezuschussung privater Initiativen durch die Gemeinde
  • Einführung eines finanziellen Energiedorfpreises durch die Gemeinde

Aktuell

Wildpoldsried

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Wildpoldsried im eea

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Im European Energy Award hat uns nach der ersten Gold-Auszeichnung 2014 der Wettbewerb mit den besten Gemeinden Europas besonders gereizt. Wir hatten den Anspruch, unsere Energiepolitik so umzusetzen, dass wir ganz in die Spitzengruppe aufschließen können.

Adaption der Ziele der deutschen Masterplankommunen für 2050 mit einer CO2-Reduktion von 95%. Weitere neue Elemente sind:

·         Marshallplan mit Afrika

·         Schwerpunkt in Forschung und Lehre

·         Rad und E-Mobilität·       

.         Internationale Zusammenarbeit

Das komplette Leitbild unter:

https://www.wildpoldsried.de/se_data/_filebank/alte_pdfbank/leitbild2018.pdf

·         Autarkes Netz (zunächst für einzelne Ortsteile)

·         Ausbau der Afrika-Kooperationen


·        Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen im Gemeindegebiet insbesondere      Realisierung der 8 geplanten Windräder sobald die Einschränkungen durch die Deutsche Luftfahrtbehörde aufgehoben ist

·        Weitere PV- Freiflächenanlage für Wasserversorgung (Pumpenstrom) 2019

·        Weiterer Ausbau des Wärmenetzes im Gewerbegebiet Im Öschle sowie Am Riedbach-Südwest

 Bereitstellung der elektrischen Gemeindefahrzeuge als Car-Sharing-Fahrzeuge für die Bürger (2018/19)

·         Umzug des Forschungs-Campus (Gemeinde stellt Flächen kostenlos für die Konsortialpartner zur Verfügung)

·         Teilnahme an der Solarkampagne des Landkreises Oberallgäu

.         Durchführung des Pebbles-Projektes (mit: Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW), der AllgäuNetz GmbH & Co.KG, der Siemens AG, der Hochschule Kempten (HKE) und dem Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT))

Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Gold-Audit 2014
    Externes Audit 2009

Lörrach

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Wir freuen uns sehr, beim European Energy Award erneut Gold erreicht zu haben. Aufgrund der verschärften Kriterien bei der Vergabe war das Ergebnis nicht selbstverständlich.“

Oberbürgermeister Jörg Lutz

Daten & Fakten

Lörrach im eea

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Die Stadt Lörrach hatte mit dem Vorläufer des European Energy Award®, dem schweizerischen Label Energiestadt, bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit dem European Energy Award® sollte die begonnene positive Entwicklung in der kommunalen Energiepolitik fortgesetzt und weiter verbessert werden. Die Auszeichnungen mit dem European Energy Award® und dem European Energy Award® Gold sind nicht nur ein Ansporn für die Umsetzung von Maßnahmen im Energiebereich, sondern führen zu einem höheren Stellenwert des Themas Energie und zu einem höheren Niveau der geplanten und umgesetzten Maßnahmen.

Die Energiepolitik der Stadt Lörrach orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

  1. Die Stadt Lörrach entwickelt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und des Selbstverwaltungsrechts ihre eigene Energiepolitik. Sie ist dabei den Kriterien der Nachhaltigkeit verpflichtet. Sie sieht in dieser Verpflichtung einen wesentlichen Bestandteil ihres Stadtprofils und dient dabei auch als Vorbild für andere Städte.
  2. Die Stadt Lörrach orientiert sich in ihren Zielsetzungen an der 2000-Watt-Gesellschaft und am Covenant of Mayors der EU, mit den entsprechenden Reduktionszielen
  3. Die Stadt Lörrach verhält sich vorbildlich bei der Umsetzung ihrer energiepolitischen Zielsetzungen, sie will die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen und den Ausstoss von CO? und anderen Emissionen stark vermindern. Dabei sollen mehr als nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Dadurch wird die kommunale Energiepolitik glaubwürdig und dient dem Image der ganzen Stadt.
  4. Die Energiepolitik der Stadt Lörrach stärkt den Standort Lörrach für die Wirtschaft und das lokale Gewerbe. Sie schenkt den Möglichkeiten der Wertschöpfung in der Region und der Nutzung lokaler Angebote besondere Beachtung.
  5. Die Verkehrspolitik der Stadt Lörrach ist wesentlicher Teil einer nachhaltigen Energiepolitik. Mit sinnvollen Maßnahmen wird der motorisierte Individualverkehr stadtverträglich gestaltet, der Umweltverbund (Öffentlicher Verkehr, Regio-S-Bahn, Fußgänger und Velo) gefördert, Erreichtes erhalten und die Emissionen aus dem Verkehr reduziert.
  6. Die Stadt Lörrach engagiert sich für die Umsetzung der energiepolitischen Maßnahmen, indem sie Maßnahmen in ihrem Einflussbereich vorbildlich umsetzt und die Bevölkerung im energiebewussten Handeln motiviert und unterstützt. (Energieberatungsstelle der Stadt, Förderprogramme, etc.).
  7. Die Stadt Lörrach realisiert und unterstützt Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs, zur Verwendung erneuerbarer Energien und zur Beruhigung des Verkehrs.
  8. Die Stadt Lörrach unterstützt aktiv die Beratung der Konsumenten über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung und -nutzung. Sie arbeitet dabei mit den Energieversorgern und allen weiteren Akteuren zusammen.
  • 1995 Energiebilanz der ganzen Kommune
  • 1998 Agenda 21-Prozess (Stadtmarketing)
  • 2000 Einstellung eines Energiebeauftragten
  • 2002 Auszeichnung mit dem Schweizer Label Energiestadt® als erste deutsche Kommune
  • Jährliche Überprüfung der Programmfortschritte 2003 - 2006
  • Seit 2006 Teilnahme am European Energy Award®
  • 2007 Auszeichnung mit dem European Energy Award® als erste Kommune in Baden-Württemberg
  • Seit 2008 zweijährliche Ausgabe der Energiestadt-Zeitung
  • 2010 Beitritt im Covenant of Mayors
  • 2010 Auszeichnung mit dem European Energy Award® Gold
  • 2011 Studie „Lörrach klimaneutral“ mit Energie- und CO2-Bilanz der ganzen Kommune und Festlegung von Klimaschutzzielen
  • 2013 und 2016 Erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award® Gold

  • Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt
  • Durchführung einer Erfolgskontrolle des Förderprogramms für die Baubegleitung, inkl. Prüfung ob die energetischen Anforderungen bei Baubewilligungen und Baukontrollen eingehalten werden
  • Einbezug und Informierung von Architekten zur Energieberatung im Bauverfahren
  • Fachübergreifendes Konzept zur Anpassung an den Klimawandel
  • Schaffung eines Budgets zur kontinuierlichen Finanzierung der Gebäudesanierung
  • Sanierung einer Schule im Plusenergiestandard
  • Biogasanteil für städtische Gebäude erhöhen
  • Umsetzung Licht-Masterplan
  • Versorgungsverträge für Strom, Gas, Wärme und Wasser werden im 2-Jahresrhythmus bei Ausschreibungen geprüft und darauf geachtet, dass der aktuelle Standard nicht unterschritten wird
  • Prüfung, ob eine Netzübernahme durch die Stadt wirtschaftlich sinnvoll ist
  • Durchführung von Untersuchungen zu Abwärmequellen und deren Nutzungsmöglichkeiten.
  • Durchführung eines Wassersparprojektes mit badenova sowie Integration des Projektes in Energiesparprojekten an Schulen
  • Ausbau von Wärmenetzen
  • Erstellung Geothermiekataster
  • Einführung eines Mobilitätsmanagements im Rathaus sowie weiteren Unternehmen, inkl. Beratungsleistungen
  • Erneuerung der Subventionen durch Parkabgaben an ÖPNV-Nutzer
  • Bei den Fahrzeugen der Verwaltung soll eine umfassende Verbrauchserfassung durchgeführt und optimiert werden
  • Prüfung des Einsatzes von E-Fahrzeugen in der kommunalen Fahrzeugflotte
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und Beibehaltung des bestehenden Konzeptes
  • Weiterentwicklung und Umsetzung des Projekts „Wiesionen“
  • Schaffung einer weiteren S-Bahn-Haltestelle
  • Angebotserweiterung Regio-S-Bahn (Viertelstundentakt Lörrach-Basel)
  • Weiterer Bau öffentlicher E-Ladesäule
  • Teilnahme am dreiwöchigen Stadtradeln des Klimabündnisses
  • Erstellung eines Konzepts zur Steigerung der Motivation / Schaffung von energiebezogenen Sparanreizen bei Angestellten der Verwaltung
  • Im Rahmen der Personalversammlung Auszeichnung der Angestellten/des Angestellten, die/der am stärksten das Fahrrad nutzt
  • Bewerbung des Jobtickets in der Verwaltung
  • Durchführung der Energiesparwoche in der Verwaltung
  • Im Zuge einer ökologischeren Dienstreiseregelung sollen finanzielle Vorteile für die ÖPNV- und Fahrradnutzung geschaffen werden
  • Durchführung einer Informationskampagne zum Mehrabsatz von erneuerbaren Energien bei privaten Nutzern sowie Gewerbe und Industrie
  • Verstärkte Vermarktung des Labels Energiestadt, auch unter Einbeziehung von Gewerbe und Einzelhandel
  • Weiterentwicklung des Energieprofils der Stadt. Hierzu sollen Verbindungen zu kommunalen Stärken, wie z.B. dem Stimmenfestival, Kultur, Tourismus, Zertifizierungen von Gebäuden, 100%-Ökostrombezug einzelner Gebäude etc. geschaffen werden
  • Bildung einer Energiemodellgruppe mit Industrie- und Gewerbebetrieben und Energieversorgern
  • Schaffung eines gemeinsamen Verkehrsverbundes im Rahmen des Eurodistricts
  • Motivation weiterer Schulen zur Teilnahme an Energiesparprojekten
  • Durchführung und Initiierung von gemeinsamen Energieprojekten mit Partnerstädten
  • Planung weiterer Informationsveranstaltungen zu Energieeffizienz und Klimaschutz
  • Frühzeitige Positionierung der Energieberatung in Bauprojekten
  • Erstellung eines umfassenden Konzeptes zur Förderung von vorbildlichen, privaten Energieprojekten

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Re-Gold Audit 2013
    Externes Gold Audit 2010
    Externes Audit 2007

Telgte

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Telgte im eea

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Aktuell

    Telgte_Spinne_2018
    Telgte_Spinne_2014
    Telgte_Spinne_2013
    Telgte_Spinne_2010

Duisburg

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

Der Klimaschutz hat in unserer Stadt gewissermaßen schon Tradition. Bereits 2002 startete Duisburg das Projekt Energiesparen an Duisburger Schulen ESPADU, heute nehmen ca. 130 Schulen an dem Projekt teil. Das Projekt ÖKOPROFIT geht bereits in die dritte Runde. Da ist die Teilnahme am eea nur die logische Konsequenz um das richtige Handeln im Klimaschutz durch die Zertifizierung bestätigt zu wissen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, besonders natürlich dem Energieteam, das durch seinen engagierten Einsatz die erneute Auszeichnung ermöglicht hat.

Dr. Ralf Krumpholz, Dezernent für Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz

Daten & Fakten

Duisburg im eea

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Ratsbeschluss zur Teilnahme am eea-Prozess von Sept. 2006, als logische Konsequenz aus den bisherigen Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen.

  • 2009 Beschluss des dualen Klimaschutzkonzeptes der Stadt Duisburg
  • seit 2014 Prozess zur Erstellung eines neues Klimaschutzkonzeptes

  • Erstellung einer Klimaschutzsatzung mit Anschlusszwang an das Fernwärmenetz
  • Erstellung eines neuen Klimaschutzkonzepts
  • Weiterführung und Ausweitung des Projektes ESPADU „Energiesparen an Duisburger
    Schulen“
  • Umrüstung aller von DuisburgSport verwalteten Liegenschaften auf LED-Beleuchtungstechnik
  • Bau eines Fernwärmespeichers im Fernwärmenetz der Stadtwerke Duisburg
  • Ausbau der Fernwärme im Stadtgebiet Duisburg
  • Erneuerung der Fahrzeugflotte der Wirtschaftsbetriebe Duisburg
  • Tourenoptimierung und Fahrerschulung zum Energiesparenden Fahren
  • ÖkoProfit 3. Runde
  • dauerhaftes Angebot an Informationen und Veranstaltungen zu den Themen Energie-, Umwelt und Klimaschutz

Aktuell

    Externes Re-Audit 2017
    Externes Re-Audit 2013
    Externes Audit 2010

Wilhelmsdorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Die Energiewende braucht Abnehmer“

Bürgermeisterin Sandra Flucht

Daten & Fakten

Wilhelmsdorf im eea

Kontakt


Die Gemeinde Wilhelmsdorf partizipiert seit 2007 am European Energy Award. Durch ihre Lage am zweitgrößten Moor Südwestdeutschlands, dem Pfrunger-Burgweiler Ried, ist Wilhelmsdorf stark mit Naturschutz und Ökologie verbunden. Dies beinhaltet im weitesten Sinne auch den Klimaschutz und dadurch den verantwortungsvollen Umgang mit energetischen Ressourcen. Somit bietet es sich an die getätigten Maßnahmen im Rahmendes European Energy Awards darzustellen und die Gemeinde darüber zertifizieren zu lassen.

Die Gemeinde Wilhelmsdorf mit knapp 5.000 Einwohnern liegt mit ihren Ortschaften reizvoll eingebettet im Rotachtal. Ihr außergewöhnliches hohes Angebot für Familien mit Kindern im Bereich der Betreuung und sämtlicher Schularten macht sie zu einem Leuchtturm im westlichen Landkreis Ravensburg. Die Nähe zum Bodensee und den Alpen aber auch zu unserer sehenswerten und pulsierenden Kreisstadt Ravensburg spricht für die hohe Attraktivität unserer Gemeinde.
Um diese Einzigartigkeit zu bewahren, hat sich Wilhelmsdorf ein nachhaltiges energetisches und ökologisches Leitbild erstellt. Dieses Leitbild unterliegt einer ständigen Selbstkontrolle und wird bei Bedarf ergänzt.

Prioritäten der Energiepolitik:

  • Die Gemeinde Wilhelmsdorf verhält sich energetisch vorbildlich und animiert seine Bevölkerung und örtliche Unternehmen durch aktive Kommunikation, sich diesem Vorbild anzuschließen.

  • Die Gemeinde Wilhelmsdorf hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2022 die aktuellen Klimaschutzziele der EU, der Bundesregierung und des Landes Baden-Württemberg zu übertreffen.
    Konkrete Ziele der Gemeinde Wilhelmsdorf bis zum Jahr 2022:
    - Anteil regenerative Stromerzeugung: 30%
    - Anteil regenerative Wärmeerzeugung: 30%
    - CO2-Reduzierung: 25% (gegenüber dem Jahr 2000)

  • Bei Neu- bzw. Ersatzanschaffungen ist der Energieverbrauch wesentliches Kriterium. Grundsätzlich werden CO2 neutrale Verbraucher bevorzugt.

  • Energieeffizienzsteigerung bei den gemeindeeigenen Gebäuden und Anwendung des Erneuerbaren Wärmegesetzes (EEG) des Landes Baden-Württemberg bei Heizungssanierungen sowie mindestens 20%ige Unterschreitung der gesetzlichen Anforderungen (aktuelle EnEV) bei kommunalen Neubauten.5. Steigerung der Erzeugung regenerativer Energien an gemeindeeigenen und Privatgebäuden durch Vermietung oder Eigennutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. 

  • Bei der Entwicklung von Bauflächen ist auf einen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt zu achten. Die Reaktivierung von Brachflächen sowie die Nachverdichtung im Innenbereich haben Vorrang gegenüber der Inanspruchnahme von unbebauten Grundstücken im Außenbereich.

  • In der ländlichen Struktur wird der Individualverkehr immer eine bedeutende Rolle spielen. Zum motorisierten Individualverkehr bildet der ÖPNV sowie großzügige Rad- und Fußgängerwege eine wertvolle und zu fördernde Alternative. Dem Ausbau einer Infrastruktur für CO2-freie Alternativantriebe für Fahrzeuge von Bürgern, Betrieben und Besuchern ist Rechnung zu tragen.

  • Die Gemeinde Wilhelmsdorf unterstützt die Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für kommunale Mitarbeiter und eine unabhängige Energieberatung für Bürger/innen sowie die Initiierung und Realisierung von ökologischen Schulprojekten.

  • Nachhaltige Energieversorgung heißt für uns, dass Energie effizient und klimaschonend nach dem Stand der Technik eingesetzt wird. Damit soll die Lebensqualität für die Menschen und die Standortqualität für Unternehmen gewahrt werden.

  • Bei der Umsetzung der energiepolitischen Zielsetzungen werden regionale Angebote und Lösungen bevorzugt.
  • Bau einer Ökoheizzentrale in Kooperation mit den Technischen Werken Schussental
  • Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried (2002-2015)
  • Installation einer Elektroladesäule
  • Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

  • Beschaffung eines Elektrofahrzeugs für den kommunalen Bauhof
  • Gutachten zum CO2-Austoß in der Gesamtgemeinde

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Audit 2010

Reutlingen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Reutlingen im eea

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Aktuell

Scheidegg

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Als erste Gemeinde im Westallgäu möchte Scheidegg die höchste Auszeichnung beim European Energy Award. „Wir sollten zu den Zielen [Treibhausgasemissionen] der BRD noch eine Schippe drauflegen“, erklärte Pfanner. (Der Westallgäuer, 22.12.2018)

1. Bürgermeister Ulrich Pfanner

Daten & Fakten

Scheidegg im eea

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Scheidegg soll noch klimafreundlicher werden. Die Gemeinde möchte weiterhin einen Beitrag zur Energiewende und zum Erreichen der Klimaziele leisten.

Fortführung des Energie- und Klimaschutzleitbildes von 2011 mit folgenden neuen Zielen mit Beschluss des Marktgemeinderates vom 18.12.2018:

•           Bilanzierte Deckung des Stromverbrauchs zu 100 % aus erneuerbaren Energien bis

            2030.

•           Senkung des Endenergieverbrauchs um 25 % bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr

            2007

•           Senkung der Treibhausgas-Emissionen um 40 % bis 2030 und 95 % bis 2050 % im

            Vergleich zu 2007

Beauftragung eines E-Mobilitätskonzepts 2019

Geplante Errichtung von Elektrosäulen: 1Ladesäule am REWE-Markt für 2 Fahrzeuge, 2 x 50 kW-
Ladesäulen am Kurhaus, 4 Ladesäulen am neuen Hotel, Förderantrag Bewilligung 20.06.2017,  
Ausschreibung 2019

Abschluß der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Errichten von weiteren PV-Anlagen auf kommunalen Dächern (z.B. Hochbehälter Lindenau)

Verbesserung des ÖPNV-Angebots: Plaung für 2020: Anbindung Ortsteil Scheffau an Buslinie nach
Langen, Elektrifizierung Bahn München-Zürich über Lindau, Umbau Bahnhöfe Hergatz und Lindau,
künftige Verknüpfung ÖPNV mit diesen Bahnhalten. Planung Umstellung Voralberger Landbus auf
E-Busse.

Regelmäßige Durchführung einer Schulprojektwoche durch das Energieteam;


Beschluss Treibhausgasminderungsziel und Ausbaupfad erneuerbare Energien bis 2030 bzw. 2050

Beteiligung am Solarpotenzialkataster des Landkreises Lindau

Beauftragung einer Vulnerabilitätsanalyse mit Workshop der örtlichen Akteure im Dezember 2018
Erstellung einer PV-Potenzialstudie für kommunale Gebäude; erste Umsetzung 12-2018:
Errichtung einer PV-Anlage mit ca. 20 kWp auf der Turnhalle mit Visualisierung zur
Eigenstromnutzung Schule und Turnhalle

Seit 2018: Einkauf von zertifiziertem Ökostrom zur Deckung des Strombedarfs der
kommunalen Gebäude und Anlagen

Neubau eines Kindergartens als Effizienzhaus KfW 55 mit Anschluß an das
Hackschnitzelfernwärmenetz

Energetische Sanierung des Kurhauses mit Passivhauskomponenten

Umbau des denkmalgeschützten Rathauses mit neuem barrierefreien Zugang

Einbau von 78 Daten-Loggern in das Trinkwasserleitungsnetz zur Erkennung von Leckagen

Verbesserung des ÖPNV-Angebots durch Änderung der Bus-Linienführung über das Kurhaus mit
Anbindung an Vorarlberger Landbus

Mobilitätsaktion am 27.5.18: Vorstellung von zwei E-Autos der VKWs beim Regionalmarkt und
Umfrage zum Thema „Carsharing“.

Errichtung neuer Fahrradabstellanlagen am Kurhaus mit Lademöglichkeiten für E-Bikes

Eigene Energieberatungsstelle: Kooperation mit eza und Verbraucherzentrale, Öffnung der
Beratungsstelle für Nachbarkommunen, jeweilige Kommune finanziert die EB, Angebot von
Gebäudeimpulsberatungen, Ratsuchender übernimmt Eigenanteil gemaß den Richtlinien der
Verbraucherzentrale

Durchführung von Wettbewerben und Aktionen z.B. Pumpentauschaktion, Stromsparwettbewerb,

Infotag zur Sanierung von Schindelhäusern

Einbindung EEA in Standortmarketing

Städtebausatzung mit kommunalem Förderungsprogramm

Aktivierung der Niederdruckzone vom Hochbehälter Bergwald (Einbau einer Ultrafiltration)

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Scheidegg: LED Teil I - Teil IV

Energietag der Schule

Energietag im Rahmen des Regionalmarktes

Gebäude-Kurzcheck

Optimierung Überwassernutzung (Quellgebiet Greifen)

Umrüstung der Turnhalle Scheidegg mit Nebenräumen auf LED

Umstellung der Weihnachtsbeleuchtung auf LED

     

Regelmäßige Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz etwa alle 4 Jahre

Änderung der Richtlinie des Bonusprogramms „Energieeffizientes Bauen“ für zukünftige Neubaugebiete mit Aufwertung des Passivhausstandards durch höhere Rückzahlungen. 

Umsetzung der Gebäudeleitlinie bei zukünftigen Sanierungen und Neubauten kommunaler Gebäude

Installation weiterer Solarleuchten

Einbau wassersparender Armaturen in Schule und Turnhalle

Einbau weiterer LED-Leuchten im Rathaus

Reduktion der Wasserverluste in der Trinkwasserversorgung durch Erneuerung des
Leitungsnetzes und Aktivierung von oberflächennahen Quellen, dadurch Ressourcenschonung
des Trinkwassers aus den Tiefbrunnen und Senkung des Strombedarfs für die Pumpen

Durchführung einer jährlichen Aktion zu Mobilität, z.B. am Regionalmarkt im Mai

Verbesserung des ÖPNV-Angebots:

Planung für 2020: Anbindung Ortsteil Scheffau an Buslinie nach Langen, Elektrifizierung Bahn
München -Zürich über Lindau, Umbau Bahnhöfe Hergatz und  Lindau, künftig Verknüpfung ÖPNV
mit diesen Bahnhalten. Planung Umstellung Vorarlberger Landbus auf E-Busse.

