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eea-Newsletter Juli 2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

was gibt es im Juli Neues zum eea zu berichten?

Seit Jahresbeginn ist das eea-Netzwerk um 29 eea-Kommunen gewachsen, hiermit sind mehr als 300 deutsche Kommunen Mitglied im European Energy Award (eea)! Unter den neuen eea-Teilnehmern befinden sich fünf Landkreise, einer davon nimmt als erste Kommune im Bundesland Saarland teil. In Baden-Württemberg nutzen mit dem jüngsten Beitritt der Gemeinde Bodnegg 100 Kommunen den eea für einen strukturierten Optimierungsprozess im kommunalen Klimaschutz.

Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren Themen in unserem Newsletter:

- Erste Jahreshälfte 2014: Neue eea-Kommunen
- "Runde Zahlen" beim eea
- Aktualisierung des Best-Practice-Portals KommEN
- Neues Material im Themen- und Servicenavigator
- Noch bis 30. September Einreichungsfrist für Projektskizzen zur Förderung innovativer Klimaschutzprojekte


Seit Januar 2014 haben wir folgende neue Kommunen beim eea begrüßt:

Baden-Württemberg
Gemeinde Rechberghausen, Stadt Altensteig, Gemeinde Ummendorf, Gemeinde Schemmerhofen, Gemeinde Sigmaringendorf, Gemeinde Ilsfeld, Stadt Schwäbisch Hall, Gemeinde Walddorfhäslach, Rhein-Neckar-Kreis, Gemeinde Bodnegg
Bayern
Stadt Wasserburg, Stadt Bobingen, Landkreis Oberallgäu, Landkreis Neu-Ulm, Marktgemeinde Wiggensbach, Gemeinde Haldenwang, Gemeinde Durach
Nordrhein-Westfalen
Stadt Bad Berleburg, Stadt Erwitte, Kreis Soest
Saarland
Landkreis St. Wendel
Sachsen
Gemeinde Kodersdorf, Große Kreisstadt Markkleeberg
Sachsen-Anhalt
Stadt Gräfenhainichen, Gemeinde Benndorf, Stadt Arendsee, Stadt Dessau-Roßlau, Stadt Osterburg, Verbandsgemeinde Seehausen


1. Kommune im Saarland:
In der ersten Juliwoche 2014 trat der Landkreis St. Wendel dem eea bei. Somit ist der eea nun auch im Saarland vertreten. Unterstützt wird die Teilnahme des Landkreises durch das Förderprogramm „Klima Plus Saar“ des saarländischen Wirtschaftsministeriums.
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100. Kommune in Baden-Württemberg
Mit dem Beitritt der Gemeinde Bodnegg (Landkreis Ravensburg) beteiligen sich jetzt 100 Kommunen im Land am eea.
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300. Kommune in Deutschland:
Durch den Beitritt der sächsischen Stadt Markkleeberg gehören nun 300 Städte, Gemeinden und Landkreise zum eea-Netzwerk. Hiermit leben deutschlandweit mehr als 22,5 Mio. Einwohner in einer eea-Kommune - über ein Viertel der deutschen Bevölkerung.
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Nachdem das Internetportal KommEN, entwickelt durch das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen und die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH im Jahr 2002 zunächst ausschließlich für Projekte aus Kommunen in Nordrhein-Westfalen an den Start gegangen war, wurde es im Jahr 2008 grundlegend überarbeitet und als Plattform für Praxisbeispiele aus allen Bundesländern erweitert.

Mittlerweile ist die Datenbank auf einen Bestand von 545 Projekten angewachsen, die nach der Systematik des aktuellen eea-Maßnahmenkatalogs den 79 Maßnahmen aus dem kommunalen Handlungsspektrum zugeordnet sind. Hierdurch können zielgerichtet gute Beispiele aus der kommunalen Klimaschutzpraxis abgerufen werden und Kommunen als Impulse für die Initiierung eigener Maßnahmen dienen.

Um Ihnen weiterhin ein aktuelles und zeitgemäßes Portal anzubieten, ist derzeit eine Aktualisierung der bewährten Datenbank in  Bearbeitung, bei der sowohl die grafische und funktionale Gestaltung erneuert als auch die Inhalte aktualisiert und gestrafft werden. Hierbei arbeiten wir eng mit den Kommunen zusammen, um die Klimaschutzverdienste wie auch die speziellen Herangehensweisen und Problemlösungen der einzelnen Projekte nachvollziehbar darzustellen und somit anderen Kommunen vielfältige Wege zum Ziel aufzuzeigen.

Bis zur Veröffentlichung des neuen Portals können Sie die Datenbank wie gewohnt nutzen unter www.kommen.nrw.de.



