Kiel

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Kiel bekennt sich schon lange zu einer klimaschonenden Verwaltungsführung. Der Einstieg in das europäische Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementsystem war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutzstadt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Landeshauptstadt Kiel mit dem eea-Verfahren ihre kommunale Energiepolitik noch weiter verbessert, indem sie ihre Energieeffizienz steigert und den Einsatz regenerativer Energien weiter fördern wird.

Bürgermeister Peter Todeskino

Daten & Fakten

Kiel im eea

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Durch die Einführung eines systematischen Umweltcontrollings soll die Einhaltung bzw. Umsetzung von Leitlinien und Standards überprüft und Einsparpotenziale identifiziert werden.

Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel hat im Mai 2008 das Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept beschlossen:

Klimaschutz ist damit ständiger Handlungsauftrag der Verwaltung.

Ziel der Landeshauptstadt Kiel ist die sichere, gesamtwirtschaftlich kostengünstige risikoarme und ökologisch verträgliche Versorgung der Einwohner der Stadt mit Strom, Gas, Fern- und Nahwärme. Dabei kommt dem Schutz der Umwelt durch Energieeinsparung und damit Schonung der Rohstoffe, der Förderung erneuerbarer Energien, der effizienten Energienutzung und damit dem Schutz des Klimas besondere Bedeutung zu.

  • 1994: Bekenntnis zu den vereinbarten Vorgaben der UNCED-Konferenz von Rio
  • 1995: Beschluss der Ratsversammlung mit der Zielsetzung Klimaschutzstadt Kiel
  • 1995: Gründung des Kieler Klimaschutzfonds
  • 1996: Einrichtung einer Energieleitstelle und Durchführung des Modellprojekts
  • Fifty-Fifty an Kieler Schulen
  • 2001: Handlungskatalog mit Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen
  • 2004: Beitritt zum Klimabündnis
  • 2005: Beitritt zu SolarLokal
  • 2005: Beschluss des Projekts Klimaschutzstadt Kiel 2010
  • 2006: Beschluss zur Durchführung einer Innovativen Bauausstellung (InBA) in 2008
  • 2008: Beschluss des Kieler Energie- und Klimaschutzkonzepts (KEKK)
  • 2008: Durchführung der Innovativen Bauausstellung (InBA)
  • 2008: Erarbeitung eines Konzepts Klimaverträgliche Energieversorgung und Ablehnung eines neuen Kohlekraftwerks
  • Seit 2009 :Teilnahme am European Energy Award®
  • 2010: Zertifizierung mit dem eea
  • 2011: Beschluss des Klimaverträglichen Energieerzeugungs- und Versorgungskonzeptes für Kiel (EVKK)

  • Kontinuierliche Umsetzung des Kieler Energie- und Klimaschutzkonzeptes
  • Erstellung einer CO2-Bilanz für den Verkehrsbereich
  • Erstellung einer Potenzialstudie (als Fortschreibung) zur zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung
  • Verbindliche Einführung der InBA-Standards für städtische Planungs-, Bau- und Sanierungsaktivitäten
  • Festsetzung der InBA-Standards in privatrechtlichen Verträgen
  • Erstellung von Regelungen und Richtlinien für die Abwicklung einer Baukontrolle unter energetischen Gesichtspunkten
  • Aufstellung eines Klimalotsen zur aktiven Beratung
  • Jährliche Erstellung und Vorstellung des Energieberichts (Für Politik, Verwaltung und interessierte Öffentlichkeit)
  • Fortschreibung der Energiespiegel mit dem Ziel der Ausweitung des Energieberichts auf alle rund 150 energierelevanten Gebäude
  • Berechnung von Energieeinsparungen bei Sanierungsmaßnahmen sowie Prüfung zum Einsatz regenerativer Energieträger
  • Hausmeisterschulungen werden intensiviert und regelmäßige Weiterbildungen angeboten
  • Umbau der Sporthallen in Mettenhof und an der Ricarda Huch-Schule in Passivhausstandard
  • Heizwärme in zwei Schulen wird künftig durch Fernwärme anstelle von Gas gedeckt
  • Mehrere kommunale Objekte nutzen anstelle von Gas Holzpellets zur Wärmeerzeugung
  • Nutzung von KWK-Anlagen sowie Klein-BHKW in Schulen
  • Erfassung und Kennwertbildung städtischer Gebäude zu Strom- Wärme- und Wasserverbräuchen
  • Jährliche Kennwertbildung und Ausreißeranalyse für die rund 150 energierelevanten Gebäude
  • Basierend auf der Ausreißeranalyse wird ein Maßnahmenplan zur Reduzierung der Energie- und Wasserverbräuche erarbeitet
  • Kontinuierliche Durchführung von Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung
  • Modernisierung des Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) zur Fortführung bis 2020
  • Prüfung der Wärmeeinspeisung aus Biomasse KWK-Anlagen in das Fernwärmenetz
  • Kontinuierliche Errichtung von Biomasseheizungen bei kleineren städtischen Objekten
  • Künftig soll eine Anschlussleistung von rund 20 MWel durch dezentrale KWK-Anlagen auf Gasbasis bereitgestellt werden
  • Ausweisung typischer Verbrauchskennwerten für Strom, Gas und Wasser auf Verbrauchsabrechnungen
  • Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage zur Reduzierung der Energieverbräuche
  • Durchführung einer Onlinebefragung zur Ermittlung der Fuhrparkauslastung
  • KVG prüfen den Einsatz von technischen Komponenten zur Treibstoffreduzierung, z.B. durch verbesserte Motoren
  • Aktionen im Bereich des städtischen Fuhrparks (Schulungen zum energiesparenden Fahren, weitere Beschaffung von energieeffizienten Fahrzeugen, Ausweitung des Carsharings)
  • Errichtung weiterer Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet
  • Etablierung der Dachmarke Kieler Wege als Teil der Marketingstrategie
  • Durchführung des Projekts Umsteiger mit einem Mobilitätslotsen
  • Intensivierung von Mobilitätsaktionen (Aktionstage und Promotionsaktionen zur Förderung umweltfreundlichen Verkehrs)
  • Einführung einer StadtRegionalBahn
  • Temporäre personelle Verstärkung des Energiemanagements in der Immobilienwirtschaft
  • Durchführung eines Beratugsprojekts zur umweltfreundlichen Beschaffung
  • Verwaltungsinterne Optimierung der Kommunikation u.a. zwischen energierelevanten Beteiligten
  • Regelmäßige Berichterstattung über Fortschritte des Energie- und Klimaschutzkonzeptes und in Form eines Energieberichts
  • Laufende Projektarbeit zur Sensibilisierung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema Energieeffizienz
  • Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für die StadtRegionalBahn
  • Jährliches Fachforum zur Modernisierungskampagne Gründerzeitlicher Wohnungsbau
  • Jährliche Durchführung der Messe Klima und Leben
  • Intensivierung des Standortmarketings mit den Themen Energie und Klimaschutz
  • Erstellung eines Marketingplans zur Etablierung der Dachmarke „Kieler Wege“
  • Fortlaufende Arbeitskreistreffen zu Energieeffizienz in Unternehmen
  • Unterstützung und Inbetriebnahme von weiteren Bürgersolarstromanlagen

Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Gold-Audit 2014
    Externes Audit 2010

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