Erhöhung der Personalressourcen für den Klimaschutz

Umsetzung der kommunalen Beschaffungsrichtlinie

Wettbewerb zur Energieeinsparung

Schaffen von Anreizen durch Wettbewerb/Belohnungssystem für Bürger mit Sponsoring (z. B.               Austausch „Ältester Kühlschrank“)

Aktuell

    Externes Audit Gold 2019
    Externes Audit 2015

Karlsruhe

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Unser großes Plus beim Klimaschutz ist das breite Bündel an Maßnahmen. Diesen Weg halte ich für wesentlich effektiver als nur einzelne Leuchtturmvorhaben in den Vordergrund zu rücken. Die erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award und die kontinuierliche Verbesserung auf mittlerweile 70 Prozent Zielerreichung sind für uns dabei eine wichtige Bestätigung - und natürlich auch Ansporn, in den nächsten Jahren den begehrten Gold-Status anzustreben.“

Bürgermeister Klaus Stapf

Daten & Fakten

Karlsruhe im eea

Kontakt


Unter dem Motto „Zwei-Zwei-Zwei“ hat sich die Stadt anspruchs­volle Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen der Energie­­­­ver­­­­­­­brauch und der CO2-Ausstoß jährlich um rund zwei Prozent gesenkt und der Anteil erneu­er­­­­ba­­­­rer Energien insgesamt verdop­pelt werden.

Strategisch:

Projekte:

Zu den Schwerpunktaktivitäten gehören unter anderem quartiersbezogene Ansätze zur Steigerung der Sanierungsrate, der Fernwärmeausbau, Energieeffizienzkooperationen mit der Wirtschaft sowie die klimaschutzbezogene Öffentlichkeitsarbeit. 


Eine ausführlichere Auswahl wichtiger Klimaschutzprojekte findet sich hier.

Ausführliche Informationen zu umgesetzten Maßnahmen (Stand Mai 2014) sind im 3. Fortschrittsbericht zum Klimaschutz dokumentiert.

  • Weiterführung des DACH-Projekts „Energieeffiziente Stadt“ mit Salzburg und Winterthur – Umsetzungsphase (Umwelt- und Arbeitsschutz) 
  • Energieleitlinie - Teil 3 für die energieeffiziente Gebäudebewirtschaftung (Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft)
  • Fernwärmeausbau: Erhöhung der Anzahl fernwärmebeheizter Wohnungen auf 40.000 bis 2020 (Stadtwerke Karlsruhe) 
  • Klimafaires Stadtjubiläum: Der Karlsruher Festivalsommer 2015 soll der erste klimafaire Stadtgeburtstag Deutschlands werden (KEG Karlsruher Event GmbH) 

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Re-Audit 2014

Radolfzell am Bodensee

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Radolfzell am Bodensee im eea

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Aktuell

Grünkraut

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Die Gemeinde Grünkraut nimmt ihre Verpflichtung zum Klimaschutz sehr ernst. In einem stetigen Entwicklungsprozess wollen wir unseren aktiven Beitrag dazu leisten. Mit 100 Prozent Ökostrom, 100 Prozent elektrischem Fuhrpark in der Verwaltung, zwei Nahwärmenetzen zur regenerativen Wärmeversorgung nahezu aller kommunalen Gebäude, starker Förderung des ÖPNV und mit einem eigenen Förderprogramm unter anderem zur Energiespeicherung ist die Gemeinde auf einem guten Weg.“

Bürgermeister Holger Lehr

Daten & Fakten

Grünkraut im eea

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  • Entwicklung eines Förderprogramms „Familie und Klimaschutz“ sowie zahlreiche Einzelförderaktionen (z.B. „Thermografie-Check“, „Heizungspumpentausch“)
  • Umrüstung der Straßenbeleuchtung in LED-Technik in verschiedenen Wohngebieten
  • Kompletter Ökostrombezug ab 2015
  • Pedelec für die Verwaltung
  • Thermografie kommunaler Gebäude
  • Elektroauto für die Verwaltung
  • Premium-Abo-Karte ÖPNV für die Verwaltung und Neubürger

Aktuell

Neuenburg am Rhein

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Unser Fokus bei der Nutzung erneuerbarer Energien für städtische Gebäude lag in den vergangenen zwei Jahren unter anderem auf dem Ausbau eines Nahwärmenetzes. Mit der Erneuerung der Holzhackschnitzelanlage im Schulzentrum haben wir bereits 2018 die Voraussetzung dafür geschaffen. Nun gilt es, den systematischen Ausbau des Nahwärmenetzes zur Versorgung privater Gebäude voranzutreiben.“

Bürgermeister Joachim Schuster

Daten & Fakten

Neuenburg am Rhein im eea

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Die Stadt Neuenburg am Rhein mit ihren rund 12.500 Einwohnern liegt direkt an der Grenze zu Frankreich. Mit Stolz nahm die Stadt bereits 2012 und 2015 die eea-Auszeichnung entgegen. Neuenburg am Rhein wird sich in den nächsten Jahren dem neuen Aufgabenkatalog weiter mit Engagement widmen. Als großes Ziel bleibt, dem Klimawandel durch einzelne Maßnahmen entgegenzuwirken. Und dabei zählt jeder kleine Schritt.


Für 80 Prozent der kommunalen Liegenschaften wurden bereits Angaben zur Gebäudesubstanz und Haustechnik erfasst und Einsparpotenziale ermittelt. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED wurde 2019 im gesamten Stadtgebiet und allen Ortsteilen  im Rahmen eines Contracting-Vertrages abgeschlossen. Die Einspareffekte führen zu einer Reduzierung der Betriebskosten und entlasten den kommunalen Haushalt.

Ein großes Projekt der vergangenen beiden Jahre war die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Holzhackschnitzelanlage im Schulzentrum. Diese führte ein Contractor 2018 komplett durch, heute betreibt er die Anlage. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die neue Heizung noch erheblich effizienter arbeitet als erwartet. Deshalb möchte die Stadt umliegende Gebäude in den nächsten Jahren anschließen. Die Holzhackschnitzel stammen aus dem städtischen Wald; eine ressourcenschonende Vorgehensweise.

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Re-Audit 2012

Maselheim

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Selbst wenn es keinen Klimawandel gäbe, würden wir das machen, weil die Ressourcen endlich sind!“

Bürgermeister Elmar Braun

Daten & Fakten

Maselheim im eea

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Bereits 1992 hat die Gemeinde Maselheim mit dem begonnen, was man heute Klimaschutz nennt. Seither ist sie Mitglied im Klima-Bündnis, aber auch bei der Tibet-Solidaritäts-Aktion; und schon seit vielen Jahren tauschen sich Gemeindevertreter beispielsweise mit Taiwan über Klimaschutz und Nachhaltigkeitsarbeit aus, denn: Die Welt ist mehr als Maselheim, der Kreis Biberach, das Land Baden-Württemberg und Deutschland.

Seit 1992 baut die Gemeinde Maselheim nach höheren energetischen Standards als gesetzlich vorgeschrieben. Immer wieder neue Ideen werden aufgegriffen und umgesetzt, angefangen mit der Versickerung von Oberflächenwasser in Baugebieten, was mittlerweile in allen Baugebieten Standard ist, bis hin zu effizienter Brennwerttechnik und moderner Wärmedämmung von Gebäuden. Teilweise wurden Gebäude aufgrund des geänderten Stands der Technik bereits zweimal thermisch überarbeitet.

Von daher ist verständlich, dass sich der Rat der Gemeinde bereits 2007 dazu entschlossen hat, den European Energy Award als Zertifizierungsinstrument für die Bemühungen zu nutzen. Bei der ersten Zertifizierung 2011 lag Maselheim bei 56,4 Prozent. Die Re-Zertifizierung erfolgte 2016 mit 65,9 Prozent. Die Gemeinde freut sich, dass sie für die jetzige Zertifizierung die 70-Prozent-Marke überschritten hat.

Insbesondere auch neue Projekte der letzten Jahre haben zum Erreichen der Klimaschutzziele beigetragen. Dazu gehören das „Mitfahrbänkle“ und der Einsatz von Brennwertgeräten, aber auch die Mithilfe bei der Gründung der Bürger-Energie-Genossenschaft.


Aktuell

Dürmentingen

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Die Energiewende jedes Einzelnen ist unser aller Weg in eine bessere Zukunft"

Bürgermeister Wolfgang Wörner zitiert Torben Gösch

Daten & Fakten

Dürmentingen im eea

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Das aus dem eea entwickelte Leitbild ist Grundlage für das politische Handeln des Gemeinderats. Die Instrumente des eea sind Unterstützung und Ansporn zugleich, die energiepolitischen Ziele konsequent weiter zu verfolgen.

e nergieverbrauch senken

e nergie leben und

a lternativen umsetzen

  • Erneuerung eines Teils des Dachs der Grundschule Dürmentingen (ca. ½ der Dachfläche), Inbetriebnahme einer PV-Anlage (Vermietung an Betreiber) auf dem neuen Dach (2011).
  • Konsequente und bedarfsorientierte Weiterentwicklung von 3 Nahwärmenetzen (ständige Aufgabe). Anschluss div. Gewerbebetriebe.
  • Stromerzeugung in der Gemeinde liegt über ein Drittel höher als der Verbrauch in der Gemeinde (ständige Aufgabe).
  • Weiterentwicklung des gemeindlichen Förderprogramms für energiebewusstes Bauen, ergänzt um Anreize zur Reduzierung des Flächenverbrauchs und der Barrierefreiheit (2013).
  • Inbetriebnahme von 2 PV-Anlagen auf dem Dach des Dorfgemeinschaftshauses Heudorf und einem nebenstehenden Wohnhaus (24,8 kWp und 10 kWp) 2013.
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.(2014 – heute).
  • Rezertifizierung im EEA (24.02.2015).

  • Förderprogramm „Familie und Klimaschutz“ – ein Bonussystem für energieeffizientes Bauen mit Kinderkomponente
  • Bauherrenmappe in Zusammenarbeit mit der Energieagentur
  • Regelmäßige kostenlose Energieberatung für Bürger der Region im Rathaus Riedlingen
  • Schulprojekte (z.B. „Stand By“)
  • Jährliche Baumesse mit ortsansässigem Unternehmer
  • Datenerfassung „Energie“ aller kommunalen Gebäude – regelmäßiger Energiebericht an den Gemeinderat (jährlich)
  • Vorschreiben Regenwasserbewirtschaftung in allen Baugebieten
  • PV-Anlage auf dem Dach des gemeindlichen Bauhofs (Leistung 30,45 kWp)
  • Regelmäßiges Schulbustraining an der Grundschule Dürmentingen
  • Fremdwassertrennung in allen neu hinzukommenden Baugebieten
  • Fremdwassertrennung im Sanierungsgebiet „Ortsmitte“ Dürmentingen; Nutzung des Fremdwassers für gestalterische Zwecke (Bachlauf)
  • Grundsanierung der Mehrzweckhalle in Dürmentingen unter Umsetzung aktuellster energietechnischer Standards. Die MZH ist bereits ein ein Nahwärmenetz angeschlossen.
  • Über dieses Netz wird auch die nebenliegende Grundschule versorgt, welche ebenfalls Zug um Zug energetisch saniert wird.
  • Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien bei Strom und Wärme entsprechend dem Energieleitbild.
  • Entwicklung eines Angebots für Elektrofahrzeuge mit einem örtlichen Gewerbebetrieb (Solartankstellen, Solarcarports).
  • Kommunikation der energiepolitischen Ziele an allen geeigneten Stellen (z.B. Bauantragstellungen). Darstellung auf gemeindlicher Homepage.
  • Pumpentauschaktionen.

Aktuell

Gemeindeverband Mittleres Schussental

Vorbildliche Energie- und Klimaschutzregion Vorbildliche Energie- und Klimaschutzregion



Daten & Fakten

Gemeindeverband Mittleres Schussental im eea

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Der Gemeindeverband Mittleres Schussental (GMS) befindet sich innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg in der Region Bodensee-Oberschwaben. 

Diese teilt sich in die drei Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen auf. Der GMS befindet sich im Landkreis Ravensburg und fasst darin im Ballungsraum Mittleres Schussental zwei Große Kreisstädte und drei Gemeinden zusammen: die Kreisstädte Ravensburg und Weingarten sowie die Gemeinden Baienfurt, Baindt und Berg. Der Sitz des GMS liegt bei der Stadt Ravensburg.

Bereits 1993 verpflichtete sich die Region zu einer Absenkung der CO2-Emissionen im Rahmen des Klimabündnisses. Gemeinsam bilden die fünf Kommunen eine starke Region, die eng in allen energiepolitischen Handlungsfeldern zusammenarbeitet, wie zum Beispiel bei dem Flächennutzungsplan/Hochwasserschutz, der Verkehrsplanung/Radwegekonzept, dem ÖPNV (Stadtbus/Bodensee-Oberschwaben-Bahn), der Abwasserreinigung/Trinkwasserversorgung/TWS und der Erstellung sowie der Umsetzung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzeptes 2020/2050.

Im Jahr 2012 formulierte die Region erstmalig gemeinsame Klimaschutzziele und unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung mit ambitionierten Zielen zur CO2-neutralen Region und somit zur tatsächlichen Umsetzung der Energiewende bis zum Jahr 2022.

Die Städte und Gemeinden verpflichten sich zu Schutz des Klimas, hin zu einem CO2-neutralen Schussental. Se erklären sich bereit, ihre Anstrengungen zu bündeln, und so wenn möglich die nationalen Ziele noch zu übertreffen. Durch ihre Teilnahme am European Energy Award arbeiten alle Gemeinden an einer qualifizierten und ergebnisorientierten Energie- und Klimaschutzplanung.

Bis 2020 sollen in diesem Zusammenhang folgende Ziele erreicht werden:

  • 20%ige regenerative Wärmeabdeckung im Mittleren Schussental,
  • 40%ige CO2-Einsparung gegenüber 1990 im Mittleren Schussental,
  • 50%ige regenerative Stromabdeckung durch Eigenstromabdeckung oder –bezug im Mittleren Schussental.

Außerdem die erfolgreiche eea-Zertifizierung aller beteiligten Städte und Gemeinden wie auch die regelmäßige Fortschreibung der gemeinsamen Ziele.

Zum Erreichen der Klimaschutzziele wurde ein 10-Punkteplan erstellt:

1.       Gemeinsames Energie- und Klimaschutzkonzept 2020/ 30 unter Berücksichtigung des demografischen Wandels zur Umsetzung der lokalen Energiewende.

2.       Berücksichtigung energetischer Kriterien in der Flächennutzungs- und Bebauungsplanung.

3.       Einführung eines kommunalen Energiemanagements mit Sanierungskonzepte für alle energierelevanten öffentlichen Liegenschaften.

4.       Passiv- bzw. Energieplushausstandard bei normal beheizten und geeigneten kommunalen Gebäuden.

5.       Wärmeversorgung durch 100% regenerative Energien bzw. Kraftwärmekopplung und > 30%ige EnEV- Unterschreitung bei Sanierungen geeigneter kommunalen Liegenschaften.

6.       Ausbau bzw. Verbesserung des nicht motorisierten Individualverkehrs durch Mobilitätskonzepte, Radabstellanlagen bei allen wichtigen Zielpunkten, Radwegausbau, Vernetzung ÖPNV mit der zukünftigen Elektromobilität.

7.       Beschaffungsrichtlinien/ Einkaufsgemeinschaften für Büro, Hochbau und Schulen.

8.       Regelmäßige Mitarbeiterschulungen/ Erfahrungsaustausch (Energieeffizienz in der Verwaltung, usw.)

9.       Einbindung/ Kooperation der Wirtschaft (Energiewirtschaftstische, usw.) sowie Bürger/ innen mit Aktionen/gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit  (z.B. Pumpenaustausch- und Thermografieaktionen, usw.)

10.       Gemeinsame Schulprojekte (Fortbildung zum Junior- Klimaschutzmanager, Jugendenergietage, usw.)


  • das gemeinsame Energie- und Klimaschutzkonzept 2050
  • gemeinsamer Bezug von Ökostrom
  • die Intensivierung der Altbausanierung
  • die Teilnahme aller Kommunen am eea mit dem Ziel der erfolgreichen Zertifizierung
  • die Beantragung einer/s Klimaschutzmanagers/in für den Gemeindeverband
  • 100% regenerative Stadtwerke
  • Klimaschonende Mindeststandards bei der Bauleitplanung
  • Niedrigenergiehausstandard bei normal beheizten Neubauten kommunaler Gebäude
  • Unterschreitung der energetischen Anforderungen der aktuellen EnEV bei Sanierungen
  • kommunaler Gebäude (mindestens vergleichbares Neubauniveau)
  • Intensivierung der Altbausanierungstätigkeit in den Kommunen
  • Entwicklung einer abgestimmten Radwegekonzeption
  • Reduzierung des MIV in den Kommunen
  • Erhöhung des Ökostromanteils für die kommunalen Gebäude und Straßenbeleuchtung
  • Gemeinsame Beschaffungsrichtlinien, Kooperation mit der Wirtschaft, Schulprojekte, Energietage/Foren, Mitarbeiterschulungen, Qualitätsnetz Bau (Wissenstransfer mit Handwerkern und Planern in Form von Schulungen, Seminaren und Vorträgen)

Aktuell

Bad Grönenbach

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Bad Grönenbach im eea

Kontakt


Rheinfelden

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Rheinfelden im eea

Kontakt


Aktuell

Konstanz

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

„Der eea bietet für uns eine wichtige Entscheidungsgrundlage, um die geeigneten Weichenstellungen für einen effektiven Klimaschutz und Energieeffizienzmaßnahmen zu identifizieren sowie Ressourcen effizient einzusetzen. Gleichzeitig ist die Botschaft, an einem Strang in die gleiche Richtung zu ziehen, wichtig.“

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn

Daten & Fakten

Konstanz im eea

Kontakt


Der eea bietet viele Vorteile, die Vielfalt an Aufgaben, die die Energiewende und der Klimaschutz mit sich bringen, systematisch zu analysieren, im Querschnitt zu integrieren und effektiv zu erledigen. Die Stadt Konstanz verfolgt grenzübergreifend das Ziel der „2000-Watt-Gesellschaft“ in der Bodenseeregion. Mit dem eea als international anerkanntes Tool besteht hierfür eine gute Verbindungsgrundlage zur Abstimmung und Koordination.

Weitere Gründe sind:

- Die systematische Analyse in verschiedenen Bereichen für einen effektiven Ressourceneinsatz und erfolgreichen Energie-und Klimaschutz

- Die Identifikation von Stärken und Schwächen, Potenzialen und Defiziten zur Ableitung von sinnvollen Maßnahmen und zur konstanten Prozessoptimierung

- Die Sichtbarkeit des Themas „Energie und Klimaschutz“ nach innen und außen

Die Stadt Konstanz verfolgt das Ziel der „2000-Watt-Gesellschaft“. In einer Regionalstudie aus dem Jahr 2011 wurde ein Zielpfad für die Bodenseeregion und Konstanz aufgezeigt.

Weiterhin definiert das Stadtentwicklungsprogramm Zukunft Konstanz 2020 für den Bereich Natur und Umwelt folgendes Leitbild: „Es gilt, unsere natürlichen Lebensgrundlagen auch für künftige Generationen zu erhalten und die Umweltsituation zu verbessern, wo immer es möglich ist“. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprojekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung wurde die Dachmarke „Konstanzer schaffen Klima“ entwickelt.

Die Stadt Konstanz ist schon lange im Klimaschutz aktiv und berücksichtigt konstant die aktuellen Entwicklungen und Anforderungen an einen modernen Klimaschutz. Ein aktueller Fokus liegt dabei auf einem oft vernachlässigten Aspekt: der der Suffizienz oder anders gesagt „Gut leben mit weniger Energie“. Ein Meilenstein war die Festlegung auf das Leitbild der „2000-Watt-Gesellschaft“ im Rahmen des grenzübergreifenden Interreg-Förderprojekts und die hier initiierte Kommunikationskampagne „Wir leben 2000 Watt“.

Ein weiterer Meilenstein sind die zwei Projekte ZukunftsWerkStadt und ZukunftsWerkStadt 2.0 (gefördert vom BMBF), die Wege und Beteiligungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung und nachhaltige Lebensweisen in Konstanz aufzeigen und fördern.

Die Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts in Jahr 2015 bedeutet eine weitere Verankerung energiepolitischer Maßnahmen in enger Verzahnung mit dem Controlling des eea.


- Fortschreibung des Integriertes Klimaschutzkonzept mit http://european-energy-award.de/Energie- und CO2 Bilanz

- Projekt ZukunftsStadt

- Leitlinie zum wirtschaftlichen Bauen und Sanieren

- ökologische Beschaffungsrichtlinie

- Ausbau Dach-PV Anlagen

- Handlungsprogramm Radverkehr (im Rahmen des Masterplan Mobilität)

- Beantragung eines Klimaschutzmanagers

- Informationsarbeit. Überarbeitung der Rubrik Klimaschutz der städtischen Homepage

- Gründung Stadtplan Zukunft e.V.

Aktuell

    Externes Re-Audit 2017
    Externes Re-Audit 2013
    Externes Audit 2010

Sigmaringen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Eingebettet in die beeindruckende Natur des Donautals ist es uns auch als kleinere Kommune wichtig, in Sachen Klimaschutz als Vorbild voranzugehen und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken. Entscheidend für unseren Erfolg sind dabei starke Initiatoren, die hier vor Ort neue Impulse setzen.“

Bürgermeister Dr. Marcus Ehm

Daten & Fakten

Sigmaringen im eea

Kontakt


Der Gemeinderat der Stadt Sigmaringen hat im November 2007 der Teilnahme am European Energy Award zugestimmt. Dieses Programm ermöglicht, die Qualität der Leistungen in den kommunalen energierelevanten Handlungsfeldern systematisch zu erfassen, zu bewerten und regelmäßig zu überprüfen und Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren und zu nutzen. Ziel ist es, durch den effizienten Umgang mit Energie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiepolitik und somit zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.

Die Stadt Sigmaringen mit ihren rd. 16.400 Einwohnern liegt in einer der schönsten Regionen Baden-Württembergs. Die Landschaft ist abwechslungsreich und einzigartig. Die Stadt Sigmaringen bildet sozusagen den Eingang ins Obere Donautal, die Donau fließt durch die Stadt. Hoch über ihr thront das Schloss. Ein Zeitzeuge unserer Geschichte und zugleich lebendiger Mittelpunkt Sigmaringens.

