Pfronten

zertifizierte Stadt / Gemeinde zertifizierte Stadt / Gemeinde


"Der Klimaschutz kann nur gelingen, wenn alle unsere Akteure in Pfronten, durch Ihre Anstrengungen dazu beitragen diesen Prozess dauerhaft voranzutreiben. Dabei sind die Umweltinnovationen unseres Weltkonzerns DMG Pfronten GmbH genau so wichtig zu werten, wie die private Wasserkraftnutzung oder auch Energiebildungsprojekte an unseren Schulen und Kindergärten. Der eea kann hierbei ein wichtiger Gradmesser in der Fortentwicklung unserer Anstrengungen in Pfronten sein."

Erste Bürgermeisterin Michaela Waldmann

Daten & Fakten

Pfronten im eea

Kontakt


Der eea ist ein hervorragendes Werkzeug zur Planung und Umsetzung der Energie- und Klimaschutzziele in Pfronten. Er bietet dabei idealer Weise die Möglichkeit sich mit anderen Kommunen zu vergleichen und von deren Erfahrungen zu profitieren bzw. auch Hilfestellung für andere Gemeinden zu bieten.

Energieleitbild der Gemeinde Pfronten:

Ziel der Energiepolitik in Pfronten ist umfassender Klima- und Umweltschutz, der auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung trägt: 

  • durch sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energie 
  • unter Beachtung der Sicherung der regionalen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen 
  • durch gemeinsames Handeln von Bürgern, Institutionen und Gemeinde (Forum Pfronten e.V. im Rahmen zur Bürgerbeteiligung im Sinne der Agenda) 
  • 1998: Einrichtung einer für den Bürger kostenfreien und unabhängigen Energieberatungsstelle
  • 2003: Energiemanagementsystem für alle kommunalen Gebäude
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award
  • 2010: Zertifizierung mit dem European Energy Award
  • 2014: Rezertifizierung mit dem European Energy Award

  • Neubaugebiet mit energieoptimierter Bauleitplanung durch Punktesystem
  • neutrale und kostenlose Energieberatungsstelle
  • Kommunales Energiemanagement
  • Ausgedehntes Fuß- und Radwegenetz
  • kostenlos erhältliche Rad- und Wanderkarten
  • Unbefristete Zweckbindung der Konzessionseinnahmen für Energie-Projekte
  • Kostenloser Ortsbus Pfronten
  • Elektroauto und E-Tankstelle
  • Solarkataster

 

