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eea-Newsletter Oktober 2015

die Sommerpause ist jetzt selbst in Bayern und Baden-Württemberg vorbei, der Herbst naht und macht die Arbeit im warmen Büro wieder attraktiver, eea-Kommunen und Bundesgeschäftsstelle sind wieder mit vereinten Kräften am Klimaschutz-Tagesgeschäft.

Neues, Hilfreiches, In-Erinnerung-Gerufenes rund um Klimaschutz und eea entnehmen Sie bitte den folgenden Artikeln in unserem aktuellen eea-Newsletter:

Neue eea-Kommunen. 1

eea-Label: „(Vorbildliche) Energie- und Klimaschutzregion“ (eea-Region). 2

Neuer Service der Bundesgeschäftsstelle: Der eea-Fokus. 2

Auftaktveranstaltung zum Modellversuch eea-plus Anpassung an den Klimawandel in Dortmund   3

Vertiefung und Ergänzung des European Energy Award um Querschnittsthemen. 4

Neue Beispiele im Themen- und Servicenavigator. 4

ECOSPEEDRegion Szenarien-Modul6

BAFA-Förderung: Vernetzung unter (eea-)Kommunen in Energieeffizienz-Netzwerken. 7

Termine. 7

Was ist eigentlich geworden aus…... 7

 


Folgende neue Kommunen durften wir beim eea begrüßen: 

Baden-Württemberg:
Landkreis Ostalbkreis, Stadt Riedlingen, Stadt Reutlingen, Gemeinde Bergatreute, Gemeinde Berkheim, Gemeinde Wannweil

Bayern:
Landkreis Unterallgäu, Landkreis Berchtesgadener Land, Gemeinde Stöttwang

Sachsen:
Stadt Zwenkau



eea-Label: „(Vorbildliche) Energie- und Klimaschutzregion“ (eea-Region)

Kurz vor der Sommerpause konnten wir zwei eea-Regionen für ihre langjährigen Klimaschutzaktivitäten ehren.

Im Juni haben wir unser neues eea-Label „Energie- und Klimaschutzregion“ erstmalig an die Stadtregion Münster verliehen. 
Kurz darauf übergaben wir im Juli der Gemeindeverband Mittleres Schussental das Label „vorbildliche Energie- und Klimaschutzregion“. 

Was verbirgt sich hinter dem eea-Label „(vorbildliche) Energie- und Klimaschutzregion“? 

Zunächst der Gedanke, dass ein gutes Klima über das Ortsausgangsschild hinausgeht!
Aus diesem Grund engagieren sich viele eea-Kommunen mit ihren benachbarten Städten und Gemeinden gemeinschaftlich für den Klimaschutz. Durch gemeinsame Leitbilder und interkommunale Kooperationsprojekte werden Maßnahmen effizienter umgesetzt sowie Kosten und Zeit gespart. Das Label eea-Region würdigt genau diese enge Zusammenarbeit in der Region. 


Das Label macht bundesweit Klimaschutzfortschritte und -erfolge der einzelnen eea-Kommunen innerhalb der Region und über die Region hinaus sichtbar. 

Wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, kann das Label von der Bundesgeschäftsstelle European Energy Award an die Region vergeben und von den angehörigen eea-Kommunen genutzt werden. 

Sie sind interessiert? Dann prüfen Sie über den Schnellcheck auf unserer Website, ob eine Beantragung des Labels für Ihre Region in Frage kommt.


Neuer Service der Bundesgeschäftsstelle: Der eea-Fokus

Unter dem Titel, „eea-Fokus“, wird die Bundesgeschäftsstelle zukünftig Materialien anbieten, die die Klimaschutz-Arbeit in einzelnen Themenfeldern unterstützen und erleichtern. Welche Bereiche und Themen im Zusammenhang mit dem Fokus-Thema bearbeitet werden, hängt dabei  von den Anregungen und Bedarfen der Akteure des Netzwerkes ab. Entsprechende Anstöße gewinnen wir sowohl aus dem operativen Geschäft der Bundesgeschäftsstelle als auch in Erfahrungsaustauschtreffen mit Kommunen, Beratern, Auditoren und eea-Geschäftsstellen. 