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Um diese Einzigartigkeit zu bewahren hat sich die Stadt Sigmaringen ein nachhaltiges energetisches Leitbild erstellt. Dieses Leitbild unterliegt einer ständigen Selbstkontrolle und wird bei Bedarf ergänzt.

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Prioritäten der Energiepolitik:

  1. Die Stadt Sigmaringen verhält sich energetisch vorbildlich und animiert die Öffentlichkeit durch aktive Kommunikation, sich diesem Vorbild anzuschließen.
  2. Die Stadt Sigmaringen wird ihren CO? Ausstoß nachhaltig senken und setzt sich deshalb zum Ziel, den CO? Ausstoß bis 2020 um bis zu 50 % auf der Basis des Jahres 1995 zu reduzieren. Die Reduzierung erstreckt sich auf alle Sektoren der Stadt (Haushalte, Öffentliche Einrichtungen, Gewerbe, Verkehr, Industrie). Handlungsanweisungen unterstützen die Beteiligten, dieses hohe Ziel zu erreichen bzw. zu übertreffen.
  3. Bei Neu- bzw. Ersatzanschaffungen ist der Energieverbrauch wichtiges Kriterium.
  4. Steigerung der Erzeugung regenerativer Energien an bzw. auf städtischen Gebäuden und Privatgebäuden durch Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen (z.B. Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern).
  5. Die Stadt Sigmaringen wendet für Ihre Gebäude das Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Baden-Württemberg (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) bei Sanierungen und Neubauten sinngemäß an.
  6. Zum nachhaltigen Schutz unseres Lebensraums wird die Flächenversiegelung auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert.
  7. Bei der Entwicklung von Bauflächen ist nach Möglichkeit auf einen schonenden Umgang mit der Natur und der Umwelt zu achten. So hat z.B. nach Möglichkeit die Reaktivierung von Brachflächen sowie die Nachverdichtung im Innenbereich Vorrang gegenüber der Inanspruchnahme von unbebauten Grundstücken im Außenbereich.
  8. In der ländlichen Struktur wird der Individualverkehr immer eine bedeutende Rolle spielen. Durch eine moderne Verkehrsleitplanung sollen die motorisierten Verkehrsströme zum einen reduziert und zum anderen gleichzeitig flüssiger gestaltet werden. Zum motorisierten Individualverkehr bildet der ÖPNV sowie großzügige Rad- und Fußgängerwege eine wertvolle und zu fördernde Alternative.

Beschlossen durch den Gemeinderat der Stadt Sigmaringen am 29. September 2010.

  • Stadtwerke Sigmaringen:
    Unternehmensphilosophie „Ökologie und Ökonomie“
    • seit 2000 Energieberatung
    • Umweltfreundliche Energieerzeugung
      • 1996 und 1998: Bau von 2 Wasserkraftanlagen an der Donau
      • seit 1998 Energierückgewinnungsanlage Wasserhochbehälter
      • seit 2003: Errichtung von 6 Blockheizkraftwerken
      • 2001 und 2005: Installation von 2 Photovoltaikanlagen
      • 1996 und 2008: thermische Solaranlagen Freibad
    • seit 2005 Wärme aus Biomasse
    • Mobilität
      • seit 1992 Stadtbus (Umstellung auf Erdgasbusse läuft)
      • seit 2007 Erdgastankstelle
    • Förderprogramme
      • seit 1996 Erdgasumstellung
      • seit 2000 Einbau Wärmeschutzverglasung
      • seit 2000 Anschaffung energiesparender Geräte
      • seit 2006 Thermische Solaranlagen
      • seit 2005 Strommix (Anteil regenerativ)
    • 2010 Thermographieaktion
    • 2010 Offshore-Windbeteiligung
  • seit 2000: Kommunales Energiemanagement
  • seit 2000: Regelmäßige Erstellung Umwelt- und Energiebericht
  • von 2002 bis 2003: Teilnahme Ökoprofit
  • von 2008 bis 2009: Teilnahme Vergleichsring KGSt
  • Auszeichnung Klimaschutzkommune 2006 der Deutschen Umwelthilfe
  • Seit 2008: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2009: Zertifizierung mit dem eea

  • Erstellen eines Leitbildes
  • Erstellen einer Energie- und CO?-Bilanz (alle 5 Jahre)
  • Untersuchung Nahwärmecluster (anlassbezogen durch externes Ingenieurbüro)
  • Beschaffung von Erdgasbussen für den Stadtbusverkehr
  • Erstellen eines Aktivitätenprogramms aus der mittelfristigen Finanzplanung
  • Prüfung Einsatz erneuerbaren Energien, Brennwerttechnik und Kraftwärmekopplung grundsätzlich bei Bestand und Neubauten
  • Checkliste über energieeffizientes Bauen
  • Energietechnische Bestandsaufnahme aller relevanten kommunalen Bauten
  • Sanierungskonzept: Konkretisierung der vorhandenen Aufstellung
  • Jährliche Hausmeisterschulungen
  • Energieeffizienz Wärme: Steigerung der Zielerreichung um jährlich 2% (Ziel: 46%)
  • Energieeffizienz Elektrizität: Steigerung der Zielerreichung um jährlich 1% (Ziel 30%)
  • Spannungsoptimierung bei der Straßenbeleuchtung, LED
  • Produktpalette der Stadtwerke: Angebote Contracting, Biogas
  • Einsatz BHKW´s im Stadtgebiet
  • Fahrzeuge der Verwaltung: Verbrauchserfassung, Auswertung und Kontrolle gegenüber Vorjahr, Sprit-Spar-Kurs
  • Ausbau der Radwege an der Donau mit Beleuchtung
  • Konzept „Sanfter Tourismus“ (Radwegenetz, Beschilderung)
  • Beschaffung von Erdgasbussen für den Stadtbusverkehr
  • Dienstanweisungen für Hausmeister
  • Jährliches internes Audit
  • Vorstellung Umwelt- und Energiebericht alle 2 Jahre im Gemeinderat
  • Durchführung Jahresplanung bzw. Aktualisierung Aktivitätenprogramm
  • Erstellen von Einkaufsrichtlinien
  • Übertragbare Bahnkarte für Dienstreisen und -wege
  • Aufnahme eea in Internetpräsentation
  • Vorträge für Verbraucher
  • Darstellung eea auf Homepage, Briefbögen und Stadteingang
  • Kampagne „Stand by in Schulen“

Aktuell

    Externes Audit Gold 2020
    Externes Re-Audit 2016
    Externes Re-Audit 2012
    Externes Audit 2009

Weissach im Tal

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Das Thema Energie ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und damit der Kommunen die für den Umgang mit diesem Thema wesentliche Verantwortung tragen und Wegbereiter für neue und bessere Alternativen sein müssen.

Bürgermeister Ian Schölzel

Daten & Fakten

Weissach im Tal im eea

Kontakt


Der eea spiegelt die gesamte Situation der Gemeinde in allen Bereichen dieses Themas wieder.

Er weist auf Verbesserungsmöglichkeiten hin, verifiziert erfolgreiche Maßnahmen und Projekte, zeigt auch und das ist besonders wichtig, in welchen Bereichen Defizite vorliegen und regt dadurch kommunales Handeln an.

Der Umwelt- und Klimaschutz besitzt seit jeher einen hohen Stellenwert in der Gemeinde Weissach im Tal. Die bisherigen Leistungen in diesen Bereichen, die durch diverse Auszeichnungen in den letzten Jahren belegt werden können, stellen ein Alleinstellungsmerkmal dar, das auch in der Außenwerbung der Gemeinde offensiv kommuniziert wird.

Grundsätzlich wird der Einbindung der Bevölkerung in der Gemeinde ein hoher Stellenwert eingeräumt, was bei der Bevölkerung zu einer hohen Akzeptanz und zu einer starken Identifikation mit den energiepolitischen Zielen der Gemeinde führt.

  • seit 1993 Mitgliedschaft im Klimabündnis
  • seit 1995 CO?-Reduktionsprogramm
  • seit 2001 PV-Anlagen auf Dächern kommunaler Gebäude
  • 2002 und 2004 Sieger im Wettbewerb „zukunftsfähige Kommune“ der Deutschen Umwelthilfe
  • 2007 dritter Platz im Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Naturschutz“ der Deutschen Umwelthilfe
  • 2007 Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für den Agenda 21-Prozess
  • seit 2007 Teilnahme am Projekt „1 Cent für den Klimaschutz“
  • seit 2008: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2008 Gründung der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG (mit zwischenzeitlich über 230 Mitgliedern und rd. 700.000 € Einlagen)
  • 2009: Zertifizierung mit dem eea
  • 2010: Gewinner der Ausschreibung Teilnahme am EU-Förderprogramm EULE ( für eine energetisch zukunftsweisende Revitalisierung einer Industriebrache)

  • Umstellung der EDV im Rathaus auf GREEN IT durch Einsatz effizienter Server und Virtualisierung (Wegfall PC’s)
  • Gemeindeentwicklungsplan Weissach 2020
  • Beschaffung E-Fahrrad für innerörtliche Dienstfahrten
  • Energetische Sanierung Kindergarten Marktplatz Unterweissach
  • Kostenlose Überlassung von Dachflächen gemeindeeigener Gebäude für PV-Anlagen der Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG
  • Einrichtung einer öffentlichen Elektrotrankstelle
  • Beschaffung von umweltgerechteren Fahrzeugen (Gasfahrzeug Bauhof)
  • Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung
  • Bezug von 100 % Ökostrom für Gemeindegebäude
  • Kostenloser ÖPNV-Fahrplan aller örtlichen Linien für alle Haushalte
  • „Fifty-Fifty“ Beteiligungsprojekt mit den Grundschulen der Gemeinde
  • Beteiligung an der Energieagentur des Rems-Murr-Kreises
  • WESPA – Weissacher Energie Spar Programm
  • Ausarbeitung eines Leitbilds für die Gemeinde mit quantifizierten und qualifizierten Zielen
  • Aufstellung einer Energie- / CO?-Bilanz, schrittweise für einzelne Bereiche
  • Erarbeitung verbindlicher Richtlinien zur Berücksichtigung bestimmter energetischer Standards bei städtischen Ausschreibungen und Wettbewerben (Bau)
  • Umfassende Bestandsaufnahme und Analyse der kommunalen Gebäude bezüglich der energetischen Eigenschaften
  • Einführung einer regelmäßigen Erfassung und Überwachung (monatlich) der Verbrauchswerte für Wärme, Strom und Wasser der kommunalen Gebäude und Anlagen
  • Ausarbeitung eines Sanierungskonzepts für die kommunalen Gebäude unter Berücksichtigung von Wärme, Strom und Wasser. Aufnahme in Haushaltsplanungen
  • Einführung regelmäßiger Hausmeisterschulungen
  • Umstellung kommunaler Gebäude auf Biogas (entsprechende Ökostrom)
  • Erfassung und Überwachung der Kennzahlen für Straßenbeleuchtung, Erstellung eines Konzepts zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung
  • Ermittlung des Gesamtwärmebedarfs der Kommune und Anteil erneuerbarer Energien
  • Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr
  • Veröffentlichung von Vergleichswerten für Wasserverbrauch
  • Mitarbeiterschulung in Eco-Drive, Einführung eines Fuhrparkmanagements
  • Realisierung des Projekts „shared space“ oder mit Bürgerbeteiligung
  • Bestandsaufnahme der ÖPNV-Haltestellen, Ausbau u. Verbesserung bei Schwachstellen (z.B. fehlende Überdachungen)
  • Mitarbeiterschulung zu energiesparendem Verhalten am Arbeitsplatz (allgemein)
  • Schulung Mitarbeiter für Energiemanagement
  • Neufassung einer Beschaffungsrichtlinie (Büro und Bau)
  • Systematische Prüfung ökologischer Anlagemöglichkeiten
  • Ausarbeitung einer verbindlichen Richtlinie zur Nutzung des ÖPNV, Fahrrad etc. bei Dienstreisen und Dienstfahrten
  • Einrichtung einer Fahrradmietstation in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gewerbe

Aktuell

Weinstadt

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Weinstadt im eea

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Aktuell

Weissach

teilnehmende Stadt / Gemeinde teilnehmende Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Weissach im eea

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Pfalzgrafenweiler

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Pfalzgrafenweiler im eea

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Aktuell

Verl

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Verl im eea

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Aktuell

    Externes Audit Gold 2019

Dülmen

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Dülmen im eea

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Aktuell

Saerbeck

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde



Daten & Fakten

Saerbeck im eea

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Burkhardtsdorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Nachhaltige Kommunalpolitik schont die natürlichen Ressourcen und sichert die Zukunft unserer Kinder.“

Bürgermeister Herr Thomas Probst

Daten & Fakten

Burkhardtsdorf im eea

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Der eea stellt eine optimale Ergänzung zum Projekt "Burkhardtsdorf 2050" dar.

Auf Grund steigender Energiekosten und der Klimaveränderung hat sich die Gemeinde Burkhardtsdorf im Jahr 2005 entschlossen, das Projekt "Burkhardtsdorf 2050" zu starten. Dieses Projekt beinhaltet fünf Schwerpunkte:

  • Umweltschutz
  • Energieeffizienz
  • Hochwasserschutz
  • Bürgernähe
  • Bildung

Mit diesem Projekt nimmt die Gemeinde eine Vorreiterrolle im kommunalen Klimaschutz ein und wird damit ihren Energieverbrauch langfristig senken.

Für die Gemeinde wurde ein Energie- und Klimaschutzkonzept erstellt, welches die Grundlage für das Projekt "Burkhardtsdorf 2050" darstellt.

Seit dem Jahr 2005 konnte die Gemeinde ihren Energieverbrauch erheblich senken (Stand 01.01.2013):

  • Heizenergieverbrauch: 36,80 %
  • Elektroenergieverbrauch: 30,55 %
  • Wasserverbrauch: 40,07 %
  • 2006 Beschluss Energieprogramm im Gemeinderat
  • 2007 Erarbeitung und Beschluss eines kommunalen Energiekonzeptes
  • Seit 2008 Teilnahme am European Energy Award
  • 2008 Förderprogramm für junge Familien und energetisch effizienten Wohnungsbau
  • 2012 Zertifizierung mit dem eea
  • 2015 Re-Zertifizierung mit dem eea

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Audit 2012

Zittau

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Seit 2008 beschäftigt sich die Stadtverwaltung Zittau gemeinsam mit Beteiligten von der Hochschule Zittau/Görlitz, der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft, den Zittauer Stadtwerken und der Wohnbaugesellschaft mit der Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gebäude und Prozesse. Seit 2009 ist die Stadt Zittau Träger des European Energy Awards und unterwirft sich der regelmäßigen Re-Zertifizierung. So unterliegen unsere Baumaßnahmen nicht nur der ökonomischen sondern auch der ökologischen Abwägung. Im Idealfall sorgt eine Entscheidung zu Gunsten umweltfreundlicher und energieeffizienter Vorgehensweise für wirtschaftliche Vorteile. Genauso ist es wichtig auch in den bestehenden Strukturen weitere Energieeinsparpotenziale zu identifizieren und zu nutzen. Unsere Mitarbeiter/-innen und die Bürger/-innen der Stadt werden weiterhin über verschiedene Projekte für die Mitwirkung an unseren Zielen sensibilisiert. Deshalb bin ich dankbar dafür, dass wir mit unseren Partnern in einem gemeinsamen Team an diesen Zielen arbeiten. Unterstützt werden wir auf diesem Weg durch die Sächsische Energieagentur und arbeiten seit 2015 zudem im Netzwerk energieeffizienter Kommunen.

Oberbürgermeister Herr Thomas Zenker

Daten & Fakten

Zittau im eea

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Die Stadt Zittau hat sich beim Klimaschutz nachhaltige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Liegenschaften, die verstärkte Zusammenarbeit mit den ortsansäßigen Hochschul- und Bildungseinrichtungen sowie die Information und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.

Mit dem Einstieg in den eea sollte auf Verwaltungsebene und im Stadtrat eine Sensibilisierung für einen sparsamen Umgang mit Energie und für den Klimaschutz ausgelöst werden. Bedeutsam waren dabei die Sichtbarkeit des Themas „Energie- und Klimaschutz“ nach innen und außen.

Das Instrument des eea bringt Transparenz in alle energiepolitischen Aktivitäten und Prozesse der Verwaltung und zeigt dabei Stärken und bestehende Potenziale auf. Die im eea zur Verfügung gestellten Instrumente, Erfahrungsaustausche sowie Fachkompetenz von „außen“ bieten der Stadt Zittau wichtige Unterstützung. Die systematische Analyse im Rahmen der verschiedenen Bereiche ist dabei Grundlage für eine zukunftsorientierte Entwicklung.

Das kommunale Energiemanagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. 

Zittau ist reich an Ideen

Angewandter Klimaschutz, vorbildliches Energiesparen und eine stetige Steigerung der Energieeffizienz sind in Zittau gelebter Alltag

Die Stadt Zittau orientiert sich dabei an folgenden Grundsätzen:

Energiehaushalt 

Die Stadt Zittau ist um einen zukunftsfähigen Energiehaushalt bemüht.
Die Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept und die Bearbeitung des European Energy Award bilden eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Klimawandel

Die Stadt Zittau schützt Bevölkerung, Sachwerte und natürliche Lebensgrundlagen sowie Vielfalt durch Minimierung der absehbaren

Risiken des Klimawandels. Sie nutzt die Chancen, die sich aufgrund des Klimawandels ergeben und unterstützt die Anpassungsfähigkeit der Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.

Vorbild

In allen Entwicklungs- und Lebensbereichen der Stadt soll eine nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik zum Tragen kommen.

Die Stadtverwaltung übernimmt dabei eine beispielhafte Vorbildfunktion, um die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen anzuregen.

Kooperation

Zum Umsetzung der Energiewende wird die Kooperation mit der Hochschule Zittau / Görlitz und den Stadtwerken Zittau GmbH stetig ausgebaut

Bau- und Entwicklung

Der Rückbau, Sanierung sowie Neubau von Gebäuden findet unter  Nachhaltigkeits- und energetischen Aspekten statt und sichert so die Lebensqualität in der Stadt und für die Einwohnerinnen und Einwohner. Energieeffizienz, Klimaschutz, Regionalität und Nachhaltigkeit stellen zunehmend wichtige Entscheidungskriterien bei Investitionsvorhaben dar. Der innerstädtische Grünflächenanteil wird stetig gesteigert. 

  • 2015: Stadt Zittau beauftragt ein Energie- und Klimaschutzkonzept
  • 2015: Teilnahme am Energieeffizienznetzwerk der SAENA GmbH zur kontiniuierlichen Verbesserung der Energie- und Wasserverbräuche in den kommunalen Liegenschaften
  • 2015/16: Kooperation mit der Hochschule Zittau / Görlitz bei der Organisation und Durchführung der jährlichen Gesundheits- und Umwelttage sowie des Tages der Umwelt
  • 2015: Erstellung einer Dienstanweisung Energie für die Verwaltung
  • 2015: Optimierung der Feuerwehrgebäudestruktur: Zusammenlegung von wenig genutzen Gebäuden sowie der Bau eines Niedrigenergiegebäudes als Gerätehaus
  • 2016: Neubesetzung der Personalstelle der Energiemanagerin für die Stadt Zittau
  • 2016: Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Beschlussfassung und schrittweise Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzepts
  • Etablierung eines kommunalen Energiemanagementsystems
  • Errichtung einer Biogasanlage. Verbrennung des Biogases in neuem BHKW der Stadtwerke/ENSO. Nutzung der Abwärme durch Einspeisung in das Fernwärmenetz der Stadtwerke.
  • Errichtung von Fahrradabstellräumen in städtischen Gebäuden
  • Jährliche Belehrung der Verwaltungsmitarbeiter in Energie- und Umweltthemen
  • Verstärkte Sensibilisierung von Schulen und gezielte Übergabe von Informationen über Umwelt- und Energieprojekte

Aktuell

    Externes Re-Audit 2020
    Externes Re-Audit 2016
    Externes Re-Autid 2012
    Externes Audit 2009

Markranstädt

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Wir wissen, dass wir im Bereich Energie und Klimaschutz schon sehr gut sind, denn Energie und Klimaschutz sind zentrale Handlungsfelder des kommunalen Handelns in Markranstädt und in unserem Leitbild fest verankert. Wir wollten uns aber anhand eines belastbaren Kennzahlensystems glaubwürdig messen lassen und mit anderen Kommunen vergleichen."

Bürgermeisterin Frau Carina Radon

Daten & Fakten

Markranstädt im eea

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Die Stadt Markranstädt betreibt seit einigen Jahren einen aufwendigen Stadtmarketing-Prozess. Zur Bearbeitung verschiedenster relevanter Themen wurden dazu mehrere Arbeitsgemeinschaften (AG) gebildet. Eine davon ist die AG Energie. Aus der AG Energie heraus wurde die Idee „Energieautarke und CO2-neutrale Stadt Markranstädt“ entwickelt, die seit 2007 in einem Grundsatzbeschluss fixiert ist. Die Vision lautet: Energieinsel Markranstädt – lebenswerteste Stadt Sachsens. Markranstädt hat dazu ein Leitmotiv entworfen: Markranstädt – mit Energie in die Zukunft.

Meilenstein der Arbeit am „Stadtmarketing Markranstädt“ war eine öffentliche Präsentationsveranstaltung im September 2007, bei der sich die Bürgerschaft der Kommune, aber auch die Stadträte über den Stand der Entwicklung informieren konnten. Die Idee zur Teilnahme am European Energy Award® ist aus der Arbeit der AG Energie hervorgegangen.

Der Stadtrat der Stadt Markranstädt hat im Jahr 2007 den Grunsatzbeschluss zur 'Energieautarkie und CO2-neutralen Stadt Markranstädt' gefasst. Unter diesem Gesichtpunkt werden seitdem alle Maßnahmen der Stadtentwicklung betrachtet und nach Möglichkeit umgesetzt. Die Stadt Markranstädt hat sich das Ziel gesetzt, ausgehend vom Jahr 2010, Ihren CO2 Ausstoß um 25 Prozent bis zum Jahr 2025 zu reduzieren. Außerdem soll der Energieverbrauch im gleichen Zeitraum gleichfalls um 25 Prozent reduziert werden.