  • Formulierung eines quantitativen energiepolitischen Leitbildes
  • Erstellung einer Energie- und CO?-Bilanz für das Gemeindegebiet
  • Erstellung einer konkreten Energieplanung zur Umsetzung der gesteckten Ziele mit konkreten Strategien und Zahlen auf Basis der Energiebilanz
  • Antrag zur Aufnahme energieoptimierter Bestandteile in künftige Bebauungspläne gemeindeeigener Grundstücke im Bauausschuss/ Gemeinderat
  • Energetische Standards wie KfW-Effizienzhaus 55 sollen festgelegt werden
  • Firstrichtung immer von Ost nach West, optimierte Dachneigungen für PV
  • Ergänzung der Ausschreibungen um Energiespareffekte
  • Erstellung einer Bauherrenmappe mit Energietipps
  • Erstellung von Sanierungskonzepten für alle großen Gebäude mit Umsetzungsplan und verbindlichen Zielvorgaben des Verbrauchsstandards in Verbindung mit Energieausweisen
  • In das Sanierungskonzept sollen vor allem Schulen Eingang finden, um eine Vorbildwirkung bei Kindern und Jugendlichen zu erzielen
  • Erstellung einer Richtlinie zur Internalisierung externer Kosten
  • Austausch des Heizsystems in mehreren öffentlichen Gebäuden durch ein zentrales BHKW, welches evtl. mit Biomasse betrieben wird
  • Installation von Solarabsorberanlagen im Schwimmbad
  • Planung und Ausschreibung der Erneuerung der Dachhaut des Eisstadions mit Aufbau einer Photovoltaikanlage
  • Effizienzsteigerung bei der Straßenbeleuchtung durch Einsparcontracting Umstellung auf NAV-Leuchten bzw. sofern technisch möglich auf LED-Leuchten
  • Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Sanierungskonzeptes an zahlreichen Gebäuden auf Gemeindegebiet
  • Spitzenlastmanagement für Alpenbad im Rahmen des Sanierungskonzeptes überprüfen
  • Überprüfung der bestehenden Lieferverträge für Strom und Gas um das Angebot an Ökostrom, Beratung, Geräteaktionen etc. zu erweitern
  • Überprüfung eines Kaufs des Stromnetzes vom EWR und evtl. eigener Netzbetrieb
  • Ermittlung des Gesamtwärmebedarfs und des Anteils erneuerbarer Energien
  • Vermehrter Einsatz erneuerbarer Energien bei der kommunalen Wärmeversorgung
  • Betrieb eines Biomassehofes, evtl. in Abhängigkeit einer Biomasse-Nahwärmeversorgung in Kappel
  • Suche nach Möglichkeiten, alternative Versorgungskonzepte zu verwirklichen, z.B. Hackschnitzel, Erdwärme etc.
  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Einsatz erneuerbarer Energien für den Ortsteil Kappel, evtl. mit Ausbaustufen für die Versorgung des künftigen Gewerbegebietes
  • Überprüfung der Prozessschritte bei der Wasserversorgung und ggf. Pumpenaustausch
  • Datenerhebung zur Nutzung von KWK-Anlagen auf dem Gemeindegebiet
  • Senkung des Strombedarfs der Wasserversorgung (Pumpen prüfen) im Zuge der Brunnensanierung
  • Förderrichtlinien zur Regenwassernutzung erstellen
  • Auf der Wasserrechnung typische Verbrauchswerte mitteilen und Tipps zum Wassersparen ausgeben
  • Tempobegrenzung auf allen Gemeindestraßen auf 30 Km/h
  • Einrichtung einer Nachtschwärmer-Linie beim neu eingerichteten Ortsbus
  • Bereitstellung von zusätzlichen Personalressourcen für Klima- und Energiepolitik
  • Aufnahme der Energieaktivitäten in die Stellenbeschreibungen und Dienstanweisungen
  • Einführung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und betrieblichen Vorschlagswesens
  • Anerkennung über Leistungsbewertung nach dem TVöD
  • Festsetzung von Beschaffungsrichtlinien für energie- und klimafreundliche Einkaufspolitik
  • Anlage eines Teils der Rücklagen (z.B. aus dem Denkmalschutz) bei einer Ökobank oder in einem Öko-/ Umweltfond
  • Informationsveranstaltungen und Aktionen zum Thema Energie
  • Energieaktivitäten auch für Werbezwecke nutzen, z.B. im Tourismussektor
  • Infoveranstaltung für Gastronomiebetriebe zu Energieeinsparungen und Initialberatung; solche eine Infoveranstaltung kann z.B. im Tourismustag eingebettet werden
  • Fortführung von Veranstaltungsaktivitäten mit Bezug zu Energiethemen (Tag der Regionen, Gewerbeschau, Bauherrentag)
  • Ergänzung des CI der Gemeinde um den Aspekt Energie- und Klimaschutz, Verbreitung über Prospekt, Homepage etc. ('Heilklimatischer Kurort')
  • EWR zu einer Tarifstruktur auffordern, die Energiesparen belohnt (zumindest nicht bestraft) in Verbindung mit Tarifverhandlungen
  • Anstoß zum Bau einer Biogasanlage, betrieben mit organischen Reststoffen Zusammenbringen der Landwirte. Wärmenutzer wäre ein Ferienhof
  • Besonders in und mit den Schulen Aktionen organisieren und die Schüler/-innen zu sensibilisieren, z.B. durch eine Bürgersolaranlage in der Grundschule
  • Initiierung von Energieeinsparprojekten in der Grund- und Hauptschule, Projekt Dokumentation zur PV-Anlage, Bürgersolaranlage
  • PV-Anlage in der Grundschule: Im überdachten Pausenhofbereich großes Display, das den Schüler u. a. die täglich erzeugte Strommenge anzeigt
  • Sensibilisierung der Nachbargemeinden zum Mitmachen (Erfahrungsaustausch, gemeinsame Planungen, etc.) im Zweckverband Allgäuer Land

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Re-Audit 2014
    Externes Audit 2010

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