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eea-Newsletter Februar 2017

Seit Oktober 2016 traten drei neue Kommunen dem eea bei:

Der Landkreis Herford aus Nordrhein-Westfalen,
Die Gemeinde Pfalzgrafenweiler aus Baden-Württemberg und
Die Gemeinde Schwielowsee aus Brandenburg.

Herzlich willkommen im eea-Netzwerk!



das Jahr 2016 war laut der nationalen Wetterbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika (NOAA) das dritte Jahr in Folge, in dem die globalen Temperaturrekorde übertroffen wurden. Gleichzeitig war es das Jahr, in dem Klimaschutz weltweit formal als Aufgabe anerkannt wurde, die in allen Ländern und auf allen Ebenen Umdenken und vor allem Handeln erfordert. 2017 geht es also umso mehr darum, auf der kommunalen Ebene im Klimaschutz vorzumachen, was auf der globalen Ebene noch ausgehandelt wird. Auch wenn es global gesehen manchmal kleine Schritte sind. Klein aber konkret.

Lesen Sie mehr über eea und Klimaschutz in unserem aktuellen eea-Newsletter 01/2017:

Neue eea-Kommunen
Jüngste Auszeichnungsveranstaltungen
Gesamtüberblick zu unserem Service-Angebot
Klima-log – Neue gute Praxis-Beispiele von Kommunen für Kommunen
Neues im Themen- und Servicenavigator
Broschüre „European Energy Award – der Weg zum kommunalen Klimaschutz“ jetzt erhältlich
URBACT – Europäisches Austauschnetzwerk für gute Klimaschutzbeispiele
Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" 2016 / 2017
Wettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr 2017“

Termine

Falls Ihr E-Mail-Server Sie über die Überschriften nicht zu den Artikeln unten im Text verlinkt, haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter komfortabel über die Online-Version zu lesen.

Im Januar 2017 fanden in Bayern und im Herbst 2016 in Sachsen und NRW die jährlichen Auszeichnungsveranstaltungen der eea-Kommunen statt.

Sechs bayerische Kommunen erhielten die eea-Trophäe am 30. Januar 2017 in Kempten, der ersten Gold-Stadt in Bayern.

In Nordrhein-Westfalen wurden am 7. Dezember auf Schloss Loburg in Ostbevern mit insgesamt 33 nordrhein-westfälische Kommunen so viele Auszeichnungen wie noch nie zuvor verliehen.

Am 07. November 2016 wurden 11 sächsische Kommunen in Dresden im Rahmen der 9. Jahrestagung „Kommunaler Energie-Dialog Sachsen" ausgezeichnet.

Lesen Sie mehr dazu in unseren News.



Nachdem es zu Beginn noch wenige Werkzeuge gab, um die eea-Arbeit zu unterstützen, bietet die Bundesgeschäftsstelle ihren Mitgliedskommunen mittlerweile eine Vielzahl von Instrumenten, die sie aufgrund von Bedarfen und Anregungen aus der langjährigen Zusammenarbeit im eea-Netzwerk entwickelt hat.
Einen Überblick über alle Service-Angebote, die dem eea-Netzwerk heute zur Verfügung stehen, finden Sie nun auf der eea-Website unter dem Reiter „Service“.

Die einzelnen Angebote können Sie über Verlinkungen von der Serviceseite aus direkt anwählen.

eea-Werkzeuge 2005


eea-Serviceangebote 2017



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 Maßnahmen 1.4.2 / 6.3.2
 Preisnachlass und Zuschuss für energetischen Wohnungsbau

In Oldenburg wird ein erheblicher Anteil des CO2-Austoßes über Heizenergie in privaten Wohnungen erzeugt. Deshalb fördert die Stadt energieeffizienten Wohnungsbau durch einen Preisnachlass oder Baukostenzuschuss, vorausgesetzt die energetischen Standards der Gebäude liegen über den gesetzlichen Mindestanforderungen.

Lesen Sie mehr dazu direkt bei Klima-log.


 Maßnahmen 4.4.3 / 4.5.1
 Einfach Mobil in Offenburg

Mit der Mobilitätskarte „Einfach Mobil“ können Offenburger und Offenburgerinnen ein umfassendes Mobilitätsangebot mit vergünstigen Kosten nutzen. In 2015/2016 sind vier Mobilitätsstationen entstanden, die Platz für Bike- und Carsharing sowie Abstellmöglichkeiten für private Fahrräder in enger Kombinationen mit Haltepunkten des ÖPNVs bieten. Dazu gehört auch das „Radhaus“, ein vollautomatisches Parkhaus für Fahrräder und Elektro-Fahrräder.
Lesen Sie mehr dazu direkt bei Klima-log.