  • Seit mehreren Jahren Durchführung eines Stadtmarketingprozesses mit Bildung von Arbeitsgemeinschaften (u.a. die AG Energie)
  • Entwicklung der Idee Energieautarke und CO2-neutrale Stadt Markranstädt mit Fixierung in einem Grundsatzbeschluss seit 2007
  • Errichtung von zwei Kindertagesstätten und einer Grundschule Passiv- bzw. Niedrighausstandard
  • Planung eines Siedlungsgebietes im KfW-40-Standard
  • Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen
  • Erstellung einer Analyse zu Energieeinsparpotentialen, mit dem Ziel bis 2025 die Energieverbräuche und den CO2-Ausstoß um 25 % zu reduzieren
  • Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Erreichung der gesetzten Ziele
  • Computergestützte Erfassung und Auswertung der Verbräuche kommunaler Anlagen und Gebäude
  • Erstellung eines Gebäudesanierungskonzeptes
  • Kontinuierlicher Ausbaus des Anteils erneuerbarer Ressourcen zur Deckung des kommunalen Wärmebedarfs unter Einbeziehung von Umweltwärme, Solarthermie, Nahversorgungsnetzen und Biomasse
  • Sukzessive Umsetzung des Modernisierungskonzeptes der Straßenbeleuchtung Verknüpfung des Einsatzes von Dienstfahrrädern, dem ÖPNV und dem Car-Sharing-System (City Mobil)
  • Einrichtung von attraktiven Angeboten des ÖPNV (z.B. Anrufsammeltaxi, Nachtbus etc.)
  • Berücksichtigung von Energie- und Klimaaspekten beim Einkauf von Bauleistungen
  • Entwicklung eines Corporate Design mit dem Schwerpunkt Umwelt und Energie
  • Durchführung von Sprit-Spar-Trainings für Verwaltungsmitarbeiter
  • Seit 2008: Teilnahme am European Energy Award (eea)
  • 2010: Zertifizierung mit dem eea
  • 2014: Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Erarbeitung einer Dienstanweisung zur Umsetzung des Stadtratbeschlusses Energieautarke Stadt Markranstädt
  • Weiterentwicklung des Stadtratbeschlusses nach Vorlage des Klimaschutzkonzeptes
  • Energieberatungen im Bauverfahren
  • Erstellung einer Analyse zum Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung
  • Kontinuierliche Modernisierung der Straßenbeleuchtungssysteme unter energetischen Gesichtspunkten
  • Erstellung einer Potentialanalyse zum Lastmanagement
  • Vereinbarungen einzelner Maßnahmen (Lieferverträge, Kooperationen) mit Energieversorgern
  • Fortführung des Einsatzes von Einnahmen aus Konzessionen und Dividenden für Vorhaben zur Steigerung der effizienten Energienutzung in kommunalen sozialen Einrichtungen
  • Berücksichtigung von Effizienz- und CO2-Ausstoßkriterien bei der Anschaffung von Dienstfahrzeugen
  • Erstellung von Radwegekarten für Markranstädt und Ortsteile
  • Durchführung von Veranstaltungen zur Mobiliät
  • Aufstellung eines Weiterbildungskonzeptes
  • Durchführung von regelmäßigen Schulungen
  • Erarbeitung einer Vergabe- und Einkaufsrichtlinie für die Bereiche Beschaffung Bau (Hoch- und Tief) sowie Beschaffung Büro und konsequente Umsetzung
  • Erstellung eines Fragebogens zur Ermittlung von Daten hinsichtlich Energie, Haustechnik, private Wohnhäuser, Bewertung kommunaler Aktivitäten etc.) mit anschließender Verteilung über das Amtsblatt und anschließender Auswertung
  • Sammlung von Auskünften über offiziell gelistete ortsansässige Energieberater sowie deren Angebotsspektrum
  • Prüfung der Förderung von privaten Maßnahmen

Aktuell

Bad Waldsee

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Bad Waldsee im eea

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Aktuell

    Bad Waldsee_Spinne_2018
    Bad Waldsee_Spinne_2014

Singen

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„Ich freue mich über die in den letzten Jahren erreichten Erfolge für unsere Stadt. Die Arbeit mit dem energiepolitischen Arbeitsprogramm des eea hat sich sehr positiv auf unsere Klimaschutzarbeit ausgewirkt.“

Oberbürgermeister Bernd Häusler

Daten & Fakten

Singen im eea

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Gewährleistung einer systematischen und zielgerichteten Klimaschutzarbeit auf allen Ebenen kommunalen Handelns.

- Fortschritte beim Radverkehr

- Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED

- 100 Ökostrom

- klimafreundliches Wohnen im Baugebiet „Bühl – Wohnen mit der Sonne“

- mehrere Kampagnen haben die breite Öffentlichkeit und einzelne Zielgruppen erreicht


- Verkehrsübergreifendes Gesamtkonzept

- Integriertes Quartierskonzept

- Ausbau kommunales Energiemanagement

- Energetischer Sanierungsplan

- Photovoltaikzubau auf Dächern

- Ausbau Elektromobilität

- Umsetzen Radverkehrskonzept

- Fahrradgarage am Bahnhof

- Klimaschutzmanager

- Kooperation mit der Wirtschaft

- Leuchtturmprojekte

- Kampagne klimafreundlicher Konsum

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Audit 2014

Schloss Holte-Stukenbrock

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"Kommunale Entscheidungen werden in Schloss Holte-Stukenbrock vor dem Hintergrund getroffen, mit den natürlichen Ressourcen schonend und nachhaltig umzugehen.“

Bürgermeister Herr Erichlandwehr

Daten & Fakten

Schloss Holte-Stukenbrock im eea

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Die Energiepolitik ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Stadt.

Die Stadt setzt auf eine nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik. Dabei verfolgt sie das Ziel den Energieverbrauch und Klimabelastungen zu reduzieren.

  • Ein neues integriertes Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept sowie ein Vertiefungsbericht Mobilität und Verkehr bilden die Grundlage für die zukünftige Verkehrsplanung. Besonderer Schwerpunkt wird in der Stärkung des ÖPNV und der Förderung von Fuß- und Radwegen gesetzt. Ein Antrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Mobilität“ für den Fuß- und Radverkehr wurde gestellt.
  • Diverse Potentialanalysen für das Stadtgebiet dienen als Grundlage der weiteren Energieplanung. Die Windpotentialanalyse, das Solarkataster und Prüfung von Nahwärmekonzepten seien hier erwähnt.
  • Durch die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen einer energetischen Feinanalyse kommt die Stadt der Zielsetzung „Realisierung einer energieautarken Kläranlage“ Schritt für Schritt näher.
  • Seit 2010 bietet die Stadt für ihre Bürger/Innen eine Energieberatung im Rathaus an. Zusätzlich finden jährliche Aktionen/Vorträge/Kampagnen, wie Thermografie Aktion, Haus zu Haus-Beratung, Klimaschutzpreis etc., statt.
  • seit 01.04.2015 unterstützt ein Klimamanager/in die Stadt in Ihren energiepolitischen Aktivitäten für 2 Jahre

  • Prüfung einer NRW-Klimaschutzsiedlung im Rahmen des Neubaugebiets "Kindergarten"
  • Projekt "energetische Quartierssanierung" im Areal "Schule/Rathaus/Bäder"
  • Nahwärmenetz-Bestandsimmobilien-Konzept
  • Mobilität im ländlichen Raum als Projekt in verschiedenen Ortsteilen
  • verpflichtende Schulungen für Hausmeister
  • Förderkulisse ausbauen

Aktuell

    Schloß Holte-Stukenbrock_Spinne_2018
    Schloß Holte-Stukenbrock_Spinne_2014

Greven

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"Die Stadt Greven möchte zum Gelingen der Energiewende beitragen und auch weiterhin ihre Potenziale für mehr Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien nutzen. Sie möchte damit Vorbild für ihre Bürger und Unternehmen sein und die mit dem eea begonnene Klimaschutzarbeit verstetigen."

Bürgermeister Herr Peter Vennemeyer

Daten & Fakten

Greven im eea

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Der eea-Prozess ist ein ausgezeichnetes Instrument für die kommunale Klimaschutzarbeit.

Im eea-Prozess werden die individuellen Potenziale einer Kommune erkannt und geeignete und realisierbare Maßnahmen entwickelt. Die kommunale Energiearbeit wird als Kooperationsprojekt verschiedener Akteure kontinuierlich verbessert. Das dem Prozess immanente Controlling, dass sowohl Fortschritte als auch Schwächen und Chancen aufzeigt, ist nicht nur für die Akteure selber, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit von großem Nutzen.

Die Stadt Greven hat ihre Klimaschutzarbeit durch den eea-Prozess in qualitativer und quantitativer Hinsicht deutlich verbessert. Die Kommunikation innerhalb der Verwaltung und mit den Stadtwerken und den Technischen Betrieben Greven wurde in Folge des eea-Prozesses u.a. dank der Bildung des Eergieteams kontinuierlich verbessert. Auch das als eea-Maßnahme initiierte Integrierte Klimaschutzkonzept für Greven und die Einrichtung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement hat den Klimaschutz in Greven als Teil der kommunalen Arbeit etabliert. 

Das Klimaschutzleitbild der Stadt Greven ist im „Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Greven“ formuliert. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzkonzept sowie dessen Umsetzung wurden am 15. Dezember 2010 vom Rat der Stadt Greven beschlossen.

Klimaschutzziel Greven: 20 % CO2-Reduzierung bis 2030

Das Klimaschutzziel basiert auf vier Säulen, die als Leitziele formuliert sind:

  1. Ausbau regenerativer Energien zur Strom- und Wärmeversorgung
  2. Einsatz von Energieeffizienztechnologien in Wirtschaft und privaten Haushalten
  3. Greven eine „Fahrradfreundliche Stadt“
  4. Intensivierung Öffentlichkeitsarbeit und Energieberatung
  • Dachkataster städtische Gebäude mit anschließender Installation von PV-Anlagen 2010
  • Umstellung auf Ökostrom für alle kommunalen Gebäude und Anlagen 2010
  • Integriertes Klimaschutzkonzept Greven 2010
  • Einrichtung einer Personalstelle für das Klimamanagement in Greven 2011
  • Klimaschutzteilkonzept für alle kommunalen Gebäude 2012 und energetische Sanierung
  • Nahwärmeversorgung aus Biogas-BHKW für Freibad und Marienschulzentrum 2012
  • Realisierung von zwei Klimaschutzsiedlungen (100 Klimaschutzsiedlungen in NRW) 2012 bis 2014
  • Errichtung einer Kita in der Klimaschutzsiedlung Wöste 2012
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED 2009 bis 2015

  • Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes mit integriertem sachlichen Teilplan zur Mobilität
  • Wärmekataster Greven
  • Erarbeitung eines Konzeptes zur Quartierssanierung
  • Aufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplans für die Windenergie
  • Dachsanierung kommunaler Gebäude mit anschließender Prüfung der Eignung für PV
  • Energetische Sanierung Rathaus
  • Machbarkeitsstudie und Konzept „Kläranlage Greven – energieautark“
  • Erarbeitung eines sachlichen Teilplans zur Mobilität
  • Bewerbung bei der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Stadt AGFS
  • Einrichtung einer Klimaschutzkarte mit umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen im Geonetz Greven

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Gold Audit 2013
    Externes Audit 2010

Warendorf

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Daten & Fakten

Warendorf im eea

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Essen

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Essen im eea

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Ennepetal

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„Die Stadt Ennepetal hat erkannt, dass sie umfassend im Klimaschutz aktiv sein muss, um ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht zu werden. Der besondere Gewinn des EEA-Verfahrens liegt in der Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen städtischen Einrichtungen und Organisationseinheiten. Die Klimaschutzaktivitäten wurden intensiviert und auf das Stadtgebiet ausgeweitet. Dennoch stehen wir weiterhin vor großen Herausforderungen.“

Bürgermeisterin Frau Imke Heymann

Daten & Fakten

Ennepetal im eea

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Es handelt sich um einen strukturierten nachhaltigen Prozess zur Verbesserung der Klimaschutzaktivitäten in der Stadt, der alle Bereiche inklusive Klimawandel berücksichtigt. Ferner werden kontinuierlich die Ziele geschärft, weiterentwickelt und durch eine CO2-Bilanz begleitet.

Die örtlichen CO2-Immissionen werden bis 2026 um 15 % gegenüber 2014 gesenkt, bis 2040 um 30%.

- Klimaschutzteilkonzept für städtische Liegenschaften

 - separate Haushaltsstelle für energetische Sanierungen

- Für das Baugebiet "Bauen mit der Sonne" wurde in den Jahren 2009-2011 ein für Bauherren interessantes Förderprogramm für den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizientes Bauen aufgestellt.


·        Für alle Gebäude bezieht die Stadt seit dem 1.1.2013 vom Energieversorger Ökostrom incl. Straßenbeleuchtung.

·        Fünf E-Fahrzeuge mit entsprechenden Ladestationen stehen den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Stadtbetriebe zur Verfügung.

·        In der Hauptschule Friedenshöhe erfolgte die Sanierung der Innenbeleuchtung. Es wurden 76 Leuchten gegen LED’s ausgetauscht. Die jährliche Stromeinsparung beträgt 7.073 kWh/a. Die CO2-Einsparung über die gesamte Lebensdauer entspricht 83 Tonnen.

·        Das örtliche Energieversorgungsunternehmen AVU bietet Energieberatungen und Serviceleistungen an und stellt ein Solarpotenzialkataster zur Verfügung, das von der städtischen Homepage aufgerufen werden kann.

·        2015 wurde seitens der Stadt ein Klimawandelfolgenkonzept erarbeitet. Hierin wurden die Verletzlichkeiten, die sich auf Grund des Klimawandels in Ennepetal voraussichtlich verschärfen werden, untersucht und geeignete Vorsorgemaßnahmen ermittelt.

·        Seit 2013 wird ein Projekt zum Energie- und Wassersparen erfolgreich im Rathaus durchgeführt.

Das Radwegenetz wurde ausgeweitet und der Lückenschluss zur Nachbarstadt Hagen hergestellt

·        Die Einrichtung eines stadteigenen Energiemanagements wird kontinuierlich verbessert. Im Jahr 2015 wurde ein Energiebericht im Umwelt- und im Betriebsausschuss vorgestellt.

·        Im Rahmen der Straßenbeleuchtung werden kontinuierlich Leuchten modernisiert, sodass im Vergleich zu den durchschnittlichen Energieverbräuchen der Jahre 1991 - 2000 (10 Jahre) der Energieverbrauch (trotz Erweiterung der Straßenbeleuchtung um ca. 200 Leuchten) im Jahre 2014 um 31,5 % geringer war.

·        2016 wurde ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet.

 

- Erarbeitung eines Klimaschutzteilkonzeptes Mobilität-

- Fortsetzung der Sanierung städtischer Liegenschaften-

- Maßnahmen zum Hochwasserschutz-

- Fahrradabstellanlage am Bahnhof Ennepetal

- Förderung des Radverkehrs

- Ausweitung des Klimaschutzmanagements-

- Ausweitung einer unabhängigen Energieberatung, verstärkte Kooperation mit der Verbraucherzentrale,

- Kooperation mit NGOs-

Aktuell

    Externes Re-Audit 2019
    Externes Re-Audit 2015
    Externes Audit 2012

Witten

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Witten im eea

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Oberteuringen

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Oberteuringen im eea

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Kiel

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Kiel bekennt sich schon lange zu einer klimaschonenden Verwaltungsführung. Der Einstieg in das europäische Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementsystem war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutzstadt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Landeshauptstadt Kiel mit dem eea-Verfahren ihre kommunale Energiepolitik noch weiter verbessert, indem sie ihre Energieeffizienz steigert und den Einsatz regenerativer Energien weiter fördern wird.

Bürgermeister Peter Todeskino

Daten & Fakten

Kiel im eea

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Durch die Einführung eines systematischen Umweltcontrollings soll die Einhaltung bzw. Umsetzung von Leitlinien und Standards überprüft und Einsparpotenziale identifiziert werden.

Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel hat im Mai 2008 das Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept beschlossen:

Klimaschutz ist damit ständiger Handlungsauftrag der Verwaltung.

Ziel der Landeshauptstadt Kiel ist die sichere, gesamtwirtschaftlich kostengünstige risikoarme und ökologisch verträgliche Versorgung der Einwohner der Stadt mit Strom, Gas, Fern- und Nahwärme. Dabei kommt dem Schutz der Umwelt durch Energieeinsparung und damit Schonung der Rohstoffe, der Förderung erneuerbarer Energien, der effizienten Energienutzung und damit dem Schutz des Klimas besondere Bedeutung zu.

  • 1994: Bekenntnis zu den vereinbarten Vorgaben der UNCED-Konferenz von Rio
  • 1995: Beschluss der Ratsversammlung mit der Zielsetzung Klimaschutzstadt Kiel
  • 1995: Gründung des Kieler Klimaschutzfonds
  • 1996: Einrichtung einer Energieleitstelle und Durchführung des Modellprojekts
  • Fifty-Fifty an Kieler Schulen
  • 2001: Handlungskatalog mit Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen
  • 2004: Beitritt zum Klimabündnis
  • 2005: Beitritt zu SolarLokal
  • 2005: Beschluss des Projekts Klimaschutzstadt Kiel 2010
  • 2006: Beschluss zur Durchführung einer Innovativen Bauausstellung (InBA) in 2008
  • 2008: Beschluss des Kieler Energie- und Klimaschutzkonzepts (KEKK)
  • 2008: Durchführung der Innovativen Bauausstellung (InBA)
  • 2008: Erarbeitung eines Konzepts Klimaverträgliche Energieversorgung und Ablehnung eines neuen Kohlekraftwerks
  • Seit 2009 :Teilnahme am European Energy Award®
  • 2010: Zertifizierung mit dem eea
  • 2011: Beschluss des Klimaverträglichen Energieerzeugungs- und Versorgungskonzeptes für Kiel (EVKK)

  • Kontinuierliche Umsetzung des Kieler Energie- und Klimaschutzkonzeptes
  • Erstellung einer CO2-Bilanz für den Verkehrsbereich
  • Erstellung einer Potenzialstudie (als Fortschreibung) zur zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung
  • Verbindliche Einführung der InBA-Standards für städtische Planungs-, Bau- und Sanierungsaktivitäten
  • Festsetzung der InBA-Standards in privatrechtlichen Verträgen
  • Erstellung von Regelungen und Richtlinien für die Abwicklung einer Baukontrolle unter energetischen Gesichtspunkten
  • Aufstellung eines Klimalotsen zur aktiven Beratung
  • Jährliche Erstellung und Vorstellung des Energieberichts (Für Politik, Verwaltung und interessierte Öffentlichkeit)
  • Fortschreibung der Energiespiegel mit dem Ziel der Ausweitung des Energieberichts auf alle rund 150 energierelevanten Gebäude
  • Berechnung von Energieeinsparungen bei Sanierungsmaßnahmen sowie Prüfung zum Einsatz regenerativer Energieträger
  • Hausmeisterschulungen werden intensiviert und regelmäßige Weiterbildungen angeboten
  • Umbau der Sporthallen in Mettenhof und an der Ricarda Huch-Schule in Passivhausstandard
  • Heizwärme in zwei Schulen wird künftig durch Fernwärme anstelle von Gas gedeckt
  • Mehrere kommunale Objekte nutzen anstelle von Gas Holzpellets zur Wärmeerzeugung
  • Nutzung von KWK-Anlagen sowie Klein-BHKW in Schulen
  • Erfassung und Kennwertbildung städtischer Gebäude zu Strom- Wärme- und Wasserverbräuchen
  • Jährliche Kennwertbildung und Ausreißeranalyse für die rund 150 energierelevanten Gebäude
  • Basierend auf der Ausreißeranalyse wird ein Maßnahmenplan zur Reduzierung der Energie- und Wasserverbräuche erarbeitet
  • Kontinuierliche Durchführung von Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung
  • Modernisierung des Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) zur Fortführung bis 2020
  • Prüfung der Wärmeeinspeisung aus Biomasse KWK-Anlagen in das Fernwärmenetz
  • Kontinuierliche Errichtung von Biomasseheizungen bei kleineren städtischen Objekten
  • Künftig soll eine Anschlussleistung von rund 20 MWel durch dezentrale KWK-Anlagen auf Gasbasis bereitgestellt werden
  • Ausweisung typischer Verbrauchskennwerten für Strom, Gas und Wasser auf Verbrauchsabrechnungen
  • Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage zur Reduzierung der Energieverbräuche
  • Durchführung einer Onlinebefragung zur Ermittlung der Fuhrparkauslastung
  • KVG prüfen den Einsatz von technischen Komponenten zur Treibstoffreduzierung, z.B. durch verbesserte Motoren
  • Aktionen im Bereich des städtischen Fuhrparks (Schulungen zum energiesparenden Fahren, weitere Beschaffung von energieeffizienten Fahrzeugen, Ausweitung des Carsharings)
  • Errichtung weiterer Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet
  • Etablierung der Dachmarke Kieler Wege als Teil der Marketingstrategie
  • Durchführung des Projekts Umsteiger mit einem Mobilitätslotsen
  • Intensivierung von Mobilitätsaktionen (Aktionstage und Promotionsaktionen zur Förderung umweltfreundlichen Verkehrs)
  • Einführung einer StadtRegionalBahn
  • Temporäre personelle Verstärkung des Energiemanagements in der Immobilienwirtschaft
  • Durchführung eines Beratugsprojekts zur umweltfreundlichen Beschaffung
  • Verwaltungsinterne Optimierung der Kommunikation u.a. zwischen energierelevanten Beteiligten
  • Regelmäßige Berichterstattung über Fortschritte des Energie- und Klimaschutzkonzeptes und in Form eines Energieberichts
  • Laufende Projektarbeit zur Sensibilisierung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Energieeffizienz
  • Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für die StadtRegionalBahn
  • Jährliches Fachforum zur Modernisierungskampagne Gründerzeitlicher Wohnungsbau
  • Jährliche Durchführung der Messe Klima und Leben
  • Intensivierung des Standortmarketings mit den Themen Energie und Klimaschutz
  • Erstellung eines Marketingplans zur Etablierung der Dachmarke „Kieler Wege“
  • Fortlaufende Arbeitskreistreffen zu Energieeffizienz in Unternehmen
  • Unterstützung und Inbetriebnahme von weiteren Bürgersolarstromanlagen

Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Gold-Audit 2014
    Externes Audit 2010

Bad Düben

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


„In unserer Stadt zahlt sich ehrenamtliches und privates Engagement im Ökobeirat wirklich in barer Münze aus. Nicht nur, dass sich die kreativen ökologischen Umsetzungsideen in unseren Bauprojekten widerspiegeln und wir dadurch wesentlich wirtschaftlicher und ökologischer unsere Gebäude bewirtschaften können. Nein, die Stadt, das Denken und das Mitmachen der Bürger auch im privaten Bereich wird allmählich zu einer Grundhaltung und zu einem wirklich ökologischen Bewusstsein. Viel wurde erreicht, aber es geht noch besser, daher sind wir auf dem Weg zum 4. eea.“

Bürgermeisterin Frau Astrid Münster

Daten & Fakten

Bad Düben im eea

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Die Teilnahme am eea stellt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz der Kommune dar. Auf Basis der vereinbarten Steigerungen der Energieeffizienz kann die Kommune Kosten für Energieposten im Haushalt einsparen. Mit dem eea besitzt die Kommune ein starkes, vermarktungswirksames Alleinstellungsmerkmal im regionalen Wettbewerb, welches das Leitbildziel unterstützt, sich als ökologischer Kurstandort zu positionieren.

