Kornwestheim

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


Gemeinsam mit den Bürgerinnen, Bürgern und wichtigen Akteuren im Energiebereich setzen wir uns aktiv für den Klimaschutz in Kornwestheim ein. Die Teilnahme am European Energy Award® zeigt uns den „richtigen“ Weg und gibt uns ein Instrument an die Hand, mit dem eine Bewertung der Maßnahmen möglich ist. Die Stadtverwaltung bekennt sich zu ihrer Vorbildfunktion. Ich freue mich sehr über die erfolgte Zertifizierung. Der Klimaschutz muss zum Stadtgespräch werden, denn nur so können wir verstärkt Energie sparen, neue Energiepotenziale erschließen und Maßnahmen gegen den Klimawandel umsetzen.

Oberbürgermeisterin Ursula Keck

Daten & Fakten

Kornwestheim im eea

Kontakt


Im Jahr 2006 stand die Stadt Kornwestheim vor der Frage, wo sie im Energiebereich steht und wo sie sich hin entwickeln will. Die Teilnahme am European Energy Award® bot sich an, um die Stärken und Schwächen der bisherigen Energiepolitik zu ermitteln, extern und neutral zu bewerten und gezielt Ansatzpunkte für eine nachhaltige Energieversorgung heraus zufiltern. Mit dem Einstieg in den eea sollte auf Verwaltungsebene und im Gemeinderat ein Umdenken und eine Sensibilisierung für mehr Energieeffizienz und für den Klimaschutz ausgelöst werden. Dabei war es natürlich auch interessant zu erfahren, wie Kornwestheim im Vergleich zu anderen Kommunen abschneidet. Die Erfahrungen mit dem Instrument und dem Prozess eea sind durchweg positiv und werden sukzessive weiterverfolgt.

Mit Beteiligung der Bürgerschaft wurde ein Leitbild 2025 für die Gesamtstadt entwickelt, das auch Leitsätze für den Energie- und Verkehrsbereich formuliert. Leitsätze wie „Kornwestheim – bewusst mobil“ oder „Kornwestheim auf dem Weg zur energieautarken Stadt“ werden durch konkrete Leitprojekte untermauert, die ab 2010 tiefer bearbeitet werden. Richtschnur im Energiebereich sollen dabei die Klimaziele der EU und Deutschlands, verschärft um 10 Prozent sein.

  • seit 1980 Förderung von Energiesparmaßnahmen über verschiedene Förderprogramme
  • seit 1965 konsequenter Ausbau der Fernwärmeversorgung
  • seit 1982 flächendeckend 30 km-Zonen und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen
  • 1985 Erarbeitung eines Wärmeatlas für Kornwestheim
  • 1987 Einrichtung der städtischen Umweltberatung und damit kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Beratung auch rund um das Thema Energie
  • seit 1990 Klärgasnutzung zur Stromgewinnung
  • seit 2000 Lokale Agenda 21 Kornwestheim mit dem Arbeitskreis „ Umwelt und Energy“
  • seit 2004 Inbetriebnahme Heizkraftwerkes Pattonville
  • seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • seit 2007 Aufbau eines systematischen Kommunalen Energiemanagements
  • seit 2007 Mitgliedschaft in der Ludwigsburger Kreisenergieagentur (LEA)
  • seit 2007 Biogasanlage in Kornwestheim
  • seit 2008 Mitglied im Klimabündnis
  • 2008 Fusion der Stadtwerke Kornwestheim mit den Stadtwerken Ludwigsburg
  • seit 2009 Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für die Gesamtstadt, Fertigstellung 2010
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea
  • seit 2009 Entwicklung des Wohngebietes Neckartalblick (Nahwärmeversorgung über Abwasserwärme und erhöhte Energiestandards)
  • 2010 Einstellung eines Energiemanagers bei der Städtischen Wohnbau GmbH

  • Weiterentwicklung Leitbild, Umsetzung erster Leitbildprojekte (1.1.1)
  • Umsetzung Klimaschutzkonzept mit Maßnahmenkatalog, Einarbeitung in eea (1.1.3)
  • Wettbewerbe – verbindliche Richtlinien z. B. für Bauträgerwettbewerbe (1.2.1)
  • Fortschreibung Flächennutzungsplan, Zielsetzungen Energiepolitik aufnehmen (1.3.1)
  • Stichprobenhafte Überprüfung und Sicherstellung der Erfüllung energetischer Vorgaben bei Neubauvorhaben und Sanierungen (1.4.1)
  • Bewerbung und Förderung der Vor-Ort-Energieberatung durch Gutscheine (1.4.2)
  • Sanierungskonzept-Beschluss, Sanierungsfahrplan, Verankerung in Finanzplanung (2.1.3)
  • Energiestandards für Sanierung/Neubau - Energieleitlinien für öffentliche Gebäude (2.1.3)
  • Anschluss Kulturhaus, Stadtbücherei (Neubau).Galerie, Schulen und weiterer öffentliche Gebäude an die Nahwärmeversorgung Mitte (2.2.1)
  • Erhöhung des Anteils an Ökostrom (Kennzeichnung der jeweiligen Gebäude) (2.2.2)
  • Bau zusätzlicher PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden (2.2.2)
  • Green IT im Rathaus und neues Kühlkonzept für Serverräume (2.2.4)
  • Verbrauchscontrolling durch Datenfernübertragung (2.3.2.)
  • Umbau Heizwerk Ost/Zentrum Ost Heizwerk Nord (3.1.3)
  • Ausbau HW Stotz mit KWK und erneuerbaren Energien (3.1.3)
  • Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr (3.5.4.)
  • Beschaffungskriterien Fuhrpark (4.1.2)
  • Beschilderungskonzept Parkierung (4.2.1)
  • Aufbau Gebäudemanagement, Integration Energiemanagement (5.1.1)
  • Erarbeitung einer Dienstanweisung Energie (5.1.3)
  • Beschaffungsrichtlinien Elekrogeräte, IT, Beleuchtung (5.2.5)
  • Intracting für städtische Energiesparmaßnahmen (5.3.2)
  • Fifty-Fifty-Modell für Schulen (6.3.3)

Aktuell

    Externes Re- Audit 2021
    Externes Re-Audit 2016
    externes Audit 2009

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