Oldenburg

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Wir wussten wohl, dass wir im Bereich Energie und Klimaschutz gut sind, denn Energie und Klimaschutz sind zentrale Handlungsfelder der städtischen Energie- und Wirtschaftspolitik. Wir wollten uns aber anhand eines belastbaren Kennzahlensystems glaubwürdig messen und mit anderen vergleichen. Die Stadt kann stolz auf das Erreichte sein. Wir wollen Energieeffizienzstadt im Norden werden und sind mit dem eea-Prozess, der noch drei weitere Jahre dauert auf bestem Wege dazu. Die Auszeichnung in Silber ist ein Etappenzahl, das erreicht wurde. Jetzt gilt natürlich das Motto „go für gold“. Dafür brauchen wir 75 Prozent. Wir wissen: Die letzten Prozentpunkte sind ungleich schwerer zu erreichen, aber wir sollten es versuchen. Dafür haben wir ja im laufenden eea-Prozess auch noch weitere drei Jahre Zeit. Die Stadt muss mit bestem Beispiel vorangehen und möglichst alle wichtigen Akteure in der Stadt auf dem Weg zur Energieeffizienz mitnehmen. (Rede des Oberbürgermeisters anlässlich der Auszeichnung mit dem European Energy Award am 27. Mai 2008)

Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner

Daten & Fakten

Oldenburg im eea

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Wir wollten wissen, ob wir im Vergleich mit anderen Städten gut aufgestellt sind, oder ob wir uns überschätzen. Wir engagieren uns auch nach erfolgreicher Gold-Zertifizierung weiter im eea, weil ansonsten der querschnittsorientierte Kommunikationsprozess abreißt und der kontinuierliche Druck durch Erfolgskontrolle/Audit hinsichtlich Halten und Optimieren von Standards und jährliche, zielorientierte Arbeitsprogramme zum Erliegen kommt.

Auf der Grundlage des aktuellen integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (Beschlussfassung durch den Rat steht noch aus) verfolgt die Stadt das Leitbild, die terretorialen CO2-Emissionen (ab 2009) bis zum Jahr 2020 durch lokale Maßnahmen in allen Sektoren um 112.000 Tonnen (absolut) und 1,2 Tonnen pro Kopf zu reduzieren. Bezogen auf das Jahr 1990 soll durch ambitionierte aber realistische Maßnahmenpakete eine Gesamtreduktion von -17,5 % bzw. -28,4 % pro Kopf erreicht werden.

  • Anfang der 90er Jahre Einrichtung einer Energieleitstelle
  • 1992: Beitritt zum Klimabündnis
  • 1992: und 1997 externe Gutachten (Energie- und Klimaschutzbericht mit CO2-Bilanz für das Stadtgebiet; 1997 auch Aussage über Verkehrsemissionen)
  • BHKW-Machbarkeitsstudie durch NEA im Jahr 1993 mit Standortpotentialanalysen; in der Folgezeit entstanden mehrere erste Nahwärmegebiete.
  • 1995 Einführung des NEH-Standards bei allen städt. Neubauvorhaben per Ratsbeschluss; gleichzeitig entsprechende Vorgaben bei städtebaulichen Verträgen und bei Verkauf städt. Baugrundstücke.
  • 1996 Bilanzierung der CO2-Emissionen in der Stadt Oldenburg
  • Seit 1998 transparente Haushaltsdarstellung von Energiesparinvestitionen
  • 1997 Einrichtung eines Agenda-Büros und Agenda-Beirates
  • 90er Jahre zahlreiche zukunftsorientierte Maßnahmen im Verkehrssektor
  • 2000 extern erstelltes 1. Klimaschutzkonzept mit konkreten Handlungsempfehlungen und CO2-Szenarien
  • 2001 Beschluss eines Aktionsprogramms vom Rat mit Arbeitsaufträgen an die Verwaltung. Ein großer Teil der Ziele ist klimarelevant. Gründung einer eigenen Agenda-Gruppe Bauen und Energie.
  • 2001 Stadtleitbild als Grundlage und Orientierungsrahmen für die strategische Entwicklung
  • 2002 Gründung der Oldenburger „Energie-Agentur“ mit Namen Klima(+)Oldenburg
  • 2006 Gründung eines Regionalen Energienetzwerkes in der Metropolregion Bremen-Oldenburg
  • 2006 Beschluss zur Einrichtung eines RIS-Kompetenzzentrums „Zukünftige Energieversorgung“ in Oldenburg für 16 Landkreise und kreisfreien Städte
  • Gründung des Oldenburger Energieclusters als PPP-Netzwerk von Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Stadt und Region
  • Kooperation mit Energy Valley (Nordholland) und der Stadt Groningen. Zwischen den Netzwerken Energy Valley und dem Oldenburger Energiecluster OLEC besteht seit Ende 2005 ein regelmäßiger Austausch
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • Seit 2006: jährliche Vorlage des Aktionsplans Energie durch die Verwaltung
  • 2008: Zertifizierung mit dem eea
  • 2010: Gold-Zertifizierung mit dem European Energy Award®
  • Ende 2010: Neues integriertes Energie- Klimaschutzkonzept (InEKK 2020) mit Leitbild für alle Sektoren; BMU-gefördert extern erstellt

  • In EKK-Ratsbeschluss und nachfolgend Umsetzung in 1-2 jährigen Maßnahmenplänen. Die Gutachtlich vorgeschlagenen Maßnahmen werden im Internet veröffentlicht sobald die Behandlung in den Gremien abgeschlossen ist
  • Regelmäßige CO2-Bilanzierung mit Bilanzierungssoftware Eco-Region ab 2011
  • Fortschreibung Verkehrsentwicklungsplan in Arbeit
  • Integratives Stadtentwicklungsprogramm in Arbeit
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
  • ...weitere Maßnahmen folgen, nach Abschluss der Behandlung in den Gremien
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Aktuell

    Externes Re-Gold-Audit 2018
    Externes Re-Gold-Audit 2014
    Externes Gold-Audit 2010
    Externes Audit 2008

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