Die Gemeinde Bad Düben besitzt die Tradition einer zukunftsorientierten Umweltpolitik. Bereits im Jahr 2001 beschloss der Stadtrat die Erarbeitung einer 'Ökologischen Lokalen Agenda 21' und bildete zur Umsetzung des Beschlusses eine Arbeitsgruppe. Im Anschluss an diesen ersten Schritt entschied sich der Stadtrat, eine kommunale Energie- und Klimaschutzkonzeption erarbeiten zu lassen, die im Jahre 2003 an die Stadt Bad Düben übergeben wurde.
Hauptanliegen der Energie- und Klimaschutzkonzeption ist es, eine komplexe Energie- und Umweltpolitik zu gestalten und damit unter anderem die lokalen CO2-Emissionen der Stadt Bad Düben gegenüber der Ist-Situation bis 2007 um 10 Prozent und bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Die genannten Reduktionen sollen auf der Grundlage einer umfassenden Analyse, mit terminlich fixierten Aufgaben und Zielstellungen, erfolgen.
Im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes 2020 wurde die Zielstellung "Ökologische Kurstadt" formuliert.

  • 2001 Beschluss zur Erarbeitung einer ökologischen lokalen Agenda
  • 2003 detailliertes Klimaschutzkonzept mit dem Ziel einer CO2-Reduzierung um 10 Prozent bis 2007 und um 25 Prozent bis 2020
  • Seit 2003 Teilnahme am European Energy Award
  • 2004 Zertifizierung mit dem eea
  • 2008 Beschluss zur Bildung eines "Ökologischen Beirates" zur Beratung der Stadtverwaltung und des Stadtrates der Stadt Bad Düben
  • 2009 Re-Zertifizierung mit dem eea
  • Seit 2011 Durchführung des kommunalen Energiemanagements für eigene kommunale Gebäude (Großverbraucher)
  • 2013 im Rahmen der Umstrukturierung erfolgte der Aufbau einer Stelle Gebäudemanagement
  • 2013 Re-Zertifizierung mit dem eea
  • 2017 Re-Zertifizierung mit dem eea

  • Bauberatung durch das Energiemanagement, Öko-Beirat und Bauamt
  • Grundsätzliche Berücksichtigung von energetischen Vorgaben bei der Aufstellung von Bebauungsplänen
  • Erstellung einer Potenzialanalyse im Rahmen der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes
  • Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes hinsichtlich des Pretzscher Protokolls
  • Fortschreibung der Energie- und Klimaschutzkonzeption
  • Bei weiteren Grundstücksverkäufen soll geprüft werden, ob der Verkauf unter Einhaltung ökologischen Bedingungen erfolgen kann
  • Die Erreichung der Zielstellung der Energie- und Klimaschutzkonzeption für 2007 soll im Jahr 2010 geprüft werden
  • Im Rahmen des Energiemanagements sollen künftig auch die verbrauchsrelevanten Objekte Landschaftsmuseum und Heide-Grundschule kontrolliert werden
  • Im Rahmen des Konjunkturprogrammes werden die Kita's 'Spatzenhaus' und 'St. Nikolai' energetisch bis 2010 saniert. Für die Turnhalle Durchwehnaer Straße muss in Verbindung mit dem Nutzungskonzept auch ein Sanierungskonzept erarbeitet werden
  • Überprüfung der Möglichkeiten für geeignete PV-Standorte auf kommunalen Dächern
  • Ermittlung der Anzahl von Haushalten, die Regenwasser sammeln
  • Für den Betrieb des künftigen Naturparkhauses soll Ökostrom eingekauft werden
  • Prüfung Abwärmenutzung des Abwassers der Kläranlage für Betriebsgebäude
  • Das künftige Naturparkhaus wird über ein Mini-BHKW auf Erdgasbasis mit Wärme versorgt
  • Neuausschreibung Konzessionsvertrag Gas
  • Das vorhandene Nahwärmenetz wird zum 01.01.2010 verkauft. Der künftige Eigentümer und Betreiber verpflichtet sich gemäß Kaufvertrag zur Wärmeerzeugung anteilig Biomasse (Holzpellets) einzusetzen.
  • Mögliche Standorte für die Nutzung von Solarthermie werden überprüft.
  • Anschaffung eines neuen Dienstfahrrades
  • Für die Bürgermeisterin soll im Jahr 2010 ein Dienstwagen mit Autogas angeschafft werden
  • Bei Straßenausbau, auch bei Bundesstraßen, soll ein begleitender Radweg angelegt werden
  • Der Ausbau des 'Torgischen Weges' als Radwegverbindung zwischen Mulde und Elbe soll im Jahr 2010 erfolgen
  • Beschaffung eines autogasbetriebenen Autos für den Bauhof
  • Erweiterung der Zielvereinbarungen hinsichtlich energierelevanter Maßnahmen. Mitarbeitermotivation zur Einbringung von Vorschlägen zur Energieeinsparung
  • Entwicklung eines Leitfadens von Beschaffungsrichtlinien
  • Kennzeichnung verschiedener Energieinformationspunkte (z.B. 'grüne Hausnummer', Infotafeln), beginnend mit dem Naturparkhaus
  • Aktuelle Informationen auf der WebSite und im Amtsblatt der Stadt
  • Tag der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, Ausrichtung durch den Städtebund Dübener Heide
  • Etablierung eines Energie-Stammtisches
  • Regelmäßige Ablesung und Auswertung des Verbrauchs (Strom, Wasser, Wärme) der Zähler durch Schülerarbeitsgemeinschaften
  • Durchführung eines Fifty-Fifty Projekts
  • Auswertung der 1. Fragebogenaktion und Durchführung einer 2. Fragebogenaktion (gebäudespezifische Abfrage der Verbräuche)
  • Umfassende Internetpräsentation des Stadtentwicklungskonzeptes und des Leitbildes 'Ökologische Kurstadt'
  • Durchführung der Gewerbemesse mit dem Teilbereich erneuerbare Energien im 2-Jahres Turnus

Aktuell

Weingarten (Württemberg)

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

Weingarten liegt im Herzen Oberschwabens, in Sichtweite der Alpen und des Bodensees. Klimatische Veränderungen zeigen auch in der Region ihre Auswirkungen, dem gilt es entgegenzusteuern.

Bürgermeister Alexander Geiger

Daten & Fakten

Weingarten (Württemberg) im eea

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Innerhalb der Stadt hat ein Bewusstseinswandel stattgefunden. Energie und Klimaschutz gewinnen immer mehr an Bedeutung. Der Schritt zur Teilnahme am eea war für den Gemeinderat damit konsequent.

Um die Lebensqualität in Oberschwaben zu bewahren und eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde zu gewährleisten, hat die Stadt Weingarten ein energetisches Leitbild erstellt, in dem die Prioritäten der kommunalen Energiepolitik benannt werden.

  • Gemeinsame Erklärung zum CO2-neutralen Schussental vom Gemeindeverband 
  • Mittleres  Schussental  (GMS)
  • integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept des GMS
  • Schaffung einer Stabstelle Klimaschutz

  • Bilanz, Indikationssystem – Energie- und CO2 - Bilanz auf allen Sektoren
  • Evaluation von Klimawandeleffekten:   
  1. Erstellung eines Grünraumkonzept
  2. Hochwasserschutz  - Umsetzung der Maßnahmen                   
  • Bestandsaufnahme, Analyse – Datenerfassung auf alle kommunalen  Liegenschaften erweitern
  • Öffentliche Beleuchtung – Austausch / Neuanschaffung nur mit LED-Technologie.
  • Verkauf von Strom aus erneuerbaren Quellen – die Stadt bezieht 100 % Ökostrom.
  • KWK und Abwärme aus Wärme und Stromproduktion – Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW)
  • Unterstützung bewusster Mobilität – Elektroladestadion für E-Bike, E-Roller
  • Radwegenetz, Beschilderung – Weiterführung des AK Radwegeplanung
  • Personalressourcen, Organisation – Aufbau Gebäudemanagement
  • Weiterbildung - Mitarbeiterschulung
  • Vorbildwirkung – Veröffentlichung von positiven Projekten/Aktionen über Presse, Internet und Amtsblatt.
  • Andere Kommunen und Regionen - Klimapartnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt Blumenau – Brasilien. Projekt initiiert von der Servicestelle, Kommunen in der einen Welt (SKEW).

Aktuell

    Externes Re-Audit 2021
    Externes Re-Audit 2016
    Externes Audit 2012

Ravensburg / LK

Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis


„Diese erneute Auszeichnung in Gold zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert der Klimaschutz im Landkreis Ravensburg hat“

Landrat Harald Sievers

Daten & Fakten

Ravensburg / LK im eea

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Die Teilnahme am European Energy Award hilft dabei, die bisherigen Aktivitäten im Bereich Energie- und Klimaschutz zu bewerten und Verbesserungspotenziale aufzudecken. Zusätzlich will der Landkreis Vorbild und Ansporn für andere Kommunen sein und hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil an teilnehmenden und zertifizierten eea-Kommunen im Landkreis weiter zu erhöhen: bereits 22 von den insgesamt 39 Städten und Gemeinden nehmen am European Energy Award teil.

Der Landkreis Ravensburg hat sich bis zum Jahr 2022 folgende Ziele gesetzt:

  • 47% Anteil regenerative Stromerzeugung
  • 20% Anteil regenerativer Wärmeerzeugung
  • 44% CO2 -Reduzierung (Basisjahr 1990)

      Seit Anfang der 90er Jahre existiert eine externe Energieberatung

      - 2000: Validierung Projekt „Öko-Audit (EMAS)“ an Verwaltungsstandorten und Schulen

      - 1999: Gründung der unabhängigen Energieagentur Ravensburg als Hauptgesellschafter

      - 1999: Wärmecontracting für die Belieferung der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch durch Holzhackschnitzelanlage, welche auch die Schulgebäude der Stadt Leutkirch sowie Privatgebäude versorgt.

      - 2002: Einrichtung eines internen technischen Energiemanagements

      - 2003: Re-Validierung Projekt „Öko-Audit (EMAS)“

      - 2008: Potenzialstudie zu Erneuerbaren Energien im Landkreis Ravensburg

      - 2008: Teilnahme European Energy Award als einer der ersten Landkreise Deutschlands

      - 2009: Neue Energiezentrale im Krankenhaus Wangen: Bereitstellung der Wärme durch eine Holzhackschnitzelanlage.

      - 2010: Zertifizierung European Energy Award Silber

      - 2011: Nahwärmeanbindung der Außenstelle Wangen und der kaufmännischen Schule Wangen an eine zentrale Holzhackschnitzelanlage, die auch Gebäude des Landes Baden-Württembergs und der Stadt Wangen versorgt.

      - 2012: Zertifizierung European Energy Award Gold

      - 2015: Energie- und Klimaschutzkonzept Landkreis Ravensburg

      - 2015: Radwegenetzkonzeption Landkreis Ravensburg

      - 2016: Re-Zertifizierung European Energy Award Gold

      - 2016: Einstellung einer Klimaschutzmanagerin für den Landkreis


      Infrastrukturplan für Landkreis und Städte/Gemeinden: Ausbau Bioenergiedörfer, energieautarke Quartiere, Breitbandversorgung, sozialer Wohnungsbau

      - Quartierskonzeptentwicklung (Zusammenschluss mehrerer kreiseigener Gebäude) mit einem Energieerzeugungskonzept im Rahmen der beantragten EFRE-Förderung

      - Teilfortschreibung Nahverkehrsplan

      - Elektrifizierung Allgäubahn und Südbahn (Mitarbeit Interessenverband)

      - Einbeziehung energierelevanter Gesichtspunkte bei Planung/ Ausschreibungen für Gebäude durch die zentrale Vergabestelle

      - PV-Eigenstromerzeugung bei kommunalen Gebäuden und Eigenbetrieben

      - Fortschreibung des jährlichen kommunalen Energieberichts

      - Sanierungsplanung / -konzept

      - Stetige Erhöhung des Anteils an Ökostrom

      - Green IT / Serverraum mit Abwärmenutzung im Rahmen des Unterbringungskonzeptes


      - Energetische Nutzung von Abfällen (Einführung eines Sekundärressourcenmanagements, Nutzung von landwirtschaftlichen Reststoffen)

      - Unterstützung bewusster Mobilität in der Verwaltung

      - Das Radwegeprogramm sieht insg. den Bau von weiteren 30 km Radwegen entlang v. Kreisstraßen vor: pro Jahr durchschnittlich 3,4 km

      - Neuauflage Rad- und Wanderkarte und Ergänzung der bestehenden Grobausschilderung nach FGSV Standard

      - Verbesserung der Qualität des ÖPNV-Angebots

      - Ausbau E-Mobilität

      - Internes Audit soll als feste Einrichtung im AUT installiert werden (öffentl. Sitzung jeweils am Ende des Jahres)

      - Hausmeisterschulungen zum Thema Energie (Energieagentur)

      - Mitarbeiterschulung hinsichtlich energieeff. Verwaltung. Auslage von Informationsmaterial zum Thema Energieeffizienz in der Verwaltung

      - Biozertifizierte und regionale Produkte bei Verwaltung, Tagungen, Schulmensa, usw. als Empfehlung

      - Erstellung einer kreisweiten Kommunikationsstrategie bzw. Konzept für Landkreis und die Städte / Gemeinden und Ausbau der kreisweiten Öffentlichkeitsarbeit

      - Kooperation mit den Landkreisen Bodenseekreis und Sigmaringen (Region Bodensee-Oberschwaben)

      - Zusammenarbeit und Projektentwicklungen im Rahmen von Interreg- und Leaderprojekten (Energie- und Mobilitätsthemen / Bioenergiedörfer); OEW-Landkreise Kooperation; IBK-Low-Tech; Interreg-GreenSan.

      - Energieeffizienzprogramme mit Wirtschaft, Gewerbe, Industrie, Dienstleistung

      - Ausbildung der Azubis zu Junior-KlimaschutzmanagerInnen

      - Energieberatungsangebote

      Aktuell

        Externes Re-Gold Audit 2020
        Externes Re-Gold Audit 2016
        Externes Gold Audit 2012
        Externes Audit 2010

      Warendorf / LK

      Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis


      Energiekosten sparen und Klimaschutz sind für uns zwei Seiten einer Medaille. Alle Maßnahmen müssen deshalb die Voraussetzung erfüllen, dass sie nicht nur dem Klima helfen, sondern sich auch rechnen.

      Landrat Dr. Olaf Gericke

      Daten & Fakten

      Warendorf / LK im eea

      Kontakt


      Als einer der ersten deutschen Kreise haben wir uns entschlossen, 2008 am eea -Modellprojekt für Kreise teilzunehmen. Ausschlaggebend war für uns, dass wir Bewertungswerkzeuge erhalten, mit denen wir unsere eigenen Stärken und Schwächen ermitteln können. Gut ist es auch, dass wir durch die eea-Teilnahme Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Kreisen haben. So können wir sehen, wo wir stehen. Gleichzeitig ist der eea für uns eine wichtige Ideenschmiede und -börse sowie ein kontinuierlicher Anreiz, neue Projekte auf die Spur zu setzen.

      Eines der Ziele des Leitbildes vom Kreis Warendorf ist:

      Umweltfreundliches Handeln, weil es unsere Aufgabe ist, Natur und Landschaft aufgrund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlage in Verantwortung für die zukünftigen Generationen zu bewahren und zu pflegen. Wir wollen die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Nutzungsfähigkeit der Schutzgüter Boden und Wasser fördern. Wir wollen durch Klimaschutz für das Schutzgut Luft umweltschädliche Emissionen reduzieren, durch energiesparende Maßnahmen natürliche Ressourcen schonen und die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Außerdem wollen wir durch Netzwerkbildung und enge Kooperation mit den Kommunen im Kreis das Bewusstsein für den Klimaschutz und dessen Umsetzung auf eine breite Basis stellen.

      • Engagement, insbesondere im Energiebereich und im Energiemanagement seiner Gebäude
      • Seit geraumer Zeit werden Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in den Liegenschaften umgesetzt
      • Regelmäßige Erstellung und Veröffentlichung von Energieberichten
      • Umsetzung zahlreicher Aktivitäten seitens der Kommunalbetriebe gfw, AWG und RVM
      • Beispielhafte Umsetzung einer Energieberatung der gfw
      • Betrieb von Photovoltaikanlagen durch die AWG und den Kreis mit über 2.360 m2 Kollektorfläche
      • Vermietung von Dachflächen auf Kreisgebäuden für private PV-Anlagenbetreiber
      • Betrieb einer Biogasanlage im AWG-Kompostwerk (Stromproduktion ca. 15 Mio. kW/h/Jahr)
      • Seit 2009:Teilnahme am European Energy Award®
      • 2010: Zertifizierung mit dem eea

      • Erstellen einer CO2-Bilanz mit ECORegion im Rahmen eines Klimaschutzkonzepts gemeinsam mit den kreisangehörigen Gemeinden
      • Aufstellung einer Energieplanung gemeinsam mit den Kommunen, mit Aussagen zur Ausrichtung zukünftiger Versorgungs- und Netzstrukturen
      • Fortsetzung der landschaftsplanerischen Aktivitäten zum Schutz, der Pflege und Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt sowie ihrer Lebensräume
      • Pflanzmaßnahmen zur Produktion von Biomasse und CO2-Bindung
      • Optimierung der Streurouten
      • Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung des Verkehrsflusses und somit zu einer Reduzierung der Kraftstoffverbräuche
      • Baum- und Heckenpflanzungen an Kreisstraßen
      • Erfassung von Fahrradabstellanlagen mittels eines Katasters
      • Zur Optimierung der ÖPNV- und SPNV-Verknüpfungspunkte werden neue Fahrradabstellanlagen installiert
      • Sicherstellung der Mobilität der Bürger durch Ausbau und Optimierung ÖPNV-Netze und -Angebote, z.B. durch Erhöhung der Taktdichte
      • Förderung von Kombiangeboten wie Rad/Bus, Rad/Zug, Pkw/Bus, Pkw/Zug und Fahrgemeinschaften zur Vermeidung von unnötigem MIV
      • Einrichtung eines Pendlernetzes im Kreis Warendorf sowie Förderung von Fahrgemeinschaften durch interne und externe Pendlerbörsen mit dem Ziel einer optimierten Fahrzeugauslastung im MIV
      • Förderung eines sanften und ökologisch ausgerichteten Tourismus
      • Ausbau des Radwegenetzes in Kooperation mit Bürgervereinen
      • Im Internet bereitgestellte Informationen sollen zu allen umweltrelevanten Bereichen informieren (Ziele, Leitbilder, Ziele des ÖPNV, Energieverbräuche, Landschaftspläne, Aktivitäten des Kreises etc.)
      • Förderung lokaler Wirtschaftkreisläufe im Bereich der Nahrungsmittel (regionale Speisekarte)
      • Unterhaltung eines Bürgerportals zu regenerativen Energien/ Solarkataster mit dem Ziel ein umfassendes Informations- und Service-Angebot zum Thema zu bieten

      Aktuell

        Externes Re-Gold Audit 2020
        Externes Re-Gold Audit 2016
        Externes Gold Audit 2013
        Externes Audit 2010

      Rheinisch-Bergischer-Kreis / LK

      Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis

      "Der Klimaschutz ist eine Daueraufgabe, der wir uns widmen müssen und wollen. Diese Aufgabe verlangt es, dass wir Ideen entwickeln, um nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Umfeld zu hinterlassen."

      Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke

      Daten & Fakten

      Rheinisch-Bergischer-Kreis / LK im eea

      Kontakt


      Der Rheinisch-Bergische Kreis hat sich bereits im Jahr 2008 als einer von zwei Kreisen zur Teilnahme an dem Modellprojekt zur Ausweitung des European Energy Award© auf Landkreise entschieden.

      So ist erstmalig auf Basis einer systematischen Analyse der bisherigen Klimaschutzaktivitäten sowie des Energiemanagements der kreiseigenen Liegenschaften eine fach- und ämterübergreifende sowie prozessorientierte Energiearbeit in der Verwaltung eingeführt worden. Der laufende Austausch im Energieteam und die gemeinsame Fortschreibung sowie schrittweise Umsetzung des energiepolitischen Arbeitsprogramms ermöglichen ein regelmäßiges Controlling, das sowohl Erfolge als auch Handlungsbedarfe wiederspiegelt und auf erforderliche Anpassungen hinweist. So können mit Unterstützung eines externen Beraters Potenziale für nachhaltigen Klimaschutz identifiziert und effektive Projekte umgesetzt werden.

      Leitbild für Energie, Innovation und Klima (2003).

      Beschluss Integriertes Klimaschutzkonzept für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Juli 2014): Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 58 %.

      • Eröffnung des Bergischen Energiekompetenzzentrums - betreute Dauerausstellung für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energetische Gebäudesanierung („Haus der Zukunft“) (Sept. 2011)
      • Einführung des Solardachkatasters für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Jan. 2014)
      • Einstellung einer Klimaschutzmanagerin für den Rheinisch-Bergischen Kreis (Dez. 2015)

      • Beteiligung am Modellprojekt „Regionale Klimawandelanpassungsstrategie“
      • Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes in einem dialogorientierten Beteiligungsprozess
      • Projekt Kreishauserweiterungsbau mit „Energieversorgung von morgen“
      • energetische Sanierung des Bestandsgebäudes Kreishaus Heidkamp
      • Verstetigung „Holzcluster Bergisches Land“
      • Prüfung und Initiierung eines Projektes zur Nahwärmenutzung
      • Einführung E-Carsharing-Modell
      • Einführung innerbetriebliches Mobilitätsmanagement (mobil.profit)
      • Sensibilisierung der Verwaltungsmitarbeiter durch Energiespartipps / Kampagne
      • Kooperationen u.a. mit EffizienzAgentur.NRW und RBW: „Energieberatung Mittelstand“
      • Entwicklung eines Angebotes aus einer Hand zur energetischen Gebäudesanierung in Kooperation mit Handwerk, Haus und Grund, :bekz, regionalen Kreditinstituten

      Aktuell

        Externes Gold Audit 2019
        Externes Audit 2014

      Böblingen / LK

      Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis


      Daten & Fakten

      Böblingen / LK im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Heidenau

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      "Die Stadt Heidenau beschäftigt sich seit dem Jahr 2006 intensiv mit den Fragen zum effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2010 als Energiesparstadt im Rahmen des European Energy Awards erfolgte in den Jahren 2013 und 2019 ein jeweils erfolgreiches Re-Audit. Mit der Erstellung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Heidenau wird auch ein Qualitätsmangementsystem für den kommunalen Energiebereich aufgebaut, um in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess fortlaufend energieeffiziente Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Konzeptes ist der Ausbau und die Verdichtung der Fernwärmeversorgung in der Stadt insgesamt sowie die Verbesserung des Primärenergiefaktors der Erzeugung im Gebiet Heidenau-Süd."