An dieser Stelle möchten wir Ihnen ausgewählte Publikationen, Webseiten / Portale, Best Practice Beispiele bzw. Instrumente vorstellen, die kürzlich in den Themen- und Servicenavigator auf der eea-Website eingestellt wurden.
Für eea-Akteure (eea-Kommunen, eea-Berater etc.) steht weiteres Material im internen Bereich des Themen- und Servicenavigators bereit.


Maßnahme: 1.4.2 Beratung zu Energie und Klimaschutz im Bauverfahren
Digitale Bauherrenmappe der SAENA Sächsischen Energieagentur GmbH
Die Sächsische Bauherrenmappe ist ein digitaler Leitfaden zum Ausrucken und herunterladen rund um das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren von Wohngebäuden und unterstützt Bauherren vom Beginn der Planung bis zur Endabnahme.
Die Bauherrenmappe informiert unter anderem über
•    rechtliche Rahmenbedingungen
•    Planungsgrundlagen
•    Gebäudetechnik
•    aktuelle Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV)
•    Vergütungssätze nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) etc.
Außerdem liefern sächsische Kommunen unter der Rubrik „Regionales“ Informationen zu regionalen Ansprechpartnern, Satzungen und Beschlüssen und Formulare zum Bauantrag.

Maßnahmen: 1.1.4 Evaluation von Klimawandeleffekten / 6.4.1 Arbeitsgruppen, Partizipation / 6.4.2 Konsumenten, Mieter
Online-Beteiligung zu Klimaanpassungsmaßnahmen in Elmshorn
Die Stadt Elmshorn hat mit Bürgern und Experten im Rahmen einer Onlinediskussion  „Elmshorn und Umland im Klimawandel – wie wollen wir uns schützen“ künftige Maßnahmen im Rahmen einer Lifediskussion erörtert. Zusätzlich zu interaktiven Workshop-Reihen nutzte die Stadt erstmals die Methoden der E-Partizipation, mit Hilfe einer eigens dafür eingerichteten Website.
Ziel der Stadt Elmshorn war es, die Bürger aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und sich mit Ihren Anregungen einzubringen.
Auf der Internetseite konnten Bürger nicht nur die zu erwartenden Probleme, sondern auch konkrete Maßnahmen zum Umgang mit Hoch- Und Regenwasser kommentieren, bewerten und um eigene Vorschläge ergänzen. In einer einstündigen Live-Diskussion auf der Plattform konnten Fragen und Anregungen direkt mit den Fachexperten erörtert werden.

Maßnahmen: 4.5.1 Mobilitätsmarketing in der Kommune / 6.4.3 Schulen, Kindergärten
Aktionsnetzwerk movidu
Im Aktionsnetzwerk movidu haben sich verschiedenste Partner zusammengeschlossen, die alle ein gemeinsames Anliegen verbindet: Sie setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche lernen, in ihrem Alltag möglichst sicher, eigenständig und umweltschonend von A nach B zu kommen! Die direkte Zusammenarbeit mit Schulen bildet dabei den Schwerpunkt ihres Engagements.
Auf der Onlineplattform werden Projekte und Angebote für Eltern und Schulen rund um das Thema Mobilität für Kinder in allen Jahrgangsstufen.
Die Projekte können nach Altersklassen, Schulart und Anbieter gefiltert werden.


Noch bis zum 30. September 2014 läuft die Bewerbungsfrist für die Förderung von innovativen Klimaschutz-Einzelprojekten. Diese Förderung wird ergänzend zu den spezifischen Förderprogrammen der Nationalen Klimaschutzinitiative gewährt. Ziel der Förderung ist die Unterstützung von Klimaschutzprojekten mit bundesweiter Ausstrahlung, die Prozesse anstoßen und Strukturen aufbauen, um Akteure in der Wirtschaft, in Kommunen, in Privathaushalten und in Bildungseinrichtungen zu klimafreundlichem Verhalten zu bewegen.
Gefördert werden Projekte zu Beratung, Information, Kapazitätsaufbau, Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Qualifizierung in den Handlungsfeldern Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung. Voraussetzung für die Gewährung der Projektförderung ist eine belastbare Beschreibung der mit dem Projekt angestrebten Treibhausgasemissions-Minderungsziele und der Wirkungsketten, über die diese Ziele erreicht werden sollen.
Kommunen, Verbraucher, Wirtschaft und Institutionen im Bildungsbereich sind aufgerufen, Projektskizzen einzureichen, unter denen dann in einem zweistufigen Verfahren besonders geeignete Projekte ausgewählt werden, die voraussichtlich ab Mitte 2015 umgesetzt werden können.

Förderinformationen für innovative Klimaschutz-Einzelprojekte finden Sie hier.
Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite des Projektträgers Jülich abrufen.