Lörrach

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


„Wir freuen uns sehr, beim European Energy Award erneut Gold erreicht zu haben. Aufgrund der verschärften Kriterien bei der Vergabe war das Ergebnis nicht selbstverständlich.“

Oberbürgermeister Jörg Lutz

Daten & Fakten

Lörrach im eea

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Die Stadt Lörrach hatte mit dem Vorläufer des European Energy Award®, dem schweizerischen Label Energiestadt, bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit dem European Energy Award® sollte die begonnene positive Entwicklung in der kommunalen Energiepolitik fortgesetzt und weiter verbessert werden. Die Auszeichnungen mit dem European Energy Award® und dem European Energy Award® Gold sind nicht nur ein Ansporn für die Umsetzung von Maßnahmen im Energiebereich, sondern führen zu einem höheren Stellenwert des Themas Energie und zu einem höheren Niveau der geplanten und umgesetzten Maßnahmen.

Die Energiepolitik der Stadt Lörrach orientiert sich an folgenden Grundsätzen:

  1. Die Stadt Lörrach entwickelt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und des Selbstverwaltungsrechts ihre eigene Energiepolitik. Sie ist dabei den Kriterien der Nachhaltigkeit verpflichtet. Sie sieht in dieser Verpflichtung einen wesentlichen Bestandteil ihres Stadtprofils und dient dabei auch als Vorbild für andere Städte.
  2. Die Stadt Lörrach orientiert sich in ihren Zielsetzungen an der 2000-Watt-Gesellschaft und am Covenant of Mayors der EU, mit den entsprechenden Reduktionszielen
  3. Die Stadt Lörrach verhält sich vorbildlich bei der Umsetzung ihrer energiepolitischen Zielsetzungen, sie will die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen und den Ausstoss von CO? und anderen Emissionen stark vermindern. Dabei sollen mehr als nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Dadurch wird die kommunale Energiepolitik glaubwürdig und dient dem Image der ganzen Stadt.
  4. Die Energiepolitik der Stadt Lörrach stärkt den Standort Lörrach für die Wirtschaft und das lokale Gewerbe. Sie schenkt den Möglichkeiten der Wertschöpfung in der Region und der Nutzung lokaler Angebote besondere Beachtung.
  5. Die Verkehrspolitik der Stadt Lörrach ist wesentlicher Teil einer nachhaltigen Energiepolitik. Mit sinnvollen Maßnahmen wird der motorisierte Individualverkehr stadtverträglich gestaltet, der Umweltverbund (Öffentlicher Verkehr, Regio-S-Bahn, Fußgänger und Velo) gefördert, Erreichtes erhalten und die Emissionen aus dem Verkehr reduziert.
  6. Die Stadt Lörrach engagiert sich für die Umsetzung der energiepolitischen Maßnahmen, indem sie Maßnahmen in ihrem Einflussbereich vorbildlich umsetzt und die Bevölkerung im energiebewussten Handeln motiviert und unterstützt. (Energieberatungsstelle der Stadt, Förderprogramme, etc.).
  7. Die Stadt Lörrach realisiert und unterstützt Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs, zur Verwendung erneuerbarer Energien und zur Beruhigung des Verkehrs.
  8. Die Stadt Lörrach unterstützt aktiv die Beratung der Konsumenten über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung und -nutzung. Sie arbeitet dabei mit den Energieversorgern und allen weiteren Akteuren zusammen.
  • 1995 Energiebilanz der ganzen Kommune
  • 1998 Agenda 21-Prozess (Stadtmarketing)
  • 2000 Einstellung eines Energiebeauftragten
  • 2002 Auszeichnung mit dem Schweizer Label Energiestadt® als erste deutsche Kommune
  • Jährliche Überprüfung der Programmfortschritte 2003 - 2006
  • Seit 2006 Teilnahme am European Energy Award®
  • 2007 Auszeichnung mit dem European Energy Award® als erste Kommune in Baden-Württemberg
  • Seit 2008 zweijährliche Ausgabe der Energiestadt-Zeitung
  • 2010 Beitritt im Covenant of Mayors
  • 2010 Auszeichnung mit dem European Energy Award® Gold
  • 2011 Studie „Lörrach klimaneutral“ mit Energie- und CO2-Bilanz der ganzen Kommune und Festlegung von Klimaschutzzielen
  • 2013 und 2016 Erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award® Gold

  • Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt
  • Durchführung einer Erfolgskontrolle des Förderprogramms für die Baubegleitung, inkl. Prüfung ob die energetischen Anforderungen bei Baubewilligungen und Baukontrollen eingehalten werden
  • Einbezug und Informierung von Architekten zur Energieberatung im Bauverfahren
  • Fachübergreifendes Konzept zur Anpassung an den Klimawandel
  • Schaffung eines Budgets zur kontinuierlichen Finanzierung der Gebäudesanierung
  • Sanierung einer Schule im Plusenergiestandard
  • Biogasanteil für städtische Gebäude erhöhen
  • Umsetzung Licht-Masterplan
  • Versorgungsverträge für Strom, Gas, Wärme und Wasser werden im 2-Jahresrhythmus bei Ausschreibungen geprüft und darauf geachtet, dass der aktuelle Standard nicht unterschritten wird
  • Prüfung, ob eine Netzübernahme durch die Stadt wirtschaftlich sinnvoll ist
  • Durchführung von Untersuchungen zu Abwärmequellen und deren Nutzungsmöglichkeiten.
  • Durchführung eines Wassersparprojektes mit badenova sowie Integration des Projektes in Energiesparprojekten an Schulen
  • Ausbau von Wärmenetzen
  • Erstellung Geothermiekataster
  • Einführung eines Mobilitätsmanagements im Rathaus sowie weiteren Unternehmen, inkl. Beratungsleistungen
  • Erneuerung der Subventionen durch Parkabgaben an ÖPNV-Nutzer
  • Bei den Fahrzeugen der Verwaltung soll eine umfassende Verbrauchserfassung durchgeführt und optimiert werden
  • Prüfung des Einsatzes von E-Fahrzeugen in der kommunalen Fahrzeugflotte
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und Beibehaltung des bestehenden Konzeptes
  • Weiterentwicklung und Umsetzung des Projekts „Wiesionen“
  • Schaffung einer weiteren S-Bahn-Haltestelle
  • Angebotserweiterung Regio-S-Bahn (Viertelstundentakt Lörrach-Basel)
  • Weiterer Bau öffentlicher E-Ladesäule
  • Teilnahme am dreiwöchigen Stadtradeln des Klimabündnisses
  • Erstellung eines Konzepts zur Steigerung der Motivation / Schaffung von energiebezogenen Sparanreizen bei Angestellten der Verwaltung
  • Im Rahmen der Personalversammlung Auszeichnung der Angestellten/des Angestellten, die/der am stärksten das Fahrrad nutzt
  • Bewerbung des Jobtickets in der Verwaltung
  • Durchführung der Energiesparwoche in der Verwaltung
  • Im Zuge einer ökologischeren Dienstreiseregelung sollen finanzielle Vorteile für die ÖPNV- und Fahrradnutzung geschaffen werden
  • Durchführung einer Informationskampagne zum Mehrabsatz von erneuerbaren Energien bei privaten Nutzern sowie Gewerbe und Industrie
  • Verstärkte Vermarktung des Labels Energiestadt, auch unter Einbeziehung von Gewerbe und Einzelhandel
  • Weiterentwicklung des Energieprofils der Stadt. Hierzu sollen Verbindungen zu kommunalen Stärken, wie z.B. dem Stimmenfestival, Kultur, Tourismus, Zertifizierungen von Gebäuden, 100%-Ökostrombezug einzelner Gebäude etc. geschaffen werden
  • Bildung einer Energiemodellgruppe mit Industrie- und Gewerbebetrieben und Energieversorgern
  • Schaffung eines gemeinsamen Verkehrsverbundes im Rahmen des Eurodistricts
  • Motivation weiterer Schulen zur Teilnahme an Energiesparprojekten
  • Durchführung und Initiierung von gemeinsamen Energieprojekten mit Partnerstädten
  • Planung weiterer Informationsveranstaltungen zu Energieeffizienz und Klimaschutz
  • Frühzeitige Positionierung der Energieberatung in Bauprojekten
  • Erstellung eines umfassenden Konzeptes zur Förderung von vorbildlichen, privaten Energieprojekten

Aktuell

    Externes Re-Gold Audit 2020
    Externes Re-Gold Audit 2016
    Externes Re-Gold Audit 2013
    Externes Gold Audit 2010
    Externes Audit 2007

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