      Bürgermeister Jürgen Opitz

      Daten & Fakten

      Heidenau im eea

      Kontakt


      Mit der Teilnahme am eea will die Stadt Heidenau die bereits erreichten Erfolge im Energiebereich systematisch erfassen und sichern sowie weitere Potentiale für Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung erschließen.

      Im Rahmen der Teilnahme an der Zertifizierung zum eea wird ein kommunales Energie- und Klimaschutzleitbild erstellt.

      • 2006 Erste Tagung der Arbeitsgruppe "Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes" für die Stadt Heidenau
      • 2007 Zweite Tagung der Arbeitsgruppe "Kommunales Energiekonzept" für die Stadt Heidenau
      • 2008 Der Stadtrat der Stadt Heidenau beschließt die Teilnahme am Programm zur Einführung des europäischen Zertifizierungs- und Qalitätsmanagementsystems European Energy Award (eea)
      • Seit 2009 Teilnahme am European Energy Award
      • 2010 Tag der Erneuerbaren Energien in Heidenau
      • 2010 Zertifizierung mit dem eea
      • 2013 Erstellung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Heidenau
      • 2013 Re-Zertifizierung mit dem eea

      • Erfassung der Gebäudesubstanz und Haustechnik der nicht selbst genutzten Gebäude
      • Ausbau der Fernwärmeversorgung, Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2019
        Externes Re-Audit 2013
        Externes Audit 2010

      Plauen

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Den eea betrachten wir als sehr wichtiges Instrument für eine effiziente kommunale Energiepolitik. So forciert die Stadt Plauen z. B. den Einsatz effizienter Technik im Bereich der Straßenbeleuchtung. Die Stadt Plauen als Teilnehmer am European Energy Award ® möchte mit dem Pilotprojekt Mitlaufendes Licht ein Zeichen für die Anwendung moderner und effizienter Technik im kommunalen Bereich setzen. Im Zuge der Sanierung des Dorfplatzes im Plauener Ortsteil Meßbach wurde für ca. 159.000 EUR, davon Fördermittel aus dem Programm Integrierte Ländliche Entwicklung in Höhe von 80.000 EUR, eine innovative Lösung für die Straßenbeleuchtung umgesetzt.

      Oberbürgermeister Herr Ralf Oberdorfer

      Daten & Fakten

      Plauen im eea

      Kontakt


      Leutkirch

      Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Leutkirch im eea

      Kontakt


      Aktuell

        Externes Gold-Audit 2018
        Externes Audit 2014

      Sendenhorst

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Sendenhorst im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Lippstadt

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Lippstadt im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Vogtlandkreis / LK

      zertifizierter Landkreis zertifizierter Landkreis


      „Unsere energetischen Aktivitäten sollen aufzeigen, dass sich auch im ländlichen Raum Elektromobilität erleben, ja buchstäblich erfahren lässt - von der Energieerzeugung über die Fahrzeugtechnik bis hin zur Umsetzung.“

      Landrat Herr Rolf Keil

      Daten & Fakten

      Vogtlandkreis / LK im eea

      Kontakt


      • Strukturierung des Energieverbrauchs
      • Methodische Vorgehensweise bei Energieeffizienz und Klimaschutz
      • Netzwerkarbeit und Erfahrungsaustausch mit anderen eea-Kommunen
      • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bis 2020 auf 24 Prozent
      • Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 Prozent (Basisjahr 1996)
      • Zusammenarbeit mit vogtländischen Städten und Gemeinden
      • Seit 2007 kontinuierliche Klimaschutzarbeit
      • 2009 Beschluss Kreistag zur Teilnahme am eea
      • Seit 2009 Teilnahme am European Energy Award
      • 2009 Bestellung eines Energiebeauftragten des Vogtlandkreises
      • 2009 Erstellung Konzept Biogasverbund Vogtland
      • 2011 Aufbau kommunales Energiemanagement
      • 2012 Fertigstellung Energiekonzept Vogtland
      • 2012 Zertifizierung mit dem eea
      • 2013 Diskussion und Maßnahmeplan Energiekonzept Vogtland
      • 2013 Pilotprojekt zur Nutzung von Elektrofahrzeugen im kommunalen Dienstbetrieb
      • 2014 Einführung Stromsparcheck
      • 2015 Weltgrößte Rallye der Elektrofahrzeuge mit Start Plauen
      • 2016 Re-Zertifizierung mit dem eea

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2020
        Externes Audit 2016

      Mengen

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Mengen im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Soest

      Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Soest im eea

      Kontakt


      Aktuell

        Externes Audit Gold 2019

      Buchenberg

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

      "Von Schwimmern und Nichtschwimmern! Nichtschwimmer gehen unter. Das gilt auch für alle, die davon ausgehen, dass alles so bleibt wie bisher. Buchenberg hat sich für das Schwimmen entschieden und macht beim Klimaschutz mit."

      Erster Bürgermeister Toni Barth

      Daten & Fakten

      Buchenberg im eea

      Kontakt


      Kontinuierliche Erarbeitung von Grundlagen als Ausgangsbasis zur Umsetzung von Energie- und Klimaschützenden Maßnahmen.

      Der Bau und Ausbau des Buchenberger Nahwärmenetzes (Biomasse), sowie eine kontinuierliche Reduzierung des Heizenergiebedarfs der Buchenberger Grund- und Mittelschule (Fenstertausch, Deckenisolierung, Fassadendämmung).


      • Erarbeitung eines kommunalen Energie- und Klimaschutzleitbildes
      • Mehrmalige Durchführung von Thermografieaufnahmen von Gebäudehüllen
      • Anbau eines Krippenraumes an bestehenden Kindergarten im Passivhausstandard
      • Einführung von Tempo-30-Zonen in Buchenberg
      • Erfassung des Potentials zum Aufbau von PV-Anlagen auf kommunalen Dachflächen
      • Reduzierung des Energieverbrauches in kommunalen Liegenschaften
      • Erweiterung des bestehenden qualifizierten Leitbildes mit quantifizierten Zielsetzungen
      • Verbindliche Festlegung, dass bei künftigen Baugebieten in der Planungsphase Verschattungsanalysen durchgeführt werden um dadurch eine solaroptimierte Bauweise zu ermöglichen
      • Installation von PV-Anlagen auf kommunalen Dachflächen (Eigenstromverbrauch)
      • Weiterführung des Kommunalen Energiemanagements
      • Umstellung der Wärmeversorgung im Landhaus „Sommerau“
      • Organisation von Aktionen im Rahmen des Marktfestes
      • Aufbau eine E-Bike-Verleihs für Gäste
      • Durchführung und Ausbau von Informationsveranstaltungen für Lehrer und Schüler in der örtlichen Grund- und Mittelschule
      • Durchführung des Wettbewerbes des „energieeffizientesten Haushalts“ in Buchenberg
      • Einführung „Fifty/Fitfy-Modell“ an der Grund- und Mittelschule Buchenberg

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2018
        Externes Audit 2014

      Wurzen

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      „Die Stadt Wurzen, als Teilnehmer am European Energy Award, wird auch weiterhin seiner Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Klimaschutzziele gerecht werden. Dabei ist eines der wichtigsten Ziele, Impulse hinsichtlich der Energieeffizienz und des Klimaschutzes für die Bürger und vor allem auch für die ortsansässige Wirtschaft zu geben. Durch die demografische Entwicklung bedingt, sind auch hier neue Wege zu beschreiten. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wird auch das Thema Energie neu in den Fokus gerückt, damit mit Blick auf die Erneuerbaren Energien die regionalen Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden."

      Oberbürgermeister Herr Jörg Röglin

      Daten & Fakten

      Wurzen im eea

      Kontakt


      Mit der Teilnahme am eea will die Stadt Wurzen die Möglichkeit nutzen, das Leitbild für den Wirtschaftsstandort Wurzen zu erstellen und weitere Impulse hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz zu geben. Dabei ist ein Ziel, den Aufbau eines zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagment zu realisieren und die bestehenden Leitorientierungen zu überarbeiten und an die Erfordernisse der Zukunft anzupassen.

      Die große Kreisstadt Wurzen ist sich ihrer kommunalen Vorbildfunktion in Sachen Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien und Klimaschutz bewusst und fühlt sich den auf Bundes- und Landesebene gesetzten Zielstellungen verpflichtet. Damit leistet auch die Stadt Wurzen ihren Beitrag zur Erfüllung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung und des Landes Sachsen. Dazu zählen - bezogen auf das Wurzener Stadtgebiet - insbesondere die Reduktion von Treibhausgasemissionen um weiterhin 1% pro Jahr, die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 8 %, die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung auf mindestens 4% sowie die Senkung des Primärenergiebedarfes um 10% durch die Steigerung der Energieeffizienz im Umwandlungs-/Nutzungssektor.

      • Seit 2009 Teilnahme am European Energy Award
      • 2010 Bildung eines Energiesparteams
      • 2010 Erfassung von Gebäude- und Verbrauchdaten sowie Umsetzung gesetzter Projekte
      • 2012 Zertifizierung mit dem eea
      • 2013 Gebietsbezogenes integriertes Klimaschutzkonzept "Altstadt Wurzen"
      • 2014 Energie- und Klimaschutzkonzept Stadt Wurzen
      • 2015 Re-Zertifizierung mit dem eea
      • 2019 Re-Zertifizierung mit dem eea

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2019

      Baindt

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      “Auf kommunaler Ebene hängt der Erfolg in der Energiepolitik vom Engagement eines Kümmerers für diesen Aufgabenbereich ab“

      Bürgermeister Herr Elmar Buemann

      Daten & Fakten

      Baindt im eea

      Kontakt


      Die Gemeinde Baindt möchte sich CO2-neutral und nachhaltig positionieren.

      Die Gemeinde Baindt hat ein Leitbild im Rahmen des gemeinsamen Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts mit dem Gemeindeverband mittleres Schussental (GMS) erstellt.

      Ein zentrales Ziel der Gemeindeentwicklung ist der Umstieg auf erneuerbare Energien und langfristig ein energieautarkes Baindt.  Dies bedeutet, dass die benötigte Energie auch möglichst vor Ort erzeugt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen,  wird  es  entscheidend  darauf  ankommen,  die  Bevölkerung  zu  sensibilisieren  und  das Interesse an der Nutzung erneuerbarer Energien zu wecken. Vor allem die Nutzung von  Nahwärme im Ortskern ist  ein wichtiges Element  für ein  energieautarkes Baindt. 

      Die Basis für den regionalen Umbau der Energieversorgung hat der Gemeindeverband Mittleres Schussental, in dem die Gemeinde Baindt Mitglied ist, bereits mit

      • den Beitritten der fünf Kommunen zum Prozess des European Energy Award (eea),
      • durch zahlreiche Aktionen und Projekte und
      • der gemeinsamen Erklärung im Rahmen des Gemeindeverbands Mittleres Schussental geschaffen:
        In dieser sind die Klimaschutzziele der Verbandsgemeinden manifestiert. Unter anderem wird darin eine Wärmeversorgung durch 100 % regenerative Energien bzw. Kraft-Wärme-kopplung angestrebt, eine 50 %-ige regenerative Stromabdeckung sowie eine 40 %-ige CO2 Reduzierung bis zum Jahr 2020.

      Ein weiterer Schritt war das gemeinsame Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept für den Gemeindeverband: Dieses liefert die Entscheidungsgrundlagen, um gemeinsam mit der Wirtschaft und den Bürgern die regional vorhandenen Potenziale zu nutzen und auszubauen.


      • Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept für den GMS
      • Anlässlich einer anstehenden Heizungserneuerung in der Schenk-Konrad-Halle wurde ein Nahwärmekonzept entwickelt mit der Zielvorgabe eine umweltfreundliche und energieeffiziente Wärmeversorgung in Baindt zu etablieren. Es erfolgte die Errichtung eines erdgasbetriebenen, wärmegeführten Blockheizkraftwerkes mit Eigenstromnutzung im Schulgebäude. Damit werden sowohl öffentliche als auch private Gebäude im Rahmen des Nahwärmenetzes versorgt.
      • Zudem wurde eine PV-Anlage mit Eigenstromnutzung auf dem Rathaus errichtet.
      • Gemeinsamer „grüner“ Stromeinkauf. Seit 01.01.2013 bezieht die Gemeinde zu 100 % Ökostrom mit ok-power Label für alle ihre Verbraucher. 
      • Langfristiges Ziel ist ein „Energieautarkes“ Baindt durch das Einsparen von Energie, durch den effizienten Einsatz von Energie und den Ausbau der erneuerbaren Energien.
      • Wärmeversorgung durch 100 % regenerative Energien bzw. Kraft-Wärmekopplung angestrebt, eine 50 %-ige regenerative Stromabdeckung, sowie eine 40 %-ige CO2-Reduzierung bis zum Jahr 2020.
      • Weitere öffentliche Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausstatten: Prüfung möglicher Gebäude.
      • Anschaffung eines Elektrofahrzeugs und Bau eines Solar-Carports mit Ladestation
      • Ausbau Nahwärmeversorgung Baindt: Weiterer Ausbau im Ortskern von Baindt wird auf Wirtschaftlichkeit geprüft). Evtl. Antragstellung im KFW-Programm energetische Stadtsanierung 432. 
      • Das Angebot erneuerbarer Energien wird ausgebaut und verstärkt genutzt, u.a. bei der Nutzung der Abwärme von Biogasanlagen
      • Sensibilisierung der Bürgerschaft durch entsprechende Angebote: Intensivierung der Beratung im Klimaschutz durch die Energieagentur Ravensburg
      • Der Energiebedarf wird reduziert - Niedrig- bzw. Passivhausstandards werden langfristig angestrebt

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2021
        Externes Re-Audit 2016
        Externes Audit 2012

      Großharthau

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



      Daten & Fakten

      Großharthau im eea

      Kontakt


      Aktuell

        Externes Re-Audit 2019
        Externes Re-Audit 2013
        Externes Audit 2010

      Pirna

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



      Daten & Fakten

      Pirna im eea

      Kontakt


      Eine einzelne Kommune oder ein einzelner Staat kann der anthropogenen Klimaänderung nicht allein entgegenwirken, doch trägt jede noch so kleine Verbesserung Einzelner in Summe zum Erfolg bei. Die Stadt Pirna sieht sich daher in der Pflicht, mit ihren lokalen Bemühungen einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten. In der Umsetzung ihrer klimafreundlichen Stadtpolitik folgt die Kommune dabei Schwerpunkten, mit denen sie an die Eckpunkte des deutschen Klimaschutzplanes anknüpft.

      Leitbild „Pirna 2030

      Die klimagerechte und energieeffiziente Stadt“

      Kontinuierliche Verbesserung der Klimaschutzarbeit

      Die Stadt betreibt lokale Klimaschutzarbeit als Bestandteil des nationalen und internationalen

      Klimaschutzes und orientiert sich an dessen Zielvorgaben. Die praktische Umsetzung in

      Pirna wahrt die Balance im Spannungsfeld zwischen Versorgungssicherheit,

      Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Der qualitative und quantitative Erfolg einer beständigen

      Verbesserung wird in regelmäßigen Abständen geprüft und kommuniziert.

      Klimafreundlicher Umgang mit Energie

      Pirna ist mit dem European Energy Award Silber ausgezeichnet und will diesen Status auch

      beibehalten. Daher setzt sie sich aktiv für die Einsparung von Energie und somit die

      Verminderung von Treibhausgasemissionen ein. Eine kontinuierliche Erhöhung der Effizienz

      in der Energieerzeugung und -infrastruktur sowie die Förderung erneuerbarer Energien

      bieten direkte Einsparungspotentiale. Die kompakte, aber durchgrünte, Stadtstruktur mit

      energieeffizientem Gebäudebestand und kurzen Wegen trägt indirekt zur CO2-Minderung

      bei.

      Kommunikation und Vorbildwirkung

      Die konstruktive, vernetzte Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, einer engagierten,

      klimabewussten Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft sind das A und O einer

      klimafreundlichen Kommune. Pirna bemüht sich um Dialog, Bürgerbeteiligung und Anregung

      zu nachhaltigem, selbstständigem Handeln unter wirtschaftlich verlässlichen und

      vertretbaren Rahmenbedingungen. Ihre eigene Klimaschutzarbeit auf den kommunalen

      Handlungsfeldern wird transparent und aktiv kommuniziert und erfüllt Vorbildwirkung.

      • 1997    Gründung einer Bürgerinitiative „Initiativgruppe Lokale Agenda 21 Pirna“
      • 1998    Bekenntnis der Stadt zu den Beschlüssen von Rio (Stadtratsbeschluss 03.11.1998)
      • 2000    Unterstützung der Agenda 21 mit Einführung eines dazugehörigen Beirats in der Stadtverwaltung (Stadtratsbeschluss vom 18.04.2000)
      • 2004    Etablierung des „Beirats für Stadtsanierung und Lokale Agenda“ (SLA) bestehend aus 5 Mitgliedern des Stadtrates und 6 Bürgerinnen und Bürgern
      • 2006    Beschluss des Leitbildes „Pirna 2030“ mit dem Teilleitbild „Die Stadt mit Umweltbewusstsein“ (Stadtratsbeschluss vom 18.07.2006)
      • 2008    Gründung eines Energieteams (Stadtratsbeschluss 10.12.2008) mit Beschäftigten aus Stadtverwaltung, Städtischer Wohnungsgesellschaft, den Stadtwerken Pirna und fachkompetenten Bürgerinnen und Bürgern
      • 2009    Teilnahme an eea®-Zertifizierung (Stadtratsbeschluss vom 27.01.2009
      • 2010    Verfassen eines jährlich fortzuschreibenden Energieberichtes zu kommunalen Einrichtungen (1. Berichtsjahr 2009)
      • 2012 Beschluss des Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzepts sowie des Teilleitbilds „Pirna 2030 – Die klimagerechte und energieeffiziente Stadt“ (Stadtratsbeschluss am 18.12.12
      • 2013 Rezertifizierung im Rahmen des European Energy Award (eea)
      • 2016 Einstellung eines Klimaschutzmanagers für zunächst 3 Jahre (Stadtratsbeschluss am 02.02.2016)
      • 2017 Teilnahme am Energieeffizienznetzwerk II der SAENA mit zusätzlicher Einstellung eines Energiemanagers sowie eines Energietechnikers
      • 2017 Rezertifizierung im Rahmen des European Energy Award (eea)

      • Einrichtung eines Fahrradparkhauses am Elberadweg
      • Nachhaltige Mobilität in Pirna
      • Ersatzneubau der Gauß-Oberschule im Passivhausstandard
      • Erneuerung der Wärmeerzeugungsanlagen für die Fernwärmenetze Copitz und Sonnenstein mit modernen BHKW-Anlagen
      • Installation eines Nahwärmenetzes in Graupa, Versorgung über BHKW (Grundschule, Turnhalle, Kita)
      • Erweiterung Fernwärmenetz zur Erschließung der Südvorstadt
      • Schaffung je einer Stelle für Klimaschutzmanagement, Energiemanagement in kommunalen Gebäuden und Energietechnik

      Fortschreibung des Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes sowie der Energie- und CO2-Bilanz

      - Erarbeitung einer kommunalen Energieplanung mit Ausweisung von Quartieren zum Ausbau der Fernwärme bzw. zum Aufbau von Nahwärmenetzen

      - Schaffung von Vorgaben für die verbindliche Bauleitplanung

      Erstellung einer Richtlinie Standards für Bau und Bewirtschaftung

      - Erstellung eines Sanierungskonzeptes für kommunale Gebäude

      - Erstellung einer Richtlinie zum Einsatz energieeffizienter EDV-Technik

      - Erarbeitung eines klimapolitischen Leitbildes der Stadtwerke Pirna

      Schrittweise Umstellung des eigenen Fuhrparks auf klimaneutrale Fahrzeuge

      - Grundlagenuntersuchung zur Umgestaltung des Stadtbusliniennetzes

      - Schaffung eines Bike-Sharing-Angebotes

      Durchführung von Aktionstagen zur Nutzersensibilisierung

      - Aufstellung einer internen Beschaffungsrichtlinie mit Vorgaben zur Energieeffizienz

      Jährlicher Erfahrungsaustausch zum Klimaschutz mit Partnerstädten

      - Teilnahme von Unternehmen an einem Ökoprofit-Projekt

      - Durchführung von Schulprojekten (z.B. 50/50-Projekte, Projekttage)

      Aktuell

      Isny im Allgäu

      Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Isny im Allgäu im eea

      Kontakt


      Aktuell

        Externes Re-Gold-Audit 2018
        Externes Gold-Audit 2014

      Lennestadt

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Lennestadt im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Kevelaer

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      „Die Auszeichnung mit dem European Energy Award zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg in eine nachhaltige Zukunft sind. Die Anstrengungen im Bereich Energieeinsparung und Klimaschutz werden anerkannt und gewürdigt. Der eea ist ein festes Instrument in unserer Verwaltungsarbeit und unterstützt die energiepolitische Arbeit in der Kommune. Die Stadt hat in der Klimaschutzarbeit eine Vorbildfunktion und möchte sich auch in den kommenden Jahren aktiv für den Klimaschutz einsetzen.“

      Bürgermeister Dr. Dominik Pichler

      Daten & Fakten

      Kevelaer im eea

      Kontakt


      Die energetischen Strukturen in der Stadt und in der Verwaltung sind durch die Teilnahme am eea erfasst und verbessert worden. Es sind viele Projekte in der Stadt entstanden, die einen wichtigen Beitrag zur Energiepolitik in der Stadt leisten. 

      Das integrierte Klimaschutzkonzept bildet die Grundlage für die energiepolitischen Zielsetzungen. Das kommunale Energieleitbild bezieht sich auf die Themenfelder Klimaschutz, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Mobilität. Die Stadt Kevelaer ist sich ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Stadtentwicklung bewusst und nimmt eine Vorbildrolle ein. Die Einbindung und die Kooperation mit den lokalen Akteuren stärken den Umsetzungserfolg und die Wahrnehmung der Bürger für die Bedeutung von Klimaschutz.

      Die Ziele aus dem energiepolitischen Leitbild umfassen die Steigerung der Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien um jeweils 20% bis zum Jahr 2020. Die CO2-Emissionen sollen bis zum Jahr 2020 um 25% reduziert werden. 

