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eea-Newsletter Oktober 2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

neben Klimaschutz wird auch das Thema Anpassung an die Folgen des Klimawandels für Kommunen immer wichtiger. Jede zweite der 76 deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner hatte laut der durchs UBA beauftragten Recherche „Wie deutsche Großstädte sich an den Klimawandel anpassen“ zu Ende letzten Jahres eine Klimaanpassungsstrategie veröffentlicht. Zunehmend reagieren auch kleinere Städte auf die Risiken und Chancen durch den Klimawandel mit der Erstellung von Untersuchungen oder der Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen. Die B.&S.U.mbH bietet nun allen Städten und Gemeinden in Deutschland ein nagelneues Instrument zur Anpassung an den Klimawandel an. Doch mehr dazu im aktuellen eea-Newsletter 03/2017.
Außerdem berichten wir zu folgenden Themen:

Neue eea-Kommunen
Wieder Landesförderung in Thüringen verfügbar
Der eea hat einen Zwilling bekommen – den eca
9 von 10 Energieteamleitende empfehlen den eea
Klima-log – Neue gute Beispiele von Kommunen für Kommunen
Neue Beispiele im Themen- und Servicenavigator
Verwandeln auch Sie Ihre Kläranlage in ein Kraftwerk
Termine

Falls Ihr E-Mail-Server Sie über die Überschriften nicht zu den Artikeln unten im Text verlinkt, haben Sie die Möglichkeit, den Newsletter komfortabel über die Online-Version zu lesen.


Seit Februar 2017 konnten wir folgende Kommunen neu beim eea begrüßen:

Die Stadt Königsbrunn (Landkreis Augsburg) und den Landkreis Regensburg in Bayern
sowie den Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Herzlich willkommen im eea-Netzwerk!



Wir freuen uns, dass der eea seit September wieder im Bundesland Thüringen gefördert wird.

Hierzu steht das Porgramm "Klima Invest – Richtlinie des Landes
Thüringen zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen
" für alle Kommunen in Thüringen bereit, über das bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben des eea gefördert werden können. Nähere Informationen enthält die Richtlinie, in der die Förderung der Teilnahme am eea unter Ziffer 2.4 benannt wird. Das Antragsformular finden Sie direkt bei der Thüringer Aufbaubank.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre persönliche Kontaktpersonen in Thüringen

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  Klimaveränderungen sind schon heute in vielen Bereichen deutlich spürbar. Sie erfordern jetzt und mehr noch im Blick auf morgen und die zukünftigen Generationen konstruktives Umdenken, strategische Entscheidungen und gezieltes Handeln.

Alle Kommunen sind mit dieser komplexen Aufgabe konfrontiert. Deshalb entschloss sich die B.&.S.U.mbH, im Bereich Bundesgeschäftsstelle European Energy Award das Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren für die Kommunale Klimafolgenanpassung – European Climate Award (eca) – zu entwickeln.

Ziel des Instruments ist es, die Anforderungen der Klimafolgenanpassung in die kommunalen Strukturen und Planungen systematisch zu integrieren und kontinuierlich die individuell erforderlichen Aktivitäten anzuregen.
Lesen Sie mehr dazu in den eea-News.

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In diesem Frühjahr haben wir die Energieteamleitungen von insgesamt 316 eea-Kommunen ausführlich zum European Energy Award befragt. Die Resonanz war mit 170 Rückmeldungen sehr hoch und weitgehend positiv, denn:
9 von 10 Energieteamleitenden würden den European Energy Award auch anderen Kommunen als Instrument für die energie- und klimaschutzpolitische Arbeit empfehlen.
Besonders positiv bewerteten die Befragten die fachlichen Impulse, die sie im Laufe des eea-Prozesses durch die Beratenden von außen erhalten, die unabhängige Bewertung ihrer Arbeit und die bessere Umsetzung von energiepolitischen Projekten.


Herausforderungen sehen die Kommunen natürlich auch. Diese liegen insbesonders bei der oft knappen Personal- und Finanzausstattung für die Umsetzung von guten Projekten, aber auch beim Dokumentationsaufwand. Die Früchte der strukturierten Dokumentation der Klimaschutzaktivitäten im Rahmen des eea werden von anderen Kommunen wiederum als großer Vorteil gesehen: Für sie stellen die gesammelten Informationen eine Art „Wikipedia über die klimaschutzpolitischen Aktivitäten“ in ihrer Kommune dar.