Kontaktpartner:    René LoheE-Mail: rlohe@european-energy-award.de 

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  zu Maßnahme 6.4.2 Konsumenten, Mieter
  Informationskampagne und Website „zu gut für die Tonne!“

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, landet in die Tonne. Auf der Website finden Sie zahlreiche Rezepte von Sterneköchen, Tipps und Mitmachaktionen, die einen ressourcenschonenden Umgang mit wertvollen Lebensmittel anregen.


  zu den Maßnahmen 2.1.4 Sanierungsplan/ -konzept; 2.1.5 Beispielhafter Neubau/
  beispielhafte Sanierung; 3.3.2 Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energiequellen
  Integriertes Energie-Quartierskonzept in Ludwigsburg

Im Rahmen des Quartiers-Konzepts werden in den Ludwigsburger Gebieten Sonnenberg und Grünbühl ein innovatives Nahwärmekonzept und beispielhafte Projekte zur energetischen Sanierung entwickelt und energetisch optimierte Neubaustandards umgesetzt.

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Anlässlich des 15. eea-Geburtstags in Deutschland hat Dr. Armand Dütz, der Geschäftsführer der Bundesgeschäftsstelle European Energy Award, über den Fraunhofer IRB Verlag eine neue Broschüre herausgegeben, die die Entstehungsgeschichte und 15 Jahre Entwicklung beim eea anschaulich beschreibt.

Diese Broschüre können Sie im Buchhandel wie auch über den eea-Shop beziehen.

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Neue Materialien im Themen- und Servicenavigator

Folgende neue Materialien aus dem Themen und Servicenavigator (TSN) stellen wir Ihnen heute vor:


In unserer langjährigen Betreuung des eea als Bundesgeschäftsstelle haben wir mit unserem eea-Netzwerk, das Erfahrungen und Expertise vieler Akteure des lokalen Klimaschutzes zusammen bringt, viele gute Instrumente, Arbeitsmaterialien, Argumente und Ideen entwickelt. Damit diese dem ganzen Netzwerk der eea-Kommunen zugutekommen, stellen wir fortan regelmäßig bewährte und neue Tipps, Hinweise, gute Beispiele sowie Arbeits- und Anschauungsmaterialien zusammen und schicken diese in kompaktem Format an die Energieteamleitungen der Kommunen. Der aktuelle eea-FOKUS steht unter dem Motto

 

und befasst sich insbesondere mit den eea-Maßnahmenbereichen 5 und 6, also mit interner Organisation sowie Kooperation und Kommunikation. 

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Die Kommunen haben im Rahmen einer einjährigen Workshopreihe gemeinsam mit der Bundesgeschäftsstelle European Energy Award zu den Themen Datenmanagement, Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei Planungsprozessen sowie Quartiersentwicklung hilfreiche Instrumente und Materialien erarbeitet, um die energie- und klimapolitische Arbeit künftig effizienter und kapazitätssparender zu gestalten. Die Ergebnisse der erfolgreich abgeschlossenen Workshopreihe fließen künftig in das Instrumentarium des European Energy Awards ein.

Dr. Armand Dütz, Geschäftsführer der eea-Bundesgeschäftsstelle, betonte, es sei „wertvoll, dass Kommunen auch in Zeiten von personellen und finanziellen Engpässen das Thema Umwelt- und Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren.“

Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link: Informationen zu eea-Querschnittthemen

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Das besondere Engagement der eea-Kommunen Bocholt, Bottrop, Greven, Hürth, Ibbenbüren, Neuss und Rietberg aus Nordrhein-Westfalen wurde am 04.07.2016 im Ministerium Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) feierlich gewürdigt. 



 
  Sie leben seit mehreren Jahren erfolgreich
  eine integrierte Stadtentwicklung?

  Sie haben Lust (und Zeit) sich mit
  europäischen Städten dazu auszutauschen?


Über das europäische Programm URBACT erhalten Sie Unterstützung bei der internationalen Öffentlichkeitsarbeit für Ihre guten Stadtentwicklungsprojekte in nachhaltigen Themenschwerpunkten wie u.a. CO2-Reduzierung und Umweltschutz. Mit der Teilnahme an dem URBACT-Programm werden Sie Teil eines europaweiten Unterstützungs- und Austauschnetzwerks mit bis zu 100 „Gute Praxis-Städten“.

Im Gegensatz zu den oft komplizierten Bewerbungsverfahren bei EU-Projekten können bei URBACT einzelne Kommunen in einem vereinfachten Verfahren teilnehmen. Reichen Sie noch bis zum 31. März Ihre Projektbeschreibung ein und entnehmen Sie hierfür weitere Informationen der URBACT-Website.

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Im Modellversuch eea-plus Anpassung an den Klimawandel, den derzeit die Bundesgeschäftsstelle mit 10 Städten in Nordrhein-Westfalen und zwei Städten in Sachsen durchführt, wurde der erste Prozessschritt zur Erstellung einer Vulnerabilitäts- bzw. Klimawirkungsanalyse abgeschlossen.

Bei einem Erfahrungsaustausch im Mai 2016 in Dortmund präsentierten die Kommunen einen zuvor zusammenfassend erstellten kommunalen Steckbrief zur jeweiligen Analyse und tauschten sich über Vorgehensweisen, Bewährtes und weniger Bewährtes bei der Analyse der kommunalen Herausforderungen durch den Klimawandel aus.

