Wesermarsch / LK

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Daten & Fakten

Wesermarsch / LK im eea

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Herr Leonard Meyer, Bundesgeschäftsstelle European Energy Award, Berlin, berichtete in einer Arbeitskreissitzung Klimaschutz / Klimawandel am 10.08.2010 über den European Energy Award (eea).

Daraufhin hat der Arbeitskreis folgenden Beschluss gefasst:

Die Mitglieder des politischen Arbeitskreises Klimaschutz / Klimawandel halten den eea für ein geeignetes Instrument, um den Klimaschutz im Landkreis qualifiziert und als kontinuierlichen Prozess voranzubringen. Der Landkreis Wesermarsch hat damit die Chance zu einem Leuchtturm in Sachen Klimaschutz zu werden. Der politische Arbeitskreis war sich in seiner Sitzung am 10.08.2010 darüber einig, dass der eea-Prozess so bald wie möglich gestartet werden sollte. Besondere Bedeutung wird der Umsetzung effizienter Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Freisetzung im Rahmen dieses Prozesses und der externen Beratung beigemessen.

Leitlinien zur Energieeffizienz

  • Die Region setzt zukünftig besonders auf Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und favorisiert dabei Gemeindegrenzen überschreitende Lösungen.
  • Die Region stärkt vor allem im Mobilitätsbereich kooperative Lösungen zwischen Stadt und Land und ist bemüht, gerade auch unter den besonderen Bedingungen ländlicher Räume innovative Maßnahmen umzusetzen, mit denen sowohl eine Reduktion des Verkehrsaufkommens als auch ein Umstieg auf umweltverträgliche Verkehrsträger erreicht werden kann.
  • Die Region unterstützt den Verkehrssektor in seinem Bestreben, durch die Nutzung alternativer klimafreundlicher Treibstoffe zu einer Reduktion von Treibhausgasen beizutragen.
  • Die Region als bedeutender Tourismusstandort wird ihre Besucher in die Klimaschutzbemühungen einbinden. Sie wird bei der Entwicklung neuer Tourismusangebote auf klimabewusste Lösungen setzen.
  • Die Region wird in einen offenen Dialog mit Industrie- und Gewerbeunternehmen eintreten und versuchen, sie in die regionalen Klimaschutzstrategien einzubinden.

Leitlinien zur Treibhausgas- Reduktion

  • Die Landwirtschaft ist für die regionale Entwicklung nach wie vor ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Maßnahmen in diesem Sektor zur Reduktion von Treibhausgasen sind zu unterstützen.
  • Die Region wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, vorhandene Gebiete langfristig zu sichern und die Schaffung neuer Flächen zu fördern, die als CO2- Senken fungieren. Auf bestehende Nutzungen ist Rücksicht zu nehmen.

Leitlinien zur Umsetzung

  • Die Region sieht in der Sensibilisierung der Bürger und in der Förderung von Akzeptanz entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche Klimaschutzstrategie. Sie wird diese Prozesse durch eine verbesserte Informations- und Beteiligungspolitik stärken und Klimaschutz und Klimaanpassung zu wichtigen Bausteinen der Umweltbildung machen.
  • Die Region wird verstärkt die EU-Förderprogramme für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen nutzen. Die Region wird zudem neue Finanzierungsoptionen erproben und das privatwirtschaftliche Engagement stärken.
  • Die Region ist sich darin einig, dass die Kommunen und Städte in der Zukunft im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten bei der Umsetzung gemeinsamer oder lokaler Klimaschutzkonzepte eine Vorreiterrolle übernehmen müssen. Die Gebietskörperschaften werden dabei Aktivitäten und langfristige Planungen und Investitionen verstärkt auch auf ihre Klimarelevanz hin prüfen. 
  • Die Region ist bestrebt, über eine bessere Vernetzung der regionalen Akteure die Chancen für die Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele zu verbessern und wird die Ergebnisse zur Anpassung und Weiterentwicklung des Integrierten Klimaschutzprogramms nutzen.

- Beschaffung von zwei E Bikes (2014) und einem Elektrofahrzeug (2015) für Dienstfahrten

Der Landkreis Wesermarsch richtet zusammen mit der Stadt Elsfleth und den Gemeinden Berne und Stadland auf der Grundlage des IKS Regionalforum Bremerhaven eine Klimaschutzstelle ein. Dazu wird ein Förderantrag beim Projektträger Jülich gestellt. Der Antrag wird zurzeit von einem externen Büro erarbeitet.

- Pilotprojekt "Optionen für Paludikulturen im Landkreis Wesermarsch im Kontext von Moorschutz und -entwicklung sowie Klimaschutz durch CO2 Einsparung auf Moorböden“

Aktuell

    Externes Re-Audit 2018
    Externes Audit 2014

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