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 Maßnahme 2.1.4
  Hilchenbacher Photovoltaikanlagen finanzieren die Sanierung
  städtischer Dächer

Mit den fünf städtischen Photovoltaikanlagen wird in Hilchenbach umweltfreundlich Strom erzeugt. Die hierbei gewonnenen Erlöse aus der Einspeisevergütung dienen zum einen der Refinanzierung der Anlagen und zum anderen auch zur Finanzierung dringend notwendiger Dachsanierungen an den Gebäuden selbst. Lesen Sie mehr dazu bei Klima-log.


 Maßnahmen 4.3 / 6.4
 Meerbusch Radaktiv


Die Kampagne „Meerbusch Radaktiv“ umfasst eine Vielzahl von Aktionen, Informations- und Kommunikationsmaßnahmen und soll als strategisches Vorgehen mittelfristig über mindestens 2 Jahre in Meerbusch Bestand haben. Lesen Sie mehr dazu bei Klima-log.

Kontaktpartner für Ihre guten Praxisbeispiele bei Klima-log:
René Lohe, E-Mail: rlohe@european-energy-award.de, Telefon: 030-3904267

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  zu Maßnahme 4.1.1 Unterstützung bewusster Mobilität in der Verwaltung
  Bei derInitiative "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“  der EU und des ADFC

können sich fahrradfreundliche Arbeitgeber durch den ADFC zertifzieren lassen. Bisher zertifizierte eea-Kommunen sind z.B. das Landratsamt Bodenseekreis, das Rathaus der Stadt Fellberg und das Landratsamt Göppingen.

Auf der Website können Interessenten eine Online-Selbstevaluierung als ersten Schritt zur Zertifizierung durchführen und das Handbuch herunterladen. Dieses beschreibt zahlreiche Maßnahmen, die dabei helfen, den Radverkehrsanteil im Unternehmen zu erhöhen und die Rahmenbedingungen für Rad fahrende Mitarbeiter zu verbessern.


  zu Maßnahme 4.5.1 Mobilitätsmarketing und 6.4.2 Konsumenten, Mieter
 Der Landkreis Böblingen stellt Informationen zum Klimaschutz im Alltag

auf der Website des Landkreises für Bürger des Landkreises bereit. Themen sind z.B. „Klimafreundlich Essen“, „Klimafreundlich unterwegs“, „Klimafreundlich zu Hause“.
Des Weiteren findet man dort verschiedene Informationen zum Download wie z.B. den Flyer "Klimafreundliche Mobilität" mit Tipps für klimafreundliche Fortbewegung im Landkreis Böblingen.

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…und tragen Sie in Ihrer Kommune somit aktiv zum Klimaschutz bei!

Im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Horizon 2020 Projektes „POWERSTEP“ werden in enger Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft neuartige Technologien und Konzepte erprobt, um auf bestehenden Kläranlagen den Energiegehalt des Abwassers nutz- und verfügbar zu machen, ohne große Investitionen tätigen zu müssen.

Bei der Veranstaltung “Energie positive Kläranlagen – Eine nachhaltige Lösung für den kommunalen Klimaschutz“ am 26.10.2017 in Döbeln werden einerseits mit Unterstützung von Veolia diese Technologienansätze vorgestellt, gemeinsam mit der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank  Beispiele zur möglichen Finanzierung präsentiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung können Sie sich bei einem Vor-Ort Besuch der Kläranlage Westewitz, einer der Pilotanlagen im Rahmen des Projektes POWERSTEP, selbst ein Bild über die Funktionsweisen einer energie-positiven Kläranlage machen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Nähere Informationen zum Programm und die Anmeldung finden Sie unter: http://powerstep.eu/regional-events.

Oder kontaktieren Sie direkt Ihre Ansprechpartnerin Thekla Heinel:theinel@bsu-berlin.de

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Termine

25.10.2017

Veranstaltung “Energie positive Kläranlagen – Eine nachhaltige Lösung für den kommunalen Klimaschutz“, Döbeln (Landkreis Mittelsachsen)
06.11.2017Auszeichnungsveranstaltung der eea-Kommunen und der eea-plus-Modellkommunen im Rahmen des Kommunalen Energiedialogs (KEDS) in Sachsen, Dresden
06.11.2017

Auszeichnungsveranstaltung der eea-Kommunen in Bayern

08.11.2017

Auszeichnung der ersten rheinland-pfälzischen eea-Kommune in Mainz
29.01.-02.02.2018Schulung für eea-Beratende in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin

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