Wasserburg (Bodensee)

Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde Gold-zertifizierte Stadt / Gemeinde


Die vielen Aktivitäten unserer kommunalen Energiearbeit wurden durch den eea erfasst und dokumentiert. Ende 2007 wussten wir dann, dass wir gar nicht so schlecht vorgelegt hatten und anschließend war unser Ehrgeiz geweckt, die nächsten Aktionen unverzüglich anzugehen und umzusetzen. Als erste auditierte Kommune in ganz Bayern sind wir stolz auf unsere Leistungen im Klimaschutz. Der eea ist einfach ein tolle Sache und spornt an, noch mehr zu tun!

Bürgermeister Thomas Eigstler

Daten & Fakten

Wasserburg (Bodensee) im eea

Kontakt


Die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unseren Nachkommen verpflichtet uns, in der Gegenwart das Möglichste zu tun, um Schaden von unser Umwelt abzuwehren. Ebenso möchten wir mit unserer Teilnahme die Vorbildfunktion gegenüber unseren Bürgern wahrnehmen und dokumentieren.

Verfassung eines qualitativen des Energieleitbildes im Juni 2008 mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderats am 10.06.2008.

Inhalte: Die kommunale Verwaltung soll bei all Ihren zukünftigen Entscheidungen folgendes berücksichtigen:

  1. Umfassender Klima- und Umweltschutz
  2. Sparsamme Nutzung von Rohstoffen & Energie
  3. Sicherung d. Lebens- & Wirtschaftsbedingungen
  4. Gemeinsames Handeln von Bürgern, Institutionen und Gemeinde
  • Seit 2006: Teilnahme am European Energy Award®
  • 2008 Beitritt zum Klimabündnis
  • 2008 Verabschiedung eines Energieleitbildes
  • 2009 Zertifizierung mit dem eea

  • Messbarkeit der Auswirkungen und Entwicklungen in der Gemeinde: Energiebilanz, CO?-Analyse, Datenbank der Wärmeverbraucher und somit Abwärme- und Einsparpotentiale aufzeigen
  • Energieeinsparkonzepte für alle gemeindliche Anwesen erstellen
  • Aufstellung eines Energieplans als verbindliche Richtlinie für energiepolitische Entscheidungen
  • Planungen für Verbesserung der Radwege
  • Planung für Parkleitsystem
  • Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes zur Reduktion klimarelevantere Spurengase
  • Umsetzung der Energieplanung durch ein kommunales Förderprogramm für Altbausanierungen
  • Beachtung der neuen kommunalen Leitbilder bei den nächsten Erschließungsgebieten / Bebauungsplänen
  • Formulierungen der entsprechenden energetischen Anforderungen bei zukünftigen Maßnahmen
  • Einführung von Auflagen zu ökologischer sowie energetischer Bauweise (Wohnungsbau und Gewerbe) im Kaufvertrag für kommunale Grundstücke
  • Auslage, Verteilung und Bewerbung der Bauherrenmappe vom Landratsamt, falls Ökologie und Energie angesprochen wird
  • Umbau der restlichen, veralteten Straßenbeleuchtung
  • Einsatz von Mitteln zur Senkung des Energieverbrauchs kommunaler Gebäude (Sanierung kommunaler Gebäude mit strengen Zielwerten)
  • Nutzung kommunaler und privater Dachflächen zur Energiegewinnung
  • Errichtung eines Biomasseheizwerkes (Hackschnitzel) zur Gewinnung von Nahwärme
  • Fortlaufende Kontrolle und Sanierung des Kanalsystems (Trennsystems)
  • Untersuchung einer Nutzung der Abwärme der Abwassersammelkanäle
  • Kommunale Förderung von Bodenentsiegelungen
  • Bestandsaufnahme und Verbrauchsmessungen bei verwaltungseigenen Fahrzeugen, CO?-neutrale Treibstoffe, Fahrstrecken-Analyse, Schulung der Mitarbeiter in Eco-Drive
  • Anschaffung von Fahrrad-Boxen
  • Grenzüberschreitende Beschilderung der Radwanderwege (Interreg III a)
  • Verbesserung der Radwegbeschilderungen
  • Ideenkonzept für Radwege und Vereinheitlichung der Beschilderung
  • Aktionen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität
  • Einrichten einer Fahrradgarderobe bei größeren Festen (Anreiz zum Festbesuch mit dem Fahrrad)
  • Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter der Gemeinde und Mitglieder des Energieteams
  • Errichtung eines kleinen Energieparks zur Veranschaulichung der erneuerbaren Energiegewinnung
  • Fachvorträge rund ums Bauen und Energieeinsparungsmaßnahmen
  • Aktionen im schulischen Bereich um die Kinder an das Thema Energie heran zu führen
  • Workshop bei der Handwerksshow
  • Durchführung einer Woche der Sonne
  • Persönliche Einladung und Führung von Neubürgern
  • Allgemeiner Informationsaustausch mit Anliegergemeinden
  • Informationsveranstaltung über den eea für umliegende Gemeinden
  • Planung einer Gewerbeschau mit Energiefachthemen und Beratungsständen
  • Regionalentwicklungskonzept mit den Gemeinden des Landkreis Lindau
  • Veranstaltung einer Schüleraktion, z.B.: Ermittlung der Solardachanzahl und Verteilung eines Fragekataloges
  • Bezuschussung privater Initiativen durch die Gemeinde
  • Einführung eines finanziellen Energiedorfpreises durch die Gemeinde

Aktuell

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