      • Teilnahme am eea
      • Erstellung und Umsetzung eines Teilklimaschutzkonzeptes für die kommunalen Liegenschaften
      • Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes
      • Erstellung eines städtebaulichen Handlungskonzeptes
      • Neuauflage der Bürgerbroschüre
      • Umstellung auf energiesparende Straßenbeleuchtung
      • Teilnahme der Stadt Kevelaer am LEADER-Projekt

      • Einstellung eines Klimaschutzmanagers
      • Bürgerwindpark
      • Teilnahme an AltBauNeu
      • Überarbeitung Dienstanweisungen für Hausmeister
      • Erstellung einer internen Richtlinie für Gebäudestandards
      • Bürgerwindpark
      • Umgestaltung Peter-Plümpe-Platz und Marktstraße in Kevelaer
      • Bewertung und Verbesserung Fahrradabstellanlagen
      • Einstellung eines Klimaschutzmanagers
      • Energiebeirat als feste Institution
      • Hausmeisterschulungen
      • Teilnahme an AltBauNeu
      • Tag der Energie
      • Workshop für Vereine

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2019
        Externes Audit 2016

      Ochsenhausen

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

      In der heutigen Zeit führt kein Weg an einem sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen vorbei. Für uns als Kommune ist der eea-Prozess ein umfassendes Werkzeug, mit dem wir alle Facetten des öffentlichen Lebens systematisch durchleuchten können. Das macht Erfolge messbar und zeigt auf, wo es noch nachzuarbeiten gilt.

      Bürgermeister Andreas Denzel

      Daten & Fakten

      Ochsenhausen im eea

      Kontakt


      Systematisches, nachhaltiges Tool, das alle Bereiche der kommunalen Wirklichkeit umfasst.

      Rezertifizierung mit Steigerung der Punktezahl im Dezember 2016


      Aktuell

        Externes Re-Audit 2020
        Externes Re-Audit 2016

      Amtzell

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Amtzell im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Engelsbrand

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Engelsbrand im eea

      Kontakt


      Aktuell

      Bad Saulgau

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      Daten & Fakten

      Bad Saulgau im eea

      Kontakt


      Durch die Teilnahme am European Energy Award und den hiermit verbundenen Audits, erfolgt kontinuierlich eine Überprüfung der für die Energieeinsparung relevanten kommunalen Handlungsfelder. Die Teilnahme stellt daher einen sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz der Stadt dar. Durch eine effiziente kommunale Energiepolitik und durch den bewusst nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen können zudem effektiv Kosten eingespart werden. Zudem kann sich die Stadt als ökologischer Kurstandort im regionalen Wettbewerb vermarktungswirksam positionieren.

      Die Stadt Bad Saulgau sieht sich gefordert, einen nachhaltigen Beitrag zum Erhalt und die Fortentwicklung der Kulturlandschaft einzusetzen. Um auch den Ruf als Landeshauptstadt der Biodiversität und Naturschutzkommune zu bewahren hat der Gemeinderat ein umfangreiches Leitbild erstellt, anhand dem die Ziele zur Energieeinsparung sowie des Energie- und Klimaschutzkonzeptes festgelegt und im Rahmen des European Energy Award alle drei Jahre kontrolliert wird.

      • Sanierung eines zentral gelegenen denkmalgeschützten Gebäudes (Altes Kloster) 2010
      • Bioenergiedorf Lampertsweiler 2010
      • Energetische Sanierung an der Berta-Hummel-Schule (Grundschule) und Erweiterung 2011/2012
      • Ausbau des Nahwärmenetzes in Fulgenstadt 2013
      • Bau eines Fachraumzentrums für Naturwissenschaften und Technik der weiterführenden Schulen 2013
      • Erweiterung des Fernwärmenetzes und Erneuerung des BHKW in der Innenstadt 2014

      • Weitere Maßnahmen zur Flächeneinsparung bei Planungen von Neubaugebieten
      • Weiterentwicklung der Innenraumverdichtung
      • Förderung und Ausbau des Fuss und Radwegenetzes
      • Fortschreibung der Energie und Klimaschutzkonzeption
      • Weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz
      • regelmäßige Hausmeisterschulungen
      • Umstellung auf Ökostrom
      • Einsparung durch Leuchtmittelsanierung
      • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen kommunaler Gebäude
      • Fortführung des Einbaus wassersparender Technik in kommunalen Gebäuden
      • Weiterführung der Energieberichterstattung für kommunale Liegenschaften
      • Aufbau eines kommunalen Gebäudemanagementsystems
      • Ausbau der effizienten Straßenbeleuchtung
      • Ausbau der Nahwärmeversorgung durch die Stadtwerke Bad Saulgau
      • Ausbau des Ehttps://www.european-energy-award.de/nergiesparContractings mit den Stadtwerken
      • Ausbau der Biofernwärme in den Teilortschaften
      • Weitere Kreisverkehre an den Hauptachsen
      • Erweiterung der Beschilderung des Radverkehrsnetzes
      • Errichtung weiterer Fahrradabstellplätze bei Bedarf
      • Fortschreibung des Nahverkehrsplans
      • stetige Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebots
      • Einführung einer Dienstanweisung für Energie als verbindliche Maßnahme für alle städtischen Mitarbeiter
      • Einführung eines Leitfadens zu einem energieeffizienten Beschaffungswesen
      • Ausbau der neutralen Energieberatung in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Ravensburg
      • Spritspartraining für Mitarbeiter/innen der Satdtverwaltung
      • Werbung für den European Energy Award durch die Verwaltung
      • Erstellung einer CO2Bilanz für das GesamtStadtgebiet
      • Weiterführung von Veranstaltungen wie „StadtPutzete“, Kinderflohmärkten und dem Umwelt und Energietag „Happy Family Day“

      Aktuell

        Externes Re-Audit 2018
        Externes Audit 2014

      Tettnang

      zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


      "Ökologie und Nachhaltigkeit sind zwei ganz zentrale Punkte, um unsere Zukunft zu sichern."

      Bürgermeister Bruno Walter

      Daten & Fakten

      Tettnang im eea

      Kontakt


      Über die Teilnahme am EEA rücken wir die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit mit in den Blickpunkt unseres Handelns und unseres strategischen Denkens. Bei der Bewertung der verschiedenen Handlungsfelder wird auch deutlich, dass eine höhere Wirtschaftlichkeit damit einhergeht und möglich ist. Sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung als auch die Mitglieder in den politischen Gremien und darüber hinaus die Bürgerschaft werden für zentrale Zukunftsthemen sensibilisiert.

      • Wärmeverbund Obereisenbach ( Anbindung Haus der Vereine, Schule, kleine Turnhalle, Mehrzweckhalle, Feuerwehrhaus, Kindergarten )
      • Wärmeverbund Manzenberg ( Anbindung Stadthalle, Werkrealschule, Realschule Pavillon, Realschule, Gymnasium und der Carl-Gührer Halle )

      Aktuell

      Emsdetten

      Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde

      "Emsdetten ist proKLIMA. Durch die zweite Auszeichnung mit dem eea bekommt unser strategischer Schwerpunkt „Nachhaltiges Handeln zum Schutz von Natur und Umwelt“ im Bereich des Klimaschutzes, der Energieeffizienz und dem Einsatz von erneuerbarer Energie wiederholt eine messbare und international vergleichbare Bewertung. Darauf werden wir uns nicht ausruhen, sondern uns weiter nach vorne bewegen um nachfolgenden Generationen den Weg in eine lebenswerte Zukunft zu ebnen. Zudem nimmt die Stadt Emsdetten ihre Vorbildfunktion für die Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger wahr und regt damit an, diese wichtige Aufgabe für unsere Zukunft ebenfalls mit zu gestalten."

      Bürgermeister Georg Moenikes

      Daten & Fakten

      Emsdetten im eea

      Kontakt


      Im eea-Prozess wird die nachhaltige Gestaltung der gesamten kommunalen Energiearbeit mit Hilfe eines fortschreibbaren Maßnahmenplans optimiert, konkretisiert und weiter verstetigt. Das Qualitätsmanagementsystem eea auf europäischer Ebene hilft, einen noch effizienteren Umgang mit Energie als auch die noch stärkere Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen. Mit dem eea-Prozess wird ein Beitrag zur nachhaltigen Energiepolitik in unserer Gesellschaft geleistet. Entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der im Prozess erzielten Erfolge als auch die stetige Arbeit des Energie-Teams sind Vorbild für ganz Emsdetten.

      Am 18.12.2012 hat der Rat der Stadt Emsdetten im Rahmen des Beschlusses zum integrierten Klimaschutz- und –Klimaanpassungskonzept –proKLIMA- folgende Klimaschutz-Leitziele beschlossen:

      Leitziel 1: Bezogen auf das Jahr 2009 soll bis zum Jahr 2025 der CO2-Ausstoß in

      Emsdetten um 30 % gesenkt werden.

      Leitziel 2: Die Stadt Emsdetten wird klimaneutral (CO2-neutrales Stadtgebiet).

      - Seit 1996: Mitglied im Klimabündnis

      - Seit 2005: Mitglied bei „Haus im Glück e.V.“

      - Seit 2008: 5. Strategischer Schwerpunkt „Nachhaltiges Handeln zum Schutz von Natur und Umwelt“

      - 2009-2010: Kommunales Förderprogramm proKLIMA

      - Seit 2010: Teilnahme am European Energy Award® (eea)

      - Seit 2012: Integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept mit Leitzielen

      - 2012 und 2015: CO2-Bilanzierung

      - 2012 und 2015: Zertifizierungen mit dem European Energy Award®

      - 2014: Zertifikat „MEILENSTEIN - Das Zertifikat für flächensparende Kommunen in NRW"

      - 2014. Radverkehrskonzept beschlossen

      - Seit 2016: Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität

      - Seit 2019: Mitglied im Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt"


      - Fortschreibung des Flächenberichts 2014/2015

      - Teilnahme am Projekt „Ökoprofit“ im Rathaus

      - Erarbeitung des Lichtmanagementsystems für die Straßenbeleuchtung

      - Weiterer Ausbau erneuerbare Energien

      - Planung der solaren Trocknungsanlage an der städtischen Kläranlage und ggf. Beginn der Umsetzung

      - Start des Modelprojekts E-Fahrzeug für den Bürgerbus

      - Start des Projekts „Mobilagenten für Senioren“

      - Umsetzung Radverkehrskonzept

      - Teilnahme „ Mit dem Rad zur Arbeit 2015“

      - Sensibilisierung der Mitarbeiter der Verwaltung im Umgang mit der Thematik Energie

      - Controlling und Jahresbericht zum Klimaschutzkonzept proKLIMA

      - Weiterhin Öffentlichkeitsarbeit zu klimarelevanten Projekten

      - Bewerbung zur Mitgliedschaft bei der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemein-den in Nordrhein-Westfalen)

      - Prüfung "Energiesprechstunde" im Rathaus

      Aktuell

        Externes Audit Gold 2019
        Externes RE-Audit 2015
        Externes Audit 2011

      Steinfurt / LK

      Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis

      "Wir denken, dass der Kreis hinsichtlich des Klimaschutzes und des verantwortungsbewussten Umgangs mit der Energie auf einem guten, vielleicht sogar sehr guten Weg ist. Gleichwohl ist uns bewusst, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen. Deshalb sehen wir auch die Teilnahme am European Energy Award gleichzeitig als Bestätigung unserer guten Arbeit und als Impulsgeber für weitere Maßnahmen."

      Landrat Kubendorff

      Daten & Fakten

      Steinfurt / LK im eea

      Kontakt


      Die Kreisverwaltung ist der Ansicht, dass der Kreis Steinfurt hinsichtlich der mit dem European Energy Award beabsichtigten Ziele gut aufgestellt ist. Eine Teilnahme am European Energy Award kann einerseits Optimierungspotenziale aufdecken, die bisher nicht offensichtlich waren und andererseits die bisherigen Aktivitäten innerhalb der kommunalen Landschaft bewerten, einordnen und gegebenenfalls positiv bestätigen.

      Energieautark bis 2050 – das ist Vision und konkretes Ziel des Kreises Steinfurt und seines Projekts Energieland 2050. Energieautarkie meint hier, in der Region so viel ökologisch-nachhaltige Energie zu produzieren, wie im gesamten Kreis verbraucht wird – durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. In unser Energieland 2050 eingeladen sind alle – Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen.

      1998     Kreis Steinfurt als Modellregion für Agenda 21 - Kreistagsbeschluss zur Konzeptentwicklung und Umsetzung einer kommunalen Agenda21 im Kreis Steinfurt

      1999     Beschluss zur Erstellung einer Agenda21 auf Kreisebene

      2000     Öffentlicher Start des Agenda21-Prozesses mit einem Aktionsprogramm

      2001     Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.

      2002     Beschluss zur Umsetzung des Maßnahmenkataloges „Energiekreis Steinfurt“ im Aktionsprogramm des Zukunftskreises Steinfurt

      2003     Erstellung eines ersten Nachhaltigkeitsberichtes             

      2003     Beschluss zur Vermarktung regionaler Produkte als Beitrag zur Verkehrsreduzierung

      2005     Gründung des gemeinnützigen Vereins Haus im Glück e.V.

      2008     Mitglied Kreis Steinfurt im KlimaBündnis e.V.

      2008     Beginn der LEADER-Förderung der Regionen Tecklenburger-/Steinfurter Land (bis 2014)

      2008     Beschluss zur Erstellung eines Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes

      2008     Gründung des Unternehmernetzwerks „energieland2050“

      2009     Projektstart „Zukunftskreis Steinfurt – energieautark 2050

      2009     Teilnahme am EUREGIO-Projekt „Energiequelle Wallhecke“

      2010     Beschluss zur Entwicklung einer regionalen Bioenergiestrategie

      2011     Beschluss zur Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes

      2011     Start des Projektes "Klimaneutrale Kreisverwaltung 2030"

      2011     Einrichtung einer „Servicestelle Windenergie“

      2012     Einführung der regionalen Strommarke „Unser Landstrom“

      2012     „Masterplanregion 100 % Klimaschutz“ – Definierung neuer Klimaschutzziele (50% Minderung des Energieverbrauchs und Reduzierung der CO2-Emissionen um 95% im Vergleich zu 1990) sowie Entwicklung und Etablierung eines Multiprojektmanagementsystems zur Steuerung der Klimaschutzaktivitäten des Kreises Steinfurt

      2012     Zertifizierung mit dem European Energy Award Gold als punktbester Kreis Deutschlands

      2012     Gewinn des Preises "Kommunaler Klimaschutz"

      2012     Gewinn „Deutscher Solarpreis“

      2013     Einführung einer Fachkommission sowie eines Beirats für kommunalen Klimaschutz

      2013     Beschluss zur Teilnahme an der Fairtrade-Town-Kampagne

      2014     Anschaffung eines Elektro-Autos für den kommunalen Fuhrpark

      2014     Beschluss und Beginn der Erstellung des „Masterplans klimafreundliche Mobilität“

      2014     Beschluss zur Neuorientierung des Vereins Haus im Glück hin zu einer quartiersspezifischen Herangehensweise

      2014     Beschluss zur Teilnahme der Kreisverwaltung an „Ökoprofit“

      2014     Gewinn des „European Solar Prize“

      2014     Gewinn des Wettbewerbs „ZeitzeicheN“

      2014     Auszeichnung des Kreises Steinfurt als „Ort des Fortschritts in NRW“

      2014     Auszeichnung des Kreises Steinfurt mit dem 100% RES Siegel

      2014/2015    Konzeptionierung lokaler Entwicklungsstrategien jeweils für das Tecklenburger- und Steinfurter Land à Erfolgreiche Neubewerbung der o.g. LEADER-Regionen (2015-2022)

      2015     Re-Zertifizierungsverfahren des Kreises mit dem European Energy Award Gold

      2015     Zertifizierung des Kreises als „Fairtrade-Kreis“


      - Persönlicher CO2-Rechner für Bürger

      - Kreisweite CO2-Bilanz

      - Masterplan 100 % Klimaschutz

      - Installation einer 120 kWp-PV-Anlage auf dem Kreishausdach mit 100 % Eigenstromnutzung

      - KWK-Anlage im Verwaltungsgebäude Tecklenburg

      - Erstellung eines Nahwärmekonzepts am Berufsschulzentrum Rheine

      - Eigenstromnutzung des Windrads am Kompostwerk Saerbeck

      - Einrichtung von E-Tankstellen für Autos in Steinfurt, Rheine, Ibbenbüren und Tecklenburg

      - Ausweitung des E-Fahrzeugbestands im Dienstwagenpool

      - Masterplan klimafreundliche Mobilität als Handlungskonzept

      - Radaktionstag

      - Ausbau der Servervirtualisierung

      - Motivations- und Informationsprogramme für Mitarbeiter/innen

      - Bürgerinformationen zum Ausbau von Windparks

      - Informationskampagnen zum Thema BioEnergie

      - Thermographieaktion

      - Haus-zu-Haus-Beratung

      Aktuell

        Externes Re-Gold Audit 2019
        Externes Re-Gold Audit 2015
        Externes Audit Gold 2012

      Chemnitz

      Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


      „Klimaschutz und Ressourcenverantwortung ist eine Aufgabe aller auf dieser Welt lebenden Gesellschaften, besonders aber derer, die vom bisherigen Ressourcenverbrauch am meisten profitiert haben. Um den Herausforderungen des Klimawandels auf kommunaler Ebene zu begegnen, hat sich der eea als wirkungsvolles Steuerungsinstrument erwiesen. Er hat geholfen, bestehende Potentiale zu erschließen, wichtige Akteure zusammen zu bringen, neue Aktivitäten anzustoßen, Maßnahmen umzusetzen und somit dem Thema Klimaschutz in der Stadt Chemnitz ein angemessenes Gewicht zu verschaffen.“

      Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Umweltschutz Miko Runkel

      Daten & Fakten

      Chemnitz im eea

      Kontakt


      Bereits seit dem Beginn der 1990er Jahre engagiert sich die Stadt Chemnitz im kommunalen Klimaschutz. Als drittgrößte Stadt Sachsens und historische Wiege der Automobilindustrie ist der Stadt die Verantwortung bewusst, dass eine zeitgemäße Stadtentwicklung nur mit der Integration von Klimaschutzmaßnahmen gelingen kann. Der eea® ist dabei ein hervorragendes Instrument, um vorhandene Klimaschutzmaßnahmen zu sichten, zu bewerten und notwendige Schritte für die Zukunft zu identifizieren. Die fachämterübergreifende Arbeit im Energieteam führt zu einem stetigen und lebendigen Austausch zwischen den Kollegen, der eine effiziente Arbeit fördert und nicht zuletzt auch zu einer höheren internen Transparenz und Akzeptanz zwischen den Fachbereichen beträgt.

      „STADT DER MODERNE BEDEUTET: INNOVATIVE, ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT.

      Der Klimawandel, die Energieversorgung der Zukunft und der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft sind Herausforderung und Chance. Die Stadt Chemnitz als Mitglied im Klimabündnis strebt langfristig eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und die Nutzung Erneuerbarer Energien an. Dabei soll der CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent reduziert werden. Der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) soll bis spätestens 2030 erreicht werden. Die technische Innovationskraft der Stadt und ihrer Unternehmen hilft dabei, energieeffizient und ressourcenschonend zu produzieren und Luftschadstoffe zu minimieren. Mit einer umweltverträglichen Organisation des Stadtverkehrs, Flächenentsiegelung und Flächenrecycling sind wichtige Bausteine einer ökologischen Stadtentwicklung gesetzt. Chemnitz ist nach Umweltmaßstäben ein vorbildlicher Produktionsstandort. Als Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk verfolgt Chemnitz ganzheitliche Ansätze zur Gestaltung gesunder Lebens- und Umweltbedingungen. Dabei werden die Natur und die nachhaltige Stadtentwicklung als eine Einheit verstanden.

       

      • 24.06.1992 Beitritt zum „Klima-Bündnis der Europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del clima“
      • Stadtratsbeschluss B-911/1993: Energiekonzept für die Stadt Chemnitz
      • Stadtratsbeschluss BA-27/2000: Regelmäßige Erstellung eines Klimaschutzberichtes, erstmals 2001, Fortschreibung alle 2 Jahre
      • Stadtratsbeschluss BA-09/2001 vom 04.04.2001: Beitritt zur Charta von Aalborg
      • seit 2002: Mitglied im Netzwerk EUROCITIES
      • Stadtratsbeschluss BA-008/2006 vom 14.06.2006: Errichtung von Bürgersolaranlagen
      • Stadtratsbeschluss BA-02/2008 vom 27.02.2008: -    Auftrag für Erarbeitung eines Klimaschutzprogramms zur Verringerung der CO2-Emmissionen
      • 2008: Unterzeichnung der „Erklärung der EUROCITIES zum Klimawandel“
      • Stadtratsbeschluss B-181/2009 vom 27.03.2009: Beschluss Städtebauliche Entwicklungskonzept SEKo 2020
      • Stadtratsbeschluss B-170/2009 vom 29.04.2009: Teilnahme am European Energy Award
      • 07.10.2011: Zertifizierung mit dem European Energy Award (Ergebnis: 61,4%)
      • Stadtratsbeschluss B-269/2011 vom 05.10.2011: Beschluss des energiepolitischen Arbeitsprogramm (EAP) 2011-2014
      • Stadtratsbeschluss B-201/2012 vom 12.12.2012: Beschluss des Integrierten Klimaschutzprogramms
      • Stadtratsbeschluss B-216/2014 vom 24.09.2014: Beschluss des energiepolitischen Arbeitsprogramm (EAP) 2014-2017
      • 08.10.2014: Re-Zertifizierung mit dem European Energy Award (Ergebnis: 73,7%)
      • 01.09. 2014: Start der Teilnahme am Modellversuch eea-plus Anpassung an den Klimawandel
      • 18.06.2015: Zertifizierung mit dem European Energy Award Gold (Ergebnis: 77,5%)
      • 25.07.2017: Externes Audit im Modellversuch eea-plus  – wie gut bereitet sich Chemnitz auf die Folgen des Klimawandels vor – Ergebnis: 51,4%
      • 25.06.2019: Re-Zertifizierung mit dem European Energy Award Gold (Ergebnis: 82,7%)

        • Energiekonzept und Klimaschutzprogramm
        • Das Chemnitzer Modell - Verknüpfung ÖPNV

        Aktuell

          Externes Re-Audit Gold 2019
          Externes Audit Gold 2015
          Externes Re-Audit 2014
          Externes Audit 2011

        Biberach an der Riß

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Biberach an der Riß im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Kißlegg

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Kißlegg im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Karlsbad

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Karlsbad im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Limbach-Oberfrohna

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde



        Daten & Fakten

        Limbach-Oberfrohna im eea

        Kontakt


        Am 01.02.2010 wurde durch den Stadtrat der Stadt Limbach-Oberfrohna der Beschluss zur Teilnahme am eea-Verfahren gefasst. Seit August 2010 arbeitet die Stadtverwaltung an der Erfassung, Entwicklung und Steuerung der städtischen Energie- und Klimaschutzaktivitäten, um die geforderten Standards zu erreichen. Nachdem die Ist-Analyse über die 6 kommunalen Handlungsfelder durchgeführt wurde, erfolgte im Dezember 2012 die gemeinsame Bewertung des Ist-Standes anhand eines europaweit standardisierten Punktesystems. 