Derzeit erstellen die Modellkommunen eine Ist-Analyse, die sich strukturell an den Maßnahmenbereichen des eea-Maßnahmenkatalogs orientiert, sich inhaltlich jedoch mit dem zwar verwandten aber klar abgegrenzten Thema Anpassung an den Klimawandel beschäftigt.

Für Frühjahr 2017 ist die Auditierung der Modellkommunen vorgesehen. Die Ergebnisse des ersten Qualitätsmanagementzyklus werden anschließend in den Evaluationsbericht zum Modellversuch einfließen.


Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" 2016 / 2017

Nachdem im Jahr 2016 wieder vier eea-Kommunen in Berlin als Gewinner des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“ ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von je 25.000 € bedacht wurden, ist jetzt die Bewerbungsrunde für das Jahr 2017 eröffnet.
Bis zum 15. April 2017 können Kommunen dieses Jahr ihre Wettbewerbsbeiträge in den drei Kategorien „Kooperationsprojekte“, „Klimaanpassung“ und „Maßnahmen zur Bürgeraktivierung“ einreichen. Die Preisträger werden voraussichtlich im Januar 2018 in Berlin bei der 10. Kommunalen Klimakonferenz bekanntgegeben.

Lesen Sie mehr zu den Preisträgern des Wettbewerbs 2016 aus dem eea-Netzwerk und beziehen Sie hier die Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb 2017.

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Vom 15. Februar bis 15. Mai 2017 können sich Kommunen, kommunale Unternehmen sowie Kooperationen ("Verbünde") von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen für Förderungen ihres Radverkehrs bewerben.

Über den Wettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr“ der im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) ausgelobt wird, wurden in der ersten Runde 2016 insgesamt 51 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 70 Millionen Euro zur Antragstellung aufgefordert. Die ersten 24 Projekte davon wurden bereits Ende 2016 bewilligt und sind in diesem Jahr gestartet.

Lesen Sie mehr dazu beim BMUB oder beziehen Sie die Anmeldeinformationen und –unterlagen direkt bei der der Nationalen Klimaschutzinitiative.

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Der Vergleich mehrerer Sanierungsszenarien sowie ihrer finanziellen Auswirkungen für den kommunalen Gebäudestand ermöglicht Kommunen eine fundierte Bewertung verschiedener möglicher Entwicklungen. Hiermit  bietet das FinSa-Tool eine Entscheidungsgrundlage für die Festlegung einer kommunalen langfristigen Gebäudesanierungsstrategie.

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Termine

16.02.2017

Auszeichnung der Baden-Württembergischen eea-Kommunen
30.03.2017Bewerbungsschluss URBACT
05.-07.04.
2017

Beraterschulung in Berlin

15.04.2017

Bewerbungsschluss Wettbewerb „klimaaktive Kommune 2017“

10.05.2017Auszeichnungsveranstaltung Brandenburg
15.05.2017Bewerbungsschluss Wettbewerb "Klimaschutz
durch Radverkehr 2017“

Diese und weitere Termine sind nachzulesen auf unserer Website unter Termine.

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Lesen Sie hier mehr zum Projekt.

Interessierte eea-Kommunen als Vorreiter im Klimaschutz können sich ab Herbst 2016 im Rahmen des Forschungsprojekts auf eine begrenzte Anzahl von kostenlosen Energieaudits für ihre Kläranlagen bewerben. Ziel der Energieaudits ist es, Optimierungspotenziale aufzuzeigen und gleichzeitig Schnittstellen für den Einsatz des POWERSTEP Konzeptes zu ermitteln.

Kontaktpartnerin:
Thekla HeinelE-Mail: theinel@european-energy-award.deTel: 030-39042 66

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Im Rahmen der Beschaffungsrichtlinie hat die Iserlohner Verwaltung beispielsweise verankert, Fahrzeuge der kommunalen Flotte schrittweise bis 2020 durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen soweit deren Anforderungsprofile dafür geeignet sind. Hierdurch geht Iserlohn mit gutem Beispiel voran, um auch die Nutzung der Elektromobilität in unternehmerischen und privaten Bereichen anregen.

Die Ladeinfrastruktur wurde mittlerweile in Iserlohn stark ausgebaut und eine hohe Abdeckung mit Ladesäulen erreicht. Hierfür kooperieren die Stadtwerke Iserlohn mit einem Anbieter von Ladelösungen. Die Energie zur Ladung der Fahrzeuge, der SauerlandStrom mobil, wird aus erneuerbaren Quellen gewonnen, denn nur auf diese Weise kann Elektromobilität wirklich CO2-frei sein.

Lesen Sie mehr zum Projekt „Emobility Works“, das von der B.&S.U.mbH in Kooperation mit der Berliner Agentur für Elektromobilität und mit Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Programmes Intelligent Energy Europe umgesetzt wird.

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Bereits im September 2014 zum Auftakt des EU - Projektes „Emobility Works“, an dem eea-Goldkommune Iserlohn sich mit viel Engagement beteiligt, skizzierte der Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens seine Vision von der zukünftigen Mobilität in der Stadt als „leise und klimaschonend“. Durch den Einsatz von Elektromobilität möchte Iserlohn die Standortattraktivität der Stadt und die Lebensqualität der Einwohner verbessern.