Der erste eea-Fokus wird sein: 

Er nimmt die Themen interne Organisation, sowie Kommunikation und Kooperation im Rahmen der Klimaarbeit unter die Lupe. Unter diesem Motto versenden wir künftig in regelmäßigen Abständen unsere Fokusletter an die Energieteamleitung der eea-Kommunen. Diese enthalten kompakt aufbereitete Materialien, die unmittelbar für die kommunale Klimaschutzarbeit genutzt werden können, um die interne und externe Kommunikation zu stärken und gemeinschaftlich Klimaschutz voranzutreiben. 

Die ersten Fokusletter werden im Herbst dieses Jahres verschickt.



Auftaktveranstaltung zum Modellversuch eea-plus Anpassung an den Klimawandel in Dortmund

Am 10. September 2015 startete der Modellversuch eea-plus Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. An diesem nehmen 11 Städte unterschiedlicher Größe, Lage und naturräumlicher Rahmenbedingungen sowie ein Landkreis zwei Jahre lang teil. Die Modellkommunen werden in diesem Zeitraum ihre Handlungsmöglichkeiten in klimasensitiven Bereichen überprüfen und Maßnahmen zur Anpassung an Klimafolgen strategisch planen und umsetzen. Hierzu nutzen und überprüfen sie das Instrument eea-plus Anpassung an den Klimawandel, das sich im Prozess und im Aufbau des Maßnahmenkatalogs eng am eea orientiert.

Setzen Kommunen beide Instrumente eea und eea-plus ein, können sie die beiden großen Herausforderungen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel durch aufeinander abgestimmte Instrumente effizient bearbeiten. Dabei ergeben sich Vorteile in der Nutzung von Synergien in Überschneidungsbereichen wie auch in einem konstruktiven Umgang mit konfliktträchtigen Zielsetzungen.

Lesen Sie mehr dazu in unseren News.


Vertiefung und Ergänzung des European Energy Award um Querschnittsthemen

Die Bundesgeschäftsstelle European Energy Award führt in Abstimmung mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) und der Unterstützung der EnergieAgentur.NRW eine Workshopreihe mit eea-Städten, Gemeinden und Landkreisen zu den drei Themenfeldern Datenmanagement, Partizipation und Quartiersentwicklung durch. 

Ziel ist es, das eea-Instrumentarium in diesen drei übergreifenden Bereichen zu vertiefen, um sie effektiver und effizienter im eea-Prozess, im Verwaltungshandeln und somit für kommunale Klimaschutzaktivitäten nutzbar zu machen. 

Die Arbeitsgruppen zu den drei Querschnittsthemen haben im Juli 2015 die Arbeit aufgenommen und treffen sich bis Mitte 2016 an mehreren Terminen in den Räumen der EnergieAgentur.NRW, um in den jeweiligen Feldern unterstützende Materialien zu erproben und zu verfeinern. 

Die Kommunen Bocholt, Bottrop, Bad Lippspringe, Greven, Hürth, Ibbenbüren, Neuss, Oberbergischer Kreis, Rietberg wenden die vorbereiteten Instrumente in der jeweiligen Kommune an und lassen ihre Erfahrungen in die Weiterentwicklung einfließen, sodass anwendungsorientierte Ergebnisse für die Praxis entstehen. 

Entsprechende Handlungsanleitungen und Arbeitshilfen werden im Anschluss für alle eea-Kommunen zur Verfügung gestellt.

Sie haben Fragen zu unseren Querschnittsthemen oder hätten gerne weitere Infos? Treten Sie mit uns in Kontakt! 

Partizipation: René Lohe, rlohe@european-energy-award.de

Datenmanagement: Antoinette Rechberg, arechberg@bsu-berlin.de

Quartiersentwicklung: Elke Duda, eduda@european-energy-award.de



Neue Beispiele im Themen- und Servicenavigator

Kontinuierlich wird im Themen- und Servicenavigator (TSN) auf unserer eea-Website neues Material eingestellt. Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl an Publikationen, Webseiten/Portalen, Best Practice Beispielen bzw. Instrumenten vor:


 Maßnahmenbereiche 2, 5 und 6
 Praxishilfe Energiemanagement in kleinen Kommunen

Den Verwaltungen wird eine Hilfestellung bei der Einrichtung eines Energiemanagements mit an die Hand gegeben.