        • seit 2010 Teilnahme am European Energy Award
        • 2016 Re-Zertifizierung am European Energy Award

        Aktuell

          Externes Re Audit 2020
          Externes Audit 2016

        Gailingen am Hochrhein

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Gailingen am Hochrhein im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Vreden

        Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Vreden im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Laupheim

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

        „Die ersten Schritte in der nachhaltigen Kommunalentwicklung sind gemacht. Mit der Verleihung des European Energy Award hat die Stadt Laupheim die Bestätigung bekommen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir werden diesen Weg auch in Zukunft gehen und unsere Projekte oder Maßnahmen an unserem Leitbild für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik ausrichten.“

        Bürgermeister Herr Rainer Kapellen

        Daten & Fakten

        Laupheim im eea

        Kontakt


        Das eea Management Tool bringt Transparenz in alle Energiepolitischen Aktivitäten und Prozesse des Klimaschutzes der Verwaltung und Kommune.

        Leitbild der kommunalen Energie – und Klimapolitik der Stadt Laupheim

        Um die Einzigartigkeit von Laupheim zu bewahren, hat sich die Stadt Laupheim ein nachhaltiges energetisches Energieleitbild erstellt.

        Die Weichen hierfür wurden bereits frühzeitig im Stadtentwicklungsprogramm (STEP) zum Thema Energiewende in Laupheim gestellt. Hierin heißt es unter anderem: „Durch die Umstellung auf regenerative Energien und die kontinuierliche Suche nach Einsparmöglichkeiten im Verbrauch wird die Energiewende in Laupheim kontinuierlich vorangebracht.“

        Dieser Auszug aus dem Leitbild der Stadt Laupheim wird nun durch das Energieleitbild verfeinert:
         

        1. Die Stadt Laupheim verhält sich energetisch vorbildlich und animiert ihre Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Unternehmen durch aktive Kommunikation, sich diesem Vorbild anzuschließen.

        2. Die Nachhaltigkeit im Energiebereich bedeutet für uns, Energie effizient und klimaschonend nach dem Stand der Technik einzusetzen. Der derzeitige Energie- und Ressourcenverbrauch stößt in den kommenden Jahren an seine Grenzen. Wir haben Ziele und Maßnahmen entwickelt und werden sie weiterentwickeln, damit die hohe Lebensqualität in unserer Stadt auch in Zukunft sichergestellt ist.

        3. Die Stadt Laupheim wird seinen gesamtstädtischen CO2-Ausstoß in allen Sektoren nachhaltig senken, und den Anteil an regenerativer Stromerzeugung und regenerativer Wärmeerzeugung weiter erhöhen.

        4. Durch fachübergreifendes kommunales Energiemanagement werden wir Klimaschutz und Energieeffizienz im Verantwortungsbereich der Stadt Laupheim voranbringen und unserer Vorbildfunktion gerecht werden.

        5. Die Verluste im Trinkwassernetz sowie der Fremdwasseranteil im Abwassernetz werden spürbar verringert.

        6. Bei Neu- und Ersatzanschaffungen in der Stadtverwaltung ist der Energieverbrauch wesentliches Kriterium. Grundsätzlich werden Produkte, die einen geringen CO2-Ausstoß verursachen, bevorzugt.

        7. Die begonnene Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente Lichtpunkte (LED) soll weiter ausgebaut werden. 

        8. Jährlich wird ein Energiebericht über alle städtischen Gebäude erstellt und veröffentlicht. Aufgezeigte Mängel werden anhand einer Maßnahmenplanung behoben.

        9. Die Stadt Laupheim wird den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver gestalten und weiter entwickeln. Ebenso wollen wir das Radwege- und Fußwegenetz weiter ausbauen und noch attraktiver machen.

        10. Dieses Energieleitbild bedarf einer kontinuierlichen Fortschreibung nach dem Stand der Technik und des Wissens über Klimaschutz und Energieeffizienz.


        Durch die konsequente Umsetzung der geplanten Projekte kann die Stadt Laupheim die 70%-Marke im eea erreichen. Bei der Aufstellung des umfangreichen und anspruchsvollen Maßnahmenplans wurden die Prioritäten jedoch nicht vorrangig nach möglichen Punkten, sondern erkannten Defiziten und vorhandenen Handlungspotenzialen der Stadt/ Gemeinde gesetzt.

        • Nahwärmeversorgung der Kommunalen Liegenschaften
        • Gründung von eigenen Stadtwerken mit Nahwärme aus Erneuerbaren Energien

        • Klimaschutzkonzept erstellen
        • CO2 Bilanz fortschreiben
        • Ökobonus (Anreizsystem) für Bauplatzkäufer
        • Leitfaden für klimaschonendes und energieeffizientes Bauen und Sanieren bei kommunalen Gebäuden
        • Bezug Ökostrom
        • Straßenbeleuchtung und Öffentliche Beleuchtung auf LED weiter umrüsten
        • Nutzung von Rohbiogas zur Wärmeversorgung im Stadtgebiet
        • Abwärme Potential Industrie und Erneuerbare Energien Potentiale prüfen (Quartierskonzepte)
        • Verbesserung des ÖPNV durch Einsatz von Niederflurbussen
        • Ausbau der Infrastruktur zur E- Mobilität
        • Mitarbeiterschulung zum Nutzerverhalten
        • Beschaffungsrichtlinien für verschiedenen Bereiche
        • Kommunikationskonzept
        • Energiewirtschaftsforum
        • Schulprojekte Stand by

        Aktuell

          Externes Re-Audit 2018
          Externes Audit 2014

        Sigmaringen / LK

        zertifizierter Landkreis zertifizierter Landkreis


        „Ich möchte mich mit auf den Weg machen, die Klimaziele von Bund und Land zum Wohle unserer kommenden Generationen in unserem Landkreis Sigmaringen zu erreichen.“

        Landrätin Stefanie Bürkle

        Daten & Fakten

        Sigmaringen / LK im eea

        Kontakt


        Klima-Vorbildfunktion für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine und Verbände, dass der Landkreis Sigmaringen sich aktiv mit einbindet.

        10-Punkte-Klimaplan

        • Heizzentrale Landratsamt mit Hackschnitzel aus der Landschaftspflege, getrocknet über Anlagen, die von Deponiegas gespeist werden
        • Geothermie, Wärme und Kühlen für den neuen Landratsamt-Anbau

        • Entwicklung Klima- und Energiekonzept
        • Sanierungskonzepte für Kreisschulen für die kommenden Jahre
        • Weiterentwicklung Abfallwirtschaftskonzept
        • Optimierung kommunale Fahrzeuge,
        • Radwegenetzplanung
        • Erweiterung Energieteam
        • Erstellung Leitfaden für energieeffizientes Bauen
        • Abstimmen von Schulprojekten für Kreisschulen

        Aktuell

          Externes Re-Audit 2017
          Externes Audit 2013

        Ebhausen

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde

        „Nachhaltiges Handeln ist öffentliche Aufgabe und öffentliches Interesse. Sowohl in Bezug auf eine lebenswerte Umwelt als auch auf effektives Wirtschaften“

        Bürgermeister Volker Schuler

        Daten & Fakten

        Ebhausen im eea

        Kontakt


         

        Der Gemeinderat Ebhausen hat beschlossen, sich der ökologischen Herausforderung zu stellen, selbst aktiv Beiträge zum Klimaschutz einzubringen und daher systematisch die Projektideen auf ihre – auch wirtschaftliche – Umsetzung zu überprüfen. Insofern war die Teilnahme am European Energy Award die logische Konsequenz.

        Ein wichtiger Grundsatz für eine Kommunalpolitik mit Zukunft muss nachhaltiges Wirtschaften sein. Dies bedeutet, dass man alle Maßnahmen und Aktionen auf eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit innerhalb wirtschaftlichen Grenzen abprüft. Die Gemeinde Ebhausen hat sich deshalb auch für die Zertifizierung nach dem european energy award (eea) beworben und eine Potentialanalyse für erneuerbare Energien erstellen lassen.  Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen und die Schonung der Ressourcen mündete in ein Ökologisches Leitbild, welches der Gemeinderat Ebhausen im Juni 2011 beschlossen hat. Dieses Leitbild soll die Gemeinde in ihrem Handeln lenken, aber auch die Einwohner motivieren, bewusster zu agieren.
        Im Leitbild sind vier Grundsätze verankert:

        1. Klima- und Umweltschutz durch Reduzierung des CO²-Ausstosses
        z.B. durch die Anschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge, Wärmedämmung von Gebäuden, Anschaffung von verbrauchsarmen Geräten, Vermeidung von unnötigen Autofahrten usw.

        2. Sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energie
        z.B. durch Umstellung von Heizungen auf erneuerbare Energien, Schließung innerörtlicher Baulücken, Sparsamer Umgang mit Wasser, „grüner“ Strom etc.

        3. Sicherung der örtlichen Lebens- und Wirtschaftgrundlagen
        z.B. durch die Unterstützung der örtlichen Nahversorgung-Läden-Handwerker-Gewerbe, Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze, Stärkung der örtliche Infrastruktur, Nutzung und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, dezentrale Energieversorgung

        4. Gemeinsames Handeln von Bürgern, Institutionen und Gemeinde
        z.B. Informationen über Energieeinsparungen, Bürgerenergiegenossenschaften, energiesparendes Bauen, gemeinsame Aktionen und Werbemaßnahmen, Beratungsangebote und Förderprogramme, Schaffung eines sensibleren Bewusstseins für ökologische Belange.

        - Errichtung eines hackschnitzelbefeuerten Nahwärmenetzes für 6 kommunale Gebäude (Bauhof, Schule, Sporthalle, Gemeindehalle, Vereinshaus, Feuerwehrgerätehaus)

        - Umstellung der Heizung im Rathaus Ebhausen und Ortsteil Rotfelden auf Pellets (2009)

        - Erstellen einer Potenzialanalyse für die Gemeinde  (2011)

        - Beitritt zum eea und erste Zertifizierung (2011)

        - Sukzessive Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Beleuchtung (ab 2011 auf Natriumdampf, später auf LED)

         

        - Einführung eines Energiemanagements und regelmäßigen Energieberichts (ab 2011)

        - Stromerzeugung über PV-Anlagen, auch zur Eigennutzung und in Bürgergemeinschaften ab 2009 auf Dachflächen öffentlicher Gebäude (mittlerweile 14 Anlagen mit insg. 295,3 kWp)

        - Einstieg in die Elektromobilität ab 2011: zunächst mit Pedelecs und E-Bike

        - Einführung einer (Teilzeit-) Personalstelle zur Begleitung der Klimaschutzmaßnahmen (2012)

        - Quartierskonzepte Ebhausen Ortsmitte und Rotfelden (2013/2014)

        - Ausweisung von Sanierungsgebieten ( 1996-2004 LSP Unterer Ort/Im Gäßle; 2002-2012 LSP Oberer Ort; Seit 2012-vorauss. 2020 LSP An der Nagold)

        - Umstellung der Heizung in der Schule und Gemeindehalle Ortsteil Rotfelden auf Pellets (2014)

        - E-Car mit PV-Anlage und Speicher (2014) als Bürgerauto und für Car-Sharing

        - Gründung der Initiative „Ebhausen Fairwandeln“ (2015)

        - Internationale Klimapartnerschaft (2016)

        - 1. Nachhaltigkeitsbericht der Gemeinde Ebhausen (2016)


        Kauf eines Elektroautos zum Einsatz für die gesamte Bürgerschaft (http://www.ebhausen.de/index.php?id=297)

        - Beschluss einer Richtlinie für Ausschreibungen

        - Schulum- und –neubau unter Berücksichtigung neuester energetischer Aspekte

        - Prüfung einer gemeinsamen Wärmeversorgungslösung für kommunale und kirchliche Gebäude in der Ortsmitte Ebershardt

        - weitere PV-Anlagen auf Liegenschaften zur Eigenstromnutzung

        - weitere Ladesäule für E-Fahrzeuge (kombiniert mit LED-Leuchte und Luftmesseinrichtungen)

        - Schulung der Gebäudeverantwortlichen

        - Organisation von Vorträgen, Aktionen in Kindergärten und Schulen, Energiemesse

        Aktuell

          Externes Re-Audit 2018
          Externes Audit 2014

        Enzkreis / LK

        Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis

        „Der Enzkreis engagiert sich seit zehn Jahren im Klimaschutz und leistet seinen Beitrag, um die Klimaziele zu erreichen und den Klimawandel zu stoppen. Dank des European Energy Award können wir das Klimaziel 2020 nicht nur einhalten, sondern übererfüllen.“

        Landrat Bastian Rosenau

        Daten & Fakten

        Enzkreis / LK im eea

        Kontakt


        Mit der Entscheidung für den European Energy Award als Instrument, um das Jahrhundertthema Klimaschutz richtig anzupacken, hat der Enzkreis vor zehn Jahren den richtigen Weg eingeschlagen. 138 Maßnahmen im energiepolitischen Arbeitsprogramm setzen alle für die Energiepolitik Verantwortlichen in der Kreisverwaltung laufend um. Ein Klimaschutzkonzept mit 73 Maßnahmen zeigt die vielfältigen Aktivitäten des Enzkreises. Die 28 Gemeinden erhalten in der Kommunalberatung der Energieagentur, im ebz, Information und Motivation, um auch ihren Beitrag zu leisten. 

        International engagiert sich der Enzkreis in einer Klimapartnerschaft mit Tansania. Damit konnte sich der Enzkreis beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 in der Kategorie „Kommunale Partnerschaften“ unter den besten drei platzieren. Seiner globalen Verantwortung wird der Kreis auch durch eigene Kompensationsprojekte mit Partnern in vielen Ländern gerecht. Der Klimaschutz und die Energiewende stehen für den Enzkreis im Kontext der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, denen er sich 2017 verpflichtet hat. Nachhaltiges Handeln in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht ist nun im Leitbild verankert. Die Reise in die Zukunft tritt der Enzkreis auf Grundlage einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie an.

        Enzkreis Klima Wendekreis 

        • Integriertes Klimaschutzkonzept
        • Teilkonzept Liegenschaften (Werterhaltungskonzept)
        • CO2-Bilanz
        • CO2- Kompensationsprojekt

        • Leitbild mit Klimaziel „Enzkreis klimaneutral 2050“
        • Integriertes Klimaschutzkonzept
        • MORO Projekte zur Klimaanpassung
        • Stabsstelle Klimaschutz seit 2009
        • Teilkonzept Liegenschaften (Werterhaltungskonzept)
        • Energiemanagement
        • Energiemanager
        • Abfallwirtschaftskonzept
        • Ökostrom seit 2010
        • Nahverkehrskonzept
        • Fuhrparkoptimierungskonzept
        • Radwegemanager
        • Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung mit 3 Stellen
        • Erfolgreicher Modernisierungsprozess, moderne Führungsinstrumentarium
        • Energieeffizienzregion Nordschwarzwald
        • Klimapartnerschaft mit Tansania
        • Kooperation mit Hochschule Pforzheim
        • Pädagogisches Konzept
        • Nachhaltige Ernährung „Regio-Bio-Fair“

        Aktuell

          Externes Re-Audit Gold 2019
          Externes Re-Audit Gold 2015
          Externes Audit Gold 2012
          Externes Audit 2012

        Wesermarsch / LK

        zertifizierter Landkreis zertifizierter Landkreis


        Daten & Fakten

        Wesermarsch / LK im eea

        Kontakt


        Herr Leonard Meyer, Bundesgeschäftsstelle European Energy Award, Berlin, berichtete in einer Arbeitskreissitzung Klimaschutz / Klimawandel am 10.08.2010 über den European Energy Award (eea).

        Daraufhin hat der Arbeitskreis folgenden Beschluss gefasst:

        Die Mitglieder des politischen Arbeitskreises Klimaschutz / Klimawandel halten den eea für ein geeignetes Instrument, um den Klimaschutz im Landkreis qualifiziert und als kontinuierlichen Prozess voranzubringen. Der Landkreis Wesermarsch hat damit die Chance zu einem Leuchtturm in Sachen Klimaschutz zu werden. Der politische Arbeitskreis war sich in seiner Sitzung am 10.08.2010 darüber einig, dass der eea-Prozess so bald wie möglich gestartet werden sollte. Besondere Bedeutung wird der Umsetzung effizienter Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Freisetzung im Rahmen dieses Prozesses und der externen Beratung beigemessen.

        Leitlinien zur Energieeffizienz

        • Die Region setzt zukünftig besonders auf Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und favorisiert dabei Gemeindegrenzen überschreitende Lösungen.
        • Die Region stärkt vor allem im Mobilitätsbereich kooperative Lösungen zwischen Stadt und Land und ist bemüht, gerade auch unter den besonderen Bedingungen ländlicher Räume innovative Maßnahmen umzusetzen, mit denen sowohl eine Reduktion des Verkehrsaufkommens als auch ein Umstieg auf umweltverträgliche Verkehrsträger erreicht werden kann.
        • Die Region unterstützt den Verkehrssektor in seinem Bestreben, durch die Nutzung alternativer klimafreundlicher Treibstoffe zu einer Reduktion von Treibhausgasen beizutragen.
        • Die Region als bedeutender Tourismusstandort wird ihre Besucher in die Klimaschutzbemühungen einbinden. Sie wird bei der Entwicklung neuer Tourismusangebote auf klimabewusste Lösungen setzen.
        • Die Region wird in einen offenen Dialog mit Industrie- und Gewerbeunternehmen eintreten und versuchen, sie in die regionalen Klimaschutzstrategien einzubinden.

        Leitlinien zur Treibhausgas- Reduktion

        • Die Landwirtschaft ist für die regionale Entwicklung nach wie vor ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Maßnahmen in diesem Sektor zur Reduktion von Treibhausgasen sind zu unterstützen.
        • Die Region wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, vorhandene Gebiete langfristig zu sichern und die Schaffung neuer Flächen zu fördern, die als CO2- Senken fungieren. Auf bestehende Nutzungen ist Rücksicht zu nehmen.

        Leitlinien zur Umsetzung

        • Die Region sieht in der Sensibilisierung der Bürger und in der Förderung von Akzeptanz entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche Klimaschutzstrategie. Sie wird diese Prozesse durch eine verbesserte Informations- und Beteiligungspolitik stärken und Klimaschutz und Klimaanpassung zu wichtigen Bausteinen der Umweltbildung machen.
        • Die Region wird verstärkt die EU-Förderprogramme für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen nutzen. Die Region wird zudem neue Finanzierungsoptionen erproben und das privatwirtschaftliche Engagement stärken.
        • Die Region ist sich darin einig, dass die Kommunen und Städte in der Zukunft im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten bei der Umsetzung gemeinsamer oder lokaler Klimaschutzkonzepte eine Vorreiterrolle übernehmen müssen. Die Gebietskörperschaften werden dabei Aktivitäten und langfristige Planungen und Investitionen verstärkt auch auf ihre Klimarelevanz hin prüfen. 
        • Die Region ist bestrebt, über eine bessere Vernetzung der regionalen Akteure die Chancen für die Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele zu verbessern und wird die Ergebnisse zur Anpassung und Weiterentwicklung des Integrierten Klimaschutzprogramms nutzen.

        - Beschaffung von zwei E Bikes (2014) und einem Elektrofahrzeug (2015) für Dienstfahrten

        Der Landkreis Wesermarsch richtet zusammen mit der Stadt Elsfleth und den Gemeinden Berne und Stadland auf der Grundlage des IKS Regionalforum Bremerhaven eine Klimaschutzstelle ein. Dazu wird ein Förderantrag beim Projektträger Jülich gestellt. Der Antrag wird zurzeit von einem externen Büro erarbeitet.

        - Pilotprojekt "Optionen für Paludikulturen im Landkreis Wesermarsch im Kontext von Moorschutz und -entwicklung sowie Klimaschutz durch CO2 Einsparung auf Moorböden“

        Aktuell

          Externes Re-Audit 2018
          Externes Audit 2014

        Löhne

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Löhne im eea

        Kontakt


        Aktuell

          Externes Re-Audit 2019

        Meckenbeuren

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Meckenbeuren im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Ebersbach-Musbach

        zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Daten & Fakten

        Ebersbach-Musbach im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Bodenseekreis / LK

        Gold-zertifizierter Landkreis Gold-zertifizierter Landkreis


        Daten & Fakten

        Bodenseekreis / LK im eea

        Kontakt


        Aktuell

        Leipzig

        Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


        Mit der Beteiligung am European Energy Award nimmt Leipzig als erste Großstadt in Sachsen eine Vorreiterrolle bei der Anwendung des Instrumentariums European Energy Award ein und stellt damit die Weichen für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.

        Oberbürgermeister Burkhard Jung

        Daten & Fakten

        Leipzig im eea

        Kontakt


        Mit der Teilnahme am eea will die Stadt Leipzig eine deutliche Verbesserung der Energiepolitik der Stadt und der Kommunikation dieser Zielstellung nach außen durchsetzen. So soll mit der Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz des Energieeinsatzes eine Haushaltsentlastung, die Erreichung der Klimaschutzziele sowie eine deutliche Stärkung der Arbeit der Stadt im ausgewiesenen Cluster Energie und Umwelt erreicht werden.

        Die Stadt Leipzig ist seit 1994 Mitglied im 'Klima-Bündnis' europäischer Städte. Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren.

        • 1992 Gründung der Stadtwerke Leipzig als Querverbundunternehmen
        • 1992 Erarbeitung des ersten kommunalen Energie-Konzeptes
        • 1994 Beitritt der Stadt Leipzig zum Klima-Bündnis
        • 1996 Überarbeitung des Energie-Konzeptes
        • Erarbeitung der CO2 Bilanzen für 1990, 1998 und 2005
        • 2005 Stadtratsbeschluss zum Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig
        • Seit 2009: Teilnahme am European Energy Award®
        • 2010 Erarbeitung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Leipzig (in Vorbereitung)
        • 2011: Zertifizierung mit dem eea

        - Festlegung energetischer und stadtklimatischer Kriterien bei städtebaulichen Wettbewerben
        - Vorgabe hoher energetischer Standards bei der Veräußerung stadteigener Liegenschaften

        - Nutzerinformation und Weiterbildung in Schulen und Kitas zur Energieeinsparung
        - Kommunale Gebäude als Nahwärmeinsel für benachbarte Quartiere

        - Einbindung erneuerbarer Wärme in Wärmenetze
        - Konzepterstellung für zentrale Wärmespeicherung

        - Verbesserung der Radwegesituation im Winter
        - Einrichtung der Stelle eines Mobilitätsmanagers

        - Stärkere Beeinflussung des Verbraucherverhaltens der Nutzer städtischer Einrichtungen

        - Weiterentwicklung des bestehenden Klimaschutzfonds
        - Aufbau einer Energieagentur

        Aktuell

        Waldshut / LK