Die Praxishilfe spricht u.a. folgende Themen an: 

  • Auswahl/ Schulung Energiemanager
  • Dienstanweisung Energie
  • Kommunikation mit allen Beteiligten 
  • Erstellung CO2-Bilanz 
  • Gebäude optimieren 
  • Energiebeschaffung 
  • Erstellung Energiebericht  
  • Maßnahmenplanung etc. 

Das Klimasparbuch Bochum 2015 bietet praktische Tipps für den Alltag zum Thema Energiesparen und Nachhaltigkeit. In den Kategorien Ernährung, Konsum, Mobilität, Wohnen, Bauen und Renovieren erfahren Bürgerinnen und Bürger, wie sie auf der einen Seite Energie – somit CO2 – und auch aktiv Geld sparen können. 

Das Klimasparbuch dient nicht nur als nützlicher Ratgeber, der auf eine einfallsreiche Weise mehr Lust auf Klimaschutz im Alltag macht, sondern auch als wertvolles Gutscheinbuch, das mit über 40 Vergünstigungen bei ausgewählten Partnern konkrete Anreize zu klimafreundlichem Konsum liefert und den Geldbeutel entlastet. Es unterstützt den regionalen Handel und die Klimaschutzinitiativen vor Ort dadurch, dass Unternehmen und Institutionen auf ihre innovativen und klimafreundlichen Produkte aufmerksam machen. 



 Maßnahmen: 1.2.1 Kommunale Energieplanung
 Energetische Stadtraumtypen - Strukturelle und energetische Kennwerte von Stadträumen - eine Publikation aus der EnEff:Stadt-Schriftenreihe 


Der Energiebedarf der urban geprägten Gesellschaft macht sich vor allem an den Städten und ihren unterschiedlich geprägten Stadtquartieren fest. Die bisherige Trennung von Stadtplanung und Energieversorgung löst sich mit der Entwicklung dezentraler, regenerativer Versorgungssysteme auf. 

Die vorliegende Publikation gibt Auskunft über energetische und baustrukturelle Kennwerte typischer Siedlungsformen. Zusätzlich werden auch grünbestimmte Freiflächen, Wasserflächen und Straßenräume mit ihren energetischen Bedarfen und Potenzialen beschrieben. So lässt sich der energetische Ist-Zustand eines Stadtquartieres mit mehreren Hektar Umfang einfach und schnell ermitteln. Potenziale und Bedarfe können abgeglichen werden und als Entscheidungshilfen für erste Entwicklungsszenarien und Sanierungskonzepte dienen. 


Datensicherheit und Innovation wird bei ECOSPEEDRegion, der internetbasierten Softwarelösung zur Bilanzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen, großgeschrieben.

Aktuell verwenden 723 deutsche Städte und Gemeinden ECOSPEEDRegion aktiv zur Bilanzierung ihrer kommunalen Emissionen.
Um den steigenden Ansprüchen an die Datensicherheit gerecht zu werden, wurde die TÜV TRUST IT mit Sitz in Köln damit beauftragt, den Software-Entwicklungsprozess von ECOSPEED zu prüfen und hiermit einen objektiven Nachweis zur Software-Qualität und deren Entwicklungsprozess zu leisten. Das erteilte Prüfsiegel bestätigt, dass der Software-Entwicklungsprozess bei der ECOSPEED AG dazu geeignet ist, sichere Software zu erzeugen: „Die ECOSPEED AG erfüllt die Anforderungen des Prüfkatalogs, das Portal zeigte sich bei der Analyse robust gegen für Webapplikationen typische Angriffsmuster“, erklärt André Zingsheim, Projektleiter bei der TÜV TRUST IT. 



Neben Datensicherheit steht bei ECOSPEED auch die Entwicklung neuer Anwendungen und Produkte im Vordergrund. Die Dateneingabe wird laufend optimiert, um schneller und einfacher Ergebnisse erzielen zu können. Neuentwicklungen wie z.B. das Szenarien-Modul, mit dem u.a. Klimaschutzmaßnahmen simuliert werden können, erweitern stetig das Leistungsspektrum. 

Das ECOSPEEDRegion Szenarien-Modul wird derzeit erstmalig in Deutschland auch in einem Quartier angewendet. Die flexible räumliche Bestimmung des Bilanzierungsraums macht es möglich, das Instrument in einem breiten Anwendungsfeld einzusetzen. Gleichwohl erlauben die spezifischen hinterlegten Maßnahmen eine konkrete Simulation eines Einzelfalls z.B. im Bereich Sanierung von Schulen, Bau von BHKWs oder Austausch von Leuchtmitteln in der Straßenbeleuchtung. 

eea-Kommunen profitieren von der Nähe zu ECOSPEED. Bspw. wurde im Szenario die Gebäudetypologie kommunaler Gebäude aus dem eea umgesetzt, sodass eine direkte Übertragung der Daten möglich ist!

Außerdem erhalten eea-Kommunen bei der Nutzung der Software einen Rabatt.

Lesen Sie mehr dazu auf der eea-Website unter Kooperationen.


BAFA-Förderung: Vernetzung unter (eea-)Kommunen in Energieeffizienz-Netzwerken

Das Förderprogramm Energieeffizienz-Netzwerke von Kommunen kann speziell für eea-Kommunen, die insbesondere Maßnahmenbereich 2 „Kommunale Gebäude und Anlagen“ vertiefen wollen, eine gute Möglichkeit sein, geeignete Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauchs zu identifizieren, die Umsetzung von Einsparzielen zu begleiten und über Einblicke in andere Kommunen von einem breiten Erfahrungsschatz zu profitieren.

Gefördert wird ein Netzwerkmanager, der das Team organisiert und anleitet. In jedem Netzwerk wird zusätzlich der Einsatz eines energietechnischen Beraters gefördert, der die Kommunen bei ihren Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz unterstützt. Ergänzend zur kontinuierlich erfolgenden energiefachlichen Beratung kann ein Moderator eingesetzt werden, der einen professionell organisierten und moderierten Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern gewährleistet.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und die Richtlinie zum Download finden Sie auf der Website des BAFA.


Termine

01.10./
02.10.2015
International Conference on Climate Action ICCA 2015, Hannover: Die Bundesgeschäftsstelle ist vor Ort und mit einem Stand vertreten.
15.10.2015 Klimaschutzkongress und Baden-Württembergischer eea-Kommunen-Erfa in Esslingen
02.11.-
03.11.2015
Generalversammlung Forum in Leipzig im Rahmen der Kommunalkonferenz Energie Dialog Sachsen (KEDS)
Hierbei findet auch die diesjährige Auszeichnung der internationalen Goldkommunen und der sächsischen eea-Kommunen statt (3.11.15)
18.11.2015Auszeichnungsveranstaltung NRW in Aachen mit Umweltminister Remmel (Krönungssaal im Rathaus)
18.11.2015Auszeichnungsveranstaltung Bayern in Bobingen mit Staatsministerin Scharf
02.02.2016Auszeichnungsveranstaltung Baden-Württemberg in Maulbronn

Diese und weitere Termine sind nachzulesen auf unserer Website unter Termine.


Was ist eigentlich geworden aus…

....den Kommunenprofilen?

Sobald eine eea-Kommune ihre erste Zertifizierung erreicht hat, erhält sie die Gelegenheit, sich auf unserer Website mit einem Kommunenprofil zu präsentieren. Mittlerweile haben nahezu drei Viertel der (gold-) zertifizierten Städten, Gemeinden und Landkreisen ein Profil erstellt. Das Kommunenprofil gibt es in zwei Stufen: 

In der Kurzform werden die Kommunendaten, die Zertifizierungsdaten und die Kontaktdaten der Energieteamleitung zum Austausch zwischen den Kommunen veröffentlicht. 

Das ausführliche Kommunenprofil kann mit der kommunalen Website oder anderen relevanten Plattformen verlinkt werden, und bietet hiermit die Möglichkeit, breit über das kommunale Klimaschutz-Engagement zu informieren. Es enthält zusätzlich zu den Grunddaten des Kurzprofils den eea-Leitspruch des/r Bürgermeisters/in bzw. Landrats/Landrätin, die Beweggründe der Kommune, am eea teilzunehmen, das kommunale Energie- und Klimaschutzleitbild, die energiepolitischen Meilensteine sowie eine Auswahl geplanter und umgesetzter Maßnahmen. Bebildert wird das Kommunenprofil mit dem Wappen oder Klimaschutz-Logo der Kommune und einem Foto des Energieteams.

Die Kommunenprofile können Sie auf der eea-Website abrufen unter Liste der eea-Kommunen